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Home > Kino > Film-Archiv > Abenteuer > The New World > Userkritiken
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1 - 10 von 53 Treffern
Mitglied seit 759 Tagen | 208 Userkritiken
Kritik: Wer Terrence Malick´s Film "Der Schmale Grat" schon nicht mag und mit seiner eigenartigen erzähl weiße nicht klar kommt, sollte auf jeden Fall die Finger von diesen Film lassen. Wer hier große und epische Schlachten erwartet, kann es vergessen. Der Film geht zwar stolze 2 Stunden lang aber es kommt nur ein einziger Kampf vor! Genau wie Der Schmale Grat, ist das Kriegsgeschehen Nebensache. Es geht viel um das was die Menschen denken, fühlen und wollen. Es ist eher eine Liebesgeschichte zwischen zwei Völkern. Zugegebener maßen, habe ich mir diesen Film ganz anders vorgestellt. Wer aber die Arbeit von Terrence Malick kennt, weiß ganz genau worauf er sich einlässt. Ein absolut ruhiger Film mit viel, sehr viel Monologen! Der Film "The new World" ist sicherlich einer der Filme der die Gemüter spaltet. Die einen werden ihn lieben (ich tue das), die anderen werden sich zu Tode langweilen. Mir gefällt auf jeden Fall diese absolute Ruhe. Mir gefällt die Film Art von Malick. Er forscht nicht nach dem "Wie" sondern eher nach dem "Warum" Warum tuen wir Menschen das? Warum fühlen wir Eifersucht? Warum bringen wir uns Gegenseitig um? Und es geht noch viel weiter mit diesen Tiefgründigen Fragen. Ich finde es gut das er das macht da es sowieso schon sehr viele Filme über den Krieg gibt. Die einen sind Weltklasse, die anderen sind zum gähnen.
Mitglied seit 516 Tagen | 1 Kritik
Ihre Kritik: Ein sehr sensiebler, ruhiger, bildgewaltiger und eigener Film. Es wird wenig geredet, die Monologe laufen meist innerlich ab. Alles wird sehr schlicht gehalten und kommt so sehr authentisch rüber(von den Gefühlen bis zu den Kostümen). Die Liebesszenen zwischen Smith und Pocahontas(deren Name übrigens nie erwähnt wird) sind ebenfalls sehr zurückhaltend, scheu, tiefgründig, liebevoll. Anstatt blutigen Kampfszenen, wilder Erotik und seichten Monolgen bietet dieser Film wunderschöne Naturaufnahmen und tiefe Gefühle. Poesie für Geist und Auge! Natürlich nicht für jeden etwas, da alles sehr still und ein wenig langatmig rüberkommt, aber dennoch einer meiner Lieblingsfilme!
Kritik: Der Film war ja mal richtig schlecht. Hat langweilig angefangen und ist dann immer langweiliger geworden. Passiert kaum was und gesprochen wird auch wenig. Wurde sehr enttäuscht, da ich mich eigentlich drauf gefreut habe. Kann ich leider nicht weiterempfehlen, ein sehr enttäuschender Film! 3/10
Kritik: Dieser Film hat mit Poesie nichts zu tun...Keine Handlung, keine Höhepunkte, er glänzt dadurch, dass die Spannung aufs äusserste getrieben wird. Mal abgesehen davon, dass der zweistündigen "Spannung" kein Höhepunkt folgt, sondern lediglich das Ende! Man schaut dann verdutzt in die Röhre und grübelt nach, im Sinne von:"kommt da jetzt noch was?", oder man wacht gerade auf und denkt:"so und jetzt schauen uns wir einen Film an"...
Mitglied seit 884 Tagen | 1 Kritik
Kritik: Lassen wir den Film nocheinmal Revue passieren. Der Film ging 2 Stunden in denen nichts passiert. Man wartet die ganze Zeit auf etwas, auf irgendetwas, egal was aber es passiert nichts. Die Liebesgeschichte ist der Hauptteil des Films und gerade die ist gräßlich. Ich hab mich während dem Film schlecht gefühlt. Ich hab mich auch nach dem Film schlecht gefühlt.
Mitglied seit 865 Tagen | 14 Userkritiken
Kritik: Es schmerzt mich als Cineast solch miese Gastkritiken hier zu lesen. "Kritiken" die überhaupt nicht verstehen, worum es in "The New World" eigentlich geht und was der Regisseur durch die Bildsprache zu vermitteln versucht. "The New World" ist wirkliche Poesie, andächtig, wunderschön, innerlich reif und sehr zerbrechlich. Nicht ganz frei von Längen, aber auf eine stille Art episch. Wen das nicht zutiefst berührt muss innerlich, emotional, sehr verroht sein.
Kritik: Leider habe ich diesen Film gesehen - im nachhinein schade um die Zeit. Wir haben uns den Film zu dritt angeschaut - auf 4-Facher geschwindigkeit (nach ca. 30 Minuten) - und er war immer noch "einschläfernd"... bei dieser erhöhten Geschwindigkeit wird einem erst richtig bewusst, wie der Film durch "nichts" hinausgezögert wird - sehr schade. Achja - Abenteuer hat mit dem Film nix zu tun, völlig Falsche Rubrik!!!
