Broken Flowers
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    Jason Bourne
    Jason Bourne

    10 Follower | Seine 338 Kritiken ansehen |

      3 - Nicht schlecht

    Nicht jeder wird mit diesem Film klarkommen! Er ist launisch, zynisch, kommt über Sequenzen ohne Worte aus und kann auch keine richtig runde Handlung mit einer passenden Auflösung bieten. Im Grunde neigt der gesamte Inszenierungsstil des Films ein Wenig zum Selbstzweck. Aber irgendwie macht dieser Selbstzweck zeitweise auch Spaß, nicht zuletzt wegen Murrays selbstironischer und nuancierter Performance. Wer die Überdrehtheit von ''Sideways'' und die Melancholie von ''About Schmidt'' mochte, der könnte hier sicher seine Freude haben. Wer jedoch konventionellere Filme bevorzugt, dem sei hier abgeraten.

    Hinzugefügt am 26.02.2011 um 08:40 Uhr
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    Oliver Donnermann
    Oliver Donnermann

    0 follower | Seine 23 Kritiken ansehen |

      4 - Sehr gut

    Jim Jarmusch, der so wie.viele kritiker behaupten wohl letzte wirkliche independent regisseur schuf mit broken flowers ein modernes märchen, dass dank hervorragender schauspieler, allen voran Bill Murray, und einer famosen geschichte begeistert. hier ist es mehr der leise unterton, das zwischenmenschliche der letzten endes ungeplanten begegnungen der den film so unvergleichlich macht.dann wenn murray aufbricht, um aus seinem lethargischen leben zu entfliehen, und eine kleine reise in die vergangenheit unternimmt! jedoch wird broken flowers so wie viele andere perlen der filmwelt niemals das breite publikum erreichen, da die menschen verlernt haben zuzuhören. allen anderen sei dieser film wärmstens ans herz gelegt!

    Hinzugefügt am 09.06.2010 um 16:50 Uhr
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    Ehemaliger User
    Ehemaliger User

      4.5 - Großartig

    Bill Murray ist ein Gott. Er gehört in die ewige Top Ten. Broken Flowers ist sehr melancholisch und regt zum Nachdenken an wie kaum ein anderer Film. Murray verkörpert diesen Film und seine Rolle perfekt, er wird praktisch eins mit ihm. Auch filmisch ist er sehr gut umgesetzt worden. So unterstützen die Einblenden der Fahrt zwischen den verschiedenen Stationen seiner Reise oder die langen wortlosen Minuten die Stimmung. Man möge annehmen, der eine oder andere wird am Ende des Filmes einfach so im Regen stehen gelassen, aber Jarmusch will, dass der Zuschaur den Indizien im Film folgt und sich selber die Folgen und Ereignisse, so unter anderem das Ende, ausmahlt. Wenn man offen für solche Art von Filmen ist, wird Brocken Flowers ein grandioses Erlebnis sein.

    Hinzugefügt am 29.04.2010 um 20:29 Uhr
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    Dmitrij Panov
    Dmitrij Panov

