The Virgin Suicides - Verlorene Jugend
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      4.5 - Großartig

    im blick auf die unteren negativen kritiken, die dem film jegliche sinnhaftigkeit und bedeutung absprechen,will ich darauf verweisen dass es sich hier um eine adaptation des romans von jeffrey eugenides handelt. jeder,der den roman gelesen hat und was immer auch er von dem sinn/der pointe des romans hält, wird merken, wie exakt die nostalgische, verschwommene, rätselhafte atmosphäre des romans rübergebracht wird, was meiner meinung nach durchaus eine hervorragende leistung darstellt. der roman selber hat mir persönlich nicht so gut gefallen, gerade wegen den unten angesprochenen mysteriösen beweggründen der mädchen, allerdings wird einem durch das schauen des films nochmal einiges klar bzw. man findet eine persönliche interpretation.

    Hinzugefügt am 01.01.2010 um 18:13 Uhr
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    Chidori
    Chidori

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      5 - Spitzenklasse

    Ich stimme meinen Vorgängern nur zu. Dieser film ist wirklich sehr gut gelungen und überzeugt mich in allen Punkten. Es ist ein Wert, dass man mehrere Male gucken kann.

    Hinzugefügt am 21.06.2009 um 12:10 Uhr
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      5 - Spitzenklasse

    Ich habe den Film nun mehrere Male gesehen und muss sagen, er gefällt mir immer besser. Er verliert nicht an Reiz (wie z.B. "Eiskalte Engel" oder "The Hole"). Ganz im Gegenteil. Diesen Film sollte man sich häufiger ansehen um Details zu finden, auf die man vorher nicht geachtet hat.

    Hinzugefügt am 16.10.2006 um 11:17 Uhr
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      5 - Spitzenklasse

    ich fand den film einfach nur super.. es ist kein actionfilm.. er bringt einen zum nachdenken.. auch die rollen sind super besetzt.. mancheinen wird dieser film sicher langweiligen weil mnicht nur rumgeballert wird und es auch keine wirklich große handlung gibt.. aber der film ist supoer gemacht. únd auch (jedenfalls auf english) sehr schön vertont. sehr zu empfehlen!! muss man gesehn haben!!

    Hinzugefügt am 06.02.2006 um 21:07 Uhr
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      5 - Spitzenklasse

    Ich würde den film als gelungen einstufen...wenn man erst einmal dahinter gestiegen ist warum und weshalb ist der film einfach nur noch packend... ich würde sagen den muss man gesehen haben..!!!

    Hinzugefügt am 10.11.2005 um 11:01 Uhr
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      0.5 - Null

    So gähnend langweilig wie sich die Inhaltsangabe anhört, so ist der ganze Film. Ein Spannungsbogen ist nur ansatzweise vorhanden und die eh schon dünne, weil vorhersehbare Story (Virgin. Suicides !!??) wird auf 90 Minuten geradezu plattgewalzt, in etwa so wie die überbehütende Mutter in dem Film ihre schönen Töchter an die Wand drückt (bildlich gesprochen, versteht sich). Die Aussage von "The Virgin Suicides" soll wohl sein: "seht ihr mal ihr bösen Eltern, wie es Euch ergehen wird, wenn ihr so konservativ wie die Lisbons seid". Mehr konnte ich beim besten Willen nicht hineindeuten. Vom Soundtrack hatte ich mir dann auch mehr erwartet, logisch, wenn AIR auf dem Cover steht, oder? Wisst Ihr, ich bin jemand, der von der Filmmusik einfach mitgerissen werden will. Der richtig platzierte Einsatz von Songs kann sehr schön Stimmungen erzeugen oder unterstreichen, je nach Bedarf. Nicht so in diesem Film. Bis auf eine Szene ("Magic man") wo Trip Fontaine in die Story eingeführt wird, wirkt der Soundtrack lieblos in den Film reingewurstelt. AIR kommt eigentlich nirgends so richtig zum Zuge und die meisten Lieder sind sowieso nicht von den Franzosen, sondern von zahlreichen anderen Künstlern. Selten will die Musik zur Handlung passen und alles ist am Ende liebloses Stückwerk. Bleiben die Mädchen. Mhmm. Eine Augenweide, ein Gedicht. "Tiramisu" mit extra dicker Mascarpone-Schicht. Ehrlich, da hat der Produzent hübsche Schauspielerinnen ausgesucht. Bloß, eigentlich war der Film nicht als Softporno gedacht, oder? Ich hege nämlich langsam den Verdacht, die Schönheit der Mädels ist der wahre Grund, weshalb dieser Film von manchem Kritiker in den höchsten Tönen gelobt wird. Fazit: Uninspiriertes Drama um bildhübsche Opfer eines erzbiederen Erziehungsstils. Wer Tiefgang erwartet, dem seien bessere Filme zum Thema empfohlen.

