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Home > Kino > Film-Archiv > Kriegsfilm > Im Fadenkreuz - Allein gegen alle > Userkritiken
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1 - 5 von 5 Treffern
Kritik: Also der Film kam die letzten 2 Tage auf Free TV. Ich fand ihn gut gemacht und vor allem wirklich spannend. Dem Patriotismus der hier immer beschrieben wird kann ich nur zustimmen und der Hauptdarsteller wäre in der Realität bis zum Ende sicherlich 10 mal tot, aber davon abgesehen ist der Film wirklich sehenswert. Owen Wilson spielt ziemlich gut wie ich finde. Kamera ist auch gelungen. Und bitte, ich finde es einfach nur dämlich wie sich hier manche mit irgend einem unsinnigen Fachgesülze (der eine ist immer Fachgewandter als der Andere, jaja schon klar...) gegenseitig aufziehen...
Kritik: klar, über geschmack lässt sich streiten, aber ich verstehe nicht, warum der film so zerrissen wird. dass das us-militär durch und durch ehrenhaft und mutig dargestellt wird, ist für mich nichts besonderes (mehr), denn etwas anderes erwarte ich von us-produktionen auch nicht. und 99% der filme die ich mir ansehe sind nunmal us-filme. und wie ehrenhaft und tapfer das militär (weltweit) ist, sieht man ja auf cnn (SARKASMUS:-)) zum film: obwohl die story ziemlich alt ist fand ich die rolle vom verzweifelten einzelkämpfer ganz gut, owen wilson habe ich auch bis heute nie wieder in so einer rolle gesehen. er spielt sozusagen einen verängsttigten rambo auf der flucht. ich habe den film schon vor langer zeit gesehen (2-3 mal). die kritik musste ich aber loswerden, als ich die schlechten meinungen gelesen hatte. und wer den film soooo schlecht findet, sollte sich mal "Im Fadenkreuz 2" ansehen (oder lieber nicht). DAS NENNT MAN SCHLECHT! aber wie schon erwähnt, is geschmackssache...
Kritik: Manche Filme tun einfach nur weh, wenn man mit 2 Dingen gesegnet ist, geschichtliches Hintergrundwissen und zum anderen selbst mehrmals dort Dienst, im multinationalen Rahmen, schob. Mein Vorredner traf viele Kritikpunkte mit dem richtigen Ton (Inhaltslosigkeit des Films und der schwachmatiken Monotypen). Manchmal muss man aber auch noch das ein, oder andere ergänzen. Mir stellt sich z.B. die Frage, wer von der Filmcrew, den Produzenten, oder der Schauspielern, hat sich eigentlich mit dem Thema "Minen" in diesem Trash-Movie befasst? Ein amerikanischer Pilot rennt durch eine Minengasse und welch Wunder, er rennt schneller als: - jede der Minen explodieren kann > Rubrik nice to know, jede einzelne Mine, die sich hier zerteilt, explodiert mit einer Geschwindigkeit von ca.6000-8000m die Sekunde. Der Splitterkörper zerteilt sich in bis zu 6000, kleiner, rassiermesserscharfer Splitter. Diese sind in einem Radius von 100m noch immer tötlich und werden anfangs auf ca. 400m die Sekunde beschleuningt. Sorry, nichtmal 100m-Sprinter Lewis hätte zu seinen besten Dopingzeiten über dies 100m überlebt, ohne dabei mitzuerleben, wie es sich anfühlt, wenn sich seine Beine vom Rumpf ungewollt lösen! Diese Szene ist kategorisch für den ganzen dargestellten Schwachsinn. Ein Serbe tritt im Wald auf eine Mine und hätte überlebt, ja wenn der dumme Serbe einfach regungslos weiter auf dem ausgelösten Druckzünder einer Anti-Personenmine stehengeblieben wäre, dass tut sowas von weh. Mann, oh Mann die Dinger lösen sofort aus! Diesen Film kann man wirklich nur dann genießen, wenn man Amerikaner ist, oder als mündiger Bürger absichtlich über 2,2 Promille hinwegsetzt. Aber sein wir doch mal ehrlich, bevor ich einen ernsthaften Kriegsfilm drehe, spreng ich lieber vor der Kamera ein paar Sachen in die Luft, wedle dabei mit den stars&stripes im Hintergrund und schenke meinem Actionhelden keinen hören IQ von 19 Punkten. God save the Queen but please torture Bush as long as their will be a hell.
