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Home > Kino > Film-Archiv > Thriller > Zodiac - Die Spur des Killers > Userkritiken
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1 - 10 von 81 Treffern
Mitglied seit 1.144 Tagen | 105 Userkritiken
Kritik: Mir gefällt Zodiac, weil es hier tatsächlich um die Atmosphäre, die Charaktere un die Entwicklung über all die Zeit geht. Gerade das macht den Film aber manchmal auch langatmig und für manche Leute weniger sehenswert. Ich kann die negativen Kritiken daher durchaus nachvollziehen. Ab und an hätte ich mir auch gerne typischere Thrillerelemente gewünscht, muss ich zugeben.
Kritik: “Sieben” (1995), “The Game” (1997), “Fight Club” (1999) - nach 3 meisterhaften Filmen durfte man sich ernsthaft fragen, wie lange David Fincher diese Qualität noch halten kann. Mit dem zwar guten, aber nicht genialen “Panic Room” (2002) setzte die Erfolgsgeschichte dann kurz aus - diese “Flaute” hielt jedoch nicht lange an: Im Jahr 2007 legte Fincher mit “Zodiac” einen auf Tatsachen basierenden Krimi vor, der allen voran aufgrund seiner unerwarteten Machart an Klasse gewinnt. ~ ~ ~ ~ ~ Ende der 60er Jahre mordet sich ein Serienkiller scheinbar wahllos durch den Westen der USA. Der Fall des selbstbetitelten Zodiac-Killers wird von den Polizisten Dave Toschi (Mark Ruffalo) und Bill Armstrong (Anthony Edwards) bearbeitet. Deren Ermittlungen werden nicht unwesentlich dadurch beeinflusst, dass sich der Zodiac mit Vorliebe an die lokalen Zeitungen wendet und sich so zunehmend zum medialen Monster entwickelt. Ebenfalls darunter zu leiden haben der Reporter Paul Avery (Robert Downey Jr.), welcher selbst in die Schusslinie des Killers gerät, sowie der Karikaturist Robert Graysmith (Jake Gyllenhaal), welcher eine schwerwiegende Obsession für die Aufklärung der Verbrechen entwickelt. Das Leben all dieser Menschen soll in den nächsten Jahren von den Taten des Zodiac-Killers geprägt sein… ~ ~ ~ ~ ~ Über 2 ½ Stunden: In dieser epischen Länge erzählt Fincher nicht etwa die Geschichte des Zodiac, sondern viel mehr die der Ermittler und Zeitungsmitarbeiter. Der Killer selbst bleibt den Film über ein Gespenst, ein gesichtsloses Phantom, das abgesehen von einer handvoll prägnanten Mordszenen nicht weiter in Erscheinung tritt. Ist der Zodiac nun ein Idiot, oder doch ein perfekt durchgeplanter Killer? Was sind seine Motive? Und wer ist schlussendlich der Täter? Der Zuschauer erhält genauso wenig wie die Ermittler ein klares Profil des Mörders - was auch gar nicht nötig ist, da nicht die Ergebnisse selbst, sondern die verbissene Suche nach eben jenen das zentrale Thema darstellt. ~ ~ ~ ~ ~ Mit penibelster Genauigkeit werden die sich über mehrere Jahre erstreckenden Ermittlungsarbeiten bis in kleinste Detail nachgestellt. Der sehr dialoglastige Film erhält dadurch ein gedrosseltes Tempo, dürfte für den ein oder anderen gar zu langsam und trocken wirken. Der riesige Schwall an Informationen über Indizien, Hinweise und Verdächtige erfordert zudem eine durchgehend hohe Konzentration, um der Handlung folgen zu können. Wer das nötige Interesse sowie die Aufmerksamkeit aufzubringen vermag, wird jedoch mit einem zutiefst atmosphärischen sowie klasse gespielten und ausgestatteten Krimi belohnt. ~ ~ ~ ~ ~ Im Mittelpunkt des Geschehens stehen dabei Mark Ruffalos Polizist sowie der von