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Home > Kino > Film-Archiv > Drama > Der Untergang > Userkritiken
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1 - 10 von 21 Treffern
Mitglied seit 759 Tagen | 208 Userkritiken
Kritik: Also ich muss auch sagen dass Eichingers Film ein sehr Gefährlicher Film ist. Denn er zeigt Hitler fast nur von seiner guten Seite. Ja ich weiß dass der Film nur von seinen letzten 10 Tagen handelt und nicht von seiner Machtübernahme oder seinen Feldzug oder von dem Morden. Es ist einfach so das dieses "Monster" nicht eine erfundene Figur ist und Hitler in Wahrheit ein gefühlsvoller Mensch war. Er war ein Monster und hat jede Menge Schaden angerichtet und die Geschichte extrem negativ ausgewirkt hat. Trotz desem, ist der Untergang einer der esten deutschen Filme die ich je gesehen habe. Optisch ist der Film eine absolute Augenweide. Alles sieht so verdammt echt aus. Man könnte glat denken dass es eine Dokumentation ist wir da original Bilder zusehen bekommen. Die meißten Schauspieler sind sehr gut. Hier muss man natürlich Bruno Ganz erwähnen. Eine erstklassige Wahl ihn als Hitler zu zeigen. Den wechls vom wütenden zum ruhigen Hitler, ist einfach nur grandios gemacht. Genauso wie seine Hand zittert oder das "R" rollt. An manchen Stellen ist der Film total langweilig und einfach viel zu düster. Es gibt einige Szenen drin, die einfach nicht sein müssten. Die Kindersoldaten zum Beispiel. Es gibt auch einige "dumme" Dialoge wie zum Beispiel die mit dem Arzt als er Blut überströhmt da steht und sagt das er nicht Aufgeben will. Oft ist es auch sehr eintönnig. Man hätte diese letzten Tage sicherlich anders gestalten können. Das eigentliche Thema hat viel zu wenig Aufmerksamkeit bekommen. Zudem fand ich es eine Frechheit das Eichinger auch noch echte Nazis von der NPD da mitspielen gelassen hat. Das hätte wirklich nicht sein müssen. Was mein Argument das er Hitler zu stark sympatisiert deutlich verstärkt. Eichinger hat sich auch nicht an die wahre Geschichte gehalten und somit tauchen Dinge auf die nie passiert sind. Wie die Szene mit den Goebels Kindern. Die war sehr grausam.
Mitglied seit 1.827 Tagen | 207 Userkritiken
Kritik: ein wichtiger film der einfach nur zeigt wie die letzten tage des 3. reiches in berlin, speziel im führerbunker ausgesehen haben könnten......ein stark aufspielender cast und erschütternde bilder.....bruno ganz passt einfach genial
Mitglied seit 1.524 Tagen | 30 Userkritiken
Kritik: Was es hier an dem Film zu mäkeln gibt ist schlicht und ergreifend absolut lächerlich. Alle Schauspieler sind durch die Bank weg in Perfektion für ihre Rollen gecastet worden. Wer hätte Adolf Hitler besser und überzeugender spielen können als Bruno Ganz? Niemand! Auch wenn es noch irgendetwas und sei es nur das kleinste Fitzelchen an der Ganz-als-Hitler-Performance auszusetzen gibt, so bleibt es die beste und optimalste aller Hitler-Performances und eine grandiose Leistung! Wer rigoros an dieser Rollenperformance etwas zu kritisieren hat, der hat keine Ahnung von Schauspielerei und auch nicht davon, wie Hitler in seinen letzten Tagen war: Der Film ist nämlich sehr (!) originalgetreu nach dem astreinen Buch von Joachim Fest verfilmt worden... Er entspricht so ziemlich den historisch gesicherten Wissens und der Tatsachen, auch wenn der Herr Professor in Wirklichkeit nicht ganz so ein moralischer Held war, wie es im Film dargestellt wird. Aus dramaturgischen Gründen muss natürlich immer etwas von den Originalien abgewichen werden... aber das sind nur winzige Änderungen, die nicht großartig stören und dem historischen Filmerlebnis keinen Abbruch tun. Der Hitler ist perfekt gespielt, da gibt es nun wirklich nichts dran auszusetzen: Von der Menschlichkeit bis hin zu den Wutausbrüchen und dem ganzen ausgebrochenen Wahnsinn legt Bruno Ganz eine facettenreiche Charakterstudie hin, die natürlich kontroversiert wurde, da Hitler nun mal als Diktator, Massenmörder und grausamer Dämon galt, der 6 Millionen Juden auf dem Gewissen hat sowie weitere Millionen Menschen, die im zweiten Weltkrieg gefallen sind. Er war einer der großen Demagogen neben Mao ZeDong und Stalin. Aber er war eben auch ein Mensch und er besaß auch die Normalität eines normalen Menschen und das wird hier gut portraitiert. Die Nebenrollen sind alle lupenrein gecastet und besetzt: Von dem