Kinostart:
26. Januar 2006
Regie: Steven Spielberg
Mit Eric Bana, Daniel Craig, Ciarán Hinds,
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Originaltitel: Munich
Produktionsland:
Vereinigte Staaten
.
Genre:
Drama
,
Historie
Laufzeit: 164 Minuten.
Produktionsjahr:
2005
Verleiher: Universal Pictures Germany
Inhalt: Steven Spielbergs Terror-Drama "München" schildert die tragischen Ereignisse während der Olympischen Sommerspiele 1972 in München. Bei einem Terroranschlag einer Gruppe Palästinenser wurden israelische Sportler als Geisel genommen. Bei einem Befreiungsversuch kamen elf Israelis ums Leben. Für die Hauptrolle konnte Spielberg Eric Bana ("Troja") gewinnen.
FILMSTARTS.de
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Pressespiegel
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Kritik der FILMSTARTS.de-Redaktion
Von Björn Helbig
(4,5)
Steven Spielberg gehört nicht nur zu den besten, sondern auch zu den produktivsten und vielseitigsten Filmemachern. Ihm gelang nicht nur, in den verschiedensten Genres vertreten zu sein, vielmehr ist er oftmals der Begründer unterschiedlicher filmischer Richtungen. Spannung, Lachen, Gruseln, Weinen – Spielberg beherrscht alle Facetten der Kinounterhaltung. Doch er ist nicht nur ein Meister des fantasievollen und warmherzigen Entertainments. Er ist ebenfalls ein Könner, wenn es um die sensible Bearbeitung ernster Themen geht, wie Schindlers Liste oder Der Soldat James Ryan eindrucksvoll zeigen. Ausgangspunkt für sein Terror-Drama „München“ ist kein weniger heikles Thema: Das Attentat während der 20. Olympischen Sommerspiele, welches heute als Schlüsselmoment des internationalen Terrorismus gilt und viele Gewalttaten nach sich zog.
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Userkritiken und Wertungen
Durchschnittliche Wertung:
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insgesamt 48 Kritiken
CJ1993
Mitglied seit 570 Tagen
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19 Userkritiken
Bewertung:
(5)
Kritik:
Steven Spielbergs "München" besticht vordergründig durch eine intelligente Handlung, die den Zuseher zum Denken anregt. Die Geschichte des Israeli Avner, der auserwählt wird das Attentat von München 1972 zu rächen, verlangt von allen Beteilgten alles ab. Sowohl dem Regisseur Spielberg, dem es gelingt, die entscheidende Botschaft am Ende des Films noch einmal kräftigst zu unterstreichen, indem er den Wandel des Hauptprotagonisten Avner zu der Geisel seines Gewissens und seiner Furcht mit dem eigentlichen Attentat von München gegenüberstellt, wie auch den Hauptdarstellern selbst, allen voran Eric Bana, der Avner gekonnt und höchst überzeugend verkörpert, bis zu dem Publikum, das verstehen muss, dass Gewalt niemals mit Gegengewalt vergolten werden kann. Wenn man so tut, wird jeder innerlich zu einem eigenen Avner. Brilliant!
Verfasst am 08.07. um 23:53 Uhr -
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Bewertung:
(4,5)
Kritik:
ich kann mich noch genau an "münchen" erinnern und welches rauschen im blätterwald begann als spielbergs film sich anschickte in die kinos zu kommen. noch bevor der film überhaupt veröffentlich wurde gab es befürworter und gegner, vorhaltungen und gleichsetzungen und eine riesige politische diskussion die sich immer weiter vom eigentlichen film entkoppelte. das zeigt einmal mehr die komplexität des nahost - konflikts, der gerade dadurch so verflucht diffizil ist, wei beide seiten israelis und palästinenser gute gründe für ihr handeln vorbringen können. und so ist es eine der größten leistungen in spielbergs karriere, dass er nicht wie bei dem grauenvollen "baader meinhof komplex", die taten der terroristen einfach verurteilt, sondern sich für ihre motivation interessiert und beide seiten in einen metaphorischen dialog treten lässt. das drama dieses konflikts betrachtet spielberg als ein drama der menschheit überhaupt. und genau das ist das geniale an spielbergs film: seine kindliche naivität, "warum können wir nicht einfach friedlich miteinander leben?" verleiht dem film genau die position und neutrale perspektive die sich jenseits von hass und schuldzuweisungen bewegt und die zutiefst humanistisch ist und in jedem zustimmung entfacht.
auch inszenatorisch ist "münchen" phantastisch: spielberg wechselt virtuos zwischen unerträglicher brutalität und an dem an den french noir genre angelehnten agententhriller. die dialoge sind nachdenklich, kritisch und sehr pointiert. besonders die wenigen actionsequenzen sind sehr logisch und räumlich aufgebaut und vermitteln großes unbehagen man könnte auch sagen; sie sind einfach ein musterbeispiel filmischer intelligenz. ich erinnere mich an eine szene in der ein mann liqudiert werden sollte und stattdessen ein kleines mädchen die szenerie betrat. wie spielberg hier mit dem zuschauer spielt ist nahezu grausam. aber auch, wie er das unschuldige kind durch einen ihm vertrauten ort wandeln lässt kurz bevor sich dessen leben für immer verändert.
sehr gut gelingt es spielberg auch archivmaterial und originalaufnahmen in seinen film zu integrieren.
"münchen" ist spielbergs schwierigster film. doch es gelingt ihm nicht position zu beziehen und beide seiten anzuhören. "münchen" bleibt im gedächtnis haften und verändert die sicht des zuschauers. angesichts eines konflikts solcher tragweite und der seit fast einem halben jahrhundert dermaßen erbittert geführt wird ist es schon eine beachtenswerte leistung sich von all dem balast frei zu machen.
Verfasst am 30.09. um 13:04 Uhr -
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Daniel Craig
Rolle: Steve
Mathieu Kassovitz
Rolle: Robert
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Gast - Mittwoch, 08. Februar um 20:22