    Hinzugefügt am 19.09.2005 um 10:17 Uhr
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      0.5 - Null

    Ich kann Andreas Thomas nur zustimmen. Der Film ist absolut unrealistisch da die meisten Ereignisse für den Zuschauer nicht nachvollziehbar sind. Ist eher ein Psycho Film und hat nichts mit der Realität zu tun. Kann den Film nicht empfehlen.

    Hinzugefügt am 30.06.2005 um 01:35 Uhr
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      0.5 - Null

    Von diesem Film möchte ich abraten. Aus folgenden Gründen: Er hat keine tragende Spannungskurve. Er ist schlampig geschnitten. Die Hauptfiguren sind zu oberflächlich strukturiert, so dass selbst James Woods und Kathleen Turner unbeholfen aussehen, aber vor allem ist er einfach nicht plausibel. In „The Virgin Suicides“ wählen fünf ätherisch pubertierende Schwestern den Freitod, ohne dass irgend jemand weiß, warum. Nicht deren Eltern, nicht die fünf pubertierenden Jungs vom Haus gegenüber und auch nicht der Zuschauer. Aus gerade diesem Umstand, diesem dauerhaften Geheimnis möchte Regisseurin Sofia Coppola einen Mythos kreieren. Den Mythos jungfräulicher Weiblichkeit, der in diesem Film untrennbar an einen anderen Mythos geknüpft ist, den der angeblich verträumten siebziger Jahre. So werden wir konsequent zugelullt mit Dominantseptakkorden und darauf basierenden Farbgebungen, alles, nur um uns weiszumachen, dass die Siebziger so wie die Pubertät und ihre Träume, verrückt, verträumt und verzaubert waren, und dass sie nun vorbei sind. Um etwas zu einem Mythos stilisieren zu können, muss man vorab zwei Dinge tun: Man muss es verklären, und dann muss man es sterben lassen. Die Verklärung der dauernd als „schönen fünf Töchter“ bezeichneten Mädchen geschieht durch Übernahme des Blickwinkels der benachbarten jungen Männlichkeit, von der sich keiner wundert, als die erste sich freiwillig auf dem Gartenzaun aufspießt; viel zu verliebt sind die Knaben, um eine persönliche Problemeskalation als Ursache zu vermuten. Das ist kein Fehler des Films, denn in dem Alter nicht ungewöhnlich, aber problematisch ist, dass der Plot sich genauso in die Girls verliebt, sie genauso anhimmelt,- und ihnen dadurch ihre Menschlichkeit nimmt. So werden diese Elfen als unerreichbar und unbeeinflußbar durch eine Außenwelt gezeigt, die angeblich streng katholisch und puritanisch, doch nur ein unentschlossenes, durchschnittlich liebes Elternpaar beherbergt, das sich manchmal in seinen Erziehungsmethoden vergreift, etwa, wenn es den Töchtern dauerhaft den Schulbesuch untersagt, weil sie dort Kontakt mit Jungs haben könnten,- unrealistisch, denn auch in den USA hätte man den Schulbesuch erzwungen. Der Film ist voller logischer Brüche, die er sich eben nicht bemüht in ein großes Geheimnis münden zu lassen. Deshalb erscheint einem „The Virgin Suicides“ eher als ein großer Bluff. Wir erfahren nichts über die wahren Befindlichkeiten der Mädchen, weil selbst deren sichtbare Lebensbedingungen keiner Überprüfung auf Schlüssigkeit standhalten. Die Eltern changieren zwischen Klischeecharakteren und deren Karikaturen, die Töchter lächeln geheimnisvoll bis zum ach so leicht beschlossenen und durchgeführten Selbstmord, und weder die Jungs noch wir kommen in die Gnade irgend einer hinter all dem Zauber vermutbaren tieferen Erkenntnis, sprich zu einer Überwindung einer pubertären Sichtweise, weil dieser Film genau das Gegenteil will, er will uns nicht nur in Unwissenheit belassen, er will uns sogar vormachen, es gebe keine diesseitigen Ursachen für ein jungfräuliches Leiden an der Welt, wenn er nicht gar schon das Leiden selbst bagatellisiert, das zum Todeswunsch zu führen imstande ist. Er zeigt uns keine Menschen, sondern manifestiert das Klischee der weiblichen Unberührbarkeit und Unergründlichkeit, er zeigt uns keine siebziger Jahre, sondern einen verkitschten Traum davon, und er klärt nichts auf, sondern verklebt unsere Augen. Das macht ihn reaktionär und trivial wie einen Groschenroman. Wie gesagt, ich rate ab.

    Hinzugefügt am 04.05.2005 um 14:45 Uhr
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