Goebbels-Darsteller, über Traudl Junge, Professor Schenk, Fahnenflüchtigem Fegelein (mit die beste Performance von Thomas Kretschman als besoffenem und verhurten SS Adjutanten von Himmler!), dem Hitler Leibwächter Otto Günsche, SS-Chef Himmler (sogar Hermann Göring taucht kurz auf!), General Weidling (brillant gespielt!!! - obwohl sein Herzinfarkt nach der Ansprache durch die Lautsprecher auch historisch nicht stimmt, aber eben dramaturgisch passt), SS-Brigadeführer und Generalmajor Wilhelm Mohnke (der sehr tapfer war) und alle anderen, da stimmt schauspielerisch einfach alles und da wurde auch alles aus dem Hut hervorgezaubert, was im deutschen Kino steckt! Die Vergangenheit auf so beeindruckende Weise bewältigen zu wollen, das hätte doch mal in Hollywood den Oskar verdient gehabt! Aber nein, das können die Amerikaner als Kriegsgewinner natürlich nicht tun, dabei ist die Atmosphäre so beklemmend, so mitreißend, das man sich richtig in die damalige Zeit nach Berlin zurück versetzt fühlt, Mitgefühl entwickelt und einfach in diesen Film hinabtauchen kann und sich mitreißen lassen kann... dafür sorgen die bedrohliche Musik, die tolle Bildqualität, die ausgefeilten und messerscharfen Dialoge, die angespannte Stimmung in Hitlers Bunker und der charismatische Professor Schenk. Die Verzweiflung von allen ist regelrecht zu spüren und liegt in der Luft. Außer Goebbels und Hitler haben alle Angst, aber die beiden sind so versteift auf den Nationalsozialismus und haben solche ellenlangen Scheuklappen, das Goebbels es sogar zulässt das seine Frau die gesamte Familie ermordert, bevor er sie erschießt und dann sich selbst und Hitler die Politik der verbrannten Erde auf das deutsche Volk anwenden will und es als das rassisch schlechtere bezeichnet, weil es den größenwahnsinnigen 2-Fronten-Krieg verloren hat! Das ist alles so unglaublich, aber tatsächlich passiert. Das muss man sich mal klarmachen! Wieso sollte man solche bahnbrechenden historischen Geschehnisse nicht auf die Leinwand bannen? Nochmal richtig punkten kann der Film schließlich am Ende beim quasi-Showdown, wo die Russen einmarschieren und den Platz leer räumen und die Deutschen keinen Widerstand leisten. Die Szene, wo Traudl Junge durch die rote Armee Hand in Hand mit dem blonden deutschen Jüngling läuft ist derartig packend inszeniert.. das ist schon wahre Kunst. Der besoffene SS-Mann Fritz ist auch einfach nur zum Brüllen komisch und zeigt die Komik der Nazi-Führerriege, wie sie da am Ende des Krieges besoffen und handlungsunfähig... sozusagen auf den eigenen Tod wartend im Bunker hockte und nichts mehr gegen den Untergang tun konnte. Dieses ganze Spektakel, auch mit der Hin- und Hergerissenheit der Protagonisten (z.B. bezüglich Adolf Hitlers Führungsqualitäten und Entscheidungen), die aufkeimende Verzweiflung, die Härte mit der sich die SS Männer und Wehrmachtsgeneräle liquidierten (im Hintergrund stand der absolut mächtige und feste Glaube an den Führer, an das nationalsozialistische und rassistische Deutschland und der Glaube an den Endsieg!), die Kälte, mit der Frau Goebbels ihre Kinder tötet und die Tragödie und den kleinen deutschen Jungen Hans (nebenbei noch die detailiert erzählte Geschichte rund um Professor Schenk), all diese Sachen machen den Film einfach nur absolut phänomenal. Wie man sieht, hat er alles was ein guter Film braucht: Unterschiedliche Charaktere, die für die Charaktervielfältigkeit schon gut skizziert und gezeichnet werden, historisches Wissen auf dem er basiert, gute Effekte, sehr gute Schauspielleistungen, eine packende Handlung an einem fesselnden Ort, Ereignisreichhaltigkeit, Spannungsaufbau so gut es bei Historienfilmen eben geht (bei denen eh immer schon viel vorhersehbar ist!) und eine berührende Dramaturgie zu einer sensiblen und spezifisch deutschen Thematik! Was will man denn nur mehr von dem Film erwarten? Er ist schlichtweg einer der größten deutschen Filme schlechthin! Bei dem brisanten Stoff und der gelungenen Inszenierung und Verfilmung davon... das sprengt jeden Rahmen und toppt Werner Herzog, Rainer Werner-Fassbinder und Wim Wenders Filme allemal, auch wenn die Thematiken und Macharten nicht so sehr zu vergleichen sind, aber diesen Film muss man einfach gesehen haben! Der ist quasi schon ein Teil der Allgemeinbildung und dürfte und sollte auch niemandem mehr aus dem Gedächtnis gehen, so wichtig wie er ist...
