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Home > Kino > Film-Archiv > Krimi > Revolver > Userkritiken
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1 - 10 von 31 Treffern
Kritik: Also ich habe mir den Film gestern angeshen, habe davor noch nichts davon gehört und dachte mir die Schauspieler sind gut und Guy R. sowieso. Anfangs fängtd er Film eigentlich recht leicht verständlich an, wird jedoch im laife der zeit immer komplexer und zwingt einen wirklch sich jede Sekunde auf den Film zu konzentrieren. Mich persönlich reizen solche Filme da sie keine 08/15 Handlung runterlaufen lassen und einen selber dazu anregen sich Gedanken darüber zu machen. Brauchte nach dem Film erst mal einige Zeit um mir nochmals Gedanken darüber zu machen und eine für mich sinnvolle Story zusammenzustellen.... Ich finde solche Filme klasse, weil einfach jeder die geschichte für sich selber interpretieren kann und somit sich eine vielzahl von Möglichkeiten ergeben. Für Leute die sich gerne Filme ansehen die einem zum Nachdenken anregen auf jedenfall ein Film den man sich ansehen sollte!
Kritik: Mag sein, das ich für solche Filme schlicht zu dumm bin. Ich mag Ray Liotta und ich mag Statham. Deshalb habe ich mich auf den Streifen gefreut. Der Anfang war okay, ja sogar sehr gut. Doch die wirre Story und die nervenden Sequenzen (Doppelte Stimme, Comic) machen es einem nicht einfach. Also auf den Schluss gewartet, der die offenen Fragen aber nicht beantwortet. So sitzt man geplättet im Sessel und fragt sich, ob man einfach einen zu geringen IQ besitzt. Logo, die schauspielerischen Leistungen sind superb, aber was nutzen diese wenn man sich langweilt. Meine Meinung: Pseudo Intellektueller Kram für die Filmfans welche abseits der 08/15 Schiene nach neuen DVD's suchen. Alle anderen: Kauft den Mist nicht, ihr werdet es bereuen!
Mitglied seit 1.812 Tagen | 91 Userkritiken
Kritik: pff..was soll man da sagen. stilistisch oft sehr interessant und was fürs auge...die story scheint erst typisch gangster story zu sein. gerade gegen ende wirds einem nicht leicht gemacht mi der auflösung des films. ein film den man wohl öfters sehen muß um alles zu verstehen. allerdings tut man das auch gern.
Mitglied seit 1.773 Tagen | 403 Userkritiken
Kritik: Mit "Revolver" hat Regisseur Guy Ritchie einen sehr komplexen, interessanten und anspruchsvollen Gangster-Thriller geschaffen, der allerdings nicht immer zu überzeugen weiß. Die Story an sich ist sehr vielversprechend und entwickelt sich in der ersten Hälfte des Films auch sehr überzeugend und macht Lust auf mehr. Doch leider macht "Revolver" in der zweiten Hälfte den Eindruck, als ob Ritchie zu viel auf einmal wollte. So nehmen die Monologe aus dem Off und die Hin- und Her-Gerissenheit seines Charakters teilweise extreme Züge an. Hier wäre weniger doch mehr gewesen. Auch das Ende ist keine leichte Kost, vielen dürfte es erst beim zweiten Mal Anschauen wirklich verständlich werden. Die Darstellerleistungen sind allesamt in Ordnung, wobei man die beiden Hauptdarsteller Jason Statham und Ray Liotta schon besser gesehen hat. Fazit: Wer auf Filme á la Guy Ritchie steht wird durchaus auch hier Gefallen daran finden können, dennoch sollte man hier keine Sekunde abschalten, Ritchie verlangt dem Zuschauer alles ab. Ein zweites Mal schauen sei deswegen sogar durchaus zu empfehlen, um den Film wirklich annähernd komplett verstehen zu können. Geschmackssache!
