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4 - Sehr gut
Eine Ode an den Narzissmus des Menschen.
Sie kann es nicht, nein, sie wird es bald nicht mehr können - Klavierspielen.
Mit der Entschlüsselung der DNS und den technischen Möglichkeiten der Genetik ein Dublikat von sich zu erschaffen ... Man selbst ist gerade gut genug für einen selbst. Man kann nicht mehr sagen, was an dir ist schief gelaufen. All die erwartungen, Ambitionen, Wünsche , die eigenen Träume scheint man Problemlos in einen anderen Menschen setzen zu können.
Jedoch wird es nie sie sein. Nie sie selbst, die ihre Karriere Fortsetzen kann, die den Ruhm einheimst und wird "sich selbst" immer dafür hassen. Und auch nie das kleine Mädchen wird die Kritiker begeistern, sondern immer nur der Vergleich mit ihrer "Mutter".
So vielfältig die Möglichkeiten des Lebens sind, so vielfältig sind auch die Charaktere zu denen sich ein Mensch entwickeln kann.
Sie ist reale fleischgewordene Stimme in jedermans Kopf. Ein Diskurs mit sich selbst in dem man die Frage stellt "Was ist schief gelaufen? Warum bin ich nicht ich geworden? - Habe ich dich vielleicht nich all das erleben lassen, was ich erlebt habe?" Sie hat sich anders entschieden, ist einen anderen Weg gegangen.
Sie hat die Liebe zur Musik, sie wiedum die Liebe zur Abgeschiedenheit in der Natur, nachdem man ihr versucht hat die Liebe zur Musik einzuimpfen, wie man ihre DNS in eine entkernte Eizelle eingeimpft hatte.
Ein kritischer Blick auf das was noch oder bereits ? möglich ist.
*nachdenklich*
Kleiner Nachtrag zu meinem Beitrag: DNS
Es brennt sich einem ins Gedächtnis, dass die Top-Pianistin Iris ihrer "Tochter" den Namen Siri, also Iris rückwärtsgesprochen, gibt.
Zum einen ebenfalls eine Selbstschmeichelung.
Aber wenn das nicht nomen est omen ist, dafür, das beide ICH´s entgegengesetzte Wege einschlagen ...?
Hinzugefügt am 27.01.2007 um 00:23 Uhr
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