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BrodiesFilmkritiken
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4,0
Veröffentlicht am 3. Januar 2018
Nachdem sich 2003 Freddy Krüger und Jason Vorhees in „Freddy vs. Jason“ an die Gurgel gingen vereint dieser Film ein Jahr später die Weltraummonster aus der vierteiligen „Alien“ Serie mit den High-Tech Metzlern aus den beiden „Predator“ Filmen. Das Hauptproblem von vorne rein: einen Film in dem sich die beiden Monster den Garaus machen kann man doch eigentlich keine Spur ernst nehmen – aber sowohl den „Aliens“ wie auch dem „Predator“ fehlt die Möglichkeit das mit Humor aufzulockern oder ironisch zu brechen.Immerhin schaffte man es storytechnisch eine halbwegs plausible Situation zu erschaffen in denen die Viecher aufeinander treffen und dabei noch so einige Insideranspielungen einzuflechten – so heißt der Organisator der Tour Bishop Weyland (in den „Alien“ Filmen wurde die böse Firma welche die Weltraummonster zu Forschungszwecken haben wollte immer als „Weyland-Yutani“ angegeben) und wird von Lars Henriksen gespielt der als Android Bishop in Teil 2 und 3 vorkam – woraus man ersehen kann daß dieser nach dem Vorbild aus diesem Film gebaut wurde. Wenn man beide Monster gut kennt hat das aber auch Nachteile: während die Forscher ungläubig auf die Dinge schauen auf die sie da stoßen (die Alien-Eier, die Facehugger, die Alien Queen) wissen wir direkt Bescheid und haben daher nicht mehr so viel Spannung dabei. Obendrein dürfte dem Kenner der Alien Serie noch in Erinnerung sein daß das Ausbrüten der Aliens durchaus ein paar Stunden in Anspruch nahm (Leland Orser tappte eine gute Filmstunde durch den vierten „Alien“ Film bevor das Wesen aus ihm herausbrach) – und das wird hier in wenigen Minuten erledigt. Wenn dann aber die High-Tech Predators auf die Aliens treffen fliegen die Fetzen und hier reizt der Film seine Möglichkeiten auch aus: in klaustrophobisch engem Umfeld mit spärlicher Beleuchtung entfacht der Film eine ganze Reihe spektakulärer Kämpfe in denen beide Rassen ordentlich austeilen wie auch einstecken – nebenbei werden die Hintergründe der Predatoren ein wenig ausgeleuchtet (welch Gag: ausgerechnet den rastatragenden Alienkriegern verdanken wir unsere Zivilisation!) wo hingegen die Aliens weiterhin nur aggressive Schleimspucker unbekannter Herkunft sind. Aber wer braucht schon Background wenn er eine Alien Queen hat: der große Showdown kann zwar in keiner Sekunde an das Duell von Sigourney Weaver mit dem Obervieh in „Aliens“ ran reichen, aber es rummst ordentlich und macht zumindest auf der Actionebene dem Fan Freude. Wobei man froh sein kann: in der Szene in der die Facehugger zum ersten Mal aus den Eiern hüpfen verwendet der Film dafür einen Matrix-typischen Zeitlupeneffekt bei dem man echt aus Angst den Atem anhält: nicht weils so unheimlich ist sondern weil man kurz befürchtet daß der ganze Film jetzt in der Form weitergeht. Aber diese Angst ist ebenso überflüssig wie die ausführliche Charakterbeleuchtung einiger Figuren am Anfang – was nützt eine tiefgehende Hintergrundgeschichte für die Figuren wenn diese eh nur wahlweise Alien-Futter oder Predatortrophäen werden? Immerhin lohnt sich das durchhalten: in der Schlußszene wird ein herrlich fieser Gag serviertFazit: Gut gemeinter aber nicht überzeugender Versuch der Zusammenlegung zweier Filmmonster die alles Missratene mit gigantischer Alien-Action wieder gut macht!
Ich bin persönlich schon kein großer Fan der Alien Filme, die nach "Aliens" ins Kino kamen. Gerade Teil drei und vier, sowie Covenant fand ich furchtbar. Auch von Predator bin ich kein großer Fan. Auch nicht vom ersten Teil, der mehr als ein paar coole Sprüche nichts zu bieten hat. Aber mit diesem Film haben beide Reihen ihren absoluten Tiefpunkt erreicht. Sowohl was die Handlung angeht, als auch die Effekte, sowie die furchtbare Charakterzeichnung, hier stimmt einfach gar nichts. Spaß ist anders und ich hätte mich die ganze Zeit eigentlich nur über den Film ärgern können. Fazit: Besser die Finger weg lassen, dieser Film ist ganz große Sche....
