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Home > Kino > Film-Archiv > Drama > Die Wolke > Userkritiken
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1 - 10 von 73 Treffern
Mitglied seit 619 Tagen | 8 Userkritiken
Kritik: Durch einen Super-Gau im AKW Markt Ebersberg in Schweinfurt muss der gesamte Umkreis evakuiert werden. Unter den, in Panik verfallenen, Menschenmassen befindet sich auch die Protagonistin Hannah, welche mit Bruder Ulli gegen die Kontaminierung ankämpft und aufgrund dessen auf dem Weg nach Hamburg ist. Gregor Schnitzler liefert den Zuschauern eine Mischung aus Katastrophenfilm und Romanze, welche zwar nicht neu und klischeehaft ist, jedoch zumindest in der ersten Hälfte des Streifens gefühlt sehr gelungen wirkt. Wohl bewusst sieht das Filmteam darüber hinweg, direkte Sequenzen der Katastrophenursache zu zeigen, was für eine anspannende Ungewissheit sorgt.Der Zuschauer wird letztendlich nur passiv mit dem Super-Gau konfrontiert, dessen Auswirkungen durch die stark überzeugende Leistung der Schauspieler zum Ausdruck kommen. Die schauspielerische Leistung ist in diesem Falle der Träger des gesamten Szenarios. Die Emotionen, die bei der Spielweise von Paula Kalenberg und Franz Dinda aufkommen, sind für eine Deutsche Produktion, noch dazu einer stark konkurrierenden Buchvorlage, definitiv bemerkenswert. Wenn man aber die eigentliche Filmstruktur über sich ergehen lässt, ist man eben als Zuschauer doch noch froh darüber, dass das Schauspielerische diese hier und da rettet. Der Film reiht in seinen knappen hundert Minuten eine Szene nach der anderen an, in welchen der Handlungsablauf nach und nach etwas wirr und durcheinander scheint, obwohl er das keinesfalls ist. Anfangs recht durchdacht, gleitet der Film in eine schnelle Abfolge von Szenen hinein, welche an den jeweiligen Stellen definitiv fehlplaziert sind und somit ihre Wirkung um Längen verfehlen (Beispiel: Unfallszene mit dem Fahrrad). Des Weiteren beschränkt man sich auf die beiden Jugendlichen und kehrt, nach kurzem Auftreten anderer Charaktere, deren Dasein schnellstmöglichst zurück unter den Tisch, womöglich um sie vor der immer größer werdenden Wolke zu bewahren. Zusammengefasst ist das Werk jedoch toll anzusehen, vor allem, da es stellenweise eine wirklich dramatische Stimmung aufbaut, welche in einzelnen Szenen, aufgrund schauspielerischen Qualität, recht authentisch wirkt. Der Zuschauer bleibt nach dem Abspann mit der These zurück, dass eine Katastrophe, egal welcher Art, das Leben eines jeden Einzelnen verändern kann und das unverhoffter, als man es sich vorzustellen vermag. Zur DVD: Die DVD liefert eine recht gute Bild-und Tonqualität, enthält jedoch keine Extras, außer anderweitige Trailer.
Mitglied seit 457 Tagen | 1 Kritik
Ihre Kritik: Ich habe den Film "Die Wolke" in der Schule gesehen, weil wir davor das Buch dazu gelesen haben. Ich war vom Buch schon sehr begeistert und beim Film war es nicht anders. Der Film ist total aufregend obwohl er auch "erschütternd" ist. Nach solchen Filmen muss ich immer überlegen wie es wäre, wenn uns das jetzt passieren würde. Und ich war schockiert. Denn das mit dieser giftigen Wolke ist schon sehr schlimm. Hanna alias Paula hat ihre Rolle toll gespielt. Das sie sich ihre tollen Haare für den Film schneiden ließ , finde ich sehr bemerkenswert. Und dass sich das Buch vom Film unterscheidet ist doch klar. Es ist überall so, und wenn der Film genauso wie das Buch wäre,wäre eines davon doch langweilig. Ich kann den Film,aber auch das Buch "Die Wolke" nur weiterempfehlen.
