Garden State
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    Filmfan11
    Filmfan11

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      5 - Spitzenklasse

    Es kommt einfach zu selten vor das man einen Film sieht bei dem die hohen Erwartungen auch erfüllt oder gar übertroffen werden, doch in Garden State war das endlich wieder der Fall. Zach Braff, den ich schon für seine sehr lustige Rolle als Chirurg in der Serie Scrubs gut finde, schafft mit seinem Regiedebüt ein Meisterwerk der besonderen Art. Anfang hätte ich ihm das nie zu getraut, doch hier wurde bewiesen das die etwas unterschätzten Personen ihres Fachs, die erstaunlichsten Dinge schaffen können. Er hat seine Chance als Regisseur vollkommen genutzt und aus seinem Traum Wirklichkeit werden lassen. Der Film reißt einen auf eine hoch emotionale und keinesfalls kitschige art mit. Dabei bleibt der Film aber auch ernst und bildet aus einer zunächst einfachen Story großes Schauspielkino. Zach Braff ist nicht nur der Regisseur und Drehbuchautor, sondern auch der Hauptdarsteller. Er gehört zu den ganz großen Schauspielern, was man in Garden State schon bei der Eröffnungsszene bemerkt. Die Story einer bedrückten Person ohne Lebensfreude, die ständig Medikamente einwürft, aber nach und nach wieder Lebensfreude verspürt als sie eine Frau kennen lernt hört sich zunächst einfach an, lässt aber viel Raum für gute Ideen. Der weibliche Part wird hier von der äußerst sympatischen Natalie Portman gespielt, die eine fabelhafte Chemie zu Zach Braff hat. Sie gehört auch schon zu den bedeutsamsten Schauspielern ihrer Zeit. Die Dialoge zwischen Zach Braff und seinen Beziehungspersonen sind schlau und einfallsreich und halten den Film auch auf seiner Höhe. Garden State braucht aber nicht viele Worte um eine Situation zu verdeutlichen. Peter Sarsgaard, der die Rolle von Zach Braffs alten Freund spielt gibt eine starke Leistung ab, kommt aber nicht an Braff und Portman ran. Eine weitere wichtige Nebenrolle ist Zach's Vater der von Ian Holm hervorragend verkörpert wird. Er ist nur in wenigen Szenen zu sehen, aber in diesen schöpft er auch sein volles Potential aus. Obwohl es sein erster und bislang einziger Film ist, hat er schon seinen persönlichen Style bei der Atmosphäre gebildet. Eine freundliche aber zugleich trübende Atmosphäre ist auch ein plus in Garden State. Es ist ganz klar ein Drama mit dem man es in Garden State zu tun hat, aber er beinhaltet auch eine gute Portion von skurillem Humor. Wenn man darauf eingehen kann, bietet er auch große Lacher (meist sogar schwarzen Humor). Fazit: Hollywood kann sich glücklich schätzen Menschen wie Zach Braff zu haben, die mit ihrem ersten Regiedebüt mehr schaffen als Regisseure in ihrer gesamten Karrierelaufbahn. Ein Einfall ist besser als der andere die mit zwei perfekt besetzten Hauptrollen zünden können. Dazu hat der Film einen Soundtrack der einem einfach nicht aus dem Kopf geht. Manche würden das Ende sicher als Kitschig bezeichnen, doch das ist es nicht. Der Film fasziniert einen bis zum Schluss, auch wenn ich ihn nicht zu 100 Prozent für perfekt halte. Es ist einer der besten seines Genres den man nicht verpassen sollte.

    Hinzugefügt am 25.05.2012 um 14:32 Uhr
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    MrFits
    MrFits

