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Kinostart
unbekannt (2h 5min)
- Regie
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Mit
Vin Diesel, Peter Dinklage, Linus Roache mehr
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Genre
Komödie, Krimi
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Nationalität
USA
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Es war einer der längsten Strafprozesse in der amerikanischen Justizgeschichte. Nach jahrelanger Ermittlung war gegen 20 Mitglieder der Lucchese-Familie Anklage erhoben worden. Aus den zahlreichen Verbrechen, die mit dem Familienclan in Verbindung gebracht wurden, hatten sich die Anklagebehörden auf 76 ganz unterschiedliche Fälle beschränkt. Sidney Lumets Film liegt die authentische Geschichte von Giacomo „Jackie Dee“ DiNorscio zugrunde, einem Mitglied der berüchtigten Familie. Selbst schon zu einer 30-jährigen Haftstrafe verurteilt, eröffnet sich ihm die Möglichkeit, die eigene Haftzeit mit einer Aussage gegen seine Freunde erheblich zu verkürzen. Enttäuscht vom Rechtssystem und seiner Bürokratie und ohne sich auf die Aufforderung zum Verrat einzulassen, beschließt der Gangster, sich selbst zu verteidigen.
| Verleiher | - | Details zum Film | - | |
|---|---|---|---|---|
| Produktionsjahr | 2006 | Besucher | - | |
| VOD-Starttermin | - | Budget | 13 000 000 $ |
Von Andreas R. Becker
Gerichtsfilme sind so eine Sache. Eine, die aufgrund des begrenzten und in der Regel unspektakulären Hauptspielorts von den Darstellern, dem Thema und – in erster Linie – von dessen sprach- und filmrhetorischer Aufbereitung lebt. Wie das, dramaturgisch ausgefeilt und gesellschaftlich relevant, gut funktionieren kann, hat zum Beispiel Joel Schumacher 1996 in „Die Jury“ vorgeführt. Ein Jahrzehnt später und fast ein halbes Jahrhundert nach seinem eigenen, international gefeierten Die zwölf Geschworenen, bringt uns Sidney Lumet mit „Find Me Guilty“ eine zwiespältige Verfilmung des längsten Verfahrens der amerikanischen Justizgeschichte gegen die Mafia. Genauer gesagt richtete es sich gegen 20 Mitglieder der Lucchese-Familie, in dessen Mittelpunkt Jack „Jackie Dee“ DiNorscio stand.
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Chicago Sun-Times
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Reelviews.net
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Filmcritic.com
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