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Home > Kino > Film-Archiv > Abenteuer > Superman > Userkritiken
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Mitglied seit 1.452 Tagen | 232 Userkritiken
Kritik: Es ist sehr lange her, dass ich die "Superman"-Filme gesehen habe. Ich konnte mich kaum noch an den ersten Teil erinnern. Deshalb wollte ich mal wieder anfangen, mir die alten vier Teile anzugucken. "Superman" ist auf jeden Fall eine gute Comicverfilmung, welche von Richard Donner ordentlich aufbereitet und passend serviert wurde. Die Story um Clark Kent alias Superman, der aus weit entfernten Galaxien kommt, wird wohl den Meisten bekannt sein. Anders als bei anderen Comicverfilmungen wie zum Beispiel "Spider-Man" oder "Batman Begins" setzt "Superman" natürlich nicht auf Realismus. Er ist nun mal kein Mensch, der seine Kraft durch irgendwelche Spinnenbisse oder sonst wie bekommen hat. Er ist so gesehen ein Außerirdischer, welcher aber bei den Menschen aufgewachsen ist. Gefühle wie Einsamkeit und Isolation sind ihm nicht fremd. Der Anfang des Films spielt sich auf dem Planeten Krypton ab, welcher kurze Zeit darauf sein tragisches Ende findet. Danach sieht man Superman kurz als Kleinkind und danach als Teenager. Hier macht er sich dann auf die Suche nach dem Sinn seiner Existenz und wird fündig. Erst danach gibt es ihn mit dicker Brille als Clark Kent zu sehen. Lange hält er es nicht aus, nicht Superman zu spielen, und ist am Ende eigentlich selbst Schuld, dass sein Gegner so viel über ihn weiß und seine Schwäche herausbekommen hat. Die Story ist insgesamt recht simpel. Wie sehr sie dem Comic ähnelt, weiß ich nicht. Mir hat die Geschichte um Superman aber gut gefallen, weil sie sehr abwechslungsreich ist. Die Darsteller machen einen weiteren Reiz an diesem mittlerweile schon über 30 Jahre alten Film aus. Für Christopher Reeve war es eine der ersten Rollen und er spielt den Superman wirklich sehr gut. Er ist sympathisch genug um dieses Saubermann-Image richtig rüberzubringen und es nicht allzu kitschig werden zu lassen. Marlon Brando gibt es leider nur in einer Nebenrolle zu sehen, doch er hat mir in seiner Rolle sehr gut gefallen. Gene Hackman darf den Bösen spielen. Er verkörpert den Lex Luthor äußerst gut. Außerdem finde ich diese Figur irgendwie gelungen, weil sie überhaupt nichts Übernatürliches hat und ziemlich abgedreht ist. Margot Kidder spielt als Louis Lane auch recht ordentlich und insgesamt lässt sich sagen, dass jeder hier seinen Part gut erfüllt. Mit der Charakterisierung ist das natürlich so eine Sache, weil Superman in Wirklichkeit ja gar kein Mensch ist und auch nicht sonderlich viel Tiefe besitzt. Allerdings trotzdem genau die richtige Menge um nicht belanglos zu wirken. Die restlichen Figuren sind auch eigentlich nur alle so da, bekommen wenig Charakterisierung, haben aber durchaus eine Persönlichkeit und so geht das alles in Ordnung, zumal man es ja auch mit einer Comicverfilmung zu tun hat. Die Umsetzung, wie sollte es anders sein, ist gekonnt. Richard Donner ist für mich eigentlich immer ein Garant für ordentliche Unterhaltung. Und so ist es auch hier. Die Inszenierung ist auf jeden Fall gut und auch die Kameraarbeit kann sich sehen lassen. Mit der Action hält sich "Superman" dabei eigentlich noch ziemlich zurück. Erst gegen Ende gibt es doch noch etwas mehr Action. Spannend ist das ganze Treiben nicht wirklich, aber das Aufeinandertreffen von Luthor und Superman hatte schon irgendwie etwas Spannendes. Komödienelemente gibt es da schon reichlich mehr. Der ganze Film ist nie zu ernst gemeint und kommt immer mit etwas Ironie daher. Das weiß zu gefallen. Der Unterhaltungswert ist bei knapp 150 Minuten (Director's Cut) auf jeden Fall ziemlich weit oben und langweilig wurde es für mich nie. Nun noch zu einem weiteren wichtigen Punkt der Comicverfilmungen, zu den Effekten: Wenn man mal bedenkt, dass "Superman" schon recht alt ist, dann können sich diese auf jeden Fall sehen lassen. Zwar sind viele Effekte, gerade wenn Superman durch die Gegend fliegt, veraltet, doch auch heute wissen sie noch zu überzeugen. Die meisten Special-Effects sind noch von Hand gemacht und das sieht man ihnen an. So etwas gefällt mir. Der Score von John Williams ist hervorragend geworden, sehr eingängig und die Titelmelodie verbindet man sofort mit Superman. Sehr gelungen! Fazit: "Superman" ist nicht perfekt, aber eine gelungene Comicverfilmung. Die Darsteller spielen sehr gut, die Inszenierung ist toll und die Effekte größtenteils auch heute noch ansehnlich. Der Unterhaltungswert ist Dank einer guten Mischung aus Emotion, Komödie, Action und Effekten ziemlich hoch. Mir gefällt dieser recht alte Film immer noch gut und freue mich auf die anderen drei Teile, auch wenn ich weiß, dass wahrscheinlich keiner mehr an den ersten herankommen wird.
