Kinostart:
11. August 2005
Regie: Kim Ki-duk
Mit Lee Seung-yeon, Jae Hee, Kwon Hyuk-ho,
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Originaltitel: Bin jip
Produktionsland:
Südkorea
.
Genre:
Tragikomödie
Laufzeit: 88 Minuten.
Produktionsjahr:
2004
Verleiher: Pandora Filmverleih
Inhalt: Tae-suk (Hee Jae) hat einen eher ungewöhnlichen Zeitvertreib: Auf seinem Motorrad tourt er durch die Stadt und hängt Werbezettel an Haustüren, um so festzustellen, ob die Besitzer verreist sind. Wenn ja, bricht er in die Wohnungen ein und macht es sich gemütlich. Ein Essen vor dem Fernseher, ein heißes Bad… eben alles, was der eigentlich Hausbesitzer auch tagtäglich in seiner Wohnung macht. Als Gegenleistung hält er seine vorrübergehende Bleibe instand.
FILMSTARTS.de
(4,5)
Pressespiegel
(4,2)
User-Wertung(2173 Bewertungen)
(4)
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Kritik der FILMSTARTS.de-Redaktion
Von Alina Bacher
(4,5)
„Die am meisten lieben, sprechen am wenigsten.“ Diese Volksweisheit aus Schottland gibt Kim Ki-Duks meisterhaft poetischen Film „Bin Jip“ wunderbar wider. Der Kritikerliebling beweist mit „Bin Jip“ abermals, dass er ein Händchen für feinfühliges Kino hat. Nach seinem Erfolg mit „Frühling, Sommer, Herbst, Winter... und Frühling“ bleibt er der tragischen Liebesgeschichte treu und inszenierte ein wundervolles, schwerelos dahinschwebendes Drama, in dem fast kein Wort gesprochen wird. Doch genau diese Stille - und der meisterhafte Einsatz der meditativen Melodien - bezaubern und machen „Bin Jip“ zu einer der schönsten Liebesgeschichten, die in diesem Jahr auf der Leinwand zu sehen sind.
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Userkritiken und Wertungen
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(4,0)
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insgesamt 7 Kritiken
Jason Bourne
Mitglied seit 1.089 Tagen
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335 Userkritiken
Bewertung:
(4)
Kritik:
Der Film ist ein außergewöhnlich ruhiges Werk. Der Film ergeht sich nicht in philosophischen Ansprüchen, die er dann hinterher ohnehin nicht hätte erfüllen können. Stattdessen erzählt er eine Geschichte, die sich voll und ganz auf ihre beiden Protagonisten reduziert und dabei athmosphärisch sehr stimmig bleibt. Die an sich recht kargen Bilder ergeben in der Nachwirkung eine ungemein poetische Note, die sich dezent in der symbolisch grauen und dreckigen Stadt wiederfindet.
FAZIT: Wer eine klassische Lovestory erwartet, wird herb enttäuscht. Bin-Jip ist ein anspruchsvoller, anstrengender, verstörender, aber auch schöner Film.
Verfasst am 16.09. um 12:25 Uhr -
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