Reine Chefsache
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    Nerventod
    Nerventod

    2 Follower | Seine 104 Kritiken ansehen |

      2 - Nicht gut

    Ich muss sagen, als ich den Trailer zu "Reine Chefsache!" gesehen habe, war ich total begeistert. Das muss bestimmt ein guter Film sein habe ich mir gedacht. Ein Glück, dass ich mir diesen Film nicht im Kino angesehen habe, sondern erst im Free-TV. Das Geld wäre nämlich rausgeschmissenes Geld gewesen. Ich hatte mir einfach unter der Story etwas anders vorgestellt: Der Vater bekommt einen neuen aber vor allem jungen Chef vor die Nase gesetzt. Und weil das noch nicht genug ist, verliebt sich dieser ausgerechnet noch in seine Tochter. Soweit so gut. Das Liebesende finde ich dann allerdings etwas enttäuschend. Würde der Film anders ausgehen, er könnte sich in die Nähe meiner Top-Filme stellen. Ansonsten ist an dem Film nichts auszusetzen. Es scheint aber, dass die Macher nicht genau wussten, in welche Schublade sie den Film stecken sollten. Liebeskomödie, Drama, Generationenkonflikt. Die hier fehlende Entscheidung schadet ein wenig. Aber der Film hat ja immer noch gute Hauptdarsteller (Dennis Quaid und Topher Grace) und wem das nicht reicht, rechnet sich einfach noch Scarlett Johansson dazu.

    Hinzugefügt am 11.07.2009 um 19:03 Uhr
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      0.5 - Null

    Mir nicht nachvollziehbar ob der Streifen 2005 gefallen konnte. Heute (2007) kann ich mich nur wundern. Die Geschichte ist aus 2001nacht, die Charaktere ändern sich nicht, sondern widersprechen sich einfach und das auch noch unlogisch. Quaid mimt anfangs den drögen Spießer mit muffigem Gesicht, der nicht mal mitbekommt, dass er ein intaktes Zuhause hat. Das einzige was er draufhat ist ein Faustschlag. Das passt natürlich super zu einem eloquenten Verkäufer, der er sein soll. Sein unsäglich plakatives Geschwafel, von dem sich der Mogul abfertigen lässt, ist als Reaktion auf seinen Frust über die Liaison seiner Tochter gesetzt. Lächerlich. Als er seine langjährigen Kollegen (die er nicht mal duzt: soviel zum Klima)entlassen soll, hat er nur seinen drögen Ausdruck und: Es tut mir so unwahrscheinlich leid. Töchterchen, erlebt zuhause das perfekte lebenslange Eheglück ihrer Eltern. Oder doch nicht? Selbst als sie bei ihrem Traumtyp alles findet hat sie plötzlich Angst vor einer Bindung. Warum hat eigentlich ihre Schwester mitgespielt? Tophers Wandlung ist überhaupt nicht nachvollziehbar: "Niemand hat mir soviel gezeigt." Was? Ein Faustschlag und die dämliche Ansprache und der Junge ändert sein Leben? Am Schluss machen alle das, was sie wirklich wollen, anscheinend der Sinn der Auslösung, weil sie Quaid sagen durfte: Topher joggt telefonierend am Strand, Scarlett will wieder Jungfrau werden und Quaid schleppt seinen Gesichtsausdruck wieder auf den Chefsessel. Das ist eine wohlwollende Null. Sicher hab ich einiges schon vergessen, aber, Gott sei dank.

    Hinzugefügt am 28.09.2007 um 08:12 Uhr
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      4.5 - Großartig

    Mal ein neues und interessentes Thema. Gute Schauspielerleistung. Schöner Soundtrack. Der Film wirkt sehr glaubwürdig (abgesehen von den Handys für unter 6 Jährige^^). Eine Komödie eher für reifere Personen über 18. Ein erfrischendes ehrliches Ende. Ich hatte einen vergnüglichen Filmabend und anschließend viel Gesprächsstoff. So soll es sein.

    Hinzugefügt am 28.04.2007 um 23:40 Uhr
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      5 - Spitzenklasse

    "reine chefsache" gehört zu den filmen, die man wohl eher beim zweiten anschauen zum emotionskino zählen kann. die story ist gut durchdacht und leicht nachvollziehbar. der zuschauer wird nicht vor allzugroße überraschungen gestellt. kurz: ein ansehnlicher film. jedoch ist "reine chefsache" ein bißchen mehr als das. zunächst haben wir einen glänzend aufgelegten dennis quaid, der hier ganz klar sein fortgeschrittenes alter im positiven ausspielt und somit seiner rolle eine gewisse "grundglaubwürdigkeit" verleiht. als kontrast der aufsteiger topher grace, der gekonnt den aufstrebenden BWLer mimt und von tuten und blasen keine ahnung hat. als die ersten angestellten gefeuert werden, verschiebt sich der film von kategorie komödie eher in richtung tiefgang, vielleicht sogar programmkino. der fingerzeig auf die knallharte welt der freien marktwirtschaft, in der ansehen und prestige vorrang haben vor dem idyllischen familienleben wird hier sehr gut aufgezeigt. was einem letztendlich wichtiger ist, bleibt dem zuschauer selbst überlassen, und das bleibt auch im film offen. scarlett johansson trägt hierzu ihr übriges bei, wobei man auch hier ganz klar erwähnen muß, daß ihre rolle scheinbar unscheinbar ist, aber doch sehr entscheidend und richtungsweisend. sie ist hier nicht der augenschmaus, den man(n)cher erwarten mag. teilweise ungeschminkt und schlicht, aber wie schon in "lost in translation" charakterstark. "reine chefsache" ist eine komödie mit tiefgang, ein film, über den man gerne nachdenkt, der schauspielerisch überzeugt und zusätzlich durch einen guten soundtrack den letzten schliff kriegt. für romantiker sowie realisten bestens geeignet.

    Hinzugefügt am 14.04.2006 um 23:46 Uhr
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      4 - Sehr gut

    Kein Drama über Mülltrennung, sondern eine gekonnte und witzige Reflektion über den Größenwahn und den Jugendwahn der 80er bis 90er Jahre. Dennis Quaid als erfahrener Verkäufer und der 26jährige Jungmanager ohne Sachkenntnis, angenagt von den ersten Selbstzweifeln, der frischen Scheidung und dem frisch angematschten Porsche - ein herrlicher Komödienstoff. Gute Darsteller, eine zauberhafte Scarlett Johannson in einer tragenden Nebenrolle und für jeden Menschen über 40 ein Schmunzeln darüber, dass es sich auch lohnt, etwas gern zu tun und auf die anderen Menschen nicht nur auf der Arbeit zu achten.

    Hinzugefügt am 29.03.2006 um 07:22 Uhr
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      0.5 - Null

    Drama über Mülltrennung! Selbst die scarlett kann diesen lächerlichern klamauk nich rausreißen. gespart ham wa an: darstellern und wo war überhaupt die story da fällt mir nix mehr zu ein.

    Hinzugefügt am 25.11.2005 um 01:43 Uhr
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