Merry Christmas
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    8martin
    8martin

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      3.5 - Gut

    Egal ob die Verbrüderung am Heiligen Abend an der Front im 1. Weltkrieg so oder so ähnlich stattgefunden hat oder nicht. Mit oder ohne Fußballländerspiel. Man kann es auch als Fabel verstehen. Musik wirkt friedensstiftend und die eingebaute Liebesgeschichte lässt das Thermometer bei hartem Frost in die Höhe schnellen. Doch manchmal sind die Dialoge etwas hölzern, weil hier die üblichen Antikriegsthesen abgearbeitet werden. Dann bleiben die Gespräche an der Oberfläche und betreffen all zu Offensichtliches. Auffallend die machterhaltende Rolle der Kirche im Krieg. Der Film spielt mit den Emotionen der Zuschauer, greift Bauch und Herz an und kurz bevor er im Kitsch ertrinkt, kriegt er noch die Kurve der Ernüchterung die besagt ’ach so schön kann es doch nicht gewesen sein’. Trotzalledem ein echter Weihnachts- und Antikriegsfilm, in dem deutlich wird, dass nur der kleine Mann den Kopf hinhalten muss und der hat eigentlich nichts gegen den angeblichen Feind im Felde.

    Hinzugefügt am 25.12.2009 um 20:24 Uhr
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      5 - Spitzenklasse

    Wir haben den Film im Rahmen unseres Partnerschaftsaustausches in Frankreich gesehen. Sehr gute Wahl und in diesem Rahmen besonders passend. Für mich ist es der beste Film, den ich seit langem gesehen habe. Die Dreisprachigkeit ist klasse, auch wenn nicht immer jedes Wort verstanden wurde. Unsere Jugendlichen bewegten sich nicht von selbst von ihren Plätzen, sondern blieben wie wir bis zum Schluss des Abspannes sitzen. Nur schade, dass der Film auf DEUTSCH "merry christmas" heißt, wo es doch eine französische Produktion ist... Egal. Ich kann diesen Film nur empfehlen und werde ihn auf jeden Fall noch einmal gucken!

    Hinzugefügt am 13.08.2006 um 22:59 Uhr
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      5 - Spitzenklasse

    Ich habe den Film gestern gesehen (englische und chinesische Untertitel). Innerhalb eines Gebäudes zum französischen Kulturaustausch in Singapur, zusammen mit Deutschen, Franzosen, US-Amerikanern, Engländern, Singapuris, Malayen, Chinesen... und wer weiß noch mit welchen weiteren Nationen. Es ist unglaublich, wie dieser Film verbindet- Menschlichkeit ist eine Sprache, die jeder versteht. Am Ende gab es dann auch kaum einen der nicht in Tränen aufgelöst war. Die grausamste Szene für mich, der Geistliche der am Ende gegen die Deutsche hetzt. Die gleichen Worte, die heute immer noch und auch von anderen Religionen benutzt werden. Es kam mir sehr bekannt vor..... Leider immer noch aktuell.

    Hinzugefügt am 26.07.2006 um 14:03 Uhr
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      4 - Sehr gut

    Ich habe den Film zweimal gesehen.Einmal in Frankreich allein und war tief erschüttert und das zweite Mal in Deutschland mit Gymnasiasten ,die an einem Austausch teilnehmen.Jedesmal war ich erstaunt zu sehen ,dass alle bis zum Ende des Abspanns sitzen blieben.Als Deutschlehrerin habe ich lange auf einen solchen Film gewartet,der ganz deutlich zeigt ,wie unsere beiden Völkern von machtgierigen Politikern und Generälen manipuliert wurden.Ich unterrichte Deutsch in Frankreich seit 28 Jahren und kämpfe gegen Klischees , die vom Film in anderthalb Stunden vernichtet wurden.

    Hinzugefügt am 27.12.2005 um 14:16 Uhr
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      4 - Sehr gut

    ich komme gerade aus dem kino und mir hat der film sehr gut gefallen. ich finde, das beste wort um "merry christmas" zu beschreiben ist schlicht und ergreifend "menschlich". gerade seine zurückhaltende art, die hier mehrmals als "oberflächlich" bezeichnet wurde hat mich sehr beruehrt, wie zum beispiel die schlichtheit in der das gegenseitige schutz gewären wärend der atillerie bombardements dargestellt wird. es lässt den zuschauer teil haben aber überfordert ihn nicht. will zeigen aber nicht unterhalten. man hat die möglichkeit eigene gedanken zu fassen und bekommt kein bild in hollywood epos manier aufgezwungen. ein film zum lachen und weinen der allein aus der situation heraus besteht. der einzige wehmutstropfen sind die rollen von benno führmann und diane krüger, die mich auch schauspielerisch überhaupnicht überzeugen konnte.

