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Home > Kino > Film-Archiv > Krimi > Heat > Userkritiken
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1 - 10 von 58 Treffern
Mitglied seit 197 Tagen | 9 Userkritiken
Kritik: Cop gegen Gangster-Dramen gibt es in der Filmwelt haufenweise aber so etwas wie Heat gibt es kein zweites mal auf der Welt. Man braucht wirklich mehr als ein Wort um dieses Filmepos zu beschreiben denn Heat bringt alles was man sich von einem Film wünscht zusammen und gibt es auf eine atemberaubende Weise wieder. Bei dem letzten Auftrag von Neil McCauley geht was schief und nun hängt der Cop Vincent Hannah im an den Fersen. In einer düsteren unschlagbaren Atmosphäre treffen hier die zwei Schauspielgiganten Al Pacino und Robert De Niro aufeinander und nur einer wird diesen Kampf überleben. Bei dem ersten aufeinander Treffen der beiden kommt es einen eiskalt den Rücken runter schon beim alleinigen zuhören. Die Szene ist natürlich einer der besten im Film obwohl es für mich nicht nur einen sondern mehrere Höhepunkte im Film gab. Bei der drei stündigen Laufzeit wird es einem nie Langweilig da Michael Mann Spannung, Action, bomben Dialoge, eine klasse Story und die besten Schauspieler ihres Fachs grandios vereinigt. So bleibt der Film unvergesslich und wird zurecht als Meisterwerk eingestuft. Michael Mann arbeitet auf seine gewohnte Weise wie ich sie auch aus anderen seiner Filme kenne. Er verschwendet dabei nichts an seinem Talent und dem seiner beiden Hauptdarsteller. Val Kilmer ist auch ein plus im Film, aber wird von Pacino und De Niro in den Hintergrund gedrängt. Michael Mann baut die Spannung in den ersten zweieinhalb Sunden auf um sie dann beim Finalen Showdown krachen zu lassen. Das unterlägt er dann mit der richtigen Musik. Ganz zu schweigen von seiner stilvollen Kamera-arbeit. Einfach alles stimmt in diesem Film und ist wichtig für die Handlung und macht in zu einem Highlight der Filmgeschichte. Er ist der beste Film seines Genres und ein Muss für jeden Filmliebhaber. Kann ihn ohne bedenken weiterempfehlen. Ich bin schon länger ein Fan vom Meisterregisseur Michael Mann und freu mich deshalb schon auf seine nächste Arbeit.
Mitglied seit 461 Tagen | 175 Userkritiken
Kritik: Es fängt an wie ein normaler Gangster - Action - Thriller und entwickelt sich dann zu einen komplexen Meisterwerk. Eine moderne Gangsterballade mit gigantischen Darstellern : de Niro und Al Pacino in einen Film = Weltklasse! Auch wenn sie nur 2 Szenen zusammen haben. Auch die anderen Darsteller von Val Kilmer bis Tom Sizemore sind gut besetzt. Der Film ist eine gelungenen Mischung aus Drama , Krimi und Action. Unvergessen die 6 Minuten Schiesserei nach'm Banküberfall... Ein wahres Meisterwerk von Michael Mann !!!
Mitglied seit 759 Tagen | 208 Userkritiken
Kritik: Genial, genialer, Heat!! Was für ein Film! War mein erster Gedanke als ich den Film das erste mal sah. Viele sagen dass der Film zu lange geht und man ruhig auf 20-30 Minuten hätte verzichten können. Ich sage niemals!! Keine Sekunde an den Film unnötig und man genießt jede Szene, jedes Gespräch und jede Figur die auftaucht. Es ist nicht wahr das der Film nur so gut ist weil man endlich De Niro und Pacino das erste mal zusammen vor der Kamera sieht. Die zwei Schauspiel Giganten haben natürlich einen Maßgeblichen Anteil an den tollen Film. Aber mit anderen Schauspielern wäre dieser Film mind. so gut. Natürlich ist der Höhepunkt des Films als Pacino und De Niro sich im Café gegenüber stehen und lange miteinander reden. Da will niemand zwei andere Figuren sehen als diese beiden. Ein unvergessliche Szene die mich zu großen Fan dieser beiden Schauspieler gemacht hat. Val Kilmer spielt seiner Rolle natürlich auch gut aber an den beiden, kommt er nicht im Traum an. Bei der letzten Schießerei und darauffolgender Verfolgungs Jagt, schlägt jedes Herz hoch. So eine geniale Szene, hab ich selten gesehen. Hut ab an alle beteiligten. Unbedingt ansehen und eine Woche später gerade nochmal auf der Zunge zergehen lassen.
