Paradise Now
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    16 User-Kritiken

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    jasondufrane
    jasondufrane

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      2.5 - Na ja

    "Paradise Now" ist meiner Meinung nach leider ein nur durchschnittlicher Film. Dsa Thema ist brisant und immerwährend aktuell. Auch das sich Hineinwagen in eine solche Thematik mit einem Anspruch ein möglichst realistisches Bild zu zeichen gefällt mir. Das was daraus gemacht wurde weniger. Und das liegt weniger an den schauspielerischen Leistungen, als vielmehr an der Pro- und Contra-Debatte die stark im Vordergrund steht. Gibt es ein Paradies, ist das der richtige Weg des Widerstandes, was ist ein Leben ohne Ehre, was ist Ehre? Philosophische Fragen, die ich spannender und kontroverser im Philosophischen Quartett im ZDF finde, als in diesem Film.

    Hinzugefügt am 16.01.2010 um 11:42 Uhr
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      0.5 - Null

    dieser film war eine einzige entäuschung und meiner meinung nach weit von der realität entfernt! das ende ist ja so schön..der selbstmordattentäter als held dargestellt! keine kreischenden menschen, zerfetzte körper und heulende sirenen.. die paar soldatem im bus tun ja eh keinem leid! zum glück fahren in israel nur soldaten bus;-) man hätte ja auch zeigen können (geschehen im juni 2000) wie er sich in einer disco in tel aviv mit feiernden jugendlichen in die luft sprengt! damals starben übrigens 20jugendliche und es gab über 100verletzte.. die intelligente märtyrer rede war wirklich süss, als er sich an seine mutter wendet oder über die zweistaaten lösung spricht hehe.. normalerweise heisst es eher allah u agbar tod allen ungläubigen, israel muss von der landkarte verschwinden, tod allen juden,etc. ich heisse die israelische politik keineswegs gut..aber dieser film ist pure propaganda und berührt hat er mich leider auch nicht..

    Hinzugefügt am 30.08.2009 um 05:06 Uhr
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      0.5 - Null

    Dieser Film ist reine palästinensische Propaganda, in der Israel als "das Böse" repräsentiert wird. Das lässt den vermeintlich "verzweifelten" (waren auch die 9/11 Attentäter verzweifelt?)"Widerstand" (der wüstester Terror ist, der auch das kleinste jüdische Kind in den Tod mitnehmen will) als legitim erscheinen. Dass die Realtität im Film grotesk verzerrt bzw. gar verweigert wird (wie anders kann man sich das Ende sonst erklären? Wo statt der Wahrheit, nämlich Blut, Tod und Schmerz; ein beinah göttlich-erölösendes weißes Licht plaziert wird) Und dass hauptsächlich deutsche Filmkritiken hier im Pressespiegel aufgenommen werden, um das eigene Urteil zu bekräftigen, verwundert nicht. Denn schließlich meinen die Deutschen in Umfragen auch, dass Israel eine der größten Gefahren für die Welt bedeutet. Da zeigt sich das wahre Gesicht des "Aufarbeitungsweltmeisters Deutschland". Statt Schindlerfilme sollte man lieber "Warum Israel" Filme sich ansehen, und das Warum als eines ohne Fragezeichen begreifen.

    Hinzugefügt am 22.08.2008 um 15:52 Uhr
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      0.5 - Null

    dieser streifen ist reine propaganda und verharmlost die selbstmordattentäter indem er die israelis dämonisiert. er ist sehr einseitig, es mag sicherlich stimmen, dass die meisten palästinensischen araberInnen einen hass auf die israelis entwickelt haben, dafür zeugen im film sämtliche antisemitische aussagen und der konsens dass israel eine besatzungsmacht ist und weg muss. das einzige kritische im film ist die diskussion der gewaltfrage. aber die intifada selbst wird nicht infrage gestellt. da setzt meine kritik am streifen ein, dass er nie die israelische seite sprechen lässt um die argumente der anderen zu relativieren. so meint man, die hamas'sche sicht der dinge sei die, mehr oder weniger, richtige. dass israel existenzrecht hat, davon erfährt man nichts. die israelis werden sowieso dämonisch dargestellt, in typisch antisemitischer weise, die jüdInnen an der bushaltestelle reden kein wort und schauen alle mies drein. die szene zum schluss ist sowieso grotesk und verharmlosend. im bus sitzen fast ausschliesslich soldatInnen (1-2 zivilistInnen). damit wird suggeriert, dass es sich um einen legitimen angriff auf militärs handelt mit den üblichen kollateralschäden. dies entspricht jedoch nicht der wahrheit, wo nämlich sehr oft zivilistInnen dran glauben müssen. und die relativierung des ereignisses mittels der weißeinblendung zeigt auch was die intention ist.

