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Home > Kino > Film-Archiv > Krimi > Kiss Kiss Bang Bang > Userkritiken
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1 - 10 von 50 Treffern
Mitglied seit 759 Tagen | 208 Userkritiken
Kritik: Kiss Kiss, Bang Bang ist ein überaus genialer Film der in den 110 Minuten nie langweilig wird. Total komisch aber mit jeder Menge Action und tollen Schauspielern. Robert Downey Jr. hat mir besonders gut gefallen. Das ist ein Film den man ruhig noch oft anschauen kann obwohl man das Ende bereits kennt. So in der Mitte verliert der Film zwar etwas an Elan und wird zum Stinknormalen Film. Jedoch ist die Phase sehr kurz und der Film wird schnell wieder Einzigartig. Einzigartig, ist das was diesen Film ausmacht. Es hat keine Erzähl weiße oder Aufbau wie viele Filme. Der Regisseur hat mit diesen Film wirklich was ganz tolles und einzigartiges geschaffen. Fazit: Spannend, Witzig, Ultra-Cool und sehr Intelligent bis zum Schluss.
Mitglied seit 374 Tagen | 99 Userkritiken
Kritik: Der Film erinnert mich wirklich an "Lucky Number Slevin" eine wirklich coole Gangsterkomödie mit Robert Downey Jr. und Val Kilmer. Auch wenn der Film sich manchmal sehr hinzieht unterhält er doch bis zum Schluß.
Mitglied seit 637 Tagen | 13 Userkritiken
Kritik: Lieblingsfilm - hat alles was ein film haben muss!!! 5 stars!!
Mitglied seit 1.126 Tagen | 105 Userkritiken
Kritik: Bei Filmen wie Lethal Weapon oder Last Boy Scout fallen einem wohl zunächst die Namen der Actionstars Mel Gibson und Bruce Willis, möglicherweise auch die der Genrevirtuosen Richard Donner und Tony Scott ein, die diese Streifen inszenierten. Man denkt an die gekonnte Verquickung von knallharter Action und trefflicher Komik, die von der Konstellation der grundverschiedenen Charaktere ausgeht, die unter ungewöhnlichen Umständen zur Zusammenarbeit gezwungen werden. Zusammengefasst wird dies unter dem Begriff „Buddy Movie“, einem ungemein beliebten und immer wieder gern und selten besonders innovativ aufgewärmten Sub-Genre. ------------------------------------- Eher selten kommt einem der Name Shane Black in den Sinn. Dieser landete 1987 mit dem Drehbuch zu Lethal Weapon – Zwei stahlharte Profis DEN Paukenschlag und modernen Prototypen des Buddy Movies. Schnell wurde Black, nebenbei auch als Schauspieler und Produzent tätig, zu einem der bestbezahlten Autoren überhaupt – und verabschiedete sich Ende der 90er Jahre aus dem Geschäft. Erst 2005 kehrte er mit Kiss Kiss, Bang Bang zurück, bei dem er neben dem Drehbuch auch zum ersten Mal die Regie übernahm. Zwar konnte der Film nicht annähernd an den kommerziellen Erfolg vergangener Tage anknüpfen, doch darum wird es Black auch nicht vorrangig gegangen sein. Kiss Kiss, Bang Bang ist ein erfrischend respektloses, mit vielen Seitenhieben und Referenzen auf die Traumfabrik Hollywood und ihre Machenschaften gespicktes Knallbonbon, teils cartoonhaft überzeichnet und nie im politisch überkorrekten Stil einer BigBudget-Produktion. ------------------------------------- Den größten Tribut zollt Black seiner Vorliebe für Groschenromane und Detektivgeschichten. Die vertrackte, manchmal unübersichtliche Story streift so manch groteske Spur, nimmt aber stets die richtige Wendung, um nicht ins allzu Schräge abzugleiten. Das cartooneske und überdrehte einiger Situationen, in die der Protagonist und Erzähler Harry Lockhart gerät, wird ungemein charmant und amüsant in die Handlung eingebettet und von Harrys Kommentaren unterstrichen, in denen er den Zuschauer direkt anspricht und den Film klar als solchen benennt. Auch ziehen Harry und die anderen Charaktere des öfteren Parallelen zu den schundigen Kriminalromanen des für die Story nicht unbedeutenden fiktiven Autors Jonny Gossamer. Auf diese Weise nimmt sich der Film über die gesamte Zeit in köstlicher Art nicht besonders ernst, scheut dabei