Mitglied seit 324 Tagen | 7 Userkritiken
Kritik: Absoluter Klassiker!!! Muss man gesehen haben... :)
Mitglied seit 1.012 Tagen | 8 Userkritiken
Kritik: Wieso ist "Heat" von Michael Mann aus dem Jahre 1995 eine besondere Perle? Weil das Werk ein brilliant inszeniertes Action-Drama mit einem Meisterregisseur hinter der Kamera und zwei der herrausragendsten Schauspielern der Filmgeschichte auf dem bis dato letzten Höhepunkt ihrer Karriere darstellt? Ja, aber nicht nur deshalb! Selten wurde die Absurdität ( im phil. Sinne) der menschlichen Existenz so stilvollendet in einem Hollywood Blockbuster auf die Leinwand gebannt. Zur Handlung: Bankräuber Neil McCauley (DeNiro) ist ein Perfektionist wenn es um seine Berufung geht. Mit seinen Bandenmitgliedern führt er der Reihe nach erfolgreich lukrative Coups im Großraum Los Angeles durch. Nachdem ein neues Mitglied beim jüngsten Raubversuch durchdreht und einen unbewaffneten Polizisten ermordet ihnen der fanatische Cop Vincent Hannah (Pacino) auf den Fersen. Hannah hat eine Frau und eine Stieftochter. Vordergründig ein harmonisches Leben, doch Hannah ist getrieben davon seinem nächsten Ziel hinterherzujagen. Sein Familienleben ist nur zweitrangig. McCauley hat zwar keine Familie, jedoch sind beide Einzelgänger und finden nur Sinn in ihrer Arbeit. Was unterscheidet beide nun? Hannahs Arbeit als Cop gleicht der Strafe des Sisyphos ,einen Felsbrocken immer und immer wieder einen Berg hinaufzutragen, denn ist der eine Verbrecher gefasst steht auch schon der nächste parat. Rastlos rast er von Ziel zu Ziel ohne jemals Befriedigung oder geschweige denn ein höheres Ziel zu erlangen. McCauley will nach seinem letzten großen Coup mit seiner neugewonnenen Freundin auf eine Insel auswandern um fern von der Arbeit sein Leben geniessen zu können, das ist das Ziel und der Sinn, welches er seinem Leben gegeben hat. Aber ist dies nicht ein unerreichbares Ideal? Eine Idee die sich jeder Mensch in einer ähnlichen Form entwickelt hat? Der Schrecken der ewigen Arbeit wird durch den Schrecken der Langeweile ausgetauscht, weswegen beide Charaktere doch Brüder im Geiste sind, da Ihnen dieses Dilemma bewusst zu sein scheint. Die Frage die sich jeder selber beantworten muss ist, ob das Ende nun als Neils Scheitern oder als seine Erlösung anzusehen ist. Keine Frage dürfte sich nach der Bewertung dieses Werkes stellen: ein Meisterwerk!
Mitglied seit 633 Tagen | 43 Userkritiken
Kritik: "Wissen Sie, wir sitzen hier, Sie und ich, wie 2 ganz normale Typen… Sie machen, was Sie machen, und ich tue, was ich tun muss! Und jetzt, da wir uns in die Augen gesehen haben… Wenn ich dabei sein sollte, wie man Sie aus dem Verkehr zieht, würd ich’s nicht gern tun! Aber ich sage Ihnen: Wenn ich entscheiden muss zwischen Ihnen und irgend so einer armen Sau, dessen Frau Sie zur Witwe machen wollen, Bruder, dann hast du keine Chance! – Die Medaille hat noch ´ne Kehrseite: Was, wenn Sie’s schaffen, mich einzukreisen? Und ich muss Sie umlegen? Denn egal was passiert: Du stellst dich mir nicht in den Weg! Jetzt haben wir uns gegenübergesessen, ja… Aber trotzdem würde ich nicht zögern, nicht mal eine Sekunde! – Möglicherweise wird’s so kommen! Oder? Wer weiß… – Oder möglicherweise sehen wir uns nie wieder…" Los Angeles ist für die bekanntesten Filmemacher bisher immer eine Art „Mekka“ und „Paradies“ gewesen, wenn es darum ging zu schildern, wie die Menschheit ihre ureigenen Grundwerte und Prinzipien verriet bzw. moralisch verfiel. Diese Stadt besitzt eine nahezu magische Anziehungskraft, vor allem Nachts, wenn das Leben pulsiert, sie wirkt seit jeher wie das Zentrum der Apokalypse und wie eine