House of Flying Daggers
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    8martin
    8martin

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      4.5 - Großartig

    Der Regisseur ist nicht nur der bekannteste sondern wohl auch der beste Vertreter des chinesischen Kinos. Er zeigt wie viel die fernöstliche Kampfkunst mit dem Tanz gemeinsam hat. Eine Liebesgeschichte ist thematisch passend eingebaut, in der die süße Zhang Ziyi zwei Nebenbuhlern die Köpfe verdreht. Mit aufwendigen Kostümen ausgestattet und in wunderschöne Farben getaucht beeindruckt besonders der Tanzkampf im Bambuswald und der Endkampf im Schneetreiben. Die beeindruckenden Bildkompositionen – auch verlangsamt – trösten über das fehlende Happy End hinweg. Der Film hebt sich wohltuend vom Müll ab, der einen Großteil dieses Genres ausmacht. Es ist nicht nur was für Martial Art Fans.

    Hinzugefügt am 04.04.2009 um 18:24 Uhr
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      4.5 - Großartig

    Der Film ist wieder mal Top besetzt und aufgenommen. Die Story wirkt anfangs bisschen ungewohnt,aber trotzdem spannend. Ich kann mich meinem Vorredner "Kuschi" nicht einschließen. Du findest du Szenen mit den Jahreszeiten vielleicht unlogisch, da du wahrscheinlich nicht die Metapher dahinter nicht verstanden hast. Der Jahreszeiten soll nur aussdrücken das der Kampf sehr lange ging. Ich kann den Film nur weiterempfhelen

    Hinzugefügt am 31.05.2008 um 20:59 Uhr
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      5 - Spitzenklasse

    Die perfekte Liebe fantastisch und genial in wunderschönen Bildern dargestellt. Tiefe Verneigung vor der Hauptdarstellerin. Sie beeindruck durch ihre äußerst authentischen Fähigkeiten. Ein großes Komliment an den Regisseur. Die Kamfszene im Schnee war wohl so nicht geplant. Vielmehr war es ein unvorhersehbares Geschenk und gibt dem Film zum Ende den vielfach verdienten Segen von ganz oben.

    Hinzugefügt am 02.10.2007 um 01:21 Uhr
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      5 - Spitzenklasse

