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Kinostart
19. Oktober 2006 (1h 37min)
- Regie
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Mit
Martina Gedeck, Lucas Kotaranin, Svea Lohde mehr
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Genre
Drama
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Nationalität
Deutschland
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Miriam (Martina Gedeck) verbringt zusammen mit ihrem Lebensgefährten André (Peter Davor), ihrem 15-jährigen Sohn Nils (Lukas Kotaranin) und dessen drei Jahre jüngerer Freundin Livia (Svea Lohde) die Ferien in einem wunderschönen Altbauhaus an der Schlei. Zunächst sind die Erwachsenen vom sexuellen Selbstbewusstsein des frühreifen Mädchens noch verblüfft, das den Eindruck macht, es wisse sehr viel mehr über Sex Bescheid als der ruhige und noch sehr unerfahren wirkende Nils, doch sie können sich damit arrangieren.
| Originaltitel | Sommer 04 an der Schlei | Details zum Film | - | |
|---|---|---|---|---|
| Verleiher | Alamode Film | Besucher | - | |
| Produktionsjahr | 2005 | Budget | - |
Von Jonas Reinartz
Nach einem Studium der Theater-, Film- und Fernsehwissenschaften beschloss Stefan Krohmer doch selbst kreativ tätig zu werden und besuchte erfolgreich die Filmakademie Ludwigsburg. Im Jahr 2001 drehte er seinen ersten Langfilm fürs Fernsehen, „Ende der Saison“, in der Hauptrolle eine glänzend aufgelegte Hannelore Elsner, wofür er einen Grimme-Preis erhielt, ebenso für „Familienkreise“ (2003). Sein ständiger Begleiter war dabei der Drehbuchautor Daniel Nocke, dies war auch bei Krohmers über weite Strecken langatmigem Kinodebüt „Sie haben Knut“ (2002) nicht anders. Deutlich gelungener fiel da schon der letztjährige „Ein toter Bruder“ mit Marie Bäumer aus, der, wenn auch etwas zu verrätselt, durchaus zu fesseln vermochte. Auch solo lieferte Nocke mit seinem Drehbuch zu „Silberhochzeit“ (2005; Regie: Matti Geschonneck) überzeugende Arbeit ab. Als zudem bekannt wurde, dass an ihrem gemeinsamen zweiten Kinofilm „Sommer ‘04“ Martina Gedeck, eine der besten Aktricen, die das gegenwärtige deutsche Kino zu bieten hat, beteiligt sein würde, konnte man gespannt sein, zumal auch das Grundgerüst des Plots - ein Fremder bringt gleich zwei Beziehungen durcheinander - einiges an dramatischem Potenzial versprach. Doch dieses wird nahezu komplett verschenkt, denn ein katastrophales Drehbuch, eine uninspirierte Regie und verhältnismäßig unterdurchschnittliche bis schlechte Schauspiel-leistungen sorgen für ein sehr enttäuschendes Ergebnis.
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Rolle: Nils
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Rolle: Livia
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