    Hinzugefügt am 09.12.2006 um 15:25 Uhr
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      5 - Spitzenklasse

    Da müßen die Politiker sich gedanken machen,wie sie das Blutvergiesen stoppen. Endlich wurde ein Film aus Palästina weltweit gezeigt.Der Schauspieler Nahed Mohammad aus Palästina hat im Film ein wahren Satz gesagt "wenn wir,das Volk aus Palästina und Israel einen gerechten Frieden haben wollen dann müßen wir den weg von Arafat und Rabin weitergehen und die jetzigen Politiker,die an sich selber denken müßen sich im Boxring verbrügeln. Super Nahed als du es in deiner Rlle gesagt hat Kamen mir die Trähnen!!!!!!

    Hinzugefügt am 30.10.2006 um 14:13 Uhr
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      5 - Spitzenklasse

    Ich bin von diesem Film mehr als nur begeistert. Paradiese Now ist ein hervorragender, sehr gut inszenierter, perfekt besetzter Film der einen zum Nachdenden anregt. Ich konnte bei diesem Film richtig mitfühlen... wie gesagt einer meiner liebsten Filme.

    Hinzugefügt am 11.09.2006 um 20:17 Uhr
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      4 - Sehr gut

    Ein sehr beeidruckender Film, der auf sehr vorsichtige Art und Weise einmal einen anderen Blickwinkel auf den Krisenherd Naher Osten zeigt. Der Zuschauer wird hineingezogen in die scheinbar aussichtslose Situation der besetzten Palästinenser und erfährt, wie sehr in der westlichen Welt der Spieß umgedreht wird, um die Israelis als sich wehrende Opfer darzustellen. Die hervorragend spielenden Hauptdarsteller legen dar, aus welchen Beweggründen sie sich entschließen, den Weg des Märtyrers zu gehen und warum gerade dieser Weg für sie so richtig scheint. Allerdings wird durch Suha auch der Gegenpol mit eingebracht: Eine Leidensgenossin, die allerdings zeitweise die Geschehnisse mit der nötigen Distanz beobachten konnte und dadurch auch andere Möglichkeiten zur Konfliktlösung sieht. Sie versucht zu erklären, dass dies genau der falsche Weg sei, dass man mit Rache nichts erreichen könne. Hinzu kommt, dass ihr Vater selbst Märtyrer war und sie dadurch genau weiß, dass die Ehre, die der Familie und dem Vater dadurch zuteil wurde, nichts nützt und keinen weiterbringt. Formal bildet der Film einen krassen Gegensatz zu den von den Protagonisten getroffenen Aussagen. Diese stellen Nablos, die Stadt, in der der Film spielt, als Hölle da, als Ort, an dem die Besatzung nicht mehr auszuhalten sei. Dargestellt werden aber schöne kleine Gassen, spielende Kinder, wundervolle Landschaften und ein entspanntes Volk, keine Spur von Chaos oder Militarismus. Wahrscheinlich ist dies als Versuch zu verstehen, die Welt im Nahen Osten so zu zeigen, wie sie sin könnte, wenn man die Blockaden in den Köpfen dieser Menschen verschwinden lassen könnte - und zwar auf beiden Seiten, was wohl die wichtigste Aussage des Films ist. Fazit: Diesem Film fehlt nichts. Hervorragende Darsteller, technisch astrein eingefangen und dazu eine Geschichte, die wachrüttelt und aufklärt, ohne dabei auch nur eine Minute langweilig zu werden oder dick aufzutragen. by Insidemovie

    Hinzugefügt am 24.05.2006 um 23:51 Uhr
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      4 - Sehr gut

    Ich fand den Film sehr interessant weil sich endlich jemand getraut hat auch mal die Seite der Palästinenser zu beleuchten. Natürlich ist es klar, dass bei Selbstmordattentaten nicht nur Soldaten sterben, jedoch finde ich es traurig, dass die Menschen blind auf die Palästinenser zeigen und meinen das seien Terroristen. Wie oft stürmen israelische Soldaten ein Haus, erschießen den Vater vor den Augen seiner Familie oder zerstören palästinensische Häuser ohne Grund. Wie oft wird ein ganzer palästinensischer Stadtteil mit Raketen beschossen weil behauptet wird ein Terrorist halte sich in einem der Häuser auf. Dutzende Kinder sterben bei solchen Aktionen doch darüber spricht niemand. Diese Gewalttaten werden in diesem Film auch nicht gezeigt (es wird lediglich darüber gesprochen). Ich finde es verwunderlich, dass die Israelis es noch immer schaffen die Welt glauben zu lassen sie seien die Opfer, nach alldem was sie den Palästinensern angetan haben. Bevor man die Palästinenser als Terroristen bezeichnet sollte man sich besser über die Lage im Nahen Osten (und auch die Vergangenheit) informieren. Und bevor man solche Filme als Terroristenpropaganda bezeichnet sollte man sich darüber im Klaren sein, dass die Leute die in Soldatenuniform andere (unschuldige) Menschen töten genauso Terroristen sind. Und an Mike: Die palästinensische Regierung war wohl damit einverstanden den Staat zu teilen doch Barak (der damals noch Außenminister war) hat abgelehnt.

