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Seine 1 Kritik ansehen
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3 - Nicht schlecht
Als ich Contact zugegebener Maßen erst im fernsehen gesehen hatte, war ich irgendwie total entäuscht. Das hält sich bei mir aber auch in Grenzen :-).
Ich bin ein Sci-Fi-Fan und schaue mir wirklich fast jeden B-Film aus dem Genre an. Und irgendwie passt da auch Contact mit rein. Das Thema an sich ist nicht geeignet einen ganzen Kinofilm zufüllen und durch gehend Spannung zu erzeugen. Die BBC Dokus zu selben Thema mögen zwar etwas trocken rüberkommen, beleuchten das Thema aber viel realistischer und spannender als dieser Film.
Da es im Film keine Monster, Mutanten oder verückte Wissenschaftler gibt braucht der Film anderes Konfliktpotential um Spannung zu erzeugen. Man nehme also ein paar religiöse Fundamentalisten und lasse sie ein paar Anschlage machen. Die schaffen es in eine schwer bewachte Anlage einzudringen, wo gerade Milliarden verpulvert werden und sprengen das Tor in die Luft. Na wie schön, wenn alles so einfach wäre wie dieses. Aber nein wieso Milliarden verpulvern, wenn man noch mehr Milliarden verpulvern kann. Unglaublich eine zweite Anlage wurde von den Fundis nicht entdeckt. Unglaublicher wie man sowas übersehen konnte.
Kommen wir zu der Anlage an sich...
Die wird gebaut ohne das jemand weiss wie die überhaupt funktioniert. Also wenn ich ein Auto nachbauen müsste, wüsste ich garantiert wie es funktioniert, zumindest hätte ich so meine Theorien :-) vorallem wenn ich Milliarden ausgebe.
Und was macht man, wenn man so eine Maschine fertig hat, von der man nicht weiss wie und ob sie überhaupt funktioniert??
Genau man steckt erst mal eine hysterische Frau rein..:-) Anstatt erst mal zu testen und zu verstehen. Dann wäre es auch nicht so überraschend gewesen, wennn die Foster unten wieder rausplumpst. Dann fällt zwischendurch auch noch die einzige Kamera aus, die ihre Bilder auch nicht innerhalb der Kapsel seperat aufzeichnen kann. Bei den Sicherheitsmaßnahmen haben die wohl bei den Milliarden etwas gespaart. So bekommt die Foster auch noch ein esoterisches Nahtot-Erlebniss spendiert. Nun ja, man muss auch damit rechnen, dass es dämliche Ausserirdische gibt. Denn außer einem feuchten Händedruck bleibt da nicht viel. An Fosters Stelle wäre ich etwas sauer und würde das denen auch so sagen. Ich möchte gerne mal wissen, wie das bei den ganzen anderen Welten geklappt haben soll. Nach so einer Aktion würde wohl jede beliebige außerirdische Civilisation andere Außerirdische für Blödsinn halten. Verwunderlich wie da ein ganzes Netzwerk zusammenkommt :-)
So wird das Projekt vorschnell eingestampft und Foster kann sich als gescheiterte Feministin geben, die sich wieder an den heimischen Herd begibt, um für ihren neuen Lover ein paar Pfannenkuchen zu braten. PS: Es wirkt einfach unglaubwürdige eine Frau, die den gesamten Film über als so durchsetzungsstark aufgebaut wurde, einfach so die Flinte ins Korn wirft.
Ich würde mich über solche Logiklöcher bei anderen Filmen nicht so aufregen, aber dieses Machwerk nimmt sich einfach zu erst. Und das ist das Hauptproblem dieses Filmes, neben der eigentlichen belanglosen Auflösung (denn die Welt ist danach die gleiche wie vorher) zum Schluss und Jodie Foster (die mich in diesm Film zumindest tierisch nervt)
Hinzugefügt am 06.07.2007 um 10:10 Uhr
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