Domino
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    Telefonmann
    Telefonmann

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      3.5 - Gut

    Früher machte Tony Scott wirklich sehr gute Filme. Da wären z.B. "True Romance" und "Last Boy Scout", aber auch kommerziellere Filme wie "Top Gun" und "Der Staatsfeind Nr. 1". Diese Filme hatten auch bei Kritikern weitestgehend gute bis sehr gute Kritiken. In letzter Zeit bekommt Tony Scott aber nicht mehr so hervorragende Kritiken, was ich eigentlich nicht verstehen kann. Schon "Man on fire", welchen ich ebenfalls sehr gut finde, wurde eher negativ beurteilt, und nun auch "Domino". Was der Hauptgrund dafür ist, weiß ich eigentlich wirklich nicht, denn Tony Scott hat mit "Domino" einen kurzweiligen, unterhaltsamen Actionfilm gemacht, der zugegebenermaßen Schwächen hat, aber so schlecht wie die meisten Kritiken ihn besagen, ist er nun wirklich nicht. Da wäre zunächst mal die Story. Diese beruht auf einer wahren Geschichte, jedoch wird gleich am Anfang, nachdem die Textzeile "Nach einer wahren Geschichte" eingeblendet wurde, eine weitere eingeblendet, die wie folgt lautet "Fast wahren". Ich finde das sagt schon aus, dass Tony Scott sich nicht realitätsnah an die Story und an den wirklich existierenden Charakter Domino Harvey halten will. Das finde ich auch ehrlich gesagt gar nicht wichtig. Die Story ist ansonsten ganz gut, aber auch nicht der Hammer. Der größte Pluspunkt des Filmes sind wirklich die Darsteller. Keira Knightley spielt ihre Rolle superb. Sie verkörpert Domino äußerst sexy und schlagfertig. Auch Mickey Rourke hat mir sehr gut gefallen. Er hat einfach die nötige Coolness, mit der er seinem Charakter eine gute Präsenz verleiht. Der dritte im Trio ist Edgar Ramirez, den ich vorher nicht wirklich kannte, der aber ebenfalls eine gute Figur macht. Für Tony Scott typisch ist der Auftritt von Christopher Walken, der mir sowieso immer gefällt, wen oder was er auch spielt. Es gibt sehr viele Charaktere in diesem Film und niemand fällt negativ auf. Einer der Hauptgründe warum die Kritiker den Film so zerreißen, könnte neben der nicht realitätsgetreuen Story die Art des Filmes sein. Ich kann sogar verstehen, dass einige den Film als anstrengend empfinden. Ich allerdings, finde diese schnellen Schnitte und überhaupt die hektische Art des Filmes gut. An einigen Stellen übertreibt es Tony Scott vielleicht wirklich, aber alles in einem verleiht gerade diese Inszenierung dem Film eine gewisse Eigenständigkeit. Das war schon bei "Man on fire" der Fall und auch dort hat es mir gefallen. Was ich ebenfalls sehr positiv bewerten möchte ist der durchaus gelungene Score. Es gibt fast durchgehend Musik zu hören und diese passt immer zum Geschehen und hat mir wirklich gut gefallen. Fazit: Ganz klar ist "Domino" kein Meisterwerk geworden. An der einen oder anderen Stelle hapert es an der Dramaturgie, manchmal habe selbst ich mir gewünscht, dass etwas mehr Ruhe in den Film kommt, und an manchen Stellen hätte man wirklich auf etwas tiefgründigere Charaktere setzen sollen. Nichts desto trotz ist "Domino" ein guter Film, der trockenen Humor, eine gewöhnungsbedürftige aber gute Inszenierung, tolle Hauptdarsteller und einen super Score aufweist.

    Hinzugefügt am 02.08.2010 um 18:23 Uhr
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      3 - Nicht schlecht

    Stilistisch finde ich den Film wirklich gelungen, ich mag einfach diesen abgedrehten Stil, der hier auch ganz gut zu der Geschichte passt. Er ist recht amüsant anzuschauen, bietet eine ordentliche Besetzung und eine ungewöhnliche Story, die sogar einige medienkritische Ansätze mitbringt, diese jedoch leider kaum ausbaut. Auch ist der eigentliche Actionanteil sehr gering, geschossen wird wenig und wenn, dann doch etwas unübersichtlich, hier versagt die Inszenierung etwas. Für Fans des Stils ein Fest fürs Auge mit einigen guten Ansätzen, insgesamt leider etwas unausgegoren und mit sehr wenig Tiefgang, schön, aber mit kaum Nachhall.

    Hinzugefügt am 11.10.2009 um 11:14 Uhr
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      4 - Sehr gut

    Also ich muss sagen, dass es sich hierbei um einen gut gemachten Actionfilm handelt. Wer natürlich beginnt die Logik des Films zu hinterfragen findet genug Ansatzpunkte für Kritik, aber im Vergleich zu absurden Actionkrachern wie Transporter 3 ist Domino meiner Meinung nach um Meilen besser.

