A Scanner darkly - Der dunkle Schirm
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    Dmitrij Panov
    Dmitrij Panov

    1 follower | Seine 99 Kritiken ansehen |

      4 - Sehr gut

    Begeistert erst durch seinen Stil, mischt dann etwas zu krass verschiedene Genres zusammen, überrascht dann wieder mit tollen Einfällen, wirkt irgendwann eben durch seinen Stil etwas zu distanziert, kann sich aber am Ende doch noch durch seine Story retten. Zwar ist der Film oftmals zu unentschlossen, um sein volles Potenzial auszuschöpfen, ist aber - für Cel-Shadig-Fans jedenfalls - ein echtes Fest für´s Auge, welches ich auch gerne in weiteren Filmen erleben möchte. Der etwas andere Drogenfilm, inhaltlich wie optisch.

    Hinzugefügt am 25.01.2010 um 23:16 Uhr
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      4.5 - Großartig

    ...man sollte evtl. erst das Buch lesen bevor man den Film ansieht, wenn einen die Thematik wirklich interessiert. Das Buch zeigt Facetten die im Film nicht ganz so gut rüberkommen. Z.B. die Zerrissenheit Bobs/Freds, der nicht mehr weis ob er nun ein Drogenfahnder ist der einen Junkie spielt, oder ob er ein Junkie ist sich als Drogenfahnder ausgibt. Ausserdem sind im Film zwei Charaktäre des Buches zu einem zusammengefasst, was beim Lesen zuerst wirklich verwirrt ;) Trotzdem ein wirklich gelungener Film! Die Optik unterstützt dabei noch das Gefühl das sich die Hauptdarsteller auf einem nicht enden wollendem Trip befinden. Ps: Wer sich bei einem Drogendrama über das 'Junkiegelaber' beschwert, sollte vllt. lieber auf bewertes Popkornkino zurückgreifen. o_O

    Hinzugefügt am 03.12.2009 um 19:39 Uhr
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    dasGute
    dasGute

    0 follower | Seine 9 Kritiken ansehen |

      5 - Spitzenklasse

    ...und deshalb verdiente 10 Punkte meinerseits. Es ist schwer aufzuzählen was an dem Film alles genial ist und warum ich ihn so hoch bewerte. Erstmal ist die Story natürlich brilliant. Das ganze Junkie-gelaber, die Paranoia, die Halluzinationen und Sinnesverzerrungen, dass alles kann man am ehesten mit einem Fear and Loathing in Las Vegas vergleichen. Mit dem grossen Unterschied, dass es tatsächlich so etwas wie eine vordergründige Handlung gibt. Interessant dabei ist, dass man vermutlich erst nach der letzten Szene erkennt, dass die Story die ganze Zeit da war, man sie nur nicht gesehen hat. Und das ist das bemerkenswerte an den Film. Er vermittelt dem Zuschauer eine Story, ohne das er es merkt und ich für meinen Teil war nach der letzten Szene geshockt und plötzlich sah ich all die unterschwelligen botschaften, die Gehirnwäsche, die die Hauptfigur durchlebt und alles, was geschehen ist erscheint in neuen Licht. Einfach Faszinierend. Die Optik mag nicht jedermanns Sache sein, ich fand es aber klasse und wer offen für neues ist, sollte schon deshalb mal reinschauen. Zuletzt kann man nur die Schauspieler loben. Allen vorran natürlich Robert Downey Jr. aber auch Woody Harrelson und Rory Cochrane. Freunde von abgedrehten Geschichten und innovativen Ideen kommen definitiv auf ihre Kosten. Wer Lust auf Popcorn-Kino hat, sollte sich lieber auf was kurzweiligeres einlassen.

    Hinzugefügt am 20.09.2009 um 01:55 Uhr
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    Erazzerhead
    Erazzerhead