Tabuthemen ebensowenig, wie einen recht komplizierten Verlauf, bei dem hier und da die Übersicht verloren geht, der aber andererseits in den richtigen Abständen erklärend zusammengefasst wird. Dennoch ist ein bißchen Insiderwissen und Mitdenken angebracht, wofür man Black loben kann, da er sein Publikum ganz offensichtlich nicht für so dumm hält, wie es manch andere simpel konstruierte Produktion tut. ------------------------------------- Im Mantel der Detektivgeschichte ist Kiss Kiss, Bang Bang genau wie Blacks bekannteste Arbeiten ein waschechtes Buddy Movie. Der Kleinganove Harry verbockt einen Einbruch und platzt auf der Flucht versehentlich in ein Casting zu einem Detectivfilm. Er überzeugt die Produzenten mit seinem „Method Acting“ und bekommt einen echten Privatdetectiv, den schwulen Perry zur Seite, der als Berater für Filmproduktionen tätig ist. Schnell stolpern der tollpatschige Harry und der sarkastische Perry, der nicht müde wird, seinen Schützling als Blödmann zu outen, über eine Leiche nach der anderen. Harrys Jugendliebe, die Schauspielerin Harmony, sorgt zusätzlich für Aufruhr, als ihre Schwester scheinbar Selbstmord begeht. Das Trio, gespielt von den glänzend in ihren Rollen aufgehenden Robert Downey jr., Val Kilmer und Michelle Monaghan, verstrickt sich in einem Sumpf aus Kindesmissbrauch, Mord und Betrug. ------------------------------------- Monaghan, zwar bisweilen arg hysterisch unterwegs, erweitert das genreübliche ungleiche Duo sehr gut und ist mehr als nur ansehnliches Beiwerk. Sie nimmt schonmal einem bewusstlosen Downey jr. die Actionszene ab und auch wenn ihr Charakter verruchter angelegt wird, als dass dies bei der niedlichen Monaghan vollends rüberkommt, überzeugt sie mit Durchsetzungskraft und ihrer kecken Art. Downey jr. und Kilmer sind als kabbelnde Ermittler wider Willen Herz und Seele des Films. Von Fettnäpfchen zu Fettnäpchen springt Downey jr. ohne Rücksicht auf Verluste, verliert Körperteile und wird an den Genitalien gefoltert und all das mit einem herrlich hilflosen Gesichtsausdruck. Downey jr. ist es dabei zu verdanken, dass Harry Lockhart nicht zur bloßen Witzfigur wird, seine dauernden Manöver in die falsche Richtung (schläft mit Harmonys Freundin, entsorgt Tatwaffe am falschen Ort, pinkelt auf eine Leiche,…) meistert er mit Selbstironie und einer symathischen Unaufgeregtheit. Kilmer bildet als weicher Kerl mit hartem Kern (oder umgekehrt) ein tolles Gespann mit Downey jr. und man würde sich wünschen, dass der exzentrische Star öfter in solcher Spiellaune vor die Kamera getreten wäre. Weitere Figuren sind zumeist Randerscheinungen, so dass der knifflige Plot nicht unnötig vollgestopft wird. ------------------------------------- Kiss Kiss, Bang Bang ist eine freche, teils wunderbar unverschämte Hommage an klassiche Detectivgeschichten. Kein Meilenstein in Sachen Action, wie Black ihn einmal setzte, aber ein durchweg sehenswerter Spaß mit einnehmenden Darstellern, einem vergnüglichen Umgang mit sich selbst, besonders durch Harrys Off-Kommentare und einer stimmigen Ausgewogenheit in der Inszenierung seiner Zutaten. Schade, dass man seit 2005 widerum von Shane Black nichts mehr gehört und gesehen hat. Dass er heute wie damals zu den wohl besten seiner Zunft gehört, hat er mit Kiss Kiss, Bang Bang zweifelsfrei bewiesen. ------------------------------------- komplette Review siehe: http://christiansfoyer.wordpress.com/2010/01/19/review-kiss-kiss-bang-bang/
Mitglied seit 1.029 Tagen | 19 Userkritiken