    Hinzugefügt am 13.04.2006 um 18:50 Uhr
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      4 - Sehr gut

    Ich fand den Film besonders gut, weil es aus der Sicht des Attentäters erzählt. Auch ist die Neutralität des Regisseurs besonders lobenswert.Der Film zeigt die besondere Armut der Palästinenser und ihre Hoffnungslosigkeit, dass selbst der Tod ihnen lieber ist als wie "Viehe" weiterzuleben.Was ein bisschen Schade ist, dass die israelische Seite nicht berücksichtigt wurde, denn es ist für jeden besonders interessant nicht nur den Kontrast dieser beider Völker zu sehen (wie z.B. den Armut der Palästinenser ggü. dem Reichtum der Israelis), sondern auch ihre Gemeinsamkeiten herauszufinden und sich somit ein objektives Bild von der Lage zu machen.Alles in allem ist der Film eine besonders gute Leistung, auf wahren Tatsachen basiernd,welches zu politischer Bildung anregt. Auch wird fast die Ignoranz der Meisten kritisiert, die sich nicht mit dem Nahostkonflikt beschäftigen. Denn der Film zeigt, dass die wahre Schwierigkeit darin liegt die Fanatiker zu Diplomatie anzuregen, anstatt den leichten Weg zu nehmen und die andere Seite nur als "Terroristen" oder "Besatzer" zu sehen.

    Hinzugefügt am 11.04.2006 um 21:35 Uhr
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      0.5 - Null

    Für die Umsetzung der (miesen) Idee bekommt dieser Film von mir einen Punkt. Unter Umsetzung verstehe ich gute Regie, gute Schauspieler und gut eingefangene Bilder der palästinischen Realität. Was aber die Geschichte und die Moral angeht, würde ich diesem Film eine negative Bewertung geben. Die Nahost-Problematik wird hier ausschließlich einseitig betrachtet. An ALLEM sind die Israelis schuld. Die Motivation weiter zu kämpfen wird nicht mit logischen Argumenten begründet, sondern weil die Väter und Vorväter für diesen „Freiheitskampf“ starben. Das Finale ist die reinste Propaganda. Mitten im Film weigert sich der Terrorist (als „Held“ kann ich diese Figur nicht bezeichnen) in einen Bus einzusteigen, weil er ein kleines (blondes) Kind sieht. Am Ende aber, bevor er die Bombe zündet und angeblich in das (von den Machern dieses Films hingedeutetes) Paradies kommt, sieht man in dem Bus ausschließlich israelische Soldaten. Als ob in der Realität bei den Anschlägen nur (oder überwiegend) Militärs und nicht die unschuldige Passanten getötet werden. Als ob es den Attentätern darauf ankommt nur Soldaten umzubringen und nicht nur Beachtung mit ALLEN zu Verfügung stehenden Mittel (inklusive solcher Filme) zu gewinnen. Ebenso hat mich auch der Versuch amüsiert, den Attentäter menschlich darzustellen. In dem entscheidenden Moment erinnert er sich seiner Mutter zu sagen, wo sie die günstigen Wasserfilter kaufen kann. Und hier gebe ich in ihrer Kritik erwähnten „Fraktion palästinensischer Hardliner“ völlig Recht. Die Attentäter werden im „falschen licht dargestellt“. Bei jedem der eine Bombe um sich schnallt um unschuldige Menschen umzubringen, handelt es sich um eine hirnlose menschenähnliche Mutation. KEIN Grund rechtfertigt es, eine schwangere Frau umzubringen oder ein Kind verkrüppelt aufwachsen zu lassen. Zu staunen bleibt es nur, warum dieser Film so viele gute Kritiken in der EU erhalten hat. Als ob die europäische Produktion (Frankreich, Deutschland; Niederlande) Grund genug ist, der Terroristenpropaganda mit zahlreichen Preisen und Nominierungen zu Helfen.

    Hinzugefügt am 10.04.2006 um 10:23 Uhr
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