offengelegte Wunde der Menschheit, die man nicht mehr schließen kann, und definiert sich selbstgefällig in Recht und Unrecht bzw. in die sture Unterteilung in Verbrechen und Gesetz, die seit Ewigkeiten zwecks einer geregelten Koexistenz der Menschen ins Leben gerufen wurde. Aber was passiert, wenn Verbrechen und Gesetz sich drohen zu überschneiden und beide Milieus mit ihrer Art der Berufsdefinition ihre Darseinsberechtigung haben? Die Gesellschaft wird auch in Zukunft durch ihren unbändigen kulturellen und soziologischen Fortschritt bzw. ihren selbst auferlegten Gesellschafts, Erwartungs- und dem daraus resultierendem Leistungsdruck immer wieder wieder Individuen hervorbringen, die an diesen Normen scheitern werden, aber ebenso eine Existenzberechtigung wie der „Durchschnittsbürger“ haben. Und selbst in den definierten Tagesabläufen unterscheidet man sich nicht grundlegend voneinander. Epen wie Coppolas „Der Pate“ und die Werke Scorceses lebten uns diesen Umstand bereits zur Genüge vor. Auch Michael Manns Opus Magnum „Heat“ aus dem Jahre 1995 knüpft nahtlos an die bekannten Traditionen und angesprochenen Aspekte an. „Heat“ ist eine äußerst aufs Gemüt schlagende, konsequent brutale, schockierende, traurige und tragische Erzählung mit enorm starken Ausmaßen vom Leben und Sterben bzw. dem alltäglichen Wahnsinn in L.A, welche durch exzellente Bilder und ein exzellentes Script glänzt, für welches sich Michael Mann persönlich verantwortlich zeichnet. „Heat“ ist „die“ konsequente und perfekt umgesetzte Gratwanderung zwischen Charakter, Existenzial- und Crime-Drama, die nicht als „langweilig“ einzustufen ist, sondern gekonnt zwischen RUHIGEN und DYNAMISCHEN Momenten hin- und herwechselt, sich Zeit für jeder ihrer Figuren nimmt und geschickt jeden bitter gebrauchten Handlungsstrang der Haupt- und Nebenerzählung am Ende zu einem ganzem verknüpft. Manch einer verwechselt Ruhe immer noch mit vorherrschender Langeweile. Langeweile ist in der Grundbedeutung das Gefühl, dass die Zeit ungewöhnlich langsam vergeht, hervorgerufen durch völlige Untätigkeit und fehlende Ablenkung. Und den Vorwurf, das „Heat“ völlig untätig daher kommt, kann man nur postwendend zurückschicken. Die Ruhe hingegen ist die Abwesenheit von Ablenkung, Störung, Geräuschen und Bewegung und ein Zustand, indem man sich enorm und formal auf das wesentliche konzentriert. In Heat besteht das wesentliche darin, zu jeder Zeit der Handlung konzentriert zu folgen. Dafür ist ab und zu die Ruhe erforderlich. De Niros und Pacinos Aufeinandertreffen in „Heat“ ist ein moderner, psychologisch raffinierter „clash of the titans“, bei der zusehends, wie bereits erwähnt, die Grenzen zwischen „Gut“ und „Böse“ verschwimmen. Aber auch für das viel zitierte „the good, the bad and the ugly“ Prinzip ist kein Platz. In Punkto Figuren Zeichnung ist Heat einfach viel zu clever. Pacino und De Niro in ihren Rollen als leidlich eindimensional und als charakterliche Over the top Darbietungen abzustempeln, wäre fahrlässig und viel zu einfach. Im Grunde verkörpern beide zwar sture und besessene Perfektionisten, deren Betätigung die persönliche Existenz bedeutet, sie sind aber trotzdem als Charaktere mit Fehlern und Schwächen zu erkennen. Hanna (Pacino) lebt nur noch für seinen Job, ist ständig auf Adrenalin, was ihn langsam um den Verstand bringt und vernachlässigt Beziehung und Familie. Über 30 Jahre Betätigung im Mileu hinterlassen ihre geistigen Spuren. Mehr unter http://blockbusterandmore.blog.de
Mitglied seit 402 Tagen | 1 Kritik
Kritik: Dieser Streifen ist sowas von genial: knapp 3 Stunden Hochspannung und zwei absolut hevorragende Darsteller. Ich will mehr davon!