Kritik: Vorweg diese Kritik trieft nur so vor Sarkasmus. Fast 2 Stunden habe ich diesem Film "Im Fadenkreuz" geopfert, und letzten Endes bis auf wirklich fast schon faschistische Tendenzen, ist nichts über geblieben. Da ist der gelangweilte Owen Wilson, welcher wie ein Trottel über Stock und Stein durch Serbien rennt, dabei seine beste „Bravo Girl Photo Story-Fratze“ auflegt, um ihn herum natürlich die aus US Sicht strohdummen und minderbemittelten Serben und dazu die Coca Cola Trinkenden Rebellen welche auch zum Stamm der Hinterwäldler gehören. Kräftig wird immer wieder in die Luft geschossen, diese bösen Steinzeit Serben müssen sich laut behaupten, und aus Sicht des „Regisseurs“ ist das natürlich die (im Lehrbuch stehend!) beste Methode den Zuschauern zu suggerieren, das es Amerika, wie immer ist doch klar, mit Höhlenmenschen zu tun hat. Es ist in Wirklichkeit nicht so! Wenn man hier jetzt mal den Spaß beiseite nimmt und den brisanten Storykern betrachtet der nicht im Geringsten der Wahrheit entspricht, wird einem ganz schlecht. Klar Unterhaltungskino, aber zu welchem Preis? Das schockierende Ereignisse welche die Stationierung der NATO 1995 erforderten, letzten Endes verherrlicht werden und in guter alten Top Gun Manier die Amerikanische Zuschauer die Kino - Absolution bekommen? Das Publikum fühlt sich gut, das Militär feiert seine Helden, USA lebe hoch! (Hierzu sollte man die immer wiederkehrende Front Kamera Perspektive beachten, typisch ist die Zeitlupe, im Hintergrund das Flugzeug und der Pilot der langsam dahin stolziert. GÄHHHHN! und Vorsicht! nicht auf dem Patriotenschleim ausrutschen!) Die Verbündeten NATO Deppen, müssen sich natürlich ganz klar von der Amerikanischen Helden Attitüde absetzten und die Spielverderber darstellen. Meiner Meinung nach sollte man grundsätzlich eines beachten, bei Planung eines Anti-Krieg Films, nämlich das man eine Geschichte erzählt und sie objektiv schildert, so kann man als Regisseur eine wunderbare Sache abliefern, dazu siehe auch Full Metall Jacket, Platoon oder Apocalypse Now, hier jedoch wurde der allzeit beliebte Weg gewählt, welcher sich ganz klar blind zu einer Seite bekennt, so ein Bekenntnis schadet einem Film wie diesen ungemein. Machwerke wie Black Hawk Down, Pearl Harbor, Wir waren Helden usw. sind auch an dieser Heldenverehrung erkrankt und könnten doch so viel besser sein, schade. Abgesehen von dem nationalistischen Propaganda-Aspekt, den ich leider erläutern musste, gab es da noch ein Paar Dinge die sogar ganz nett waren, der Serbische Überläufer welcher mit seinem Scharfschützengewehr versucht den Bravo Wilson zur strecke zu bringen, hätte einen passablen Bösewicht abgegeben, leider gibt ihm das Drehbuch welches aus einer US Militär Propaganda Broschüre zu stammen scheint, nicht den Hauch einer Chance. Erwähnenswert ist auch der Schneidestil, welcher dann aber nach inflationärer Verwendung auch an Unterhaltungswert verliert, Stilmittel sollte man eben bewusst einsetzten Musikalisch darf man hier gar nicht erst anfangen, das was zu hören war, ist es aus meiner Sicht nicht mal Wert als Krach bezeichnet zu werden. Unterm Strich gehört dieser Streifen zum gehorsamen Südstaaten Patrioten Equipment, neben die Tom Clancy Romane und der Lynyrd Skynyrd Best of CD, aber mal ehrlich, ganz bestimmt nicht in die Hall of Fame der Besten Kriegsfilme bzw. Antikriegsfilme. Mein Urteil: 1 von 5 Punkten, Semper fidelis!