Kritik: Ein super Film, der von seinen für die damalige Zeit atemberaubenden Effekten zu leben scheint, was aber nicht stimmt, weil es heute noch Scharen an Fans dieses Filmes gibt. Der Film lebt in erster Linie von seiner Geschichte selbst, welche klar und spannend erzählt wird. Superman hat biblische Hintergründe und die Motive die der Film aufgreift sind die einer jesusähnlichen Retterfigur in neuem Gewand. Dass die Verwendung alter Motive die Leute auch noch nach hunderten von Jahren, in denen derartige Themen durch Geschichten behandelt wurden, bewegt und beeinflusst hatte ein Jahr zuvor erst ein anderer Film gezeigt: Krieg der Sterne. Überhaupt hat dieser Film wichtige Komponenten vom erfolgsrezept von Star Wars übernommen: Als erstes wären da die genialen Spezialeffekte, die sich auch heute noch durchaus sehen lassen können. Dann wäre zu nennen, dass beide Filme wunderschöne Schauplätze, die einem als besonders Beeindruckend in Erinnerung bleiben, zu bieten haben, die auch vom gleichen Set-designer gebaut wurden: John Barry (nicht zu verwechseln mit dem Komponisten der James Bond Filme, der ebenfalls John Barry heißt). Und, wenn ich gerade beim Komponisten bin, erwähne ich als letztes, was mir im besonderen Maße wichtig zu nennen ist. Eines der wichtigsten Bausteine von star Wars wurde hier verwendet: Der geniale orchestrale score aus der Feder des brillianten John Williams. Wenn im VOrspann die ersten Töne des Superman-Marsches aus den Boxen dröhnen, und dazu die bezeichnenden Schriftzugeffekte per Dolby Digital die Ohren verwöhnen, hat der Film den Zuschauer schon für sich gewonnen und dadurch die halbe Miete bereits gezahlt. Wenn es dann so weit ist, dass Superman in der so oft kopierten Szene sein Hemd aufreißt und darunter sein Symbol zum Vorschein kommt, und Superman das erste mal Lois Lane rettet ist der Film entgültig zum Klassiker Avanciert. Wer jetzt meint, dass das ein genialer Film zu sein scheint, der hat Recht. aber Regisseur Donner setzt noch einen drauf und macht seinen Film durch die Verpflichtung von Hollywood-Legenden, zB Marlon Brando, Gene Hackman und Glenn Ford, und talentierten jungen schauspielern (allen voran natürlich Christopher Reeve selbst) NOCH besser. auch hier lassen sich parallelen zu eine neue hoffnung ziehen, mit dem helden, der auf einer Farm aufwächst, der aber erkennt, dass er zu größerem berufen ist und von einer hochkarätig besetzten vaterfigur (marlon brando, bzw sir alec guinness) in seinen kräften geschult wird, um die wirkliche bedeutung seiner kraft herauszufinden. auch die liebesgeschichte, welche in vielen sonst guten filmen mehr wie ein lästiges anhängsel wirkt, ist hier vollkommen notwendig, schlüssig und zu keiner zeit nervig. mir ging es, als ich den film das erste mal gesehen habe so, dass ich förmlich gewartet habe, dass zwischen lois und superman etwas passiert, andererseits wollte ich lois aber auch gerne mit clark kent sehen und so wird ja die geschichte auch schlüssig in teil 2 weitererzählt. die verbannung general zods in die phantomzone ist auch eine starke stelle, die biblische ausmaße durch ihre parallelität zu verbannung des teufels in die unterwelt gewinnt, sodass man sich schon darauf freut, superman in teil 2 gegen das personifizierte böse kämpfen zu sehen, um einen noch strahlenderen helden zu gewinnen. in diesem film aber geht es erst darum gegen irdische untaten zu kämpfen, welche in der gestalt des genial gespielten lex luthor zutage tritt. jeder teil der geschichte ist wichtig, um die gesamte idee zu erfassen. dann ist es auch nur logisch, wenn superman den gleichen werdegang hat wie jesus, dass er auch die selben gedanken und gefühle hat wie jesus. (kleine anmerkung dazu: in teil 2 gibt es eine art tod von superman indem er seine kraft verliert. du weißt aber, was mit jesus nach dem tod passiert ist) also: unbedingt beide teile zusammen gucken, alleine machen sie nicht den vollen spaß. ich hörte der richard donner cut von teil 2 soll noch besser sein als die kinoversion hab ihn aber leider noch nicht gesehen, die kinoversion ist aber auch gut, weil sie im kern relativ ähnlich noch ist auch wenn sich richard lester alle mühe gegeben hat, die geschichte zu versauen, wie man es an teil III sieht. besonders zu empfehlen ist dieser film für fans von krieg der sterne, das feeling ist ähnlich und john williams genauso genial. nicht verpassen!
Mitglied seit 1.722 Tagen | 4 Userkritiken
Kritik:
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... wie "Superman" :
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