Anatomie einer Entführung
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    Bolanov
    Bolanov

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      3 - Nicht schlecht

    "Anatomie einer Entführung" ist ein insgesamt solider Psycho-Thriller bzw. Psycho-Drama geworden, aus dem man aber durchaus noch mehr hätte machen können. Die Story selbst bietet dem Zuschauer nicht unbedingt viel Neues und hat man in dieser oder ähnlicher Form schon des Öfteren gesehen. Dennoch bildet sie für ein Thriller-Drama eigentlich eine solide Grundlage. Regisseur Pieter Jan Brugge macht daraus aber ein eher reinrassiges (Ehe-)Drama, wodurch der Handlungsstrang der Entführung leider etwas zu sehr in den Hintergrund rückt. Das wiederum geht leider auch auf Kosten der Spannung und des Tempos der Geschichte. Die Darstellerleistungen sind bis auf eine Ausnahme allesamt grundsolide, jeder erfüllt hierbei mehr oder weniger zufriedenstellend seine Aufgaben. Einzig Helen Mirren zeigt als gebrochene und verzweifelte Ehefrau eine wirklich starke Leistung und kann ausnahmslos überzeugen. Alles in allem ist "Anatomie einer Entführung" ein solides Thriller-Drama geworden, das zwar eine gute Besetzung aufweisen kann, aber in Sachen Spannung und Tempo nicht so ganz zu überzeugen weiß. Hier wäre etwas mehr Thriller als Drama und daraus resultierend mehr Spannung und Tempo durchaus förderlich gewesen! Dennoch ist der Film für Robert Redford-Fans durchaus zu empfehlen!

    Hinzugefügt am 24.11.2008 um 00:16 Uhr
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      2.5 - Na ja

    Tja, an und für sich ein Top besetztes Team! Die Spannung ist vorhanden und soweiter. Aber, wie kann denn das sein das der ganze Terror damit endet, das die Frau am Ende in Bett liegt, er sich über sie beugt und fragt: Liebst du mich? "Ja" -dann habe ich alles was ich brauche. SO:-- Dann lächelt sie! Abspann! Hä?! Also sollte der Mann entführt und getötet werden oder was? Hä? was? Der Mann wurde ermordet und die Frau lächelt... EINE OFFENBAHRUNG? --Mein Fazit, Spannung mit Top Darstellern. Aber eigentlich blödes Ende!--

    Hinzugefügt am 18.04.2008 um 09:29 Uhr
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      2.5 - Na ja

    Schon die Besetzung dieses Entführungs-Dramas lässt einen aufhorchen. Da tummeln sich Hollywood-Größen wie Robert Redford und Willem Dafoe neben der erst unlängst Oscar-prämierten Helen Mirren ("The Queen"). Leider kämpft der Film aber dennoch um einen Spannungsbogen, den der geneigte Zuschauer bei dem vordergründig kriminalistischen Thema einer Entführung zumindest erwarten dürfte. Der Millionär Wayne Hayes (Robert Redford) führt seit 30 Jahren eine ganz alltägliche Ehe mit seiner Frau Eileen. Als er eines Morgens zu seiner Arbeit aufbricht, ahnt er noch nichts Böses, als auf einmal ein Mann auf seinen Wagen zugestürmt kommt. Offenbar hatten die beiden schon mal zu tun, denn der Mann stellt sich als Arnold Mack (William Dafoe) vor und nutzt den Moment der Verwirrung Hayes, um ihn zu entführen... Von nun an führt der Film den Zuschauer auf zwei Ebenen. Während daheim Eileen und die angereisten Kinder mit dem FBI die weitere Vorgehensweise überlegen, setzt sich der Millionär in tiefgründigen Gesprächen mit der Person und der Vergangenheit des offenbar verzweifelten Entführers auseinander. Die schauspielerischen Leistungen Redfords und Dafoes wirken solide und glaubhaft. Man nimmt ihnen die Figuren ab, auch wenn Redford gewohnt forsch agiert und so einen Gegenpunkt zum ruhigen Spiel Dafoes setzt. In den Schatten gestellt werden beide aber von der exzellenten Helen Mirren, die die verletzte und betrogene Ehefrau souverän spielt. All die Charakterstudien in Ehren, vermisst der Zuschauer jedoch einen Spannungsbogen. Der Film hat ganz eindeutig Längen und wer einen spannenden oder kriminalisitschen Film erwartet, der ist wohl auch der Mogelpackung des Titels aufgesessen. So langweilt sich der Zuschauer beizeiten und der Clou der Handlung ist auch bereits nach etwa der Hälfte des Films durchschaut. Fazit ------- Eine Top-Besetzung und eine tolle Helen Mirren reichen eben noch nicht, um diesen handlungsarmen Film aus dem Mittelmaß herauszuheben. Spätestens ab der Hälfte fragt man sich als Zuschauer, wie es möglich sein kann, dass ein 91-Minuten-Film so viele gefühlte Längen aufweist.

