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Home > Kino > Film-Archiv > Drama > L.A. Crash
Kinostart:
4. August 2005
Wiederaufführung: 9. März 2006
Regie: Paul Haggis
Mit Sandra Bullock, Don Cheadle, Matt Dillon,
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Originaltitel: Crash
FSK ab 12 freigegeben
Produktionsland:
USA
.
Genre:
Drama
,
Thriller
Laufzeit: 112 Minuten.
Produktionsjahr:
2004
Inhalt: In "L.A. Crash" erzählt Regisseur Paul Haggis die vergangenen 24 Stunden im Leben vollkommen unterschiedlicher Menschen, die doch viel mehr gemeinsam haben, als es zunächst den Anschein hat.
Anthony (Ludacris) und Peter (Larenz Tate) stehlen das Auto von Staatsanwalt Richard Cabot (Brendan Fraser) und dessen Frau Jean (Sandra Bullock). Das ist für Richard aus mehreren Gründen problematisch. Einerseits stehen demnächst Neuwahlen an und er möchte die schwarze Bevölkerung nicht gegen sich aufbringen, andererseits ist seine ohnehin schon verängstigte Frau fortan vollkommen verstört.
Daniel (Michael Pena) schiebt bei einem Schlüsseldienst eine Nachtschicht nach der anderen, damit seine kleine Tochter in einer der ruhigeren, aber eben auch teureren Gegenden aufwachsen kann. Der kleine Laden des Iraners Farhad (Shaun Toub) wurde nun schon mehrfach überfallen. Um sich und seine Frau schützen zu können, schafft er sich, gegen den Willen seiner Tochter Dorri (Bahar Soomekh), eine Schusswaffe an.
Der Streifenpolizist Ryan (Matt Dillon) findet nachts wegen seines schwerkranken Vaters (Bruce Kirby) keinen Schlaf mehr. Im Dienst überschreitet er regelmäßig die Grenzen. Vor den Augen des schwarzen TV-Regisseurs Cameron (Terrence Dashon Howard) betatscht er dessen hübsche Freundin Christine (Thandie Newton). Sein junger, ehrgeiziger Partner (Ryan Phillippe) zeigt ihn daraufhin bei ihrem Vorgesetzten (Keith David) an.
Und dann wären da noch Graham (Don Cheadle) und Ria (Jennifer Esposito), die in einem Fall ermitteln, der eine überaus politische Dimension hat...
FILMSTARTS.de
(4,5)
Pressespiegel
(4,3)
User-Wertung(14069 Bewertungen)
(4)
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Mitglied seit 756 Tagen | 208 Userkritiken
Kritik: L.A Crash ist wirklich ein sehr schöner Film geworden. In den Film geht es nicht nur um Dinge die man nur in Filmen sieht sondern um Dinge die uns fast jeden Tag passieren-Rassismus. Der Film kommt einen in den ersten 30 Minuten etwas kompliziert vor da einige Figuren des Films vorgestellt werden. Der Film hat eig. keinen Hauptdarsteller oder Hauptdarstellerin. Es sind viele Figuren die alle ihre eigene Geschichte erzählen. Figuren den Leid geschehen ist. (Ich will ja nicht zu viel verraten) Es gibt einige Szenen in den Film die einen wirklich extrem zum Nachdenken bringen und vor allem zum weinen. Die Darsteller machen alle ihren Job erstklassig bis auf Ryan Philippi. Ich weiß nicht vllt. fand ich nicht toll weil seine Figur so nervig war oder wegen der einen Szene im Auto aber ich fand wirklich das er den Film mehr oder weniger einige Seitenhiebe verpasst hat. Kurz und Schmerzlos-Ein super Film den man sich ruhig 4-5 mal öfter anschauen kann.
