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Einfach schwach. Klar, die Story ist nicht für voll zu nehmen, die Symbolik dahinter zählt. Schon verstanden, dann würde auch nicht mehr ins Gewicht fallen, dass diese kleine amerikanische Minenstadt und ihre Figuren total überzeichnet und mit unrealistischen Hintergründen (Es scheint z.B. keinerlei Elternhäuser in dieser Stadt zu geben und allgemein leben in dieser Stadt scheinbar nicht mehr als 20 Leute, die sich aber kaum kennen) ausgestattet sind. Ich könnte mir sogar vorstellen, wenn Von Trier diesen Film im Stile eines Theaters (wie z.B. Dogville) und somit ohne Anspruch auf einen realistischen Anstrich gedreht hätte, wäre diese Erzählweise sogar erfolgreich gewesen. Aber so wirkt der Film einfach nur konfus und unrund und so als hätte Vinterberg den Von Trier-Skript schlichtweg nicht verstanden. Sorry, aber die Szene in der eine alte schwarze Frau, die kaum mehr sprechen kann, 3 Meter (!) vor ihrem Haus einen Polizisten mit einer abgesägten Schrotflinte erschießt...Dazu sag ich nichts mehr. Aber auch der Herr "Ich bin ein Nazi"-Von Trier muss sich an seine Nase fassen, denn diese Gewalt-Pazifismus-Antithese geht von Anfang an nicht auf. Vielmehr wirken sämtliche Charaktere wie Psychopathen, deren unverständliche Vorgehensweisen am Ende keine klare Intention zulassen. Ich weiß nicht, welche Zielgruppe dieser Film ansprechen soll. Action-Fans werden zu wenig Blut bemängeln, Trash-Fans werden ihn zu wenig trashig finden und Zuschauer, die sich durch die durch die Dogma95-Bewegung einen besonders realistischen Film erwarten - wie gesagt: Schwarze Oma mit abgesägter Schrotflinte. Das einzig gute an dem Film ist, dass man Alison Pills Titten sieht.
Hinzugefügt am 20.11.2011 um 22:52 Uhr Verstoß melden
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