X-Men: Der letzte Widerstand
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3,0
Veröffentlicht am 2. Juni 2026
Abschluss der X-Men-Trilogie und erwartungsgemäß das große Finale und mit dem martialischen, etwas irreführenden Untertitel „Der letzte Widerstand“. Erzählerisch bleibt das Ganze aber leider auf der Strecke, Regisseur Brett Ratner stellt hier seine Figuren in den Hintergrund und konzentriert sich lieber auf eine etwas wilde Story und ein ausuferndes Actiongewitter. Dabei ist die Ausgangslage aber hochdramatisch, geht es doch um nichts Geringeres, als die Auslöschung aller Mutanten. Die Handlung verzettelt sich aber im Verlauf in zu viele uninteressante politische Verwicklungen und Nebenschauplätze.

Immerhin sind wieder alle mit an Bord, sogar Halle Berry, die eigentlich nicht mehr mitmachen wollte, nach ihrer „Catwoman“-Katastrophe aber wahrscheinlich wieder das Geld brauchte. Im erzählerischen Zentrum steht diesmal Jean Grey, deren Ambivalenz und Zerrissenheit von Famke Janssen jetzt (entgegen meiner Befürchtung) doch glaubhaft und dramatisch dargestellt wird, sie ist die tragische Figur in diesem Film. Tatsächlich fallen dem finalen Kampf dann auch mehr als nur ein X-Man zum Opfer, das will ich jetzt aber nicht spoilern. Nightcrawler ist diesmal leider nicht wieder dabei, dafür sehen wir die wahre Gestalt von Mystique und Rebecca Romijn tatsächlich nochmal ohne ihr Latexkostüm. Neuzugänge sind Kelsey Grammer als Beast, der jedoch kaum zu erkennen ist und (damals noch) Ellen Page als Shdaowcat. Iceman (Shawn Ashmore) hat wieder mehr Screentime, darauf hätten wir alle aber sowohl erzählerisch als auch schauspielerisch gerne verzichten können.

FAZIT: Würdiger Abschluss der Trilogie, insgesamt aber der schwächste der drei Teile. Immerhin gibt es ordentlich Action, einen politischen Subtext und die Original-X-Men-Charaktere, erweitert um ein paar neue, interessante Figuren. Die Action ist nochmal eine Nummer größer als in den vorherigen Teilen, unter anderem wird eine komplette Brücke versetzt (welche, wird nicht verraten!), die CGI ist okay. Immer noch fehlt mir die humoristische Leichtigkeit des MCU, immerhin hat Wolverine ein paar trockene Oneliner parat!
King17
King17

24 Follower 580 Kritiken User folgen

5,0
Veröffentlicht am 25. April 2026
Wow. Das ist ja mal ein heftiger Teil! Jean Grey wird zu Dark Phoenix, es gibt viele verschiedene Charaktere, sehr viel Action und Spannung, aber auch eine düstere Atmosphäre und zahlreiche Kämpfe. Ich liebe diesen Teil. Insgesamt ist der Film ein wahres Meisterwerk.
Maddin
Maddin

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3,5
Veröffentlicht am 1. März 2025
X-Men: Der letzte Widerstand (2006) ist der dritte Teil der ursprünglichen X-Men-Trilogie und wurde von Brett Ratner inszeniert. Der Film basiert auf den beliebten Marvel-Comics und setzt die Geschichte der Mutanten fort, die sich in einer zunehmend feindseligen Welt behaupten müssen.

Handlung:
Die zentrale Konfliktlinie des Films dreht sich um ein bahnbrechendes Heilmittel, das Mutanten ihre speziellen Fähigkeiten nehmen kann und sie zu normalen Menschen macht. Während einige Mutanten dies als Chance sehen, ein normales Leben zu führen, betrachten andere es als Bedrohung ihrer Existenz. Magneto (Ian McKellen) führt eine Armee von Mutanten an, die sich gegen die Menschen auflehnen, während Professor Charles Xavier (Patrick Stewart) und seine X-Men versuchen, eine Eskalation des Konflikts zu verhindern. Parallel dazu kehrt Jean Grey (Famke Janssen) als Phoenix zurück – eine unkontrollierbare Kraft, die eine der größten Bedrohungen der Mutanten darstellt.

Kritik:
X-Men: Der letzte Widerstand bietet spektakuläre Actionsequenzen und eine Vielzahl an neuen und bekannten Mutanten. Besonders beeindruckend sind die Spezialeffekte und die Kampfszenen, die den Film visuell auf ein neues Level heben. Hugh Jackman als Wolverine und Ian McKellen als Magneto liefern erneut starke schauspielerische Leistungen. Auch die emotionale Tragweite der Handlung, insbesondere die inneren Konflikte von Jean Grey, verleiht dem Film eine gewisse Tiefe.

Allerdings bleibt die Handlung hinter ihren Möglichkeiten zurück. Die Entwicklung der Charaktere wirkt oft gehetzt, und einige Handlungsstränge, wie die Rückkehr von Jean Grey als Phoenix, werden nicht ausführlich genug behandelt. Zudem führt die hohe Anzahl an Mutanten dazu, dass viele Figuren zu wenig Raum zur Entfaltung haben. Besonders die abrupten Tode einiger Hauptcharaktere wurden von vielen Fans als unbefriedigend empfunden.

