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    The Dish - Verloren im Weltall
    Kritik der FILMSTARTS-Redaktion
    3,5
    gut
    The Dish - Verloren im Weltall
    Von Carsten Baumgardt

    Die dramatische Komödie „The Dish“ mit Sam Neill („Jurassic Park I + III“) basiert auf wahren Ereignissen und erzählt die Geschichte der australischen Beteiligung an der Apollo-11-Mission im Jahre 1969.

    Die historische Mondlandung durch das Apollo-11-Team um Neil Armstrong wäre beinahe eine technische Peinlichkeit für ganz Australien geworden. Die riesige Satelliten-Antenne - genannt The Dish - in Parkes bei Sydney machte es möglich, dass die australischen Wissenschaftler um Teamleiter Cliff Buxton (Neill) den Zuschlag für die Apollo-Mission bekamen. Während der Zeit, in der Houston keinen Kontakt zum Raumschiff haben kann, hält die Anlage in Parkes die Funkverbindung aufrecht. Al (Patrick Warburton), ein Wissenschaftler von der NASA, soll die Mission in Australien derweil überwachen. Durch eine technische Unachtsamkeit verliert Parkes den Kontakt zu Apollo 11. Der NASA wird während dessen vorgegaukelt, dass die Verbindung noch intakt sei.

    Regisseur Rob Sitch („The Castle“) setzt in „The Dish“ auf feinen, aber auch auf vordergründigen Humor. So hat der Amerikaner Al stets seine Probleme mit den australischen Slang-Ausdrücken. Die durchaus vorhandene Naivität des Films sorgt auf der einen Seite für zahlreiche Lacher, hemmt andererseits ein bisschen das dramatische Potenzial des Stoffes. Trotzdem überwiegen die positiven Eindrücke, weil einfach auch die Charaktere sehr charmant gezeichnet sind. Zudem ist „The Dish“ exzellent ausgestattet und kann somit den Geist des Jahres 1969 transportieren.

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