Jake Gyllenhaal verkörperte Karikaturist. Beide verleihen ihren Figuren das nötige Maß an Entschlossenheit, welche später die Grenze zur zwanghaften Abhängigkeit überschreitet. Das mit der Sucht verbundene Leiden kommt drehbuchbedingt allen voran bei Gyllenhaal gut zur Geltung. Bei den zahlreichen Nebencharakteren sticht ganz klar Robert Downey Jr. heraus, der seinen trinkenden Reporter mit Hingabe spielt. ~ ~ ~ ~ ~ Bei all der Ruhe in der Erzählung lässt sich schon vermuten, dass Fincher hier weder eine deutliche Bildsprache und Farbgebung wie in “Sieben” noch einen hyperaktiven Bilderrausch wie in “Fight Club” abliefern kann bzw. will. Stattdessen setzt er auf eine präzise und größtenteils schnörkellose Regie, die sich dem beinahe schon dokumentarischen Grundton des Films anpasst. Gerade die Mordszenen profitieren von diesem reduzierten Stil; wenn der Zodiac bspw. bei starrer Kamera und ohne jegliche stimmungsmachende Musik auf seine Opfer einsticht, wirkt dies durch seine Klarheit viel verstörender, als es mithilfe gewöhnlicher, neumodischer Regiestandards möglich gewesen wäre. Dennoch verziert Fincher hin und wieder seinen Film mit ein paar schönen inszenatorischen Kniffen, die sich allen voran in Form von extremen und ungewohnten Kamerawinkeln und -fahrten äußern. ~ ~ ~ ~ ~ Fazit: Fincher rekonstruiert auf geniale Weise die ausufernden Ermittlungsarbeiten eines bis heute ungeklärten Falls. Der ruhige Ton des Films führt zu einer sehr detaillierten Betrachtung der Ereignisse, die sich allen voran auf die ermittelnden Parteien konzentriert. Eben jene werden durch Ruffalo und Gyllenhaal gekonnt dargestellt. Kein Film für einen launigen Abend - wer jedoch die nötige Zeit und Mühe mitbringt, den erwartet ein atmosphärisches Meisterwerk. 10/10
Kritik: „Zodiac“ fand ich beim ersten Mal schauen gut aber leider eben nicht überragend. Von David Fincher kenne ich bisher nur „Alien 3“ (den ich sehr enttäuschend fand) und natürlich „Sieben“ (der es auf Anhieb in meine Topliste schaffte). Als ich hier bei Filmstarts.de gesehen habe, dass Ostermontag „Zodiac“ im Fernsehen läuft war klar: Der muss angeschaut werden. Was den Film auf jeden Fall sehr sehenswert macht, ist die düstere und dichte Inszenierung. Fincher versteht es Spannung allein durch Lichteinfälle und Kamerafahrten zu erzeugen. Leider fehlten mir diese Momente. Loben muss ich die Szene als Robert Graysmith (überzeugend dargestellt von Jake Gyllenhaal) im Keller des alten Mannes steht und glaubt, jener sei der Zodiac-Mörder. Selten so eine spannende Szene gesehen. An Gyllenhaals Seite gefallen besonders Robert Downey Jr. (in einer für ihn sehr typischen Rolle) und Mark Ruffalo. Was mir hier eindeutig gefehlt hat, sind Thrillerelemente. Keine atmosphärische Musik, keine Höhepunkte und selbst die Morde sind viel zu nüchtern dargestellt. Wo man in „Sieben“ immer einen kleinen Messerstich gespürt hat, wenn eine Leiche gefunden wurde, ist es einem in „Zodiac“ fast schon egal, so dokumentarisch ist der Akt dargestellt. Nun habe ich gelesen man soll keinen neuen „Sieben“ erwarten und eher eine interessante Doku über Zodiac, aber etwas mehr habe ich mir schon erhofft. Immer wieder gibt es Durststrecken in der Story, in denen nichts zu passieren scheint und die mehr wie Lückenfüller wirken. Glanz- und Erinnerungsmomente fehlen hier vollständig.
