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Seine 1 Kritik ansehen
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5 - Spitzenklasse
Am Anfang ist der Film wirlich ziemlich amüsant, das Prinzip "clash of cultures" funktioniert einfach an sich gut. Doch mit der Zeit lernt sich das Trio besser kennen und der Film wird nachdenklicher, ruhiger und schlägt ernsthaftere Themen an, so dass das Ende schön aber doch traurig ist.
Besonders gelungen finde ich es, dass vieles untertitelt ist, also nicht synchronisiert, somit erscheint alles noch authentischer.
Es finden sich meiner Meinung auch viele wunderschöne Lanschaftsaufnahmen und Momentaufnahmen, die oftmals wie etwas abstrakte Fotos wirken, die man am liebsten einrahmen und an die Wand hängen würde.
Der Film ist in Kapitel unterteilt und während Alex zu Beginn noch lebhaft von seinem Leben, seiner Familie und seinem Vorhaben erzählt, ist er gegen Ende hin nur noch vereinzelt zu hören. Seine Rolle als Übersetzer findet sich also nicht nur im Film selbst, sondern hilft den Zuschauern auch, das Geschehen einzuordnen.
Zuletzt noch zu den Schaupielern: alle spielen durchweg gut und überzeugend, so dass man mitfühlen kann. Da es zum Großteil noch unbekannte Gesichter sind, ist man nicht ständig an andere Filme erinnert, was recht positiv ist.
Die deutsche Synchronarbeit ist an manchen Stellen etwas "harkig", da sie oftmals nicht lippensynchron ist, ansonsten aber top.
Ich würde jedem diesen Film empfehlen, denn man findet so vieles von sich selbst wieder, zwar in übertriebenem Maße aber man erkennt sich selbst manchmal in den Situationen, wie z.B den Sprachschwierigkeiten ( wie erkläre ich "verkehrt herum"?)
Hinzugefügt am 21.12.2005 um 14:22 Uhr
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