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Wenige Filme sind perfekt; dieser Sci - Fi - Streifen mit seinen Oldie Special Effects aus den 80ern scheint für eine nette cineastische Exkursion in die Thematik der Zeitreise gut genug zu sein. Die Gewaltdarstellungen sind in Anbetracht heutiger Splatter- und Gore- Konkurrenz als nicht übermäßig anzusehen. Was den Regisseur und Drehbuchautoren Cameron aber nicht die Bohne zu jucken scheint, ist es, sich auch nur annähernd an einer tiefer schürfenden Story zu versuchen. Gerade diese Problematik zieht den Film leider gefährlich nah ans Mittelmaß; nehmen wir nur mal die Protagonisten und ihre Ziele: T-800 = TÖTEN ; S. Connor = LEBEN ; K. Reese = BESCHÜTZEN. Schließlich hat man den Eindruck, die geschaffene Welt "baue" sich um die Handlungsträger "auf" - die Charaktere werden also aufgrund eines -bei allem Respekt- bescheuerten Drehbuchs in ein durch und durch unfertiges Universum geschickt, jeder mit einem Auftrag (TÖTEN, etc.), welches ohne diese Personen gleich null Substanz hätte. Trotz allem wartet der Film mit einem psychisch und schauspielerisch das äußerste von sich verlangendem Schwarzenegger (TÖTEN!) auf, der es dabei auch noch mit einem Gesamtvokabular von geschätzten 10 Wörtern und ein paar hingegruntzten Ellipsen schafft, einige der kultigsten Sprüche der Kinogeschichte abzuliefern. SEHENSWERT
Hinzugefügt am 23.02.2012 um 19:29 Uhr Verstoß melden
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