Mitglied seit 1.090 Tagen | 335 Userkritiken
Kritik: Michael Mann ist, obgleich er im Gegensatz zu den anderen Meistern des Fachs noch nicht mit dem OScar honoriert wurde, ein Virtuose. Er ist ein Regisseur, der seine ganze Kraft, seinen ganzen Enthuisiasmus in seine Filme legt, was schließlich auch der Grund für die Enzigartigkeit seiner Werke sein dürfte. Denn ungeachtet der Qualität, die seine Filme am Ende habe, dürfen sie sich alle als rauschhafte Erlebnisse bezeichnen lassen. Mann denke nur an die emotionale Bedrückung aus ''Insider'' oder rufe sich die betörenden Shootouts aus ''Collateral'' in den Kopf. In ''Heat'' zieht Mann das Porträt einer von Korruption verseuchten Hölle an der Beziehung zweier Männer auf, die trotz ihrer augenscheinlichen Ungleichheit doch viele ungeahnte Gemeinsamkeiten besitzen, wie sich im Laufe des Films herausstellt. So fügt ''Heat'' dem klassischen Heist-Movie eine Prise Drama an, die den Film auf zwei Ebenen funktionieren lässt. Mann mixt die Zutaten seiner Geschichte gekonnt zu einem homogenen ganzen Gericht zusammen, welches er gleichermaßen gekonnt servieren lässt, denn neben dem typischen Blaustich weiß speziell die starke Kameraarbeit von Dante Spinotti zu gefallen. Auch die Schauspieler tragen einen entscheidenden Teil zu dem Gesamtwerk bei, denn die charismatischen Titanen Pacino und DeNiro spielen ihr ganzes Können aus und verleihen ihren Figuren viele Facetten. Wer von den beiden stärker ist, ist meiner Meinung nach schwer zu sagen. DeNiros Figur ist einen Tick komplexer, aber auch Pacino spielt seinen wichtigen Part mit großer Leidenschaft. Zwar können die Nebendarsteller da nicht mithalten, aber auch sie (Kilmer, Voight, Sizemore etc.) spielen engagiert. Die oben angesprochene Verbindung gestaltet sich aber in gewisser Hinsicht als problematisch. Mann will zwar, so will einfach unterstellen, in erster Linie einen Actionfilm drehen, aber er legt auf die Ausarbeitung der Charaktere gleichermaßen großen Wert wie auf die Thrillerkomponente, sodass er auch die Beziehungen der Figuren konsequent beleuchtet. Allerdings ist es kaum möglich, in einen Actionfilm die psychologische Tiefe eines guten Dramas reinzupacken. Nicht, dass ''Heat'' zu oberflächlich wäre, aber trotz der deutlich zu erkennenden Ambitionen, den Figuren ein gewisses Maß an Profil zu verleihen, beschlich mich während des Sehens doch hin wieder das Gefühl, dass sich Mann leicht übernommen hat. Dieser teils der Verbinung der Genres geschuldete Mangel wäre aber überhaupt nicht schlimm, würde Mann nicht versuchen, auf jeden Charakter einzugehen. Das Bestreben, auch die Nebenfiguren gut zu beschreiben ist zwar durch und durch lobenswert, aber die Ausarbeitung kann auch in Form von knackigen, ausdrucksstarken Dialogen geschehen (wie dies ebenfalls temporeiche Filme wie ''Inception'' oder ''The Departed'' vormachen), anstatt einer Unzahl zusätzlicher Szenen. Denn diese behindern leider in ihrer Häufigkeit zu oft den Erzählfluss. Vielleicht hätte es dem Film gut getan, auf die Protagonisten zu fokussieren, die anderen Figuren hinten an zu stelllen und den Plot um Nebenstränge und Nebencharaktere zu entschlacken. Im Klartext: es bringt nicht viel, auf jeden Typen eine Szene zu verwenden, wenn sie dann nicht weiter auftauchen, denn das lenkt nur ab von dem Plot, der von den Beziehungen der Figuren überlagert wird. FAZIT: ''Heat'' zählt trotz seiner unnötigen Länge zu den besseren Actionthrillern, was insbesondere den großartigen Schauspielern und der virtuosen Umsetzung zu verdanken ist. Gelungen.
Kritik: Ein wirklich sehr guter Film. Da kann ich mich nur anschließen, auch wenn es mir nicht für volle 10 Punkte gereicht hat. Dafür hat mir einfach das gewisse Etwas gefehlt. Trotzdem tolle Story und mega gute Umsetzung. Schauspielerisch gibts nicht zu bemängeln oder besser zu machen. Den Film sollte man sich auf jedenfall mal anschauen! 8/10
Mitglied seit 813 Tagen | 2 Userkritiken
Kritik: Manns Opus Magnum "Heat" ist nicht nur einfach das erste gemeinsame Aufeinandertreffen der beiden größten Schauspieler unserer Zeit vor der Kamera, es ist schlicht und ergreifend der beste Thriller dieser Dekade und der unangefochtene Primus dieses Genres. De Niro und Pacino entfesseln in jeder Szene ihr ganzes Können, welches in der Cafészene den Klimax für Schauspielkunst überhaupt setzt. Der gesamte Cast liefert eine exzellente Vorstellung ab. Dieser Fakt gepaart mit der herausragenden Kameraarbeit von Dante Spinotti und einen Soundtrack sondergleichen machen "Heat" zu einem Meisterwerk und einem Klassiker
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