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Home > Kino > Film-Archiv > Fantasy > Spider-Man
Kinostart:
6. Juni 2002
Regie: Sam Raimi
Mit Tobey Maguire, Willem Dafoe, Kirsten Dunst,
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FSK ab 12 freigegeben
Produktionsland:
USA
.
Genre:
Fantasy
,
Action
Laufzeit: 121 Minuten.
Produktionsjahr:
2002
Verleiher: Sony
Inhalt: Peter Parker (Tobey Maguire) ist ein normaler Junge, trägt eine Brille und ist auf seiner Schule nicht unbedingt der beliebteste. Nach dem Tod seiner Eltern ist er bei seiner Tante und seinem Onkel aufgewachsen. Als Peter bei einer Exkursion seiner High School von einer genmanipulierten Spinne gebissen wird, bemerkt er, dass er plötzlich über ungeahnte Kräfte verfügt: unfassbare akrobatische Talente, ein übernatürlicher Instinkt für Gefahren und die Fähigkeit, Netze zu spinnen. Der Schüler ist wie neu geboren und rechnet sich bereits Chancen bei der schönen Nachbarstochter Mary Jane (Kirtin Dunst) aus, für die er schon seit langer Zeit schwärmt. Doch dann wird sein Onkel (Cliff Robertson) bei einem Überfall getötet und Peter erkennt langsam, dass große Kraft auch eine große Verantwortung mit sich bringt. Als Spider-Man nimmt er den Kampf gegen das Böse auf, das New York in Form des Green Goblin (Willem Dafoe) heimsucht...
FILMSTARTS.de
(4)
Pressespiegel
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User-Wertung(32005 Bewertungen)
(3,7)
Comicverfilmungen dienen oftmals für Regisseure als Stilübung der lukrativen Sorte: Haben sie sich einmal als Filmemacher im innovativen- oder Independentbereich einen Namen gemacht, so winkt ihnen mit der Inszenierung einer Comicadaption die Eintrittskarte zu den ganz großen Geldtöpfen Hollywoods. Gerade bei einer Comicverfilmung lässt sich die Charakterstärke eines solchen Regisseurs trefflich daran messen, inwiefern er sich für das große Budget zu Zugeständnissen an Kommerz und Massenkompatibilität korrumpieren lässt: Während Tim Burton, der Meister des American Gothic, seinen kompromisslos düsteren Stil in den ersten beiden "Batman"-Verfilmungen beinahe uneingeschränkt durchhielt, ließ Joel Schumacher das vierte Filmwerk des Fledermausmannes "Batman and Robin" in einem völlig überzogenen, pastellbunten Klamaukkonglomerat scheitern. Und während Mark Dippé mit "Spawn" 1997 nur ein lauwarmes Effektspektakel zustandebrachte, gelang Stephen Norrington mit dem pechschwarzen Vampirrächer-Epos "Blade" eine der gelungensten Comicverfilmungen überhaupt. Zuletzt zeichnete Bryan Singer, Schöpfer des genialen Die üblichen Verdächtigen, den aus dem Hause Marvel stammenden X-Men ein ungewöhnlich nachdenkliches, beinahe philosophisches filmisches Portrait.
