13 Follower | Seine 89 Kritiken ansehen |
Ein Mann, er heißt Travis, ist in Texas auf der Suche. Er sucht seinen Sohn, seine Frau und eine neue Chance. Wir erfahren erst spät im Film, weswegen Travis‘ Familie auseinanderbrach, doch spüren können wir die Auswirkungen in nahezu jeder Sekunde. Weite, leere Wüstengebiete spiegeln die Einsamkeit, der Blick in die Ferne und den Eisenbahngleisen hinterher zeugt von Hoffnung. Schauspielkino ist „Paris, Texas“ obendrein, besonders wegen Harry Dean Stantons Darstellung des Travis und Nastassja Kinski als dessen Ex. Wenn sich das lange getrennte Liebespaar dann am Ende trifft, ergänzen Inszenierungskunst und Akteursleistung einander so vortrefflich, dass eine emotionale Wucht entsteht, die Wenders Roadmovie unvergesslich macht.
Hinzugefügt am 29.12.2010 um 01:13 Uhr Verstoß melden
Sichert