    0 follower | Seine 9 Kritiken ansehen |

      5 - Spitzenklasse

    Die Vereinigten Staaten der Zukunft sind zu einem Überwachungsstaat verkommen, in dem versucht wird die Probleme durch den Konsum der neuartigen Droge "Substanz D" (D für Death). Bob Arctor (Keaunu Reeves) ermittelt verdeckt als Fred im Fall um diese ominöse Droge, alle Mitarbeiter dieser Einheit tragen zu Dienstzeiten stets ein Anzug, der verhindert, dass ihre wahre Identität zum Vorschein kommt. Zusammen mit seinen nicht weniger süchtigen Mitbewohnern Barris und Luckman in einem total heruntergekommenen Haus. Eines Tages erhält "Fred" von seinem Vorgesetzten Hank den Auftrag einen gewissen Bob Arctor, und damit sich selbst zu überwachen, somit gerät sein Ich komplett aus den Fugen, er greift immer mehr zu der Droge, wodurch er sich komplett zerstört. Bobs Freundin Donna, die sich als Drogendealerin ausgibt, scheint auch irgendetwas zu planen und will Bob auf den "Neuen Pfad" schicken, eine angebliche Entzugsklinik... Richard Linklater ist mit diesem Film ein wahrhaft verzwicktes Puzzle gelungen, das den Zuschauer bis zu überraschenden Finale fesselt. Er schuf eine angsteinflößende Zukunftsvision und kritisier das Staatswesen in einer vortrefflichen Weise. Die Schauspieler liefern allesamt eine Glanzleistung ab, gerade Keanu Reeves als der überforderte Bob hat in diesem Film seine wohl beste Rolle, und auch die anderen Akteure wissen ihre meist zynischen Rollen perfekt umzusetzen. Vor allem die comichafte Machart ist revolutionierend und ist, im Gegensatz zu anderen Versuchen dieser Art, perfekt gelungen! Insgesamt ist Richard Linklater mit "A Scanner Darkly" eine brilliante Kritik an die Gesellschaft und den Staat gelungen, super gemacht mit tollen Schauspielern und einfach nur fesselnd. Meiner Meinung nach kann man diesen Film ohne Bedenken zu den Besten aller Zeit zählen, und er hätte die Goldene Palme in Cannes verdient!

    Hinzugefügt am 23.06.2009 um 12:31 Uhr
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      4 - Sehr gut

    Eine wirklich interessante Charakterstudie und durchaus eine gelungene Umsetzung der Buchvorlage. Als erstes fällt beim schauen des Films natürlich der abgefahrene Comic-Look auf. Er passt allerdings von Anfang an sehr gut zum Film. Er verdeutlicht, in was für einer Traumwelt die Protagonisten durch ihren Drogenkonsum mittlerweile Leben. Nichts wirkt hier real, alles scheint ihrer Phantasie entsprungen zu sein. Die Story rund um einen Undercover-Drogenfahnder gerät leider stark in den Hintergrund. Stattdessen geht der Film sehr stark auf seine Charaktere ein. Die Charakterdarstellung ist auch durch die Bank weg gelungen, aber die Geschichte kommt dadurch nur sehr schleppend voran. Die Schauspieler bewegen sich alle auf einem durchaus hohen Niveau. Keanu Reeves überzeugt in der Hauptrolle zwar nicht gerade durch besondere Mimik, aber den kaputten Drogenfahnder, der seine eigene Identität zu verlieren droht, kauft man ihm zu jeder Zeit ab. Besonders erwähnenswert ist allerdings die Leistung von Robert Downey Jr. Er zieht hier eine wirklich grandiose Show als paranoider Barris ab. Die restlichen Nebendarsteller liefern alle gute bis sehr gute Leistungen, ohne besonders aufzufallen. Die Regiearbeit ist ebenfalls gelungen. Der ungewöhnliche Look des Films sorgt in Verbindung mit dem ruhigen Inszenierungsstil für sehr viel Atmosphäre. Wer ein atmosphärisches Drogen-Drama sucht und kleinere Schwächen bei der Geschichte verschmerzen kann, ist bei „A Scanner Darkly“ auf jeden Fall richtig.

    Hinzugefügt am 19.03.2009 um 17:00 Uhr
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    Keanu
    Keanu

    0 follower | Seine 7 Kritiken ansehen |

      5 - Spitzenklasse

    Es gibt Filme, die guckt man sich an, genießt die Action, die Spannung, den Humor oder was auch immer. Und wenn der Abspann kommt, hat man alles verstanden und kann vergnügt den Tag zu Ende gehen lassen. Doch nicht bei A Scanner Darkly. Der Film erfordet 110% Aufmerksamkeit des Zuschauers und natürlich zuerst mal die Verständnis, dass es die Dinge im Film, wie z.B. der Jedermannsanzug, wirklich gibt und akzeptiert. Wenn dies geschafft ist, muss einem nur noch die sehr komplexe Story ins Hirn und man wird von einem Meisterwerk umgehauen, das Seinesgleichen sucht. Wer nur einen Comic-Action-Film a´la Sin City oder 300 sucht, wird bitter enttäuscht. Denn A Scanner Darkly bietet etwas ganz anderes.

    Hinzugefügt am 21.09.2008 um 19:38 Uhr
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    Bolanov
    Bolanov