Kritik: Oliver Hirschbiegels Film "Der Untergang" schildert in spannender, fesselnder Weise die letzten zwölf Tage des deutschen Reiches sowie das Ende des zwiten Weltkrieges. Hitlers Wahnsinn, der verzweifelte Überlebenskampf der Berliner Zivilbevölkerung, die vielen, beklemmenden Stunden im Führerbunker. Und letztlich kann man nur eines sagen: Dieser Film ist ein Meisterwerk, wohl einer der besten, deutschen Filme aller Zeiten! Das liegt zum einen wohl an der authentischen Machart des Films, d.h, dass er zwar zu 80 Prozent aus Szenen besteht, die sich im Führerbunker abspielen, aber immer wieder kleinere Szenen eingeblendet werden, die die Grausamkeit dieses Macht-Regimes in aller Ausführlichkeit und Authentizität beschreiben, aus der Sicht eines kleinen Jungen, der zwei Panzer abgeschossen hat und der nicht auf seinen Vater hören und endlich nach Hause flüchten will. Zum anderen liegt es aber an der fundamentalen, großartigen Besetzung. Wohl die besten deutschen Schauspieler überzeugen hier ultimativ, allen voran Bruno Ganz, der Adolf Hitler so authentisch und lebensecht zeigt, wie selten ein Schauspieler zuvor (auch wenn es natürlich sehr mutig ist, Adolf Hitler als einen Menschen zu spielen, der zwar vom Wahnsinn geprägt ist, aber trotzdem noch in der Lage ist, zu lieben oder Gefühle zu hegen, seinem Hund und seiner Frau gegenüber), sowie Corinna Harfouch, die Magda Goebbels, die Frau des Propagandaminister Goebbels, der überzeugend von Ulrich Matthes gespielt wird,spielt. Ihre Szene, in der sie ihre eigenen Kinder umbringt, ist wohl das emotionale Epi-Zentrum dieses Films. Mit unglaublicher Härte und Kälte brilliert sie und macht sich damit im deutschen Film unsterblich. Aber auch Juliane Köhler (Eva Braun), Heino Ferch (Albert Speer), Ulrich Noethen (Heinrich Himmler) und Thomas Kretschmann (Herrmann Fegelein) überzeugen in ihren Rollen. Einer der besten Filme überhaupt!
Kritik: Der Untergang ist ein echt starkes Historien-Drama, das die letzten 12 Tage des deutschen Reiches um Adolf Hitler schildert. Der Film verzichtet dabei fast völlig auf Kampfszenen oder Ähnlichem und beschreibt nur den Ablauf der letzten Tage rund um Hitler und seinen Vetrauten im Führerbunker. Dieser Ansatz ist sehr originell gelungen und zeigt sehr authentisch wie Hitler in den letzten Tagen gehandelt hat und trotz aller Aussichtslosigkeit immer an den Endsieg gegalubt hat. Bruno Ganz verkörpert hierbei Adolf Hitler so dermaßen glaubwürdig und überzeugend, dass er allein das Geld wert ist. Die Leistung die er hier abliefert ist eine der besten die ich in letzter Zeit, wenn gar überhaupt, gesehen habe. Überragend, wie er sich die Sprache und Gestik von Hitler aneignete und auf dem Bildschirm rüberbringt, jedes kleinstes Zucken sitzt hier einwandfrei - einfach nur Weltklasse!!! Auch die anderen Schauspieler wissen vollends zu überzeugen, vor allem noch Juliane Köhler als Hitlers naive Frau Eva Braun, Ulrich Matthes als Propagandaminister Joseph Goebbels (ganz stark!) und Corinna Harfouch als dessen Frau Magda. Die Atmosphäre des engen Bunkers und der auswegslosen Situation ist ebenfalls gut getroffen und trägt den Film und dessen Spannung mit. Als kleiner Minuspunkt muss man vielleicht anfügen, dass der letzte Funke nicht überspringen mag, vielleicht ist die Geschichte zu nüchtern (vielleicht ja auch zu wirklichkeitsnah) erzählt, die Gänsehautstimmung kommt nicht ganz auf. Aber alles in allem ist der Untergang ein ganz starker Film, der trotz seiner 150 Minuten Länge zu keinem Zeitpunkt durchhängt oder sogar langweilig wird. Für einen tollen Filmabend wärmstens zu empfehlen!