Kritik: Der Film greift das Szenario einer Atomkatastrophe auf. Aber ich denke, er will uns nicht Tschernobyl erneut durchleben lassen, sondern vor allem zeigen, wie unvermittelt und plötzlich sich das Leben vieler Menschen verändern kann. Und wie man Freude wieder entdecken kann! Man darf den Film nicht am Buch messen, das ist natürlich immer sehr unbefriedigend. Wenn man den Film jedoch als das, was er ist, nimmt - als ein Drama, eine Liebesgeschichte, in der einfach Emotionen im Vordergrund stehen, ist er durchaus gelungen. Der Film steckt voller Gefühl, was meines Erachtens die grenze zum Kitsch nicht überschreitet. Er ist sehenswert!
Kritik: ...dass man so ein gutes Buch in der Form eines Filmes einmal mehr verunstalten muss. Das Buch habe ich so ca. im Alter von nunja öhm...12?!...(ist ja egal) gelesen...war so vor 6-7 Jahren. Meine Schwester hatte es mir empfohlen und nachdem ich es gelesen hatte war ich ziemlich bedrückt und geschockt. So nah hab ich noch nie eine Geschichte erlebt, also nachvollziehbar. Das Buch ist ohne die ganze Schönrederei und Hoffnungsmache, was die Message um einiges druckvoller rüberbringt! Aber natürlich wie immer geschmackssache...
Kritik: lollolololololololololoo
Kritik: Dieser Film ist der "schlechten Kritiken" erhaben. Man kann für oder gegen ihn sein, nur kann man nicht Kritik im vergleich zum Buch ausüben, denn es gibt KEINEN Film, der sich mit seinem literarischer Vorläufer messen kann. Nebenbei bemerkt bezieht sich das Genre des Filmes aufs Drama und nicht auf Katastrophenfilm. Dieser Film hält einen sehr hohen Spannungsbogen, begleitet von immer wiederkehrenden Kaskaden unglaublicher Trauer und gefolgt von Höhenflügen des Freudengefühls und der Gewogenheit. Dabei wird ein imaginärer mahnender Zeigefinger geschwungen, der sich auf den Betrieb von Atommailern und deren Folgen bezieht. Dieser Film ist einfach sehenswert, und man bekommt eine Liebesgeschichte serviert, ohne die Aufdringlichkeit eines Moralapostels, im Bezug auf das Hintergrundthema – nicht aber ohne einen Hauch von Kitsch. Es gibt viel zu sagen, aber kaum denkbar negatives, und dies, obwohl ich dem "deutschen Film" gegenüber äußerst skeptisch und voreingenommen bin. Nicht abschrecken, sondern mittrauern und mitfiebern!!! PS: "Die schärfsten Kritiker der Elche waren früher selber welche" F.W. Bernsteins
Kritik: Also ich finde den Film sehr gut, hab mich gewundert, dass er so "schlechte" kritiken bekommen hat. Aber vielleicht mag ich ihn nur, weil ich zu einem das Buch nicht gelesen habe, und zum anderen habe ich den Film nicht nur als "AngstMache" gesehen. Mehr als eine Liebesgeschichte. Finde es in dem Film nämlich auch äußerst wichtig, dass die zwei liebenden trotz ihrer Hindernisse immer wieder zu eineinder finden. Ist vielleicht etwas kitchik aber ich fands nicht übertrieben hm naja es sollte sich jeder seine eigene Meinung drüber bilden Schöne Grüße
Kritik: Der Film hat sehr viele unterschiede im gegensatz zu dem Buch. Wenn man das das buch liest ist es viel spannender als der Film!!!!! Es werden au viel mehr einselheiten im Buch angegeben.Wie z.B. das der Uli im Buch ins Rapsfeld gelegt wird und im Film in ein Maisfeld. Aber ins gesamt ist der Film mehr ein Liebesfilm und das Buch viel interessanter.
Kritik: Ich fand den Film doof. Das, was G. Pausewang rausbringen wollte, war nicht rausgebracht, und die Warnung vor KKWs war in eine Liebesgeschichte umgewandelt worden, die halt so nen Reaktorunfall überdauert hat.
Kritik: Ich fande der Film hatte zu viele Unterschiede gegenüber dem Buch, es kam zu viel über Hanna (welche eigentlich Janna-berta heißt...) und Elmar, und zu wenig über die Katastrophe... Das wichtigste wurde irgentwie weg gelassen. Zum Beispiel ist sie eigentlich von Tante Helga geflohen und zu Tante Almut gegangen, diese fehlt im Film jedoch komplett. Elmar hingegen kommt im Film viel öfter als im Buch vor, im Buch stürzt er sich eigentlich vom Haus... Naja ich fand auf jedefall das der Film sich zu sehr von dem Buch unterscheidet und das das wesentliche nicht vorkommt.
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