Kritik: Es ist schon erstaunlich, wie unterschiedlich Kritiken sein können. Sie sind oft von einer exorbitanten Disparität, daß man sich fragen muß, mit welchen Referenzen die sogenannten - besser noch, die selbst inthronisierten Kritiker hier aufwarten. Der Empirie aus den letzten Jahren zur Folge, spielen oft Sympathien und Antipathien eine große Rolle bei ihrer Kritik. Da mag man ganz bestimmte Schauspieler oder Nationen nicht. Na, dann wird der Film eben verbal respektive schriftlich zerrissen. Nun, wie schon angedeutet, habe ich auch feststellen müssen, daß gewisse „Kritiker“ zu ganz unterschiedlichen Ergebnissen in ihrer Bewertung kommen. In einer Bewertungsskala von 1-10, werden von 10 Kritikern auch die Punkte von 1-10 vergeben. Da verteilen zwei eine 10 für einen ganz bestimmten Film, zwei geben nur eine 1, die anderen liegen irgendwo dazwischen. Und nun kommt das Erstaunliche, jeder für sich meint, daß seine Kritik die allein objektiv Richtige ist. Hier aber ist die Prämisse schon falsch, denn jede solcher Kritiken kann nur subjektiv sein. Da prangert einer in den Film: „Im Fadenkreuz – Allein gegen alle“, den frenetischen Patriotismus der Amerikaner an, und kann dabei ganz offensichtlich seine Antipathie ob dieses Auftretens nicht verbergen, demzufolge auch die Kritik. Wenn ich John Wayne nicht mag, so werde ich nicht einen einzigen seiner Filme mögen, auch wenn sie noch so gut sein sollten. Ich würde immer Stoff finden, ihn und seine Filme zu diskreditieren. Das aber wie gesagt, kann immer nur subjektiv sein und muß daher auch nicht notwendigerweise publiziert werden, als handle es sich um eine allgemeingültige Expertise. Da profilieren sich diverse pseudo- Kritiker in restriktiver Manier durch Print- und TV-Medien und lassen sich auch noch als Experten ohne jedwede Expertisen feiern. Gibt es denn keine konstruktive Arbeit, die der Allgemeinheit zu Gute kommt, muß man statt dessen mit destruktiven Reminiszenzen sich zu verewigen suchen? Ich gebe den Film die 10 und zwar aus ganz anderen Perspektiven heraus. Da ist z.B. die außergewöhnliche Kameraführung. Die Geschichte, aus dem Blickwinkel der Umstände, der Begebenheiten, der Situationen, der Charaktere, der Emotionen, der Schicksale. Dann die technischen Finessen etc. Das alles aber eben ist ein rein subjektives Empfinden. Andere denken anders von dem Film und das respektiere ich, solange die Gründe sachlich sind und nicht persönlicher Natur, indem ich den Regisseur, die amerikanische Nation und die Schauspieler als potentiell debil hinstelle. Ich würde mir aber nicht zutrauen, einen bezifferten Epilog zu deduzieren und allen anderen potentiell damit zu suggerieren, daß, wenn sie zu einem anderen Ergebnis kommen sollten, keine Kenntnis hätten. (ram)
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