    Hinzugefügt am 09.09.2009 um 21:07 Uhr
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    schalker_kreisel
    schalker_kreisel

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      4.5 - Großartig

    Kann der Kritik von Filmstarts nur teilweise folgen. Für mich überzeugt der Film mit einer kurzweiligen Handlung, überraschenden Momenten, teils amüsanten Dialogen, guten Effekten, einer coolen sexy Keiras Knightley, einem verdammt lässigen Mickey Rourke, einem rasanten Schnitt, tollen Wendungen, der netten Hollywood Selbstironie und und und... Fazit: Auf jedenfall Sehenswert

    Hinzugefügt am 29.07.2009 um 14:52 Uhr
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    19chris87a
    19chris87a

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      2.5 - Na ja

    Der Film hat was und die Story konnte mich positiv überraschen. Eine knallharte Gangsterbiografie, die aber auch seelisch empfindsame, kaputte Charaktere zugleich zeigt. Schauspielerrisch gib's auch nichts zu klagen. Nebenbei wird dann noch Hollywood u. a. satirisch auf die Schippe genommen. Alles in Allem war da Potential für einen eindringlichen Film. Wenn da nicht die Minuspunkte wären. 1. zieht sich das Ganze eine nette Weile irgendwie ziellos vor sich hin, um das Zusammenkommen der Gruppe und das Aufblühen ihrer Headhunterkarriere darzustellen. Dann kommt noch ein Ausflug nach Hollywood, der storytechnisch mal gar nix bringt außer ein paar unterhaltsame Seitenhiebe zu verteilen. Dann erst geht'S zurück zum am Ende der Story stehendem Verhör um schleunigst wieder die Handlung aufzugreifen. Von da an wird es wieder gut. 2. Die Domin-äh-no wiederholt sich einfach viel zu oft, um auf ihre Charakterzüge hinzuweisen. (Z.B.: ewiges "Kopf du stirbst, Zal du lebst" oder "Oh Goldfisch, wichtig wegen Kinheitstrauma") Das macht die Figur shonf ast kaputt, obwohl Keira Knightly soide spielt. 3. Die Opik des Films will so dermaßen cool sein, dass Schnitt und Kameraarbeit schlicht too much geraten ist. Das "schnelle Leben auf der Überholspur in einem dreckigen Job" hätte man auch mit weniger Videoästhetik hinbekommen. Ich bin mal großzügig und vergebe 5/10, denn im Kern bleibt ein an sich gutes Konzeptmit guten Schauspielern, dass leider an der Durchsetzung scheiterte.

    Hinzugefügt am 27.07.2009 um 17:24 Uhr
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      2.5 - Na ja

    Eigentlich bin ich ein großer Fan von Tony Scott ( dem Bruder von King Ridley. Zwar haben seine filme nicht ganz die klasse letzerens, jedoch hohen Unterhaltungswert. So waren schon seine Kracher " Staatsfeind Nr.1", " Deja Vu" oder " Crimson Tide" recht gelungene Blockbuster. Jetzt habe ich endlich sein umstrittenes Werk " Domino" gesehen, und ich bin schon ein wenig enttäuscht. Klanghafte Namen ( Rourke, Knightley) und eine Geschichte, die sich an und für sich ja ganz spannend anhört. Aber leider hat es irgendwie nicht so richtig geklappt, einen wirklich guten Film daraus zu machen. Alles wirkt zu oberflächlich, zu künstlerisch. Die schnellen Schnitte, die ja bei Filmen wie " Die Bourne Indendität" die Story vorantreiben, gehen einem irgendwann auf die nerven. Die Bilder in komischer Optik stören auch irgendwann. Das man auch mal experiemtieren darf, und nicht alles immer nur Mainstream sein muss, ist gut und förderlich, nur leider war das alles bei diesem Film zu viel des guten. Die Action stimmt teilweise, und der eine oder andere flotte Spruch ist auch dabei. Es gibt schlechtere Filme wie diesen und deshalb ist es kein Weltuntergang, wenn man ihn anschaut. Aber bei einem Name wie Tony scott ist man eigentlich mehr Qualität gewohnt. Bleibt nur zu hoffen, das sein neues Werk ( pellham) wieder an seine alten, guten Filme anknüpfen kann.

    Hinzugefügt am 27.07.2009 um 00:51 Uhr
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      0.5 - Null

    was war denn das bitte für ein grottenschlechter film???ich kam mir vor wie in ner achterbahn fahrt.diese unheimlich mega schnellen schnitte hat den ganzen film so zerstückelt.keira knightley und mickey rourke waren ganz gut,aber vorallem die story ist sehr interessant.komisch das domino harvey kurz vor drehschluss starb....