Mitglied seit 1.469 Tagen | 3 Userkritiken
Kritik: In vielen der vorangegangenen Bewertungen wird gesagt, dass es seltsam/unlogisch sei, dass Pocahontas sich am Ende nicht für Smith (Colin Ferrell) entscheidet. Ich möchte hiermit was klarstellen. Wenn man die Entscheidung der Frau am Ende genauer betrachtet fällt sie die Entscheidung nicht zugunsten der zweiten Wahl (hier: Christian Bale) sondern des Kindes! Das wird in einer ca. dreiminütigen Szene verdeutlicht, in der Pocahontas auf die gleiche Weise mit dem Kind spielt wie mit ihrer großen Liebe im ersten Drittel des Films. Ich kann mir nicht erklären wie man die Augen vor so poetischen Szenen verschließen kann. Ich hoffe ich kann mit dieser Feststellung verdeutlichen worauf es in diesem Film ankommt und worauf man achten sollte. Wer bereit ist sich auf den Film einzulassen, wird merken wie die Musik und die aufs äußerste authentischen Bilder die Gemütslage des Zuschauers steuert. Besonders deutlich wird das in der Kampfszene zwischen den Siedlern und den Eingeborenen. Es gelingt Malick in dieser kurzen Szene einen Gräuel gegen diesen Kampf zu erzeugen wie es mir bisher nur in sehr wenigen anderen Filmen passiert ist. Malick ist ein wahrer Meister seines Fachs. Warum seine Werke nicht genügend gewürdigt werden, kann man in den Userkritiken sehen!
Mitglied seit 1.228 Tagen | 171 Userkritiken
Kritik: Der Regisseur Terrence Malick wurde unter Insidern ja nach seinem eindrucksvollen Kriegsfilm als Geheimtipp gehandelt. Er liefert auch hier wieder gute Kampfszenen und eindrucksvolle Landschaftsbilder ab. Auch gewisse ungewöhnliche Einstellungen tragen seine Handschrift. Aber dann so ein Plot: Pocahontas-Aufguss für Unentschlossene. Und wenn sich die ersten Siedler so dämlich und faul angestellt hätten, wäre der Kontinent nie von Europäern besiedelt worden. Colin Farrell schreitet oft wortlos umher und blickt düster-skeptisch drein – die Stirn in Runzeln. Dazu begleitet ein Musik-Gulasch die Handlung bis zur Schmerzgrenze des Erträglichen. Und dann noch der Schluss! Zurück in “The Old World“ bekennt sich die süße Maus zu dem Mann, der doch eigentlich zweite Wahl war. Da lob’ ich mir doch die Fassung mit Gérard Depardieu, in der dieser 1492 das Paradies erobert hat.
Mitglied seit 1.773 Tagen | 403 Userkritiken
Kritik: Gleich zu Beginn ist hier zu erwähnen, dass es sich bei "The New World" nicht wirklich um einen Abenteuerfilm handelt, sondern viel mehr um eine Liebesgeschichte, die im Rahmen eines Abenteuerfilms spielt. Somit dürften all diejenigen, die sich auf packende Kämpfe zwischen Eingeborenen und Siedlern oder tollen Entdeckungsszenen gefreut haben, stark enttäuscht werden. Das war auch bei mir der Fall! "The New World" erzählt die Geschichte zweier Menschen (eines Siedlers und einer Eingeborenen), die sich unendlich ineinander verlieben und versuchen, alle Hindernisse, die zwischen ihnen stehen, zu überwinden. Der Film wird dabei in einem Zeitraum von knapp 9 Jahren erzählt, wobei jegliches Zeitgefühl verloren geht, da nie irgendein Zeitpunkt genannt oder eingeblendet wird. So kann es sein, dass erst in Tagesschritten erzählt wird und im nächsten Moment sind 3 Jahre vergangen, was man aber auch nur daher erkennt, dass z.B. ihr gemeinsames Kind größer geworden ist. Des Weiteren werden in dem Film mehr Landschaftsbilder als Dialoge gezeigt, was es nicht immer einfach macht, manche Szenen nachzuvollziehen. Die Bilder sind aber dabei sehr gut gelungen und tragen zur doch recht guten Atmosphäre einen großen Teil bei. Die Laufzeit von 135 Minuten ist allerdings eher anmutend und zieht den Film nur unnötig in die Länge, eine halbe Stunde kürzer hätte es auch getan! Dagegen sind die Darstellerleistungen allesamt sehr solide. Colin Farrell spielt den Entdecker John Smith sehr überzeugend und auch die Newcomerin Q’Orianka Kilcher alias Pocahontas kann ihre Rolle durchgehend glaubwürdig verkörpern. Christian Bale dagegen hat eine eher bescheidene (er ist nur in den letzten 30 Minuten zu sehen!), aber dennoch wichtige Rolle, die er gewohnt souverän meistert. Alles in allem ist "The New World" ein eher bescheidener bis enttäuschender Abenteuerfilm, der als Liebesfilm jedoch durchaus punkten kann. Wenn man sich aber auf einen Abenteuerfilm eingestellt hat, wird man von dem Film jedoch eher enttäuscht sein!
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