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Home > Kino > Film-Archiv > Fantasy > Metropolis > Userkritiken
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1 - 10 von 11 Treffern
Mitglied seit 485 Tagen | 27 Userkritiken
Kritik: Metropolis nennt sich Fritz Langs Meisterwerk welches von allen Seiten in höchsten Tönen gelobt wird, zu recht! Schauspielerisch Top! Die Story scheint zu Beginn flach doch schafft schnell Tiefe. Auch die Zerstörung der Arbeiterstadt sitzt immer noch wie festgebrannt in meinem Kopf. Sobald man sich auf den Film einlässt(1927) wird "Metropolis" zum Meisterwerk.
Mitglied seit 979 Tagen | 58 Userkritiken
Kritik: ...dann sind wir in Metropolis. Einen solch atemberaubenden, filmhistorisch bedeutenden Film habe ich noch nie gesehen. Er beinhaltet Unmengen an Gesellschaftskritik, eine spannenden Handlung sogar mit religiösem Bezug, bombastischen Bildern und keine so oberflächliche Liebesgeschichte a la Hollywood. Die Schauspieler liefern eine Glanzleistung ab, mit der heutige Schauspieler nicht im Geringsten mithalten können. Ein solches Kunstwerk mit Popcorn- oder auch anspruchsvollerem Unterhaltungskino zu vergleichen, ist unmöglich. Das Erlebnis, diesen Film im Konzertsaal mit Orchesterbegleitung gesehen/erfahren zu haben, möchte ich um nichts in der Welt hergeben. Der Film, der die Grundlage für jedes moderne Science-Fiction-Epos liefert, ist gleichzeitig einer der Brilliantesten überhaupt. Und wer das nicht wahrhaben will, versteht einfach nicht, was GROßES KINO bedeutet.
Mitglied seit 840 Tagen | 99 Userkritiken
Kritik: Optisch und inszenatorisch ist "Metropolis" auch heute noch beeindruckend. Gewaltige Massenszenen, die Bilder der Stadt, die expressionistische Spielweise der Darsteller bewirken eine zuweilen sehr düstere Atmosphäre: Die Arbeiter verschmelzen in ihren Bewegungen mit den Maschinen, während sich die reichen Söhne der Stadt in prunkvollen Clubs vergnügen. Die Bilder sind von einer epischen Größe, die für viele nachfolgende Sci-Fi-Filme stilbildend war - die sterile Optik findet man bis heute in Genreproduktionen wieder, der Maschinen-Mensch heißt jetzt "Roboter" oder "Cyborg" und ist wichtiger Bestandteil von Zukunftsvisionen. Die Geburt des Science-Fiction-Films ist Bildgewalt pur, "Metropolis´" finanziell schnelles Ende bedeutete den Anfang eines ganzen Genres, den Auslöser von Blicken in die Zukunft. Blicken auf riesige Städte, künstliche Menschen und und und. Die Story ist sicherlich weniger revolutionär - die Liebesgeschichte ist recht simpel und die Aussage man Schluss ist viel zu naiv, um wirklich zünden zu können. Ob ein Herz wirklich reicht, um den Konflikt zwischen den Herrschenden und den Arbeitern zu besänftigen, ist fraglich - dennoch ist die dystopische Zukunftsvision bis dahin wegweisend. Lang setzte hier inszenatorische und ästhetische Maßstäbe - dass er dabei die Geschichte etwas vernachlässigte, ist angesichts der formalen Perfektion seines Werkes, gerade für die Zeit, zu verschmerzen. Ein kraftvolles, visionäres Stück Filmgeschichte, welches am Ende recht fade schmeckt, aber dessen Wirkung für die Entwicklung des Science-Fiction-Genres unbestritten ist. Dem epischen Perfektionismus Langs´ haben wir schließlich indirekt weitere Meisterwerke wie "Blade Runner" oder "Brazil" zu verdanken - und dafür gebührt dem Film der Titel "Klassiker".