Fazit:
Obwohl X-Men: Der letzte Widerstand in Sachen Action und Effekte überzeugt, bleibt er erzählerisch hinter seinen Vorgängern zurück. Fans der Reihe werden dennoch auf ihre Kosten kommen, doch der Film erreicht nicht die emotionale Tiefe und Raffinesse der ersten beiden Teile. Ein unterhaltsames, aber nicht vollkommen gelungenes Finale der ursprünglichen Trilogie.
challengesbya.d.2k
challengesbya.d.2k

25 Follower 370 Kritiken User folgen

4,0
Veröffentlicht am 23. April 2023
Der dritte Teil dieser Reihe ist an sich gut, aber der hat ein wenig nachgelassen. Der zweite Teil war besser.
Lord Borzi
Lord Borzi

364 Follower 747 Kritiken User folgen

3,5
Veröffentlicht am 28. Dezember 2020
Regisseur Brett Ratner (u.a. „Rush Hour 2“) brachte die „X-Men“-Trilogie würdig zu Ende. Grandiose Effekte verbunden mit hintergründiger Gesellschaftskritik konnten mich die ganze Zeit über begeistern. Schade, dass einige wichtige Hauptcharaktere das Zeitliche segneten. Spektakulär: der Showdown auf der Insel Alcatraz. Schmunzeln musste ich über die teilweise offensichtlichen Goofs, für die sich die Crew im Audiokommentar der DVD entschuldigte. So änderte sich z.B. in der Szene, in der Mageneto die Brücke verbog, innerhalb von Sekunden die Tageszeit (von Mittag zu Nacht!). Trotz dieser Goofs und Unschlüssigkeiten war „X-Men: Der letzte Widerstand“ ein mitreißendes Filmerlebnis. Übrigens: Wer nicht zu früh den Kinosaal verließ, konnte nach dem Abspann noch eine wichtige Szene sehen: Professor Charles Xavier lebt! Man darf gespannt sein.
BrodiesFilmkritiken
BrodiesFilmkritiken

11.854 Follower 5.064 Kritiken User folgen

3,5
Veröffentlicht am 17. August 2017
Auf zum scheinbaren Finale das gleichermaßen sehr zufrieden stellt und bitter enttäuscht. Die Story der Vorgänger wird logisch und gut weitererzählt, fast alle wichtigen Figuren sind wieder mit dabei und der Anteil an Action, Spannung und auch Humor (gibt mal wieder ein paar schöne Wolverine Szenen und Sprüche) ist voll da so dass der Film prächtig unterhält und Spaß macht. Biter enttäuscht ist man aber von anderen Dingen, das Dumme ist dass die meisten Sachen bereits nach wenigen Minuten passieren, aber ich sie trotzdem nicht ausführen möchte um den Film nicht zu verderben. Nur soviel: die ersten beiden Filme waren "Ensemble" Filme, hier rücken wenige in den Vordergrund während einige andere (insbesondere zwei) nur auf ein, zwei kurze Auftritte reduziert werden, des weiteren finde ich das Schicksal einiger weniger nicht wirklich toll. Aber das ist meine Sache, den Unterhaltungswert des Filmes schmälert es nicht
Fazit: Inhaltlich nicht ganz optimal, aber actionreiches und aufwendiges Kapitel der Mutantensaga!
Cursha
Cursha

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1,5
Veröffentlicht am 4. November 2017
Eine schlechte Geschichte, bei der man sich ruhig hätte mehr trauen können und der durch blumbe Figuren und einer Verschwendung der Figuren glänzt.
Lorenz Rütter
Lorenz Rütter

229 Follower 341 Kritiken User folgen

3,0
Veröffentlicht am 10. Januar 2015
Der dritte Teil der X-Men Reihe ist nicht mehr ganz so originell wie seine Vorgänger! Sicherlich sind die Effekte am besten als die vorherigen Filme aber die Story hinkt hinten nach. Die Geschichte wird wie runtergespult. Man merkt auch, dass es ein Regiewechsel gegeben hat. Die Mutanten haben kaum Zeit, sich zu entfalten. Es gibt auch viel zu viel Mutanten, und die vereinzelten gehen einfach runter. Am besten ist Famke Janssen als Phoenix, aber sie wirkt auch unterfordert.
Fazit: Lieber weniger Mutanten, dafür eine ergreifende Geschichte!
RocketSwitch
RocketSwitch

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3,5
Veröffentlicht am 18. September 2014
Bryan Singer hat das Zepter an Brett Ratner übergeben. Dieser darf mit einem nochmals aufgeblähten Budget (ca. 150 $) ran. Sein Konzept unterscheidet sich dabei von den beiden Vorgängerfilmen, so dass der eine oder andere Fan vlt. etwas enttäuscht sein könnte.

Ratner bringt zahlreiche neue Mutanten ins Spiel. Das erweist sich leider als Problem, da keiner der Mutanten richtig eingeführt wird. Somit bleibt die Stimmung etwas auf der Strecke.

Doch auch die Hauptcharaktere müssen etwas zurückstecken. Insbesondere Jean Grey alias "Phoenix" hätte deutlich intensiver behandelt werden müssen. spoiler: Warum schließt sie sich Magneto an und trottet diesem dann artig hinterher?


Doch trotz des Gemeckers bleibt der dritte X-Men ein guter Film. Insbesondere die Effekte wissen zu gefallen und Ratner nutzt die zahlreichen neuen Mutantenfähigkeiten auch fleißig um interessante Kämpfe darzubieten. Ein Wettrennen zwischen dem durch Wände brechenden "Juggernaut" und der kleinen Kitty bleibt dabei besonders im Gedächtnis.

Fazit: Der dritte X-Men kann das Niveau seiner Vorgänger nicht halten. Zum Flop wird der Film jedoch bei weitem nicht, da er gute Unterhaltung liefert.
Kino:
Anonymer User
4,5
Veröffentlicht am 28. Juni 2014
Für mich zu diesem Zeitpunkt der beste X-Men Film. Technisch gut und immer spannend.
Ich verstehe gar nicht, warum die Kritik so mittelmäßig ausfällt.
Ist halt Ansichtssache !
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