Pi - Der Film
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    9 Follower | Seine 97 Kritiken ansehen |

      4.5 - Großartig

    Pi ist der Debüt-Spielfilm von Darren Aronosky, einem der begabtesten Regisseure der letzten Jahre. Das Budget für diesen Film war gering, die Schauspieler eher No-Name und auch der Komponist, Clint Mansell, war damals noch ein Unbekannter. Aber schon jetzt kann man erkennen, wie talentiert Darren Aronosfky ist. Der Film besitzt einen sehr coolen Schwarz-Weiß-Look. Dieser Look paßt hier besonders gut, vorallem in Verbindung mit der Wackel-Kamera-Optik! Die gefällt mir sowieso in dem meisten Filmen immer gut, weil man kaum besser die Atmosphäre einfangen kann. Sehr gut gelungen sind auch die vielen reinen Gesichtsaufnahmen, die den Charakter ins Zentrum stellen. Die Geschichte ist sehr interessant. Es geht um einen Mathematiker, der zwischen Genie und Wahnsinn pendelt. Er trifft eher durch Zufall auf eine Zahlenkombination, die viele Fragen beantworten könnte. Die Kopfschmerzen, die der Charakter hat werden im Film sehr gut dargestellt- u.a. durch den Einsatz von schnellen hecktischen und nervtötenden Klängen. Die sonstigen Themes sind eher eletronisch gehalten und passen sich wunderbar der Situation an. Schon hier gibt es bereits einen Ohrwurm-Ansatz, den Mansell später mit dem "RfaD" spätenstens hinbekommt. Zu Bemängeln gibt es dann doch auch was. Es fehlt dem Film ein bisschen an spannenden Momenten, die einen nicht loslassen, an die man sogar morgen denken wird. Auch die Spielfilmzeit ist doch recht kurz. 4,5 von 5 Sternen für diesen wirklich tollen Erstlingsfilm von Darren Aronosfky. Filmperle!

    Hinzugefügt am 10.11.2010 um 01:16 Uhr
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    Ehemaliger User
    Ehemaliger User

      5 - Spitzenklasse

    Vielleicht ist der menschliche Verstand nicht dazu bestimmt, die letzten Mysterien der Welt zu entschlüsseln. Somit wäre der Versuch per se zum Scheitern verurteilt. Aronofsky gelingt es in 'Pi', die Grenze zwischen Genie und Wahnsinn geschickt aufzulösen. Wie spannend es ist, dem Mathematikgenie bei der Suche nach einer mystischen Weltformel zu folgen, so beklemmend ist es auch mitzuerleben, wie er zusehends den Bezug zur Realität verliert. 'Pi' ist ein Film für Leute, die gerne mitdenken und mit einer künstlerischen Machart klar kommen.

    Hinzugefügt am 29.10.2010 um 02:18 Uhr
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    k3mp3st
    k3mp3st

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      4.5 - Großartig

    Absolut sehenswert für alle, die auf intelligentes Kino stehen und sich . Der Spannungsbogen wird fast die ganze Zeit aufrecht erhalten und der Film weiß oft zu überraschen. Zur Stimmung tragen natürlich auch deutlich die Entscheidung, den Film in grobkörnigem Schwarz-Weiß zu drehen und der klasse Soundtrack bei. Er erinnerte mich irgendwie an Shin’ya Tsukamotos "The Iron Man", weil dieser mich damals ebenso verstörte, wie zum Denken anregte. Die Besetzung und das Setting sind gut gewählt und äusserst Stimmig. Zur Synchornisation kann ich leider nichts sagen, da ich nur die Original-DVD aus den USA geschenkt bekommen hatte.

    Hinzugefügt am 17.08.2010 um 21:38 Uhr
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    Shorty06
    Shorty06

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      4 - Sehr gut

    Pi ist ein starker Film, eine Charackterstudie durch und durch. Aronofsky arbeitet hier erstmals mit seinen "Routine-Cuts", das sind schnelle Schnitte, die einen regelmäßigen Vorgang zeigen (wie z.B. der tägliche Zucker im Morgenkaffee). In schwarz-weiß gehalten bietet der Film kaum action, allerdings ist er zu keinem Zeitpunkt langweilig. Die Geschichte mag einem Fantasy-Verschwörungsroman entsprungen sein, hat aber ein, wie ich finde, tolles und zugleich hartes Ende. Der Film liegt in meiner Rangfolge der Aronofsky-Filme auf Platz 3, nach Requiem for a dream und The Fountain.

    Hinzugefügt am 14.04.2010 um 15:47 Uhr
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      4.5 - Großartig

    Wow. Nach den ersten 10 Minuten war mein erster Gedanke: "Shit, hätte doch Mathe-LK wählen sollen..". Nach dem Ende dachte ich nur noch: "Gott sei Dank habe ich NICHT den Mathe-LK gewählt..." xD Genialer Film, tolle Story-Symbiose aus Mathematik und Religion, eine perfekte Optik (das helle Schwarz-Weiß passt hervorragend zum Geisteszustand des Protagonisten), eine düstere, gestörte Atmosphäre, die stellenweise stark an Lynch erinnert und im letzten Drittel in einen berauschenden Alptraum ausartet sowie ein aussagekräftiges Ende. Sehr faszinierend war für mich zudem, Aronofskis Stil, den ich noch gut aus Requiem For A Dream kannte, in dieser extra auf alt getrimmten Schwarz-Weiß-Optik zu entdecken.