Kritik: Die restaurierte Fassung in Begleitung eines Orchesters ist ein Genuss. Die Technik ist brillant, die schauspierische Leistung wirklich schön - gesprochen wird vorwiegend mit Gesten und Mimik - und Handlung und Geschichte sind intelligent erdacht. Der Film ist eigentlich jedem wärmstens ans Herz zu legen, allerdings auch nicht jedermanns Sache. Ein Widerspruch? Möglich.
Mitglied seit 967 Tagen | 68 Userkritiken
Kritik: Ich hab mir den Film gestern mit Live-Musik angesehen und muss sagen, dass er tatsächlich wirklich gut gemacht war. Die Charaktere waren sehr überspitzt, aber das ist ja typisch bei Stummfilmen und macht sie auch aus. Die Aussage, man könne nicht erkennen, ob die Kulisse echt war oder vom Filmarchitekten angefertigt wurde, ist meiner Ansicht nach so nicht ganz richtig. Man hat schon deutlich erkannt, was an Fäden gehangen hat und was aus Karton war. Aber der Film ist auf jeden Fall zu empfehlen, allerdings nur bei Großleinwand und Live-Musik.
Kritik: ich würde gerne mal wissen, ob die macher der kritiken auf dieser seite sich die filme, die kultstatus genießen überhaupt noch ansehen, oder von vornerein 10/10 pkt. geben. ich finde es teilweise schon unfassbar, dass eigentlich jeder film, sei er noch so alt, der ein klassiker ist und zu seiner zeit als ein meilenstein galt, oder später von kritikern so genannt wurde die volle punktzahl als wertung bekommt. night of the living dead, spiel mir das lied vom tod, 2001 und metropolis sind nur wenige beispiele. ich frage mich: wenn heute der film halloween gedreht werden würde, würden dann nicht die meisten kritiken dieser welt fazite wie "langweilig", oder "blutleer" am schluss der texte stehen? so muss man meiner meinung nach mit den kritiken von filmen wie metropolis oder nosferatu vorsichtig sein, denn man kann diese streifen nicht mit heutigen maßstäben messen, selbst wenn sie damals richtungsweisend waren. außerdem können solche lobpreisungen für unerfahrende dvd-käufer irreführend sein. wenn man sich jedoch in das jahr 1927 zurückdenkt, dann sind die gezeigten bilder auch aus meiner sicht beeindruckend und durchaus unterhaltend
Mitglied seit 1.801 Tagen | 10 Userkritiken
Kritik:
Mitglied seit 1.827 Tagen | 32 Userkritiken
Kritik:
Kritik:
Kritik: Also bester Film des Jahrhunderts? Ich meine, die Meinung spaltet sich sicher wieder in zwei Lager. Mal abgesehen von den damaligen Verhältnissen und den dazu bombastischen visuellen Effekten, finde ich den Film immer noch nicht so ganz gelungen. Ich meine mit meinem jugendlichen Leichtsinn (17j) ist ein Stummfilm schon mal ganz und gar nicht mein Ding. Ich habe es zum Glück mit Begleitung eines Ensembles "genießen" dürfen, aber das macht es gerade erst erträglich. Das größte Übel an dem Film ist meiner Meinung nach die übertriebene Weise des Hauptdarstellers und eventuell auch noch der Schauspielerin. Natürlich muss man in einem Film ohne Ton mehr agieren, aber das darf doch noch im realistischen Rahmen bleiben! Dazu ist doch auch die Botschaft des Films leider ganz und gar nicht versteckt, was ist das für ein Film ,der einem die Botschaft mind. 3 mal im Film mit dem gleichen Satz in das Hirn knallt? Das ist für mich überaus anspruchslos, weil es keine Interpretationsmöglichkeiten gibt ... man kann es maximal übertragen, dann hören die Möglichkeiten auch schon wieder auf... Man kann sich im wahrsten Sinne des Wortes nur visuell berieseln lassen und sich auf deinen Film der 1920er einlassen, bei dem jede intellektuelle Forderung unnötig wenn gar verboten ist : In diesem Sinne, Mathias
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