Kritik: Ein Hauptdarsteller, der niemandem etwas böses antun möchte, der aber das Pech gepachtet hat. Das erinnert etwas an den „Dude“ aus „The big Lebowski“ und verführt auch bei diesem Film dazu, dass der Zuschauer den Protagonisten beschützen möchte. Man entwickelt eine gewisse Sympathie, die das schwachsinnigste Handeln rechtfertigt, er ist ja eh der Schwächere. Wer hier einen konventionellen Actionfilm oder Krimi erwartet, liegt falsch. Kiss Kiss Bang Bang ist eine bitterböse Satire, die mit unterschwelliger Komik punktet und einen ganz eigenen Weg geht. Immer wieder denkt der Zuschauer, er weiß was nun kommen wird, doch genau in diesem Moment bricht der Film mit jeglichen Hollywoodklischees. Da geht auch mal ein Abschreckungsversuch mit nur einer Kugel in 8 Kammern (nach Harry´s Berechnung eine 8%ige Chance) ordentlich schief. Robert Downey Jr. ist perfekt besetzt als sympathischer, tollpatschiger Verlierertyp, der ohne böse Absichten von einem Unglück ins nächste gerät. Neben ihm wirken die anderen Darsteller relativ blass, nur Val Kilmer weiß gekonnt mit seinem sarkastischen Humor zu überzeugen. Die „Bösewichte“ lernt man nur beiläufig kennen, weshalb sich die Geschichte eigentlich nur um Harry und seine Sicht der Dinge dreht, was auch noch dadurch bestärkt wird, dass der Film von Harry aus dem Off kommentiert wird. Manchmal wirken die Erzählungen aus dem Off sehr gezwungen auf cool getrimmt. Durch die doch sehr vielen Zufälle wandelt der Film auch auf einem schmalen Grat, der den Film von einem urkomischen Krimi mit rotem (oder sagen wir orangenen) Faden um Haaresbreite zu einer unglaubwürdigen Aneinanderreihung von Schießereien und witzigen Situationen degradiert hätte. Letztendlich retten die kuriosen Einfälle und ein rasantes Tempo den Film und der Zuschauer vergisst gerne die ein oder andere Schwäche. Ein cooler und saukomischer Krimi der mit vielen witzigen Einfällen und einem guten Hauptdarsteller punktet aber doch etwas zu viele Zufälle miteinander verbindet. Die Action und die Geschichte sind Mittelmaß, aber der Humor und die Ideen sind einzigartig. 7/10
Mitglied seit 1.179 Tagen | 32 Userkritiken
Kritik: Ähhhh, weiß gar nicht warum dieser Film so gut bewertet wird. Dieser Film ist nichts besonderes. Eine 10 hat dieser Film auf keinen Fall verdient. Nicht mal 8. Um die Idee für so einen Film zu haben, braucht man nicht viel Hirn.... Der Film ist nicht mal Actionreich. Unter Action verstehe ich echt was anderes. Die Story ist nicht mal genial. Und Komödie, wo bitte habt ihr alle gelacht. Ich hab nicht mal geschmunzelt. Hab nur einmal gelacht, wo er ausversehen auf die Leiche pisst. Das wars.... Also ich sehe niveouvollere Filme. Dieser Film konnte mich nicht amüsieren. Sorry...
Mitglied seit 1.316 Tagen | 115 Userkritiken
Kritik: Downey und Kilmer,einfach köstlich..Die story spritzig und erfrischend... Der Film macht spaß !
Kritik: ...schon ein wenig seltsam der Titel... doch selten hat der Film dann das gehalten, was der Titel versprochen hat. Shane Blacks Fingerübung den Hardboiled-Detective-Roman der dreissiger und vierziger Jahre in das Gewand der Buddy-Action-Comedy zu kleiden, mit Onelinern im Stakkatotempo zu ganieren und mit einigen pechschwarzen Momenten abzuschmecken ist in diesem Jahrtausend noch keinem in dieser Qualität gelungen. RESPEKT! Und dann auch nochmals Applaus dafür, daß Black es schaffte Downey Jr. und Kilmer für diesen Film zu bekommen, die nach Hollywoodmaßstäben zu diesem Zeitpunkt karrieremäßig so gut wie beerdigt schienen: die beiden ergeben ein Paar, das sich nie gesucht aber dennoch gefunden hat. Und Michelle Monaghan IST DIE ENTDECKUNG schlechthin. Seitdem Karen Allen in JÄGER DES VERLORENEN SCHATZES dem Hauptdarsteller öfters präsentierte wo der Hammer hing und Mary Stuart Masterson mir in der Teenieplotte IST SIE NICHT WUNDERBAR als burschikoser beinah androgyner weiblicher Tomboy beinah das Herz brach, ist mir keine weibliche Darstellerin untergekommen, die gleichzeitig so stark, unverfrohren, direkt und so verletzlich schien. Zu Schade, daß Hollywood Mrs. Monaghan seitdem zwar in A-Produktionen einzusetzen wußte, ihre Leistung aus KISS KISS allerdings bislang keinesfalls toppen konnte.Aber das nur am Rande. Unterlegt von