    Hinzugefügt am 22.12.2005 um 01:48 Uhr
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      5 - Spitzenklasse

    Der Film "Merry Christmas" hat mich von der ersten bis zur letzten Minute voll mitgerissen. Ich habe diesen Film mit meiner Klasse gesehen und alle waren davon begeistert. Es ´war ein Angebot unserer Französischlehrer, einen französischen Film zu sehen. Die Mehheit entschied sich für diesen Film. Diese Entscheidung hat am Ende Niemand bedauert.

    Hinzugefügt am 15.12.2005 um 17:18 Uhr
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      2 - Nicht gut

    Daniel Brühl ist eben doch nur ein mittelmäßiger Schauspieler. So könnte er zwar z.B. in einer Rolle als junger Musiklehrer in Mittelbayern, der etwas verklemmt auf die Anzüglichkeiten pubertierender Schülerinnen reagiert, eine akzeptable Humornummer liefern, doch als Offizier in einem viehischen, gnadenlos nationalistisch getönten Grabenkrieg zerweichen Mimik und Gestik zu einer lauwarm-gefälligen Durchschnittlichkeit. Überhaupt überwiegt in diesem Film der Eindruck einer schmerzfreien Kriegsstory, bei der aller Hass zwischen Weihnachtsbäumen versickert. Der klischeebeladene Austausch von Saufereien, von Familienbildern und anderem persönlichen Kram macht diese versteinert traditionelle Inszenierung nicht erträglicher. Denn ohne schmerzhaften Gegenpol mutieren diese Abläufe auf dem Niveau von Verbrüderungen in einer Sauna. Ich verlange weder spritzende Gehirne noch hervorquellende Därme. Doch forderte ich ein symbolisch aufgeladenes, mit intelligenten Bildern verfremdetes Grauen. Und die Emotionen des Schotten um seinen gefallenen Bruder wirken handwerklich hölzern und agieren nur als Füllmasse, um den Vorgängen eine Nuance Hass und Unversöhnlichkeit zu verleihen. Als Fürmann trällernd mit Weihnachtsbäumchen über das Feld lärmte, erwartete ich, dass er stolpert und mit schlammgefüllter Mundhöhle weiterdröhnt. Die Grenze zum unerquicklichen Kabarett zeigte sich hier fließend. Die eindimensionalen, furchtbar geradlinigen Konflikte in den Hierarchielinien Soldat-Offizier-General waren dann richtig ärgerlich.Natürlich gebar die Frau eines Kriegsteilnehmers auch ein Kind, es war nicht anders zu erwarten, natürlich an den Weihnachtstagen, wann denn sonst. Es fehlte dem Film die sensible Vertiefung des Verhältnisses von individueller Menschlichkeit im Rahmen übergeordneter Vernichtung. Ein Filmkritiker schrieb in der Leipziger Volkszeitung, dass für Besucher des Film, bei denen keine Tränen perlen, nur ein Arztbesuch helfen könnte. Abgesehen von dieser penetrant unkultivierten Anmaßung ist das genau der Punkt. Sonst diesen körperlichen Reaktionen durchaus ausgeliefert, hat mich diese glatte, nicht im Ansatz sperrige und damit emotionslose Verfilmung auffällig unterkühlt. Sicher war der Streifen als weihnachtstauglicher Gefühlshammer geplant, doch verblasst er weitgehend in filmästhetischen und handwerklichen Zwischenwelten. Die bemerkenswerte Leistung einiger Schauspieler, vorrangig von Nebendarstellern, konnte vereinzelt versöhnen. Abläufe wie der gemeinsame Wechsel in den jeweils feindlichen Graben bei befürchteten Angriffen hätte man hingebungsvoller zelebrieren sollen. Denn in dieser, doch grotesken Situation, wird die Atmosphäre von Bedrohung, Ausweglosigkeit und eben auch Menschlichkeit eindringlicher nachvollziehbar als beim plakativ vor sich hinwabernden Austausch von Familienfotos. Doch ist davon wenig zu sehen.