Kritik: Ein guter Film, keine Frage. Mich hat er allerdings ziemlich gelangweilt und Spannung ist bei mir auch nie richtig aufgekommen. 2-3 Szenen waren mal interessant oder spannend und die Besetzung ist auch erste Sahne, aber ich denke, dass man viel mehr aus dem Thema hätte rausholen können. Die Story beruht halt auf wahren Tatsachen, das muss man dabei berücksichtigen. Kann man sich gerne mal reinziehen, aber der große Bringer war der Film jetzt nicht. 6/10
Mitglied seit 593 Tagen | 26 Userkritiken
Kritik: Ich wollte dieses Film gucken und war schockiert. Der Film wendet sich mit jeder Szene. Ein wirklicher Psycho-Thriller. Besonders die Szenen, wo Leute getötet werden sind sehr krass gemacht. Jedoch verliert der Film an Spannung und gerät in ein wildes Durcheinander. Kann man gucken, aber nur bis zur Hälfte.
Mitglied seit 1.090 Tagen | 335 Userkritiken
Kritik: ''Zodiac'' ist im Grunde die Geschichte zweier Ermittler, die mehr oder weniger nie so richtig auf den gesuchten Täter kommen. Die Fakten fügen sich nur langsam zusammen und alles schleppt sich ziemlich - eben so wie's auch wirklich war. Dass der Film dennoch fesselt, ist der Stilsicherheit von David Fincher zu verdanken, der sich hier wegen des Doku-Stils hinsichtlich technischer Experimente und gestylter Action angenehm zurücknimmt und stattdessen einen brutalen Kriminalfilm serviert.
Mitglied seit 920 Tagen | 81 Userkritiken
Kritik: David Fincher ist ein großartiger Regisseur, keine Frage. Aber "Zodiac" war too much. Zu lang, zu viele Nebencharaktere. Oft kam Spannung auf wenn die Schnitzeljagd sich zuspitze. Aber dann flaute es wieder ab und man laß wieder mal "3 Jahre später" o.ä. "Zodiac" konnte mich nicht genug fesseln. Schlecht ist der Film dadurch aber trotzdem nicht, jedoch braucht man so oder so eine menge Sitzfleisch.
Mitglied seit 530 Tagen | 8 Userkritiken
Kritik: Alles in Allem enttäuscht der Film. Die Schauspieler und die Grundstimmung des Films stimmen. doch die Story ist einfach nicht spannend und interessant genug, auch wenn sie genug Potenzial besitzt. Und dann, wenn der Film Fahrt aufnimmt, ist er zu Ende. Am ende sitzt man nur da und denkt: "Das war es?". Also: gute Idee, gute Schauspieler, aber nicht ganz so gute Umsetzung.
Mitglied seit 655 Tagen | 55 Userkritiken
Kritik: Dieser Film ist sowas von langweilig.Und das finde ich obwohl ich mir gerne anspruchsvolle Filme mit guten Dialogen ansehe.Doch bei diesem Film sage ich nur lasst es lieber bleiben.Denn diesen Film würden höchstens meine Großeltern spannend finden.
Mitglied seit 1.827 Tagen | 207 Userkritiken
Kritik: Ein wirklich sehr spannender, angenehm unaufgeregter Serien-Killer-Thriller. Alle beteiligten Personen haben ihr bestes gegeben und auch die 2 ½ Stunden gingen schnell rum. Es war mal wirklich spannend zu sehen wie in den späten 70ern bis in die 90er sich die Ermittlungen entwickelt haben und wie mit der Zeit die einzelnen Personen an der Aufgabe den Täter zu stellen aufgegeben bzw. gescheitert oder auch zerbrochen sind, bis nur noch Jake Gyllenhall an dem Fall gearbeitet hat und so seine komplettes Leben aufgegeben hat und im Endeffekt auch gescheitert ist. Wirklich guter Film, für den man aber auch eine Menge Sitzfleisch braucht.
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