Also, ich bin mit den denkbar niedrigsten Erwartungen an diesen Kampf der Giganten herangegangen und das war gut so. Was für eine krude, ja was überhaupt - Story? Komplett sinnentleertes Script mit Zeitraffer-Adaption, konterkarierender Slow-Motion-Action und wilder Prä-Astronautik-"Philosophie" (Erich von Däniken lässt grüßen, Ridley Scott winkt aus weiter Ferne, aber wohl eher ab) Extraterrestrische Schauwerte gibt es im Überangebot, visuell phasenweise auch gar nicht so übel umgesetzt. Schauspielerische Darbietungen lassen sich aufgrund der eklatanten Schwächen des Drehbuchs gar nicht abschließend beurteilen. Alles in Allem ziemlicher Murks.
Die Einführung der völlig unwichtigen Figuren dauert schon viel zu lange, das einzig bekannte ( & sympatische) Gesicht ist Carles "Bishop" Weyland :) Zuerst verschwinden die Menschen einer nach dem anderen, leider aber unblutig :/
Story? Welche Story? Völlig sinnlos, ich sag nichts dazu, das die Menschen mit den Predatoren Seite an Seite kämpfen unso :rolleyes:
Dafür sind die Kämpfe zwischen dem Predator & dem Alien gut inszeniert! Achja und die Pyramide sieht gut aus, im Eis macht das alles schon Spaß, man könnte richtig viel Blut sehen, wenn´s denn spritzen würde...
Das Zusammentreffen zweier Weltraum Ikonen! Das hätte eigentlich Geil werden können, ist aber völlig in der Oberflächlichkeit abgesunken. Wenn man die Story genau anschaut, ist es nur eine Mischung aus "Nostromo", das Alien 1979 und Schwarzenegger Predator aus 1987. Einfach in einer Pyramide ist der Unterschied! Ich Liebe diese Viecher aus dem All, aber was hier gebracht wurde, ist leider nur enttäuschend!
Nichts was man unbedingt gesehen haben muss, aber ein Film den mal für einen Abend mal angucken kann. Beide Rassen bekommen leider nicht genug Screentime, aber wenn sie sich mal begegnen ist die Action anzuschauen. Nur das Ende ist ein bisschen zu hektisch geschnitten. Die Story geht für so ein Film okay. Kann man mal machen, muss man aber nicht.
"Alien vs. Predator " ist ein ganz guter Science-Fiction-Film auch wenn er eigentlich in unserer Gegenwart spielt. Der Film fing sehr schnell an und die Darsteller waren zu Beginn auch schon bereit. Die Handlung war in Ordnung und die Spannung wurde auch gut umgesetzt. Der Film wirkte später schon sehr Abenteuerlich und die Kämpfe waren auch interessant. Das Ende hat mir nicht ganz so gut gefallen weil es dann irgendwie zu hektisch wurde. Insgesamt war der Film solide den man sich aber auf jeden Fall anschauen kann.6/10 Punkten.
Alien vs. Predator ist so ziemlich der geradlinige Actionstreifen, den man aufgrund der Comicvorlage erwarten konnte. Allerdings nicht unbedingt optimal gelungen. Der Film müht sich zu sehr ab, alles unter einen Hut zu bringen: Weyland, auf der Erde Alien jagende Predators, ein Indiana Jones Setting 600 Meter unter der Oberfläche der Antarktis (Hä?^^) - damit das Ganze ja nicht auffällt ..... na ja. Da wäre weniger mehr gewesen. Wieso hat man das ganze nicht futuristisch im Weltraum angesiedelt? Da hätte es auch keine krude Erklärung gebraucht, warum das Ganze auf der Erde und dort schon seit Jahrtausenden stattfindet. Lustig übrigens auch, wie man den Vermehrungskreislauf der Aliens beschleunigt hat. So schlüpfen diese bereits aus menschlichen Brusrkörben, nachdem im Film so gut wie keine Zeit vergangen ist. Und die Aliens sind neuerdings nach gefühlten 10 Minuten ausgewachsen. Ziemlich albern das Ganze. Zwar habe ich nicht die ganz große Raffinesse erwartet. Aber das man Action spannender und besser transportieren kann, haben sowohl die eigentlichen Predator Filme als auch Camerons "Aliens" bewiesen. Allerdings waren einige der Kämpfe im Film nett anzusehen. Das kämpferische Aufeinandertreffen der beiden Rassen wurde auf jeden Fall schick in Szene gesetzt. Fazit: man kann sich den Film anschauen – aber dann reicht es auch.