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Home > Kino > Film-Archiv > Biografie > Alexander > Userkritiken
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1 - 10 von 29 Treffern
Mitglied seit 1.144 Tagen | 105 Userkritiken
Kritik: Ich habe den Final Cut noch einmal gesehen und bewerte den Film danach. Einst sah ich Alexander auch beim Erscheinen im Kino. Damals hat er mir durchaus recht gut gefallen, einfach weil der Film spektakuläre Schauwerte zu bieten hat. Nach mehrmaligem Sehen allerdings (auch den Originalfilm sah ich später nochmal auf DVD), bemerkt man die Schwächen. Der Final Cut kann davon einiges ausbügeln, macht er den Film doch länger, beleuchtet die Charaktere genauer (insbesondere Alexanders Lustknaben aus Babylon) und wird gleichzeitig brutaler. Besonders in der letzten Schlacht in Indien zermatschen Köpfe, brechen Arme und Beine und, und, und...! - Unabhängig nun von welcher Version, ist es einerseits sicher langweilig keinen Gegenspieler zu haben (bzw. mit Dareios einen, der relativ früh abtritt). Auf der anderen Seite aber verdeutlicht dies das Dilemma mit welchem Alexander zu kämpfen hat: Es gibt keinen Gegner, der ihm im Weg steht. Doch wo er ein brillianter Feldherr und Krieger ist, so kann er sein Reich kaum verwalten und folgt ziemlich naiv und verträumt seinen Visionen, die kein anderer teilen will. In der Hinsicht spielt Colin Farell ihn ziemlich gut. Jared Leto als Hephaistion hat einen etwas undankbaren Part, der nicht recht zur Geltung kommt (würde man ihn mal öfter kämpfen sehen, so wäre da sicher mehr rauszuholen). Val Kilmer als Philipp spielt seine Version nach Drehbuch gut, jedoch hätte man differenzierter sein können (denn historisch gesehen hat Philipp immerhin die ganzen Vorbereitungen für die Invasion von Persien geben können). Dies aber - und das spricht auch für Angelinas Jolies Overacting - muss man beachten, dass man die Rückblenden aus Alexanders Perspektive sieht. Gut, dass beißt sich mit der Idee des Voice-Over-Erzählers. Doch im Verweis auf die zahlreichen Mythen usw, die Alexander einseits fürchtet, andererseits bewundert, macht es Sinn Vater und Mutter als so extreme Charaktere zu kennzeichnen. - Negativpunkte jedoch bleiben neben dem Genannten die teilweise doch etwas zu schwülstigen Dialoge in ihren Vergleichen zwischen Göttern und Menschen (selbst wenn es Alexanders Ideen unterstreicht, so ist das halt einfach zu viel des Guten) sowie, speziell für den Final Cut, der Umschnitt mit der großen Schlacht bei Gaugamela, die relativ früh kommt. Zuvor war da mehr Spannung bis es zu dieser hinführte. -- FAZIT: Für mich ist Alexander ein stellenweise sehr guter, an anderen Stellen nun eher langweiliger Film. Es ist schwer ihn zu bewerten, weil ich ihm manchmal glatte 5/5 geben würde, an anderen Stellen wieder nur 1/5. Deshalb mal 4 Sterne!