    1 follower | Seine 99 Kritiken ansehen |

      4.5 - Großartig

    Es scheint, Bill Murray spielt hier konsequent mit einem Gesichtsausdruck durch - und dennoch bleibt sein Charakter im Gedächtnis, und zwar als ein vielschichtiger Mensch. Denn zum großen Teil wird er auch von seiner Umgebung beziehungsweise von seiner Vergangenheit charakterisiert und diese wiederum durch andere kleine Details. So unterscheiden sich die beiden ersten Familien nicht nur durch ihr Verhalten, sondern auch durch das Essen, was sie Don anbieten: Einmal ein saftiges Hähnchen, welches man nahezu zu riechen vermag, wenn man es nur ansieht, und ein geometrisch perfekt angeordneter, lebloser und steriler Spießerteller, so appetitlich wie ein kubistisches Bild. Es sind die Details, die hängen bleiben, der lakonische, subtile Humor, der sich nicht wiederholt, sondern immer neue Formen erfährt (das "Lolita"-Zitat ist schlichtweg genial). Oder der Soundtrack, der immer perfekt zur Stimmung passt. Oder auch das tolle Ende, leicht rätselhaft und gerade dadurch faszinierend und hachhaltig. Oftmals langsam, doch niemals langatmig, atmet aus jeder Szene des Films eine im Alltäglichen steckende Tiefe, das Ungesagte ist ebenso präsent wie das Gesagte und hat eine noch größere Wirkung als dieses. "Broken Flowers" ist ein Film, der sich leise in die Wahrnehmung und in das Gedächtnis einschleicht und dort eine schwer erfassbare, aber lebendige Spur hinterlässt. Jim Jarmusch inszenierte hiermit einen leicht melancholischen und zutiefst menschlichen Film, ach was, ein Gefühl und ein Augenzwinkern, eine leise Ironie und eine nicht vorhandene und zugleich erfüllende Erkenntnis. Wahrscheinlich reichen Worte ja auch gar nicht aus für das, was hier gesagt werden müsste.

    Hinzugefügt am 13.03.2010 um 12:11 Uhr
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      1.5 - Schlecht

    Also erstens möchte ich jeden warnen, der mit "Broken Flowers" eine geniale Komödie erwartet. Es ist nämlich keine. Der Film ist eher eine Tragikomödie, wobei der Begriff "Komödie" wirklich nicht zutrifft. Zweitens waren es die mit Abstand langweiligsten 107 Minuten meines Lebens. Es ist aber nicht so, dass ich mit langatmigen Filmen nichts anfangen kann. Im Gegenteil, Filme wie Taxi Driver oder Eyes Wide Shut gehören zu meinen Lieblingsstreifen. Aber was einem bei "Broken Flowers" geboten wird ist eine echte Zumutung. Die Botschaft des Films ist schon nach einem Drittel klar, der Rest ist eine für den Zuschauer erfolglose Suche nach dem Höhepunkt. Bill Murrays Darbietung zu loben ist für mich einfach nicht nachvollziehbar. Seine Mimik bzw. sein Gesichtsausdruck ändert sich zu keinem Zeitpunkt. Das kann auch ein Schwarzenegger. Hier eine typische Szene aus dem Film: Murray sitzt auf einem Sofa, schaut ins Leere, Pokerface, nach 2 Minuten - Schnitt. Jeder, dem Eyes Wide Shut zu actionreich war, wird seine Freude an dem Film finden. Allen anderen rate ich davon dringend ab.

    Hinzugefügt am 19.08.2009 um 12:40 Uhr
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    sigo84
    sigo84

    0 follower | Seine 2 Kritiken ansehen |

      2 - Nicht gut

    Sehr träge und langweilig. Ich sehe nicht das faszinierende an diesem Film. Kann ich absolut nicht weiter empfehlen! Finger weg. Unter Umständen zum Einschlafen gut geeignet.

    Hinzugefügt am 15.03.2009 um 12:56 Uhr
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    Neverman
    Neverman