    1 follower | Seine 403 Kritiken ansehen |

      4 - Sehr gut

    "A Scanner Darkly" ist ein wirklich starker und vor allem einer der abgefahrensten Filme der letzten Jahre! Gleich zu Beginn sollte noch erwähnt werden, dass der Zuschauer mit voller Aufmerksamkeit dabei sein sollte, denn im Laufe der Zeit verschwimmen nicht nur bei den Hauptdarstellern die Grenzen zwischen Realität und Fiktion. Man muss genau aufpassen, damit man nicht den Faden und die Orientierung verliert. Am auffälligsten bei diesem Film ist wohl zweifelsohne seine Optik: zuerst in Real abgefilmt und dann mit einem Zeichentrickraster überlagert - es wirkt anfangs sehr gewöhnungsbedürftig, schildert aber damit auch wunderbar das Leben auf Droge bzw. die Drogenwelt an sich. Ohne dieses Raster wäre auch die Darstellung des so genannten 'Jedermann-Anzugs' nicht möglich gewesen. "A Scanner Darkly" ist einer der wenigen Filme, bei dem man auch kurz vor Schluss noch nicht erahnen kann, wie der Film nun ausgehen mag. Aber am Ende des Films wird mehr oder weniger alles aufgelöst, wobei die Doppelbödigkeit erst richtig erkennbar wird. Jedoch können nicht alle Fragen einwandfrei aufgeklärt werden, hier lässt der Regisseur (unfreiwillig oder nicht?) Platz für Interpretationen. Das ist auch das kleine Manko des Films, dass er am Ende vielleicht ein wenig zu viele Fragen ungeklärt lässt. Schauspielerisch ist der Film auf gutem Niveau, wobei das aufgrund der comicähnlichen Darstellung nicht so einfach zu bewerten ist. Da jedoch alles zuerst normal verfilmt wurde, machen alle Darsteller einen guten Eindruck und keiner fällt negativ aus der Reihe. Besonders Woody Harrelson und Robert Downey Jr. können als Drogenfreaks überzeugen. Alles in allem ist "A Scanner Darkly" ein wirklich ungewöhnlicher und vor allem andersartiger Film, der das Publikum ohne Zweifel spalten dürfte. Wer sich richtig auf den Film und die Geschichte einlässt, wird mit Sicherheit sehr viel Freude an ihm haben, wer dagegen schon beim ersten Anblick der Comickonturoptik skeptisch wirken mag, wird wohl eher enttäuscht werden. Für einen aufregenden Filmabend und für Leute, die gerne mal etwas anderes sehen wollen, ist der Film jedoch nur wärmstens zu empfehlen!!

    Hinzugefügt am 14.02.2008 um 11:48 Uhr
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      0.5 - Null

    Um es kurz zu machen ein ganz übler Film. Die Leute werden durch den Trailer und den "neuen" abgefahrenen Comic-Look neugierig gemacht, doch was sich dann auf dem Bildschirm abspielt ist kaum zumutbar. 100 min. pure Langeweile und Junkiegelaber. Leuten beim Drogenkonsumieren zuzusehen ist wohl kaum das richtige Format für einen Abendfüllenden Spielfilm. Nebenbei ist die Story so konfus und verwirrend, dass die Lust sich den Film anzusehen schon nach wenigen Minuten verschwunden war.

    Hinzugefügt am 25.09.2007 um 13:43 Uhr
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      4.5 - Großartig

    A Scanner Darkly überrascht zuerst natürlich durch die famose Optik, welche durch die gut agierende Mimik der Schauspieler ihren eigenen Glanz erhält. Die Geschichte kommt schnell in Gang und entfaltet eine abgrundtief kranke Welt. Die Dialoge passen stets zur Geschichte und verpassen dem ganzen Film eine anhaltende Spannung. Wie hier schon erwähnt wurde, schwächelt der Film zwar ein wenig zur Mitte hin, was bei dem Inhalt der Geschichte allerdings nicht weiter erwähnenswert ist. Und dann dieses große und zynische Ende... Wunderbarer Film. Abseits vom Mainstraim enführt der Film in seine eigene Welt, dessen Botschaft nicht nur aus der Message "Drogen sind schlecht" besteht. Einer der stärksten Science Fiction Filme der letzten Jahre. Wem die Thematik des Films gefällt und auf verwohrene Geschichten steht und auch mal auf Action verzichten kann, wird von diesem Film begeistert sein.

    Hinzugefügt am 22.05.2007 um 20:32 Uhr
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    0 follower | Seine 1 Kritik ansehen |

      1 - Sehr schlecht

    Hab mir den Film auf DVD gekauft, da er vor ein paar Monaten in meinen Kinos im Umkreis nicht mal lief. War total heiss auf den Film, der Trailer und der abgefahrene Comiclook haben mich neugierig gemacht doch ich wurde bitter enttäuscht. Der Film ist in jeder Sekunde langweilig, man weiss nie wirklich worum es geht, wer wer ist und den ganzen Film über muss man sich Dialoge von Junkies anhören. Es gibt keine Action und keine Spannung! Trotzdem gibts mal 2 Punkte für den coolen Look des Streifens. Die Message ist klar, Drogen sind ne schlimme Sache aber dieser Film ist noch viel schlimmer als eine Droge. Dorgenkonsumenten sind so ziemlich alle Balla Balla und Konsumenten dieses Film nach dem Ansehen noch viel mehr.... Mein Tipp: Finger weg!

    Hinzugefügt am 13.05.2007 um 19:50 Uhr
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