    3 Follower | Seine 39 Kritiken ansehen |

      5 - Spitzenklasse

    es geschehen noch wunder. eines dieser wunder geschah in der mitlerweile recht einfallslos gewordenen traumfabrik hollywood und heißt zach braff. kennen tut man ihn hauptsächlich als j.d. aus der tv-serie "scrubs". dort war er 8 staffeln lang die treibende kraft. die 9. staffel, in der er nur selten wirklich große auftritte hatte, verlor fix an reiz um schlussendlich das ende der beliebten serie darzustellen. was den meisten entgangen sein wird, ist die tatsache, dass braff schon im jahr 2004 einen eigenen film auf die große leinwand brachte. mit eigenem script in der tasche versammelte er hohe namen aus hollywood um sein zukünftiges publikum zu verzaubern. dieser plan ging auch voll auf. denn "the garden state" stellt die art indie-perle dar, die man uneingeschränkt jedem noch so verwöhnten blockbuster-mainstream-kiecker ans herz legt. "the garden state" ist allerdings keineswegs etwas vollkommen neues. dennoch verzückt die art und weise wie braff ans werk geht ungemein. dazu kommt noch, dass braff selbst die hauptrolle übernahm um seinen charakter die tiefe zu geben, die er als scriptverfasser im auge hatte. sein andrew ist ein gepeinigter und sensibler charakter, dem dennoch sämtliche gefühlswelten abhanden gekommen sind. braffs zurückhaltenes und leicht letargisches spiel verleiht seiner figur im laufe des films immer mehr tiefe und man hat den jungen sofort ins herz geschlossen. gerade im gegensatz zu braffs eher quirligeren rolle als j.d. in "scrubs" fällt auf welch ausgezeichneter und vor allem vielschichtiger darsteller braff ist. neben braff überzeugt natalie portman am meisten. ihre sam ist das genaue gegenstück zu andrew. sie ist aufgeweckt, spontan und immer ein wenig verrückt drauf und ist somit absolut sympathisch. die gefühle die im film vermittelt werden, werden oft durch portmans außergewöhnliches talent, alles so natürlich wie möglich aussehen zu lassen, rübergebracht. im zusammenspiel mit braff ist ein wunderbares paar zustande gekommen, welches nicht kitschig oder gewollt verspielt miteinander harmoniert. des weiteren machen auch peter saarsgard als joint rauchender kumpel der alten heimat und vater ian holm mehr als prächtige figuren und komplettieren den cast zu einem perfekten ganzen. das zach braff auch ein guter schreiber und regiesseur ist, hätte man damals nicht gedacht. so sind doch schon einige schauspieler am filmemachen gescheitert. doch braff macht aus seinem drehbuch das beste was er hätte machen können. so ist sein film wie erwähnt keine revolution oder gar evolution des kinos oder geschichtenerzählens. aber wohl ein sehr intensiv dargestellter blick in die seele eines jungen, dem etwas im leben fehlt. auf der suche nach geborgenheit und sich selbst entdeckt er wie wichtig liebe sein kann, sei es die seines vaters oder die frische noch unentdeckte liebe zu sam. hin und wieder untermalt von folk -und indiesongs schlängelt sich andrew durch ein strudel aus altbekannten und neuerforschten dingen in seinem viertägigem aufenthalt in seiner heimat. dies stellt regiesseur braff auf kongeniale art und weise dar. auf der beerdigungsfeier seiner mutter wird andrew von seiner tante beschenkt, er erhält ein hemd welches dem muster der tapete im gäste-wc gleicht und so entsteht ein gar surreales bild als andrew sich damit im spiegel betrachtet. auf einer homeparty wirft sich andrew, der von seinen alten freunden 'large' genannt wird, eine pille ein um mit seinem umfeld in einklang zu gehen. daraufhin sitzt er seelenruhig auf der couch während sich seine umgebung rasentschnell sekündlich ändert. es wird rumgehurt, gesoffen und gekokst und trotzdem verfällt braff nicht in sinnlose exzesse. denn der film geht bewusst nicht den üblichen konventionen einer tragikomödie nach und entwickelt sich so zum eigenständigen werk. des weiteren baut braffs drehbuch einige szenen ein, die erst gar nicht ins bild passen, dann aber doch durch braffs gespür für situationskomik gut ins grundgerüst eingebettet werden. so etwa nach der feiernacht. andrew wacht auf der couch seinen kumpels mark auf, kurz darauf läuft ein quietschender ritter durch den türrahmen, dieser bleibt kurz stehen, starrt andrew an um darauf schnell weiter zu gehen. war das jetzt real oder träumt andrew? oder beim arzt, dort sitzt andrew um sich durchchecken zu lassen und wird im wartezimmer von einem blindenhund penetriert. sam, die auch im wartesaal sitzt bemerkt die szene, lacht und gibt den ratschlag, dem hund einmal kräftig in die eier zu treten. ein perfektes erstes gespräch für ein kennenlernen. zach braff versteht es, luftige anarchische komik mit dramatik zu verknüpfen. so ist die szene zum ende des films, in der sich andrew und sein vater das erste mal seit langem intensiv über die probleme ihrer beziehung zu einander unterhalten, herzzerreißend ehrlich und auf den punkt gebracht. FAZIT: zach braff gelingt ein atmosphärischer, grundehrlicher und so gut wie perfekter film über die suche nach sich selbst und der liebe.

    Hinzugefügt am 16.03.2012 um 16:15 Uhr
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    NerdHerd
    NerdHerd

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      5 - Spitzenklasse

    Braffs Regiedebüt ist ein witziger, tiefsinniger Liebesfilm mit tollen Darstellern und einem GENIALEN Soundtrack. Braff, als filmtechnischen Mädchen für alles, liefert indes eine tolle Performance. Einer meiner Lieblingsfilme. Angucken.

    Hinzugefügt am 26.02.2012 um 18:08 Uhr
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    J J
    J J

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      4.5 - Großartig

    Zach Braffs wunderschöne Jugendstudie zählt zu den Vorbildern eines guten Regiedebuts.Stilsicher und hochgeradig besetzt überzeugt e auf ganzer Linie. Fantastisch !