einem Score, der leicht jazzig den fast undurchdringlichen Dschungel aus Verrat, Lug, Betrug und Mord auf den Punkt zu bringen weiss, entfaltet sich hier ein Werk, daß den Zuschauer förmlich fordert, sich noch ein zweites und auch drittes Mal gemeinsam mit unserem Trio auf die Suche nach der Wahrheit zu begeben. So Komplex sich die Story nach außen hin gibt, so einfach ist sie im Kern. Daß hier öfters das Kino des Tarantino mit verglichen wird, ist absurd, wenn man weiß, daß Shane Blacks Erfolgszeit in den Achzigern liegt - er begründete das OVER-THE-TOP-ACTIONKINO mit Scripts zu Predator und Lethal Weapon und ließ Anflüge seiner wirklichen Ideen in LAST BOY SCOUT und LONG KISS GOODNIGHT (dt. auch Tödliche Weihnachten) aufblitzen. Hier erreicht er denn endlich die Königsklasse. Well done, Sir. Irgendwo tief in mir gibt es jemanden, der auf der Stelle eine Fortsetzung bzw. einen neuen Fall mit unseren Helden erleben möchte, so dringend, wie ich John Cusack als Auftragskiller aus GROSSE POINTE BLANK wiedersehen möchte. Aber das bleibt Wunschdenken, denn die schönsten - weil unerwartetsten - Erfahrungen sollten einmalig bleiben. Nur so überdauern sie. Und das weckt in mir während ich diese Zeilen schreibe, den Appetit, mir dieses Werk erneut zu geben. Ihr entschuldigt mich jetzt......
Kritik: Wie landet man als 08/15-Kleinganove auf einer Celebrity-Party in L.A.?! Nichts leichter als das: Harry Lockhart schlägt sich mit Gelegenheitsdiebstälen in L.A. durch. Einer seiner -schlecht organisierten - Raubzüge in einem Spielwarenladen nimmt ein tragisches Ende. Auf der Flucht vor der Polizei platz er mitten in ein Film-Casting und bekommt unverhofft eine Rolle als Privatdetektiv. Als Vorbereitung für seine Rolle bekommt er Schauspielunterricht verordnet. Um sich besser in die Rolle eines Detektivs einfühlen zu können, begleitet er den schwulen von Ironie und Sarkasmus zerfressenen Privatschnüffler Perry (Gay-Perry) bei seinen Ermittlungen in der High-Society der Film-Metropole. Dort trifft er auch auf die gescheiterte Jung-Schauspielerin Harmony. Eine Liebe aus alten Tagen. Schnell beginnt er sich in einem sog aus Korruption und versponnenen Intrigen zu verlieren. Shane Black der Muster-Drehbuch Autor (Lethal Weapon & Last Boy Scout) zaubert uns einen gekonnten Spagat zwischen New-Age-Krimi & Komödie. Und er nimmt keinen geringeren als Schauspieler als Robert Downey Jr. & Val Kilmer unter seine Fittiche. Ein absolutes Muss für Freunde intelligent gestrickter Handlungen & pechschwarzen und sarkastischen Humor.
Mitglied seit 1.773 Tagen | 403 Userkritiken
Kritik: Kiss, Kiss, Bang, Bang ist ein superwitziger und ultrakomischer Film, der die vollen 110 Minuten durchgehend überzeugen kann. Der Film kann von Anfang an bis zum Ende mit haufenweise Gags punkten, die alle wahre Volltreffer sind und das Zwerchfell bis aufs Äußerste strapazieren. Die Story selbst ist extrem originell und wirkt richtig erfrischend, endlich mal neuer Wind in dem Genre! Die Geschichte ist wunderbar erzählt, dazu noch die knackigen Sprüche des Hauptdarstellers aus dem Off, einfach perfekt gelungen! Die Hauptdarsteller spielen allesamt sehr stark und können alle durchgehend überzeugen, allen voran Robert Downey junior als Unglücksvogel Harry Lockhart und Val Kilmer als schwuler Privatdetektiv Gay Perry. Beide harmonieren zusammen einzigartig und machen den Film zu etwas Besonderem. Allein die Mimik von Robert Downey junior bei seinen immer neuen Schwierigkeiten und wie er diese versucht hinzunehmen, ist allein das Geld wert - absolute Idealbesetzung für diese Rolle! Fazit: Kiss, Kiss, Bang, Bang ist eine wunderbare schräge Action-Komödie, bei der man sich zurücklehnen und einfach Spaß haben kann. Ein herrlicher Filmspaß und ein absolutes Muss für jeden Filmfan - nur wärmstens zu empfehlen!!
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