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Zunächst muss ich gestehen: Ich hab Donnie Darko erst vor einigen Tagen geguckt. Und das nur aus Zufall und Langeweile. Auch der Trailer hats mir nicht wirklich angetan. Aber schon die ersten Minuten zogen mich sofort in den Bann. So etwas habe ich (sehr) selten bei Filmen. Fast 2 Stunden saß ich wie hypnotisiert vor dem Bildschirm, versuchte zu verstehen was los ist. An den Stellen wo kleinere Buchseiten des erfundenen Werks "Philosophie des Zeitreisens" eingeblendet wurden, hielt ich sogar den Player an, nur um zu lesen was da stand. Vielleicht um somit zu verstehen wie Donny es schaffte eine Axt in den Kopf der Bronzestatue seiner Schule zu rammen. Oder ob die Tubine irgendwas mit der Geschichte zu tun haben kann. Fragen um Fragen... Und genau das ist es was diesen Film so ausmacht. Du guckst den nicht einfach so, stopfst dir zwischendurch ne Tüte Chips rein oder gehst mittendrin mal eben auf Klo. Nein du sitzt da und guckst. Du guckst und lässt dich fallen. Gibst dich dem Zauber dieses düsteren, traurigen und komplexen Meisterwerks hin. Und dann... Das Ende! "Das" Ende! Wieso betone ich das Das? Weil es mit Abstand das unvergesslichste Ende aller Zeiten ist. Dieser lachenende Donny, der sich ohne Bedenken... Halt. Zu viel des guten. Ich kann nur sagen, dass ich am Ende des Films zu nichts mehr zu gebrauchen war. Ich rauchte eine nach der anderen. Blickte verträumt aus meinem Fenster und versuchte zu verarbeiten was ich da gesehen habe. Ein Meisterwerk und ohne zu weit zu gehen nenne ich es "Das Meisterwerk". Donny Darko- Fürchte die Dunkelheit. Die Lebenssymphonie!
Hinzugefügt am 11.10.2011 um 22:31 Uhr Verstoß melden
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