    Lange Zeit war Regisseur Zhang Yimou einer der ganz Großen des anspruchsvollen Arthouse Kinos. Filme wie "Rotes Kornfeld" (1987), "Rote Laterne" (1991) oder "Leben" (1994), der mit dem "Großen Preis der Jury" in Cannes gewürdigt wurde, sind unvergessliche Meisterwerke, welche gesellschafts-politische Entwicklungen in China kritisch zur Sprache bringen. Im Jahr 2002 entdeckte Yimou mit dem international sowohl gefeierten wie auch umstrittenen Film "Hero" das Martial Arts Genre und konnte die Arthouse Nische erstmalig verlassen. "Hero" erzählt die Geschichte eines Attentäters, der einen intriganten und kriegslüsternen Herrscher bezwingen soll. Die Geschichte einer Gruppe heldenhafter Attentäter erzählt auch der Nachfolgefilm "House Of Flying Daggers". Dennoch gibt es zwischen beiden Filmen einen gravierenden Unterschied: "Die Geschichte von *House Of Flying Daggers* ist eine Geschichte über die Liebe, nicht über Politik" (Zhang Yimou) China in den letzten Zügen der Tang Dynastie: Eine Rebellengruppe, genannt "Haus der fliegenden Messer", die in der Vergangenheit versuchte, das Kaiserreich zu stürzen, gerät erneut in das Blickfeld des Militärs. Die Polizeibeamten Leo und Jin erhalten die schwierige und fast unlösbare Aufgabe, den neuen Anführer der Rebellen zu identifizieren und zu verhaften. Verdächtig ist vor allem Mei, eine blinde Tänzerin im Luxusbordell Peony Pavillon. Um mehr über sie und die Gruppe der Rebellen zu erfahren, soll Jin Mei nach einer fingierten Festnahme befreien und ihr Vertrauen erlangen. Zunächst scheint der Plan aufzugehen, doch dann geschieht etwas Unerwartetes. Jin und Mei verlieben sich ineinander. Ihre unmögliche Liebe wird schließlich auf eine harte Probe gestellt. Mit "House Of Flying Daggers" gelingt es Regisseur Zhang Yimou eindrucksvoll, eine Brücke zwischen künstlerisch ambitioniertem Arthouse Kino und grandioser Unterhaltung zu schlagen. Anders als "Hero" ist "House Of Flying Daggers" ein wahrlich berauschendes Spektakel, das nicht überwältigt, sondern verführt, und den Vorgängerfilm damit eindeutig in den Schatten stellt. Zhang Yimou findet für seine Geschichte einen epischen, ruhigen und ausgeglichenen Rhythmus. Seine Inszenierung ist reich an feinen Nuancen und eröffnet einen großen Raum für die Charaktere. Anders als in "Hero" sind diese keine Schachfiguren und auch nicht Mittel zum Zweck, sondern können innerhalb der jederzeit nachvollziehbaren und schlüssigen, bisweilen gar sehr komplexen Erzählung viel Tiefe, zahlreiche Facetten und deutliches Profil entfalten. Durch die überwiegend unaufdringliche Erzählweise und eine virtuose Montage jenseits aller Regeln des Popcornkinos erhält der gesamte Film eine famose Leichtigkeit, gespickt mit zutiefst anrührenden Gefühlen und unterstützt durch eine brillante Visualisierung. In "House Of Flying Daggers" beweist Yimou ganz besonders sensibles Gespür für Form und Farbe und lässt sich nie zu bombastischen Stilisierungen hinreißen. Mit der sicheren Hand und dem ästhetischen Auge eines zurückhaltenden Künstlers arrangiert er die Elemente seiner Bilder zu betörenden Kompositionen, welche Erinnerungen an unvergessliche Landschaftsbilder eines Gustav Klimt und anderer genialer Künstler heraufbeschwören. Das daraus entstehende Klima suggeriert einnehmend eine magische Melancholie, die geradezu vortrefflich mit den Inhalten des Filmes verschmilzt. Die Einstellungen und entfesselten Fahrten, welche Kameramann Zhao Xiaoding für diese malerischen Bildkompositionen findet, sind ebenso meisterhaft. Ausdruck eines detailverliebten Einfühlungsvermögens und immensen Könnens. Meisterhafte Leistungen haben auch die Choreographen der Tanz-, Action- und Kampfkunstszenen vollbracht. Im Grunde ist es ein lyrisches und eigenwilliges Ballett, das sie die Darsteller tanzen lassen. Ein Ballett, in dem sich feinfühlig dosierte Digitaleffekte mit den Akzenten und dem Wesen der Pekinger Oper vereinen. Jede einzelne Bewegung ist präzise ausgearbeitet, atmet Gefühl, Sinnlichkeit und mehr noch als "Hero" oder Yimous aktueller Film "Der Fluch der goldenen Blume" die essentielle Spiritualität asiatischer Lebens- und Kampfkunstphilosophien. Bemerkenswert ist auch die tontechnische Gestaltung der dramaturgisch sinnvoll und doppelbödig in der Geschichte verankerten Actionszenen. Durch die bewusste Reduktion der kongenialen musikalischen Untermalung und der Hervorhebung von klaren Tönen, entwickeln die Actionszenen im Einklang mit ihrer farbdramaturgischen Gestaltung einen annähernd surrealen, intensiven und zauberhaften Sog. Was "House Of Flying Daggers" ferner zu einem Meilensteil seines Genres werden lässt, sind die Glanzlichter, welche die Darsteller setzen können. Gerade weil Regisseur Zhang Yimou seine Inszenierung diesmal stark auf seine Protagonisten, mimische Zeichen und ihre Gesten fokussiert, ermöglicht er den Schauspielern, ihrem Potenzial freien Lauf zu lassen. Takeshi Kaneshiro, der den Polizisten Jin verkörpert und sich die Rolle zunächst gar nicht zutraute, beeindruckt bereits durch seine ungeheure Leinwandpräsenz. Er besitzt genau das, was im geläufigen Sinne als Charisma bezeichnet wird. Dennoch vermag er in seinen Blicken und seiner Körpersprache ebenso, die emotionale Zerrissenheit seiner Figur eindringlich zum Ausdruck zu bringen. Hinter Jins selbstsicherer und sorgloser Fassade kristallisieren sich Schmerz, Empfindsamkeit und Verletzlichkeit heraus. Takeshi Kaneshiro betont diese Seiten mit Energie und kraftvoller Würde. Zhang Ziyi interpretiert die Rolle der wunderschönen Tänzerin Mei mit graziöser Anmut und sichtbarer Eleganz. Zerbrechlichkeit mischt sich in ihrem Spiel überzeugend mit spürbarer Stärke, Kraft und Durchsetzungsvermögen. Zudem ist die Harmonie zwischen beiden Darstellern in jeder einzelnen Szene des Filmes absolut stimmig. Dieses Liebespaar kann das Herz des Zuschauers auf Anhieb erobern. Mit "House Of Flying Daggers" hat Zhang Yimou einen Wuxia-Film geschaffen, der so traditionell und klassisch, wie auch innovativ zugleich daherkommt. Der Regisseur verdichtet unterschiedliche asiatische, aber auch europäische und amerikanische Film- und Erzählkulturen und lässt hinter seinen Bildern immerzu Großes und Philosophisches erahnen: Eine Parabel über das Gesicht und die Folgen der Täuschung, eine mythische Geschichte über Stolz und Opferbereitschaft, eine große Liebe, Eifersucht, Besitzansprüche und den Wunsch nach Freiheit. Eine filmgewordene Legende über das Streben nach Absolutheit, und einmal mehr einen Film über eine starke Frauenfigur, die sich in einer von männlicher Dominanz bestimmten Lebenswelt behaupten muss. Dabei fühlt sich Yimou dem Melodram stärker verbunden als dem politischen Kino. Intellektuelle Ansprüche weichen purer Romantik, Geist, Seele, Intimität und subtiler Poesie. "House Of Flying Daggers" ist reines, makelloses, mehrfach preisgekröntes Gänsehautkino und gehört zweifellos zum Anmutigsten und Schönsten, was das Actiongenre je zu bieten hatte.