    Hinzugefügt am 13.11.2007 um 11:38 Uhr
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      0.5 - Null

    das mit den tagen, bei der familie gehen die dahin wie sekunden und beim entführten dauert ein tag sechs tage oder was weiss ich wie lange. unlogisch. aber das ist auch kein dokumentarfilm den ulrich wickert interpretieren muss sondern was fürs herz. michaela studiert wahrscheinlich naturwissentschaften. auch schön. auf jedenfall ist der film lohnenswert, weil selten so eine so exyellente schauspielleistung eine solch lohnenswerte buehne bekommen hat.

    Hinzugefügt am 15.08.2005 um 14:18 Uhr
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      2 - Nicht gut

    Auch ein Robert Redford oder William Dafoe garantieren nicht für gute Unterhaltung. Wayne Hymes wird entführt, warum und von wem eigentlich wird bis zum Schluß nicht wirklich klar. Seine Frau, die ihre Gefühle sehr gut unter Kontrolle hat, schaltet die Polizei ein. Es folgt ein reger Kontakt zwischen Entführer und Ehefrau mittels Zeitungsannoncen, die Kinder des Ehepaares sind bei ihr und bangen mit, kein Mensch weiß eigentlich, warum Wayne entführt worden ist, eine Ex- oder Noch-Geliebte wird präsentiert, auch hier weiß man nicht, wie der aktuelle Affairen-Status ist. Jedenfalls tappt man im Dunkeln und das über Tage (Wochen?) hinweg. Währenddessen sieht man immer wieder Redford (der Entführte)und Dafoe (der Entführer). Aber nur einen einzigen Tag lang, an dessen Ende Wayne erschossen wird - während man die Familie über Tage hinweg sieht und sich fragt, warum dort die Tage so schnell vergehen und bei dem Entführten ist es wie bei täglich grüßt das Murmeltier - immer alles dasselbe. Der Entführer bekommt Rohdiamanten im Wert von 9,5 Mio Dollar und 500.000 US$ in bar (Entführer nehmen gerne runde Summen - 10 Mio US$ Lösegeld , deshalb die Stückelung, warum weiß auch keiner). Warum der Entführer Wayne überhaupt entführt? Keine Ahnung, vielleicht weil sein Schwiegervater nachts zu laut Fernsehen schaut oder seine Frau raucht? Wer weiß??? Jedenfalls ist der Entführte Wayne bis auf die Geliebte ein guter Mann (sagt er und seine Familie), hat oder hatte lediglich eine Affaire (wovon die Frau wusste) und seiner (Waynes) Meinung nach ist der Entführer nur eifersüchtig und neidisch auf all das viele Geld, das Wayne hat. Nutzt ihm alles nix - er wird, wie gesagt erschossen. Der Böse bekommt das Geld (die Rohdiamanten versauern im Segeltuchsäckchen), geht damit zu seinem bevorzugten Supermarkt einkaufen und zahlt immer schön mit den registrierten Scheinchen. KLAR! Er will doch erwischt werden!!! Deswegen entführt man doch auch, tötet und so weiter. Mensch, ich glaube ich habe den Film nicht kapiert - und die, die mit mir guckten auch nicht. Wollen wir auch nicht.

    Hinzugefügt am 17.05.2005 um 15:56 Uhr
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