König der Fischer
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    Alpha78
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      5 - Spitzenklasse

    Ich liebe diesen Film nicht nur wegen der einmaligen schauspielerischen Leistung von Bridges und Williams. Inbesondere mag ich den Film weil er ein positives Bild eines schizophren erkrankten Menschen vermittelt. Es ist ein Versuch psychisch Kranke Menschen, die in unserer Gesellschaft nach wie vor stigmatisiert werden zu rehabilitieren. Davon abgesehen ist die Geschichte schlichtweg rührend.

    Hinzugefügt am 03.07.2010 um 08:40 Uhr
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    1 follower | Seine 38 Kritiken ansehen |

      4 - Sehr gut

    Sind "Vollidioten" die glücklicheren Menschen? Dieser Eindruck entsteht zumindest im Film des Regiseeurs Terry Gilliam, in der psychisch "kranke" Perry auf den erfolgreichen, selbstbewusst wirkenden Jack trifft: Es ist beeindruckend mitanzusehen, wie dieser immermehr zum feinfühligen Menschen mutiert und das alles nur durch den Kontakt mit einem psychisch völlig Verwirrten, der ihn durch seine durchgeknallte Art und seine Sensibilität auf den rechten Weg lenkt. Diese Wandlung der Hauptfigur mag an einigen Stellen etwas unlogisch wirken, bleibt im Kern jedoch immer nachvollziehbar und ist vor allem behutsam inszeniert. Was der Drehbuchautor nun mit seinem Werk sagen will, kann man auf vielfältige Weise interpretieren, was für einigen Diskussionsstoff sorgen kann. Außer der Tatsache, dass der Charakter des Jack anfangs zu überspitzt dargestellt wird, hat man das Gefühl, lebendige Menschen vor sich zu sehen, die nicht nur dazu dienen, die Handlung voranzutreiben - an Anspruch mangelt es dem Film durchaus nicht. Auch schauspielerisch ist alles in bester Ordnung: Jeff Bridges spielt grandios und Robin Williams kauft man es sofort ab, wenn er nackt durch den Park rennt und seine "Antenne" durch die Luft schleudern will. Weiterhin bietet der Film etwas für jedermann: Die Anspruchsvollen haben was zum Grübeln, die Humorvollen haben was zu Lachen, sogar die Gruselfreaks kommen manchmal auf ihre Kosten. Das Werk geht stellenweise so stark in die Tiefe, dass man glaubt, Regisseur und Drehbuchautor hätten ein Psychologiestudium abgeschlossen. Die (kleineren) Schwachstellen verbergen sich hier nur im Detail: Manche Szene hätte ruhig weggelassen werden können, einige strecken den Film unnötig in die Länge. Erbsenzähler werden auch feststellen, dass sich manche Situation im Film unlogisch anfühlt, was die Reaktion der Charaktere betrifft, unlogisch, sagen wir lieber überzeichnet, ist dann leider auch das Finale, dass die eigentlich behutsam inszenierte Wandlung des Hauptcharakters unnötig auf die Spitze treibt. Trotz dieser kleinen Mängel handelt es sich hierbei um einen Film, den man sich unbedingt mal anschauen sollte - skurril, abgefahren aber auch anspruchsvoll. Wer diese Mischung mag, macht hier sicherlich nichts falsch.

    Hinzugefügt am 09.01.2009 um 13:19 Uhr
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    0 follower | Seine 1 Kritik ansehen |

      5 - Spitzenklasse

    Zwei, oder drei Tränen hat es mir entzaubern können…. Der König der Fischer, ist ein König der Liebe…ein König der Armut…und auch ein König der Verrückheit. Ja, ein Wunder tuender Film!

    Hinzugefügt am 30.11.2006 um 06:00 Uhr
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      5 - Spitzenklasse

    Ich hab schon wieder Tränen in den Augen,jetzt wo ich an den Film erinnert werde. Menschen kommen ins Straucheln,geraten in die aberwitzigsten Situationen,wachsen über sich selbst hinaus(wenn der Arschtritt angekommen ist), aber Vorsicht,Tragik und Erlösung liegen eng beieinander,und am Ende hatte alles irgendwie miteinander zu tun.Keine Schubladenkonzepte, sondern der Weg ist das Ziel. Filmpoesie,erinnert mich auf den zweiten Blick auch sehr an "Und täglich grüßt das Murmeltier". Solche Filme hats eigentlich nie wieder gegeben, schade.Und Robin Williams Hasser ist man damals auch noch nicht geworden.

    Hinzugefügt am 23.03.2006 um 20:10 Uhr
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