    Hinzugefügt am 02.07.2007 um 01:05 Uhr
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      5 - Spitzenklasse

    Frau Holz muss die "Geschichte" nicht erkennen, für sie ist dieser Film nicht gemacht. Westlich sehende Augen, westlich denkende Hirne werden hier Probleme haben, denn diese Art von Poesie verlangt etwas mehr als "intellektuelle" Klarheit. Das reicht hier eben nicht und wird dem Film nicht gerecht. Ich fand Tiger & Dragon genial, auch Hero überzeugte mich wenn auch etwas weniger als Tiger & Dragon, aber House of flying Daggers ist poetisches und sinnliches Kino der Extraklasse, das auf westliche Seh-und Denkgewohnheiten glücklicherweise keine Rücksicht nimmt. Die Bilder sprechen für sich, so einen Film können eben nur Asiaten drehen. Und dass die Kämpfe kritisiert werden, ist absurd, denn dann müsste jeder Tarantino und Rodriguez-Film auf den Müll. Man denke da nur an Kill Bill, was für eine Blamage! Oder gar an Matrix mit einem Keanu Reeves, der das Kämpfen schlicht und ergreifend nicht beherrscht. Solche Filme bekommen hohe Wertungen, hier aber findet man Schwächen, die gar keine sind. Traurig, nicht für den Film, sondern natürlich für die Blinden...

    Hinzugefügt am 12.01.2007 um 02:51 Uhr
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      5 - Spitzenklasse

    Da ich sowieso ein großer Fan von Ziyi Zhang bin (sie ist einfach toll), ist auch House of flying Daggers einfach klasse. Dieser Film hat Action, Humour und... wie solll ich es sagen... Herzschmerz! Selbst beim zweiten Anschauen musste ich weinen...hoffentlich hab ich nun nicht zuviel verraten...Nun denn, ich werde diesen Film ganz sicher beim nächsten Mädelabend abspielen!

    Hinzugefügt am 18.11.2006 um 00:58 Uhr
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      5 - Spitzenklasse

    Einem Film wie diesem, geht es nicht um absoluten Realismus, sondern um eine künstlerische Bildwelt und Sprache die den Film in seiner Qualität besonders machen. Hero hat mit solchen Elementen (die immer roter werdenden Blätter) genauso gespielt. Ich persönlich gebe dem Film volle Punktzahl weil er sehr mitreißend ist, die Story mit einigen überraschenden Wendungen aufwartet und das ganze in einem absolut furiosem Finale gipfelt, das seinesgleichen sucht. Über die etwas holprige Story zu Beginn, kann man mühelos hinwegsehen und der Film kann sich mit "Hero" in jedem Fall messen lassen. Er beweist dass Liebe ein Triumph der menschlichen Seele ist.

    Hinzugefügt am 15.10.2006 um 22:10 Uhr
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      5 - Spitzenklasse

    Ich finde den Film klasse, er ist sehr sentimental und die Story ist einfach klasse. Ich habe mir den Film mehrmals angesehen und finde ihn einfach nur gigantisch. Man kann den Film mit "The with Bird" vergleichen einfach klasse ich kann ihn nur weiter empfählen.

    Hinzugefügt am 17.09.2006 um 16:03 Uhr
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      4 - Sehr gut

    ich würd nicht so weit gehen wie mein vorgänger. klar ist der film weit von der qualität eines hero entfernt. trotzdem sollte man nich vergessen, daß der film aus china kommt und dort eben andere filmische gesetze gelten als hierzulande. für fans des chinesischen kino und martial arts fans im allgemeinen ist der film durchaus eine empfehlung wert. wer jedoch alles an hero mißt wird mit house of flying daggers nicht glücklich

    Hinzugefügt am 07.09.2006 um 23:55 Uhr
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      0.5 - Null

    Ich hatte mir den Film im Kino angesehen da ich sehr begeistert von dem vorigen Film des Regisseurs war. Hero war ein Meisterwerk, schöne Bilder, KLasse Musik, sehr einnehmender Film. Jedoch schafft der Regisseur es meiner Meinung nach kein 2tes Mal. Die Story ist teils sehr verwirrend, unlogisch und einfach nur peinlich. Oder dann so sachen wie das der hauptcharakter von ein paar von bambusstange zu bambusstange springenden typen verfolgt wird die dauernd bambus abbrechen und ihn damit bewerfen. Jedoch als er stehen bleibt und sie ihn in den ästen umzigeln brauchen sie 5 min um einen speer zu schnitzen. Dann brauchen sie für einen KAmpf mehrere JAhreszeiten. Oder eine FRau wird esstochen während dieses Kampfes und steht nach ein paar jahreszeiten wieder auf und hilft wieder... total von abzuraten

    Hinzugefügt am 20.07.2006 um 12:51 Uhr
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