Kritik: Ein Epos über den Aufstieg eines griechischen Jüngling der Auszog die Welt und sich selbst zu erkunden. Ein geschichtsträchtiger Film sollte hier dem Kinolaien untergejubelt werden, welches sich als freie künstlerische Geschichtsstunde zum Nachdenken auf der Kinoleinwand erheben sollte. Welches Meisterwerk letztendlich aber von Stone abgeliefert wurde, ist aber mehr als Fragwürdig zu bezeichnen. Das Abenteuer eines Alexanders gestaltet sich unter Stone mehr zu einer homoerotischen Veranstaltung, bei der weder Besetzung oder eben die zwischengeschichtlichen Abenteuer eines griechischen Eroberers zu überzeugen vermag. Nein der Film scheitert schon an der Besetzung eines Collin Farrel der als Irisch stämmiger Raufbold bekannt ist und nun einen gescheiten jungen Feldherren seiner selbst nennen soll. Eine durchaus widersinnige Besetzung. Ich möchte Farrel nichts absprechen, weder Intelligenz oder Schauspielvermögen, aber als Alexander versagt er einfach gänzlich. Wobei man es Ihm aber auch wirklich nicht leicht macht. Denn seine Mutter Olympia wird von der gerade mal 1 Jahr älteren Angelina Jolie gespielt. Welch Besetzungs-Coup. Nur Val Kilmer und Anthony Hopkins überzeugen ein wenig, wenn auch mit viel Demut. Oliver Stone hält sich einfach mit zu vielen Kleinigkeiten auf, die sich vor allem in Alexanders erotischen Erfahrungen seiner selbst ausdrücken. Während man an den gekünstelten, aber schmackhaften Umgebungen, sich mitunter wirklich erfreuen kann, sind die Charaktere einfach pure Zeitverschwendung. Alexander bestaunt den Tod seines Vaters, während er sich von seiner Mutter Geiseln lässt und sich daraus ein gewisser Ödipus Komplex entwickelt. Bei Schlachten zwischen Persien und Indien, entwickelt er einen Hang zum Größenwahn und wird, sowie alle großen Führer, paranoid und selbstgefällig. Aber Stone vermag in diesem Sinne seinen Film damit nicht zu bereichern, sondern betrachtet Alexanders Wandlung vom intelligenten Jungen hin zum Größen wahnsinnigen Paranoiden Welteroberer, der nur Land aber eben keine Menschlichkeit mehr besitzt, nur durch die Brille der sexuellen Erfahrungen eines pubertierenden griechischen Feldherren. Somit spielt sich der Film Alexander mehr im Bereich der dramaturgischen Seifenopern ab. Welch Schande. Wäre doch so einiges an geschichtlichem Hintergrund drin gewesen. Nein, Stone lässt den Film eben in diesem Martyrium der Beziehungsscheffeleien wachsen und bereichert es ab und zu, mit einer doch recht ordentlichen Portion an Schlachtengemälden. Die sind schön bebildert, gut gestaltet und können mit dem ähnlich schlechten Troja mithalten. Wenigstens etwas, was den Film ein bisschen vom restlichen enttäuschenden Schrecken der Seifenopern abheben lässt. Es ist ja schön das Stone das „realistische“ Abbild eines Herrschers aufzeigen möchte, aber das nun sämtliche Details die Unbrauchbar und eigentliche nur als Langweilig zu beschreiben wären dem Zuschauer vor imposanter Kulisse reindrückt, ist ermüdend und erwägt aufrichtiges Desinteresse. Ist denn wirklich nichts mit Alexander los gewesen? Ein missratenes homoerotisches Meisterwerk, über einen Jüngling der Auszog Sich selbst und die Welt zu entdecken.
Kritik: Ein sehr langweiliger und uninteressanter Film. Stehe sowieso nicht unbedingt auf das Genre, deshalb hat mich auch dieser nicht wirklich gepackt. Besonders das letzte Viertel ist fast unertragbar, weil der Film mit 176 min einfach viel zu lang ist. Kann ich nicht wirklich weiterempfehlen, mehr unterer Durchschnitt...4/10
Kritik: Eines vorweg: Ich liebe bildgewaltige Schlachten- und Historienfilme und bin z.B. ein großer Fan von Filmen wie Gladiator, Braveheart oder Troja. Aber Alexander ist einfach nur zäh, kitschig, ohne Held oder Bösewicht. Gut, letzteres muss nicht schlecht sein. Aber ein Film wie dieser braucht nun mal eine Identifikationsfigur. Irgendwie wirken alle Charaktere dieses Films unsympathisch, die ständig angedeutete Homosexualität mag eine mutige Entscheidung gewesen sein, funktioniert aber irgendwie nicht. Die Schlachten sind angemessen gewalttätig, aber manchmal viel zu ruckelig und hektisch, so dass einem die Augen wehtun. Ich gehöre zu den Leuten, die sich manche Filme immer und immer wieder ansehen können, doch Alexander habe ich nie ganz von vorne bis hinten sehen können. Die überlangen Szenarien und zähen Dialoge waren derart ermüdend, dass dies immer nur in Etappen geschah. Ein Rat für ein Einsteiger: Seht euch die drei oben genannten Filme an, das ist Popkornkino vom Feinsten! Und verschwendet eure Zeit nicht mit diesem Schinken, der ist zäher als Geschichtsunterricht.
Kritik: Ich ahnte schon vor dem Film das nichts neues oder gutes auf mich zukommen würde, aber das??? Dieser Film strotz vor Klischees, schlechten Darstellern (allen voran Collin F. mit einer Unglaubwürdigkeit die ihresgleichen sucht) und wirklich grausam zusammengeschnittenen langatmigen Schlachtszenen. Ich kann nur jedem Empfehlen einen weiten Bogen um diesen Wurstsalat zu machen, es sei denn möchte 3 Stunden seines Lebens mit diesem geistlosen Hollywoodepos verschwenden. Zur Entschuldigung des Films muß ich sagen, daß mit 300 die Meßlatte dermaßend hochgelegt wurde, daß dort kein Epos dieses Genres dagegen ankommen würde.