    Hinzugefügt am 06.09.2009 um 10:27 Uhr
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      5 - Spitzenklasse

    Im Mittelpunkt dieses Films steht ein Mann, der versucht sich die Komplexität des Lebens mit Zahlen zu erklären. Er versinkt förmlich in dem Gedanken eine "Weltformel" aufzustellen. Jedoch leidet darunter sein eigentliches Dasein. Er lebt abgeschieden, verschließt sich in seiner Wohnung, leidet unter Kopfschmerzattacken. Bei Gesprächen verliert er schnell die Kontrolle, wird nervös. Einzig die Mathematik verschafft im zeitweise Konstanz, verleiht ihm Sicherheit und wird für ihn ein Mittel zur Kommunikation. Eben auf diesen Punkt versucht Darren Aronofsky aufmerksam zu machen. Ein Mensch der sich auf eine Idee fixiert, alles andere vergisst und darunter leidet. Die Vielfalt der Welt und das Leben lässt sich nicht mit Zahlen niederlegen. Mit einer sehenswerten Optik, genialen Schauspielern und toller Musik wird die Geschichte des paranoiden Mathematikers, der von der Realität abgleitet, meisterhaft erzählt.

    Hinzugefügt am 20.03.2008 um 21:28 Uhr
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      4 - Sehr gut

    Mathematik. Für viele das reinste Grauen, für andere Leidenschaft und Lebensinhalt. In seinem bizarren Thriller PI erzählt Darren Aronofsky die Geschichte des Mathematikers Max Cohen, verkörpert von Sean Gullette, der glaubt, seinem großen Ziel ganz nahe zu sein. Er möchte eine Zahl finden, die alle Strukturen und Zusammenhänge der Natur und der gesamten Welt logisch erklären kann. Der Film, der komplett in schwarz-weiß gedreht ist, erschafft eine düstere, teils bedrohliche und verstörende Atmosphäre, was Aronofsky durch den Einsatz verschiedener Techniken wie beispielsweise hektische Kamerawechsel erreicht. Diese Atmosphäre transportiert perfekt die Situation, in der sich Cohen befindet. Mit zunehmender Dauer des Films ist er nicht mehr in der Lage, zwischen Traum und Realität zu unterscheiden. Da neben einer Wallstreet-Firma auch religiöse Fanatiker hinter ihm und seiner Zahl, die alles zu erklären vermag, her sind, wächst seine Paranoia von Tag zu Tag. Die teils unglaublich schnelle Abfolge der Handlungen bringt Aronofsky sehr gekonnt rüber, sodass es schwer fällt, sich dem Sog der Geschichte zu entziehen. Neben der tollen Atmosphäre des Films ist sicherlich die Schauspielleistung von Sean Gullette hervorzuheben. Gullette spielt den Mathematiker, der sich irgendwo in der Sphäre zwischen Genie und Wahnsinn aufhält, sehr gekonnt und glaubwürdig. Besonders gelungen ist auch die Steigerung der Intensität, die sich im Laufe des Films vollzieht. Gekonnt zieht Aronofsky das Tempo an und verdeutlicht so, wie Max Cohen immer mehr den Bezug zur Realität verliert. Für die volle Punktzahl reicht es jedoch nicht. Besonders das Ende hat mich nicht wirklich zufriedengestellt, da hatte ich mir aufgrund der konstanten Steigerung der Intensität im Laufe des Films mehr erhofft. PI ist sicher kein Film für jeden Geschmack und keine seichte Abendunterhaltung. Dem Zuschauer wird schon einiges zugemutet, und wer einen klaren Handlungsstrang erwartet, wird enttäuscht. Liebhabern außergewöhnlicher Filmkunst sei PI jedoch wärmstens empfohlen. Auch fühlte ich mich an vielen Stellen an die Werke David Lynchs erinnert, sogar Assoziationen zu seinem überragenden Erstlingswerk Eraserhead machten sich in meinem Kopf breit. Auch für die Fans der abgedrehten Filme Lynchs bleibt mir also nur eins zu sagen: Anschauen!

    Hinzugefügt am 26.09.2007 um 13:11 Uhr
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      4 - Sehr gut

    ich vergeb nur 4 sterne. Schöne Idee, toller Indie-Film, nur das Ende stört mich... Das es "darauf" hinauslaufen musste, war klar, aber 1.) warum mit nem Bohrer?! und 2.) wo bleibt der Clue? was hatte es jetzt mit diesem ominösen Code auf sich, und was hatte die ganze Geschichte denn mit "Pi" an sich zu tun... nichts gegen offene Fragen am Ende eines filmes, aber wenn man sich garkeinen Reim machen kann... aber ansonsten, schließ ich mich meinen Vorrednern an

    Hinzugefügt am 20.01.2007 um 23:00 Uhr
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      5 - Spitzenklasse

    Düsterer Film,tolle Story,prima Regie und ein charismatischer,wenn auch leicht bekloppter Hauptdarsteller..."pi" ist wirklich super...

    Hinzugefügt am 06.11.2006 um 13:42 Uhr
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      5 - Spitzenklasse

    Das war mal´n Film:Ganz besonders hat mich das mit den hebräischen Zahl interessiert.Die Fibonacci-Sache, Goldener Schnitte etc war mir bekannt.Etwas Oyscho der Film aber für Mathematik-Liebhaber sehenswert.

    Hinzugefügt am 10.09.2006 um 20:34 Uhr
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