Mitglied seit 1.612 Tagen | 97 Userkritiken
Kritik: L.A. Crash ist ein ganz berühmter Vertreter des Episodenfilms, einem kleinen Genre, dass viele Filmperlen vorzuweißen hat (Amorres Perros, Pulp Fiction, Magnolia, Babel). Als bekennender Fan des Episodenfilms musste mir auch L.A. Crash zwangsläufig gefallen. Und das hat er auch! Schon der Anfang läßt vermuten, wie das Filmtempo ist. Ein sehr ruhgie Szene, in der zunächst L.A., die Stadt der Engel, in der Winterzeit von Oben gezeigt wird (bei Nacht). Die Musik ist langsam und unaufdringlich, fast schon mystisch. Der Beat wird etwas schneller (wie in Lost Highway), man sieht aber immer noch unscharfe Bildelemente, die man nicht einordnen kann. Dann kommt ein Kommentar, wie es sich später rausstellt von Don Cheadle: ”Es ist das Gefühl der Berührung. In einer normalen Stadt geht man zu Fuß. [...] Man berührt einander, rempelt sich an. In L.A. berührt dich nie jemand. Wir sind doch immer nur hinter Metall und Glas. Ich glaube, diese Berührung fehlt uns so sehr, dass wir miteinander kollidieren müssen, um überhaupt etwas zu spüren.” Der Film besitzt die ganze Zeit, solche ruhigen sehr durchdachten, fast schon perfekten Momente. Und jeder dieser Moemente bzw. Szenen hat eine bestimmte Aussagekraft. Der Film hat ein interessantes übergreifendes Thema: Rassismus. Interessanterweise in einem Land, dass so viele kulturen beheimatet... und dann auch noch Los Angeles. Verdammt viele Filme spielen in Los Angeles, ja fast schon zu viele. Hier ist es aber nicht schlimm, da viele Facetten der Stadt gezeigt werden. Auch viele verschiedene Orte. Die Grundidee ist immer noch grandios: Innerhalb von nur 24 Stunden werden mehrere Geschichten erzählt, die sich mit denen andere teilweise vermischen (Typisch für den Episodenfilm). L.A. Crash bietet hierbei aber nicht die alltäglichen langweiligen Momente, die ein ganz normaler Mensch schnell vergisst. Es sind eindringliche und vorallem prägnante Momente, in denen man die Charaktere sieht. Selbst in einer so hochmodernen Welt wie dieser existiert in einer Stadt wie Los Angeles sogar noch Rassismus. Oder eher die sanftere Form davon. Hier ghet es wohl eher um Vorurteile, die man zwangläufig entickelt und nur schwer abschüttelt. Das dies aber geht sieht man dann gegen Ende, als die meisten doch erkennen, dass es sich oftmals doch nur um Vorurteile handelt. Das Ende würde ich dann als "Magnolia-Ende" bezeichnen. Unterlegt mit einer ganz tollen Song, werden nochmal alle Geschichte kurz gezeigt. Ein Frage stellt sich mir persönlich am Ende sofort: Welchen Schauspielr fand ich besser? Wenn ich ehrlich bin hätte ich von den meisten nichts erwartet. Auf einmal kommt ein Ludacris daher und spielt so gut und überzeugend wie noch kein Hip Hop Star zuvor. Snadra Bullock überrascht mit einer sehr glaubhaften und emotionalen Rolle, Brendan Fraser spielt zwar eher zurückhaltend, aber immer noch toll! Don Cheadle ist sowieso ein Ausnahme-Schauspieler und hier beweißt er das auch! Und Matt Dilon spielt auch verdammt gut! Die am besten gepsielten Rollen würde ich aber wahrscheinlich Michael Pena (dem Schlosser) und Thandie Newton (Frau Camerons) zuschreiben. Der Film hat ein tpyisches Episodenfilm-Konzept (das dem von Magnolia verdmmt ähnelt), ein eher ruhiges Filmtempo und viele klischeebeladene Charaktere. Die vielen Gemeinsamkeiten zwischen den Charakteren sind ein bisschen vielleicht zu viel des Guten. Aber ganz ehrlich. Scheissdrauf. Dafür macht der Film viel zu viel Richtig. Ich bin sogar der Meinung, dass L.A. Crash im direkten Vergleich zu "Brokeback Mountain" (der auch absolut fantastisch ist) stärker, besser ist. Ohne die anderen Filme gesehen zu haben (leider) würde ich hier also sagen, dass der Film im Vergleich zu BM zu Recht den Oscar gewonnen. Hat Ein ganz tolles Meisterwerk, dass das Rad des Episodenfilms nicht neur erfindet, dafür aber ein verdammt geniales Vertreter ist! 5 von 5 Sternen
Presseschnitt:
(4,3) bei 3 Pressewertungen.
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Rolle: Jean Cabot
Rolle: Graham
Rolle: Officer Ryan
Rolle: Ria
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