Kritik: Wer den Film noch nicht gesehen hat, sollte nicht weiterlesen, da dieser Kommentar spoilern wird! Der große Coup ist, die Casino-Mafia aus zu nehmen, ohne dafür selber grade stehen zu müssen! Der Coup wird nicht etwa von Jake durchgezogen, sondern von Avi und *****, deren Plan nicht etwa im Gefängnis entwickelt und danach verwirklicht wird, sondern vielmehr auch dort schon ansetzt. Zu welchem Zeitpunkt der Plan für den großen Coup entwickelt wird, wird im Film nicht deutlich gemacht, dennoch startet er mit der Ankunft von Jake im Gefängnis. Jake entdeckt in den verschiedenen Büchern Nachrichten und glaubt, zwei ganz gerissenen Genies auf die Spur zu kommen. Das Jake dem Duo („… das in einer ganz anderen Liga spielt!“) auf die Spur kommt, ist jedoch von beiden so beabsichtigt. Sie tauschen sich über Formeln und Betrügereien aus, mit der man an die ganz große Kohle kommt. Jake glaubt, dass die beiden draußen diesen Plan in die Tat umsetzen wollen. Ob Jake mit den beiden kommuniziert, oder der „Unterhaltung“ nur folgt, wird nicht deutlich. Frisch aus dem Gefängnis entlassen, sollte Jake eigentlich dämmern, dass da noch mehr kommen muss, als er feststellt, dass die beiden ihm sein ganzes Geld abgeluchst haben. „Doch was soll’s?“, denkt sich Jake, „Ich kenne ja die Formel, ich komme schon wieder zu Geld!“ Ich meine, Jake war vor dem Gefängnis ein kleines Licht, der Geber in einem Kartenspiel, bei dem er von einem von Machas Laufburschen aufs übelste beleidigt wurde. (Der Laufbursche fährt auch mit Jake im Fahrstuhl am Anfang des Filmes nach oben zu Macha!) Man denkt als Zuschauer doch nicht im Ernst daran, dass es Avi und seinem Partner um ein paar Tausender gegangen ist, wo Jake doch mit der Formel an so viel mehr Geld gelangt, aber eben dadurch auch eine Menge Aufmerksamkeit auf sich zieht. Jake zieht es durch. Er wird reich. Höllenreich. Ist aber dermaßen bekannt, dass er nicht mal mehr in Machas Casino spielen darf. („Alle Tische sind heute geschlossen!“) Er scheint das Maximum aus den Formeln und Betrügereien heraus geholt zu haben. Er hat einen Haufen Geld, ist bekannt wie ein bunter Hund und dermaßen verhasst bei der Mafia, dass Macha ihn töten lassen will. Der Anschlag auf Jake geht schief. Er kann mit der Hilfe von Avis Partner(habe den Namen nicht, nenne ihn Joe) flüchten und taucht unter. Mit dem Duo als Einheit betrachtet, beginnt das Pas-de-deux! Avi lässt Jake im Schach gewinnen und sich hin und wieder erklären, wie er dies geschafft hat. Die Regeln als eine Art Kodex betrachtend, überprüft Avi also immer, ob sich Jake noch daran hält. Wann immer Jake sinniert und über sich selber nachdenkt, zieht ihn Joe zurück in das antrainierte Verhaltensmuster. („Wachen Sie auf, Mr. Greene!) Antrainiert ist dieses Verhaltensmuster, da Jake in der Einzelhaft von den beiden immer nur mit den Informationen versorgt worden ist, die nötig waren, um in Ihm diesen und jenen Charakterzug zum Leben zu erwecken. Parallelen dazu finden sich in Stefan Zweigs „Schachnovelle“. Der inhaftierte gelangt in seiner Zeit in Einzelhaft an ein Heftchen über Schachzüge. Aus Mangel an anderen Einflüssen lernt er nicht nur das Heftchen auswendig, sondern verinnerlicht sie dieses neurotisch. (SPOILER ZUM BUCH: Der ehemals Inhaftierte schafft den Bruch mit dem „Ich“ nicht.) Jake darf den Geldverteiler spielen, und auch wenn die Vermutung nur wage ist, scheint sich dort Jakes altes „Ich“ mehr und mehr zu manifestieren. Er reagiert nicht wie der antrainierte Über-Abzocker, obwohl weder die alte Frau, noch Horowitz noch der Japaner das Geld zurückzahlen können. Dabei ist es ja eigentlich sein Geld. Zurück zum Plot. Macha, von den meisten allerdings immer mit Mr. D angesprochen, hört auch immer öfter die Stimme in seinem Kopf. Die Namensdifferenzen unterstreichen, dass auch in ihm ein „Ego“ wohnt, das seinen Verstand übernommen hat, ausgelöst durch den nackten Überlebenstrieb durch die Konfliktsituation mit Mr. Gold(Black Magic, Mystery) bzw. stellvertretend durch Ms. Walker. Eine wunderbare Szene in Machas Büro, in der sein „Ego“ Ms. Walker droht, sein Verstand ihn dann aber dennoch überredet, „um Gnade zu betteln.