Kritik: der film zeigt zwar, was alles abgelaufen ist, aber es erzählt keine geschichte, wozu die kurzen schlachtszenen, wenn es hier um hitler geht? was lernen wir daraus, dass hitler und seine getreuen böse waren und doch menschen? was wird hier kritisiert? was lehrt uns der film, das wir eh schon ohnehin wissen... einfach schwach und effekthäscherei... meilenweit von oscarfilme entfernt...
Kritik: It's not a crime to attempt a portrayal of an important event, even when many of the details of the event are unknown. The first person to post on this thread highlights the discrepancies that exist on this subject - he claims that Magda Goebbels did not directly poison her children, although no evidence suggests to support this claim either way. We simply don't know. Perhaps this film would function better as a documentary, as some have mentioned. The emphasis is certainly more on depictions of historical accuracy than the characters themselves, although the film is not without very human moments. As for the legacy this film leaves, it may have been overshadowed by films released the same year, but there is a reason that it is #43 on the IMDB list of greatest films of all time. It is a necessary and powerful work, and I am glad to have seen it.
Kritik: Leider hat Bernd Eichinger den Film eigenhändig versaut (siehe auch "Elementarteilchen"). Am Regisseur (ich sage nur "Das Experiment") als auch an den großartigen Schauspielern hat es jedenfalls nicht gelegen, dass der Film eben nicht glaubhaft wirkt. Das Skript basiert ja auf den Erinnerungen von Hitlers Sekretärin Traudl Junge, die in einer beeindruckenden Dokumentation über ihre Erfahrungen mit Hitler erzählt. Die vielen kleinen Details ihrer Erinnerungen, die den Menschen Hitler erahnen lassen, kehrt Eichinger einfach unter den Teppich. So muss Bruno Ganz entweder den cholerischen Irren oder den leise sprechenden Onkel Adolf mimen, Zwischentöne sind nicht erlaubt. Schlimm ist, dass Eichinger die Ereignisse kinowirksam zuspitzt und dadurch die Geschichte verfälscht. Magda Goebbels hat ihre Kinder nämlich nicht eigenhändig vergiftet sondern einen Arzt damit beauftragt, das Gift zu verabreichen. Die Nazi-Führer in Eichingers Untergang sind allesamt nichts weiter als eindimensionale gefühllose Monster. Schade!
Kritik: Ich bereue es wirklich kein bisschen, dass ich mich bein Kino bis direck an die Kasse gemogelt hab um noch eine der lezten paar Karten für diesen fantastischen Film zu bekommen!(die Schlange stand bis draußen) Zwar musste ich mir mein Kreuz verrenken um den Film aus der ersten Reihe gut zu sehen, doch als der Film dann mit einem Interview mit der echten Traudle Junge begann war der Film es mir wert. Top Schauspieler!Vor allem Bruno Ganz der dafür auch für einen Oskar nominiert war! Und viele Szenen die unter die Haut gehen! z.B.:Wenn einer laut "Heil Hitler!" schreit kurz bevor ihn eine Gruppe Hitlers Soldaten erschießen. oder wenn jemand sich selbst und seine eigene Familie umbringt während sie abendessen. Da war es wircklich mucksmäuschenstill im Kino Dies ist wircklich ein sehenswerter Film wo man sogar Geld für eine DVD ausgeben kann. Danke fürs lesen
Kritik: In der Regel gibt es natürlich sehr viele unterschiedliche Reaktionen auf diesen Film, viele meinen sogar er sei gefährlich oder gar unnötig gewesen. Jedoch kann man auch sehr viel aus diesem Film lernen. Man kann lernen, wie ein ganzes Machtregime die Menschheit verändern kann, wie eine Mutter dazu kommt ihre Kinder umzubringen, nur weil sie glaubt es gäbe kein ordentliches Leben nach diesem Regime. Und man lernt - das Wichtigste - nicht zu vergessen, dass man eine solch schreckliche Zeit nie vergisst! Auch an Bruno Ganz ist Anerkennung zu erbringen, weil er sich der Rolle des "Führers des Deutschen Reiches - Adolf Hitler" angenommen hat und diese souverän und excellent ausgeführt hat. Nur mit solchen Filmen, wie z.B. "der Untergang" ist es gewahrt die Vergangenheit nicht zu vergessen und diese grausamen Taten nicht in den Schatten zu stellen.
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