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      5 - Spitzenklasse

    Eigentlich kann man das hier keine Kritik nennen, da ich wirklich überhaupt nichts an diesem Film auszusetzen habe. Es ist wirklich verblüffend. Ich habe schon viele Dramen über Realität, über Leiden, etc. gesehen, aber nie wirkte ein Film realistischer und damit schmerzhafter auf mich. Bill Murray zeigt uns in seiner großartigen, reduzierten Mimik einen alternden Jigolo, der selbst keinen Eigenantrieb hat. Er sitzt schon fast phlegmatisch auf seiner Couch, das Leben zieht an ihm vorüber und er langweilt sich eigentlich nur. Nur sein Nachbar und Freund Winston kann ihn dazu bringen, sich aufzuraffen, als er den geheimnisvollen Brief bekommt. Er erlebt eine sehr gefühlsintensive, gewiss auch wehmütige Reise, die nicht nur äußerlich stattfindet, sondern auch innerlich. Am Ende, wieder Zuhause angekommen, trifft er seinen Sohn (glaube ich). Beide vermuten dasselbe, aber Angst, vielleicht auch ein bisschen Schmerz und Trotz halten den Jungen ab, darauf einzugehen. Damit endet der Film. Sehr überraschend, obwohl ich es befürchtet hatte und auf jeden Fall sehr realistisch. Es gibt kein Happy End, in dem der Sohn dem Vater um die Arme fällt und weint vor Freude. Man hoffte während der Reise, auch Don hoffte es, sonst wäre er bestimmt nicht so bereitwillig von seinem Sofa aufgestanden, dass er vielleicht ein schöneres Leben führen könne. Er war wohl einfach nur allein. Während der Reise lernt er vieles. Er sieht, dass er die Frauen, die ihn liebten verletzt hat, merkt, dass viele ihn jetzt noch lieben, obwohl sie ihm nichts mehr bedeuten. In jedem Fall hat er Leben beeinflusst und verändert. Dessen wird er sich bewusst, weswegen er auch nicht allzu hartnäckig seine Reise verfolgt, aus Respekt vor den Gefühlen der Frauen. Ganz am Ende war es eigentlich nur eine Bestätigung, von dem, was er tief im innersten schon wusste. Er ist allein und wird es auch bleiben. Es ist unendlich traurig, wenn man den Sohn von Don davonrennen sieht und man wohl zum ersten mal denkt: "Oh mein Gott, wenn jetzt der Film vorbei ist...!" Und es war tatsächlich so... Ein großartiger Film, der mich sehr tief berührt hat. Ich werde ihn mir auf jeden Fall nochmal angucken.

    Hinzugefügt am 01.12.2008 um 20:30 Uhr
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      5 - Spitzenklasse

    Was auch der ärgste feind von independent-filmen hier anerkennen muss, ist die pure schönheit dieses films. ruhe,resignation,komik, tragik,auto fahren, eine verpasst bekommen... diesen endlos coolen, kaputten, egoistischen und hochemotionalen Don (=Bill Murray) kann man nur lieben. jeder in diesem film spielt klasse, am schönsten ist die szene mit der ersten frau (mit tochter), sie hat Don als einzige aktzeptiert und verstanden, deshalb kann sie ihn lieben. wie kann man nur so schauspielern, mr. murray? vielleicht haben sie sich selbst gespielt, ist ja eigentlich für mich konsumenten völlig schnurz. wahnsinns drehbuch, oder eben einfach mit herzblut gemacht, dann kommt so was raus.

    Hinzugefügt am 05.06.2008 um 21:33 Uhr
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      5 - Spitzenklasse

    Das ist so ein typischer Film der die Zuschauer spaltet. Einige finden ihn genial und andere lanweilen sich zu tode^^ Ich fand diesen Film jedenfalls seeeehr gut,aber ich kann die Leute die ihn nicht mögen auch verstehen da der Film von der Ruhe, den Dialogen und der genialen Musik lebt und nicht von Action.

    Hinzugefügt am 07.03.2008 um 17:48 Uhr
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      3 - Nicht schlecht

    Ansich ein sehr guter Film. Schauspieler und die Regie sind super. Aber so ein offenes Ende, wenn man so den Spannungsbogen aufbaut ist einfach schade. Ich bin jetzt kein Freund von super "Happy Ends" und "die Moral von der Geschicht...", aber den Zuschauer so mit dem Ende alleine zu lassen und zu sagen "jetzt interpretiert mal schön" finde ich vom Autor einfach dumm. Klar bleibt der Film einem so länger im Kopf. Aber nur dadurch, dass er verwirrt und nicht weil er bewegt.

    Hinzugefügt am 27.11.2006 um 11:24 Uhr
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