    Hinzugefügt am 21.02.2012 um 12:42 Uhr
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    Samuel Frey
    Samuel Frey

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      3 - Nicht schlecht

    Ein Film, der zweifelsohne unterhält und wohl auch als sehenswert eingestuft werden kann. Viel mehr leistet er dann allerdings auch nicht. Nach der relativ strukturierten Vorstellung der Charaktere mislingt es Zach Braff, jegliche Überaschung und unerwartete Wendungen in seinen Film einfliesen zu lassen, so dass der weitere Verlauf der Handlung ziemlich vorhersehbar ist. Alles in allem wird der Film seinem eigenen Anspruch nicht gerecht, sehr emotionsgeladen auf den Zuschauer zu wirken, denn häufig wirkt alles ein bisschen überdramatisiert und auch die Dialoge dem Handlungsverlauf nicht angemessen. Trotzdem kann man Zach Braff nicht absprechen, dass die Charaktere, wenn auch nicht übermäßig komplex, sehr sympatisch kreiert sind.

    Hinzugefügt am 24.10.2011 um 04:01 Uhr
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    Sherlock-Holmes
    Sherlock-Holmes

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      5 - Spitzenklasse

    Zack Braff ist ein Schauspieler, ein sehr guter und witzieger, das ist jedem klar der schon einmal Scrubs geschaut hat. Doch was für Talente in ihm schlummern hätte wohl keiner gedacht. In seinem ersten grossen Filmprojekt schreibt er nicht nur das Drehbuch, er führt auch Regie und übernimmt die Hauptrolle. Am Anfang des Films ist die Geschichte noch nicht klar. Sie baut sich mit der Zeit auf und man ist vor dem Fernseher gefesselt, weil sie so schön, witig, traurig und interessant ist. Der ganze Effekt des Films wird dadurch noch verstärkt, dass es wirklich keiner erwartet hat was Braff da auf die Leinwand zaubert. Neben einer schönen Story braucht ein Film auch noch klasse Schauspieler. Mit Natalie Portman und Peter Sarsgaard sind hier neben Braff grandiose Schauspieler am Werk. Dieser Film ist ein Kunstwerk, das man gesehen haben muss!

    Hinzugefügt am 14.04.2011 um 09:55 Uhr
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    bob21
    bob21

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      5 - Spitzenklasse

    Ein sehr gutes Beispiel, dass es für einen wirklich guten Film keine riesen Explosionen geschweige denn durch die Luft fliegende Autos braucht. Sehr gute Charaktere , vor allem jene , die von Zach Braff und Natalie Portman gespielt wurden ( aber auch Peter Sarsgaard weiß zu überzeugen), in welche man sich sehr gut hineinversetzen kann. Die Geschichte von einem abgestupften Mensch, die den Zuschauer einfach nur durch Charme berührt....

    Hinzugefügt am 21.02.2011 um 19:47 Uhr
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    El-as-in-the
    El-as-in-the

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      5 - Spitzenklasse

    Zach Braff? Der aus "Scrubs", oder? Nein, Zach Braff, der Schöpfer eines der schönsten Filme, die ich persönlich sehen durfte. Regisseur, Drehbuchautor und Hauptdarsteller... ganz schön viel für seinen ersten Film, mag man meinen, bevor man sich 100 wundervolle Minuten eines Besseren belehren lassen kann. Eine schöne, verrückte, traurige, unmöglich und gleichzeitig unglaublich lebensnahe Story, von heruasragenden Schauspielern vorgeführt (oja, Herr Braff kann schauspielern), untermalt von einem perfekten Soundtrack von Frou Frou bis The Shins. Die schönsten Geschichten schreibt das Leben... und Zach Braff!!

    Hinzugefügt am 07.12.2010 um 18:02 Uhr
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    Tetsuo
    Tetsuo

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      4.5 - Großartig

    Ein unglaublich schöner Film. Viel Lachen und auch Weinen. Ein emotionaler Film. Sehr schön. Schauspielerisch hervorragend. Mir fehlen grade die Worte. Diesen Film sollte man gesehen haben. Am besten ohne jegliche Vorinfos.

    Hinzugefügt am 08.05.2010 um 22:38 Uhr
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    East Clintwood
    East Clintwood

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      4.5 - Großartig

    Hier zeigt Zach Braff das man ihn nicht nur auf die (geniale) Serie Scrubs reduzieren sollte. Als Autor, Regisseur und Hauptdarsteller zeigt er hier in allen drei Sparten das er es einfach drauf hat. Wunderbar ruhiger und melancholischer Film der sich mit skurillem Humor auszeichnet, aber man ihn dennoch als eine Art 'Feel Good Movie' sehen kann. Natalie Portman zeigt hier auch das sie mehr kann als mit einem Mann Kinder zu haben der den ganzen Tag mit einer schwarzen Asthmamaske herumläuft. Schön fand ich das die Dialoge oder bzw. der ganze Film schön abseits des Mainstreams ist, das wirkt wunderbar erfrischend. Der Soundtrack ist natürlich süperb, hier zeigt Zach Braff das er ein klasse Händchen für Indiesongs hat. Abzüge in der B-Note gibt allein das Ende, dass mir dann doch ein wenig zuviel der „es wird ja doch alle gut“ Mentalität hat. Meine Wenigkeit ist sehr gespannt was von diesem jungen Herrn noch so kommen wird, der hier vor allem für sein Alter ein extrem reifes Werk ablegt. Flachzange mach weiter so!

    Hinzugefügt am 02.04.2010 um 16:57 Uhr
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