    Hinzugefügt am 13.12.2005 um 21:22 Uhr
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      5 - Spitzenklasse

    Ich fand diesen Film sehr gut. Ein Denkmal für Menschlichkeit und Völkerverständigung, gegen Krieg und Chauvinismus. Auch wenn es einige kleine Schwächen gibt, so überrascht der Film vorallem durch seine ungewohnte Objektivität in bezug auf die Geschichtsdarstellung, in der doch heutzutage meist "die bösen Deutschen" an allem Schuld sind. Der Film ehrt und würdigt eindrucksvoll das Frontsoldatentum des Ersten Weltkriegs auf allen Seiten. Eine sehr rührende Szene ist der Weihnachtsabend, an dem Nikolaus "Stille Nacht" für seine Kameraden im deutschen Schützengraben anstimmt und die Schotten auf der anderen Seite nach der ersten Strophe mit dem Dudelsack einsteigen und die Melodie mitspielen. Daraus entwickelt sich eine Art Freundschaft zwischen den Gegnern, die aufeinander zugehen und fortan einen eigenwilligen Waffenstillstand aufrechterhalten. Bis die Stäbe jedoch davon Wind bekommen und die Frontsoldaten allesamt strafversetzen. Eine weitere interessante Stelle: Der schottische Pfarrer hängt sein Amt buchstäblich an den Nagel, als er von seinem Vorgesetzten wegen seiner Rolle an dem versöhnlichen Weihnachtsabend an der Front zurechtgewiesen wird (er hatte den Dudelsack gespielt und die gemeinsame Christmette zelebriert). Dieser Vorgesetzte hetzt daraufhin in abscheulicher und gar nicht christlicher Art und Weise gegen die Deutschen. Doch auch auf der deutschen Seite kommt es zu Konsequenzen für die Beteiligten. Der Film enthält viele solche Stellen. Auch die Tatsache, daß im Ersten Weltkrieg patriotische Juden für Deutschland kämpften (im Film: der deutsche Offizier) wird hier - was übrigens selten ist - dargestellt, was erfreulich ist. Man sollte den Film einfach gesehen haben, ein ganz und gar ungewöhnlicher Weihnachts- bzw. Kriegsfilm (wie man will).

    Hinzugefügt am 10.12.2005 um 22:59 Uhr
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      2 - Nicht gut

    Ich habe diesen Film gestern gesehen und habe doch sehr enttäuscht den Kinosaal wieder verlassen. 1. der Film war voll synchronisiert (zumindest die Kopie im Cineplex) - warum das ist die Frage... schließlich war die Dreisprachigkeit ein wichtiges Stilmittel 2. langweilige Liebesgeschichte zwischen dem Opernsänger und der Opernsängerin 3. der Film ist sehr oberflächlich. Mindestens ein Schicksal eines Charakters hätte näher beleuchtet werden können. Im Grunde haben sich alle lieb (bis auf eine Ausnahme: der schottische Soldat, der seinen Bruder verliert) und alle haben die gleichen Probleme und Wünsche. 4. wegen 3. fehlt auch jede Spannung oder Dramatik Allerdings, die Absurdität der Situation in der sich die Soldaten befinden birgt viele komische Momente. Mein Fazit: Spannende Historie langweilig umgesetzt! Zu pauschal und wenig facettenreich.

    Hinzugefügt am 10.12.2005 um 17:17 Uhr
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      5 - Spitzenklasse

    Gestern konnte ich den film in Frankreich sehen, Sehr gut die 3 Sprachigkeit im Orginal, die Untertitel ein wenig zu differenziert. Unglaublich ist, wenn 200 Zuschauer bis zum Ende des Abspanns mit verheulten Augen sitzenbleiben... Gut zu erfassen war das damalige kriegerische Umfeld, die britische Einstellung gegenüber den Deutschen, der deutsche Kronprinz dem Musse scheinbar wichtiger war als der rest, die Franzosen, die bodenstândig blieben! Ein tolles Signal an Verstândigung, wenn man will!

    Hinzugefügt am 05.12.2005 um 22:52 Uhr
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