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Mitglied seit 1.451 Tagen | 232 Userkritiken
Kritik: Ich hatte mal wieder Lust mir die "Spider-Man" Filme anzusehen und da ich noch keinen davon kritisiert habe, passte es auch gut. Ich war schon damals, als der Film im Kino anlief, sehr gespannt. Sam Raimi war mir bis daher eigentlich nur aus dem Horrorgenre bekannt und er schaffte es mit "Spider-Man" auf jeden Fall ein paar Schritte höher auf der Hollywood-Leiter und das nicht nur weil der Film sehr erfolgreich war, sondern auch weil er richtig gut ist. Wie sehr der Film nun den Comics ähnelt, kann ich nicht sagen, da mich Comics im Allgemeinen kaum interessieren. Sehr wohl aber Comic-Verfilmungen. Die Story ist auf jeden Fall sehr gut gelungen. Ich habe gelesen, dass sich die Verfilmung einige Freiheiten nimmt. Am Anfang wird die Hauptfigur Peter Parker eingeführt. Er wird als Loser gezeigt und hat mit seiner dicken Brille auch das richtige Aussehen dafür. Nicht viel später wird er von der Spinne gebissen und erkundet dann seine neuen Fähigkeiten. Gerade in der ersten Hälfte wirkt "Spider-Man" wie eine Teeniekomödie in der es auch ums Erwachsenwerden geht. Der Film ist hier amüsant und lustig. Nach dem Tod von Parkers Onkel geht der Film dann in die zweite Hälfte und hier ist er wesentlich ernster und auch dramatisch. Eine gute Mischung also. Die Darsteller sind wirklich sehr gut. Tobey Maguire ist die Idealbesetzung für Peter Parker. Er spielt seine Rolle glaubwürdig, völlig überzeugend und sehr sympathisch. Er ist an sich kein richtiger Superheld, sondern an erster Stelle ein normaler Teenager, der mit den normalen Problemen zu tun hat. Seine Charakterisierung wirkt bodenständig, auch dass er hinterher für die Gerechtigkeit kämpfen will, wirkt völlig glaubwürdig. Das Drehbuch ist hier auf jeden Fall gelungen. Sein Gegenspieler wird von Willem Dafoe ebenfalls hervorragend verkörpert. Die Figur des grünen Kobolds ist eigentlich eine ziemlich tragische. Dafoe verkörpert ihn sehr gut und da die Figur nicht auf eine Karikatur angelegt ist, wirkt sie auch sehr glaubhaft. James Franco spielt ebenfalls gut, hat aber leider eine recht blasse Figurenzeichnung. Kirsten Dunst darf als Love-interest dienen, sieht hübsch aus und konnte auch überzeugen. Schön fand ich, dass Bruce Campbell eine kleine Minirolle hat. Raimi und Campbell verbinde ich sowieso irgendwie miteinander und deshalb hat es mir gefallen. Richtig schön kauzig und verrückt darf J.K. Simmons als Chef einer Tageszeitung spielen. Insgesamt hat jeder seinen Part gut und überzeugend verkörpert. Die Inszenierung ist gut ausgefallen. Es gibt tolle Kamerafahrten und wenn Spider-Mans übermenschliche Sinne demonstriert werden, wird dies eindrücklich in Zeitlupe getan, was mir sehr gefallen hat. Atmosphärisch ist "Spider-Man" auch durchaus gelungen. Wie bereits erwähnt geht es in der ersten Hälfte eher locker und amüsant zu. In der zweiten wirds dann ernster und dramatischer. Es gibt also an erster Stelle Komödie und Action zu sehen, mit etwas Drama garniert. So ergibt sich auch nach mehrmaligem Sehen noch ein hoher Unterhaltungsfaktor. Spannung gibt es genügend und Action zwar noch nicht ganz so viel, aber man muss den ersten Teil sowieso eher als Einleitungsfilm sehen. Die Action, die es zu sehen gibt, ist aber gut gemacht. Leider hat "Spider-Man" aber auch ein Manko, welches zwar den Filmspaß nicht trübt, aber dennoch nicht verschwiegen werden kann. Die Spezialeffekte sind überwiegend nicht so der Hammer. Das bezieht sich gerade auf die Szenen, in welchen Spider-Man durch die Lüfte schwingt. Das sieht stark animiert aus und man fühlt sich eher in einem Computerspiel als in einem Film. Ansonsten sind die Effekte auch nicht alle so gut geworden, sind aber auch nicht schlecht. Brutal geht es in einem solchen Film zwar nicht zu, doch ein wenig Blut darf gegen Ende auch noch fließen. Begleitet wird das Geschehen von einem gelungenen Score von Danny Elfman. Das hört man deutlich raus, doch der Score ist nicht zu pompös geworden und hat gut gepasst. Fazit: "Spider-Man" darf sich durchaus als gelungene Comic-Verfilmung ansehen lassen. Die verschiedenen Charaktere werden hier eingeführt und schon damals ließ sich eine Fortsetzung vermuten. Dass es deshalb gegen Ende etwas konstruiert wirkt, lässt sich daher verkneifen. Ansonsten gibt es tolle Darsteller, eine gelungene Story, nicht ganz so tolle Special-Effects, aber einen sehr hohen Unterhaltungsfaktor. Gelungen!
Mitglied seit 867 Tagen | 332 Userkritiken
Kritik: Hätte mir zwar mehr versprochen. Allerdings ist er nicht schlecht. Für Fans auf jede Fall ok.
Rolle: Peter Parker / Spider-Man
Rolle: Norman Osborn / le Bouffon Vert
Rolle: Mary Jane Watson
Rolle: Harry Osborn
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