Kritik: naja als ich mir die erste Kritik durchgelesen hab, war ich geschockt. WIe kann Alexander besser sein als Troja und vor allem Gladiator?? Also wo soll man mit dem schlechten nur anfangen. Zuerst ist da collin Farell der nicht unbedingt schlecht spielt,aber diese Frisur. Das geht nicht. 40 Grad im schatten alle kämpfen die frisur sitzt - 20 Grad alle frieren, die Frisuer sitzt. allei das ist schon grottich aber dan muss man sagen das man sich nie auf den tot des helden so gefreut hat. Un dafür hat man ja reichlich zeit!!. Er ist einfach zu lang , die schauspieler passen nicht und man kan anhand dieses Films sehen wie es aussieht wen ein Regisseur nicht mehr fähig ist, einen stoff gut umzusätzen
Mitglied seit 1.335 Tagen | 11 Userkritiken
Kritik: Vorweg: Guter Film, Tipp: 2 x sehen, weil er beim ersten Mal etwas verwirrend sein kann. Länge: Recht lang, über 2 1/2 Stunden über Alexander. Doch positiv, wenn man auf den Inhalt sieht. Darsteller: Colin Farrell - einfach super - tolle Schauspielleistung, glaubhaft, angemessen. Angelina Jolie - passend für diese Rolle, überzeugt ebenfalls. Stärken: Angenehme Atmosphäre, sieht man gerne ein zweites Mal, Spannung wird aufgebaut, starke Schauspielleistung von Colin Farrell, interessanter Einblick, die Liebe zum gleichen Geschlecht (bzw. Bisexualität bei Alexander selber) ging beispielsweise in "Troja" völlig unter und wurde reduziert auf familiäre Liebe, in diesem Film jedoch nicht und wurde angemessen verteilt [noch mehr... selber sehen!] Schwächen: Die Schlacht zieht sich an manchen Stellen, in denen man den Überblick verliert und die Kamera auf kein bestimmtes Ziel gerichtet ist. Beim ersten Schauen leicht undurchsichtig. Neigt am Ende zu dem typisch amerikanischen Drama-Kitsch (beim Tod der Hauptfiguren). Fazit: Insgesamt ein guter Historienfilm, weitaus besser als "Troja" oder "Gladiator", denn diese Film hatten weniger Tiefgang und gehörten zur Kategorie 'Popcorn-Kino'. "Alexander" ist da anders, kein Popcornkino, kein Schwerpunkt auf die Gewalt- und Kampfszenen. "Alexander" ist glaubwürdiger und die Charakter haben Tiefgang. Dieser Film ist für jene Leute, die Historienepos vorziehen als irgendeinen Schlachtenepos. Empfehlenswert!
Kritik: Wer hier spannung und krasse schlachten sehen will, der ist wohl mit Herr der Ringe oder ähnlichen besser bedient, aber das braucht der film auch nicht und wäre meiner meinung nach auch der föllig falsche Ansatz gewesen! Gut, zugeben die Rollen der Charaktere wurden nicht wirklich optimal besetzt, hätten aber auch schlimmer sein können! Die Geschichte Alexanders ist meiner meinung zwar auch nicht 100 % geschichtlich korekt erzählt, aber um die geschichte alexanders in 3 stunden zu packen is sie einfach viel zu komplex! Fazti: Wer sich für die geschichte alexander des großen interessiert, ist hier bestens bedient!
Kritik: Was an dem film nicht schlecht war waren die schlachten und die nackt szene mit rosario dawson..... ansonsten ein bullshit was auch die schauspielerische leistung betrifft !
Kritik: Das ganze ist zwar schon eine Weile her aber ich wollte es noch einmal loswerden: Der einzige Kinofilm in meinem Leben, den ich vor Ende verlassen habe...und ich habe schon viel Mist bis zum Ende gesehen. Der Film strotz nur so von Langatmigkeit, Kitsch und gewollt-erzwungenem Bildschirmepos. Ein bis zwei Stars, Schlachtszenen und ein großer Filmname reichen leider nicht für gute Unterhaltungs-Qualität. Selbst mit einem gewissen Repertoir an klassischem Geschichtswissen und Interesse an de Person Alexander kann der Film nicht fesseln. Fazit: Der ihn noch nicht gesehen hat, der soll´s auch lassen!
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