“ Zu spät. Schön ist auch der Fahrstuhlszene folgende Part; Jakes Verstand kämpft gegen sein Ego, Macha zuvor in Todesangst versetzt bleibt weinend an der Fahrstuhltür zurück(„Fürchte mich“, die letzten Male mehr „zu sich selbst“ sagend). Am nächsten Morgen scheint Machas Verstand zunächst reingewaschen, er rezitiert quasi wörtlich seinen Leibwächter Paul, der relativ am Anfang des Filmes meinte, dass Jake genug habe und man ihn in Ruhe lassen sollte. (Der Stein des Anstoßes) Gestört wird dieser „Seelenfrieden“ durch Pauls Kommentar bezüglich der Gerüchte des Informationsstandes von Mr. Gold. Es kommt zur Büroszene, der philosophische Part nimmt ab, während sich die Nebenhandlungen überschlagen und die Geschichte wieder etwas vorwärts kommt. Machas Suizid kann man als Teil des Coups verstehen, wenn man Avi und Joe einen rechtschaffenden Charakter zurechnen möchte. Für den Preis von unzähligen Dollars (und ein paar Leben) haben sie Jake zu dem verholfen, was er alleine niemals erreicht hätte: wirkliche Rache an Macha für seine Vergehen gegen Jakes Familie. Man kann den Suizid aber auch als krönenden, vorgreifenden Abschluss der im Abspann gezeigten Teil-Dissertationen der verschiedenen Professoren sehen. Mr. Gold, für Macha nun durch Jake personifiziert oder weiterhin als reiner Imaginär-Oberbösewicht treibt entweder Machas Verstand (den um Gnade bettelnden Teil) aus Angst in den Tod, oder sein „Ego“ beugt sich der offenkundigen Überlegenheit von Mr. Gold (Macha fürchtet sich vor Gold, während Greene bei Machas Aufforderung dazu, keinerlei Regung zeigte.) und richtet sich selbst, da er die vielmals angesprochene Anfragestellung des Intellekts nicht akzeptieren kann. Fazit: Der Film löst „Snatch“ als das beste Projekt von Ritchie ab. „Revolver“ ist in meinen Augen was die Tiefe angeht, ein „Snatch 2.0“. Die damals noch in der reinen Realität ausgetragenen Hierarchiestreitigkeiten, denen sich ein nuschelnder, familiensüchtiger Zigeuner (kein fester Platz, d.h. keine feste Identität) nicht beugen will, enden mit dem Tod des Gangsterbosses. Der Hauptdarsteller, mal mehr auf der Seite der Zigeuner, mal mehr auf der Seite der Gangster, überlebt, steht am Ende aber eigentlich mit nichts von dem was er mal hatte da. Zu den Nebenplots lässt sich auch noch einiges schreiben; falls also einige von euch Interesse an weiteren Diskussionen zu diesem Meisterwerk haben, wäre es mir mehr als ein Vergnügen, daran teilzunehmen. Vielen Dank für die ins Lesen investierte Zeit. Smuf
Kritik: Der Film ist wohl einer der Besten die ich bis jetzt sehen durfte. Stilistisch sau stark, ne wirre Story die einen zum öfteren anschauen antreibt und Schauspieler die die Rollen praktisch gefressen haben. Absolut empfehlenswert!
Kritik: "Revolver" ist keine Unterhaltung für leichte Gemüter. Erst nach zwei- oder dreimaliger Sehensfreude findet man ihn, den Sinn den dieser Film hat und dann wird man unterhalten, nämlich vom eigenen Kopf. Dem verwirrenden Inhalt sollte Nachsicht gewährt werden über einem Thema wie "das Ich", trotzdem hat der Film in jedem Fall ein paar Macken die sich nicht bestreiten lassen. Wer aber Lust hat sich mal mitnehmen zu lassen auf nen kurzen (naja, fast zweistündigen) Trip in die Tiefen seiner selbst, der ist herzlich eingeladen.
Kritik: Ich war anfangs sehr abgeschreckt, als ich mir die diversen Bewertungen (unter anderem die Hauptbewertung der Seite mit 6/10 Punkten) für diesen Film ansah und ging von schlimmsten aus. Nach gebannten 100 Minuten Film muss ich sagen das dies wirklich ein Meisterwerk ist. Mögen vielleicht die Zeichentrick Elemente oder die verdrehten Handlungsstränge nicht jedermanns Sache sein so kann ich das verstehen. Was den Film jedoch auszeichnet sind die letzten wenigen Minuten und die Bedeutung des eigenen Ego's für unser Verhalten und unsere Ansichten. Es gibt viele tiefgründige Filme die sich mit diversesten Aspekten der Psyche beschäftigen und sie beleuchten. Selten jedoch gelingt all dies in einem Action-Thriller mit soviel Unterhaltung und Handlung. All dies verdient meinen Respekt. Kurz angemerkt zu unserem Lehramtstudenten unten auf der Seite: deine Kritik, sowie deine Rechtfertigungen sind auf der untersten Stufe der Argumentation anzufinden. Wenn du dir den Abspann mit all den Aussagen der Wissenschaftler anguckst und mir sagst, dass du nach deinen Philosophie-Semestern davon nichts verstehst tut mir das leider nur leid für dich.
Kritik: An der Umsetzung des Filmes kann man durchaus kritisieren, ist ja eh alles geschmackssache und subjektiv. Aber wer ehrlich meint der Film hätte keinen Sinn und am Ende würde nur sinnlos über ICH gequatscht werdem, dem muss ich, mit Verlaub, einen törichten Narr nennen der Lichtjahre entfernt davon ist, das Spiel des Ichs in seinem Inneren zu erkennen. Dieser Film enthält echte, befreiende Weisheiten, ein Festessen für jeden Wahrheitssuchenden. Sonnige Grüße.
Mitglied seit 1.316 Tagen | 115 Userkritiken
Kritik: Naja muss schon sagen nach dem Streifen hatte ich irre Kopfschmerzen.Dieser film ist anstrengend,sehr anstrengend. verwirrend wie immer doch die angebliche Erlösung bleibt auf der Strecke.Muss sagen für mich der schlechteste Ritchie Film bis her.schade.
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