    Hinzugefügt am 02.08.2008 um 23:00 Uhr
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    Bolanov
    Bolanov

    1 follower | Seine 403 Kritiken ansehen |

      2.5 - Na ja

    "Domino" ist ein eher durchschnittlicher Action-Thriller, der laut Werbeaussagen einer wahren Geschichte entsprechen soll. Dies zerstreut der Regisseur jedoch gleich zu Beginn des Films, als er dem Zuschauer bereits im Vorspann zu verstehen gibt, dass die Geschichte nur geringfügig der Wahrheit entspricht ("Nach einer fast wahren Geschichte..."). Somit stimmt die Geschichte nur im Groben mit der der wahren Geschichte um Domino Harvey überein, vieles im Film gezeigte ist leider nur reine Fiktion. Auf diese Weise verliert der Film gleich zu Beginn etwas die Bindung zum Zuschauer, dem die Faszination um das wahre Leben Dominos dadurch etwas verloren geht. Die Story selbst ist jedoch trotzdem recht interessant und hätte durchaus das Zeug zu mehr gehabt. Doch Regisseur Tony Scott vermag es durch seine knallbunten und abgefahrenen Rückblenden nicht, daraus eine packende Geschichte zu machen. Der wie in einem Drogenrausch wirkende und temporeicheErzählstil Scotts lässt die eigentliche Handlung dadurch viel zu sehr in den Hintergrund rutschen, was den Bezug zur Story etwas schmälert. Schade! Schauspielerisch ist der Film dagegen auf gutem Niveau, vor allem die beiden Hauptdarsteller können überzeugen. Mickey Rourke spielt dabei den Boss der Kopfgeldjäger gewohnt stark und verleiht seiner Rolle eine unbeschreibliche Coolness. Aber auch Edgar Ramirez verkörpert seinen etwas durchgeknallten und leicht psychopathischen Partner erstaunlich gut und kann seiner Rolle die nötige Glaubwürdigkeit verleihen. Keira Knightley, die eigentliche Hauptdarstellerin, kann für meinen Geschmack nicht ganz so ausnahmslos überzeugen, wobei sie trotzdem eine sehr solide Leistung abliefert und ihre große Bandbreite an zu spielende Rollen zeigen kann. Ihre Rolle ist vom Drehbuch her leider zu extrem angelegt worden und schmälert dadurch etwas von ihrer Glaubwürdigkeit. Sie wirkt im Großen und Ganzen einfach zu cool, zu sexy, zu hart. Alles in allem ist "Domino" ein rein mittelmäßiger Actionfilm, der Potential zu mehr gehabt hätte, aber allein durch seine Verzerrung der Wirklichkeit etwas an Reiz verliert. Vor allem aber schafft es der Film aufgrund Scotts zu extremer Erzählweise und der zu zwanghaft erzeugten Coolness nicht, sich aus dem Mittelmaß abzuheben. "Domino" ist zwar bei weitem kein Fehlgriff und für Keira Knightley- und Mickey Rourke-Fans ohne weiteres zu empfehlen, aber für viele eben nicht der erhoffte besondere Film!

    Hinzugefügt am 18.02.2008 um 17:20 Uhr
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      2.5 - Na ja

    Also ich hab mir den Film angeguckt und bin so geteilter Meinung ich würde den Film nicht als grotte bezeichnen aber auch nicht als wirklich gut...Gibs positives und ngeatives. Ich find z.B. die Story echt richtig gut und die Szenen die Keira so "cool" spielt... Naja ich find auch die Optik des Streiffens gut ist mal was neues nur das wird ngeativ denn nach ner Zeit hats mich echt tierisch genervt und ich hab mir überlegt es auszumachen... Und das Ende war auch nicht der Renner meiner Meinung nach Fazit: Gute,Story,Schauspieler nicht überragend aber auch gut nur den hätte man meiner Meinung nach besser drehen können

    Hinzugefügt am 28.10.2007 um 01:45 Uhr
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      4 - Sehr gut

    Ich hab mir den Film gestern mit sehr viel Skepsis angeschaut.Erstens weil ich die meisten Tony Scott-Filme gar nicht so mag und zweitens weil ich nur sehr schlechte kritiken über diesen Streifen gelesen habe. Doch ich war sehr positiv überrascht. Super Geschichte, super Darsteller und super Optik! Tony hat sich echt mal ausgetobt mit seinen visuellen Ideen. Der Film wirkt wie ein Drogentrip..Kann ich nur empfehlen. Find es eh lustig das "Man on Fire" und jetzt auch "Domino" so schlecht bewertet werden, obwohl ich alle beiden Filme echt gut finde. Geschmäcker sind verschieden nicht wahr...

    Hinzugefügt am 24.10.2007 um 13:35 Uhr
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