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2 - Nicht gut
Nach locker-flockigen 45 Minuten und mit freundlicher Unterstützung der plump nachgeschmissenen Musik hats auch noch der Letzte kapiert - Kevin und Sean ham sich ganz doll lieb.
Dass jede Charakterzeichnung, sieht man mal von der 10minütigen Darstellung Kostners als heldenhaftem, selbstlosem Retter in der Not ab, hierbei vollkommen auf der Strecke bleibt, macht es nicht viel besser.
Als der Film dann endlich ins Rollen kommt, kann jeder, der noch nicht eingeschlafen ist, dann aber tatsächlich einen Thriller sehen, der durchaus einiges an Spannung zu bieten hat. Die vorhandenen Logikfehler stören dabei nur bedingt - damit hatte man schon ein wenig gerechnet - dass bis auf Verteidigungsminister + Berater alle Figuren zu jeder Zeit platt stereotyp bleiben, nervt dagegen schon gewaltig.
Auch der Schluss, der als einzige Szene wirklich durch und durch überrascht wirkt irgendwie aufgesetzt und unnötig. An den Sympathien für die Figuren seitens des Zuschauers ändert sich dadurch nämlich genauso wenig wie an der Beurteilung der Handlung.
Dass dem Streifen zu guter Letzt nochmal das Gewand eines Spionagethrillers übergezogen wird, bei dem natürlich auch nochmal irgendwie die Russen mit von der Partie sein müssen, wirkt fast schon unfreiwillig komisch.
Insgesamt wurde hier eine spannende Idee trotz toller Besetzung durch Klischees ganz schön verhunzt.
Hinzugefügt am 16.04.2010 um 11:41 Uhr
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