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Seine 1 Kritik ansehen
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2 - Nicht gut
Dieser Film hat mich schockiert. Soviel gute Kritik haben Buch und Film erhalten jedoch ist "Moniseur Ibrahim und die Blumen des Koran" ganz offensichtlich judenfeindlich, was man anhand zahlreicher Hinweise im Film deutlich sehen kann:
1. der jüdische Vater des Jungen Moses/Momo wird mit Blähungen und Darmproblemen dargestellt, was aber für den Filmverlauf irrelevant ist und meiner Meinung nach nur dazu dient, den Vater schlecht aussehen zu lassen. Allgemein scheint man als Jude wohl grundsätzlich deprimiert und unzufrieden mit seiner Person zu sein im Gegensatz zum "Araber".
2. Selbst der Tod eines Juden ist tragisch: der jüdische Vater stirbt verlassen vom Rest der Welt durch Selbstmord, der gute Moslem im Kreis seiner Familie in seiner Heimat, friedlich und leicht mit besten Freunden, bzw. er stirbt nie, er betritt nur eine andere Lebenssphäre.
3. Während der jüdische Vater eine ganze Bibliothek von Büchern liest um zur Weisheit zu gelangen, kann er es nicht mit dem einen einzigen Buch, den Koran, des Moslems aufnehmen. Der Jude kann sich noch so sehr anstrengen, er wird es mit all seiner Literatur niemals mit dem Koran aufnehmen können.
4. Der Vater wird als so verblödet dargestellt, dass er es nichteinmal bemerkt wenn man ihm Tierfutter zum Essen vorstellt, oder das Baguette und Teebeutel nicht mehr frisch sind. Liebevoll, menschenfreundlich und auf eine charmante Weise lernt der kleine Momo diese wertvollen Tipps seines moslemischen Mentors kennen und dem Publikum kommen die Tränen weil man sich doch freut, dass der kleine Momo Geld spart um wieder zu den Prostituierten zu können.
5. Man lernt dadurch dass man als Jude so schlecht ist, dass man selbst von seinen eigenen Kindern betrogen wird. Einen Moslem kann man nicht betrügen: Ibrahim im Laden merkt natürlich jedesmal ausnahmslos wenn ein Jude, etwa der junge Moses, versucht ihm seine Konservendosen zu klauen.
6. Selbst das Mädchen mit dem Momo seine erste Liebe findet muss später zugeben den grössten Fehler ihres Lebens begangen zu haben den Moslem Momo betrogen zu haben. Spätestens als er mit dem tollen roten Auto in der Nachbarschaft Aufsehen erregt. Hätte sie sich ihm doch nur unterworfen - was hat sie sich da nur erlaubt...
7. Als Judenfamilie muss es einen nicht wundern geschieden zu sein. Als Jude hat man keine Familie. Man muss sich nicht wundern, wenn man als Jüdin die dumme Idee hatte Kariere machen zu wollen, um etwa dadurch mehr Geld zu verdienen als der Araber um die Ecke. Momos Mutter etwa hat sich dafür entschieden und bekommt prompt die Rechnung vorgelegt: Ehemann Selbstmord begangen und auch der eigene Sohn, inzwischen zum Moslem konvertiert, findet es offensichtlich abstoßend sich zur jüdischen Mutter zu bekennen.
Man könnte die Liste noch fortsetzen wenn man ins Detail geht. Ich möchte auch noch darauf aufmerksam machen, dass die "Tipps" die Ibrahmim dem Momo gibt, etwa das Lächeln oder die Art Mädchen anzubaggern, zwar ganz nett sind und bestimmt beim Publikum gut ankommen, diese Dinge jedoch nix mit dem Koran zu tun haben und übertragbar sind auf zahlreiche andere Religionen und sogar Sekten. Gerade letztere arbeiten gerne mit solchen Methoden.
Filmtechnisch ist der Film sehr schön gemacht, tolle Kamera, toller Soundtrack, tolle Schauspieler, etc. aber inhaltlich lässt der Film stark zu wünschen übrig. Der Film stört mich auch deswegen, weil wenn man einen solchen Film "umgedreht" auf Moslems bezogen mit juden in der Hauptrolle drehen würde, in arabischern Ländern wieder europäische Flaggen brennen würden.
Wenigstens lernt man durch den Film, dass der Moslem mit Büchern nichts anfangen kann und diese lieber verkauft um Geld für Prostituierte zu haben.
Hinzugefügt am 21.10.2006 um 12:45 Uhr
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