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Home > Kino > Film-Archiv > Komödie > Der Tiger und der Schnee > Userkritiken
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1 - 9 von 9 Treffern
Kritik: dieser film hat eigentlich nichts anderes als lob verdient. gut, er ist unrealistisch, aber genau das erwarte ich bei roberto! wünscht man sich denn im grunde nicht jemanden, der einem durch die halbe welt in den krieg folgt, nur um dich zu retten?! herzzerreißend wie immer. ich liebe diesen film. wer das auch tut und eine ahnung hat, woher ich diesen film auf video oder dvd bekomme, möge sich bei mir melden! lg, franzi :)
Kritik: Ähm,.ich weiß nich wie ich anfangen soll,.. Als erstes will ich sagen das ich wahrscheinlich zu wenig gesehen habe(filme) um beurteilen zu können,..sicherlich ist meine meinung eingenommen da ich den film "das leben ist schön" schön gefunden habe wie "die fabelhafze welt der amelie" oder "big fish",.. ich finde es kommt auf den kritiker und den film an,.. ist der kritiker eingenommen oder hat andere ansichten von einem "guten film" ist die kritik beeinträchtigt,.. kritker die ernste filme mögen,werden diesen bestimmt nich gefallen,.. Meine Meinung über den film "das leben ist schön" so wie roberto b. ist folgende: Ich möchte mich entschuldigen wenn ich jemanden nahe getreten bin,.. also: Sicherlich ist es etwas übertriebn ,wenig realität,..aber warum nich? Das leben ist schön und traurig,..die linie zwischen ihnen verschwindet,..Phantasie ist sich etwas aus dem leben zu machen,..man geht auch ins kino um von der realität zu verschwinden,..kino und realität ist ne eigene welt,..superman kann doch nich wirklich fliegen oder?;) ich finde, das der film super war,..traurig und schön wie das leben,.. Ich finde man muss den regisseur selber fragen was er mit dieser szene geimnt ha um dann sagen zu können er stellt die iraker als "blöd,e affen" dar,..es gibt blöde und gescheit menschen egal ob iraker oder österreicher,..vielleicht ist gerade zufällig einer vorbeigelaufen ;) Solange man den regisseur nich gefragt hat was er damit gemeint hat oder ihn als mensch kennt ,.finde ich ist es ungerechtfertigt ihn als ignorant darzustellen,.. aber wahrscheinlich ist auch meine meinung nich gerade ohne voreingenommenheit,.. ;=)
Kritik: Ja, es gibt vieles zu bemängeln an diesem Film. Ganz vorneweg, daß es sich wohl wieder um einen Selbstzweck, eine einsame Bühne für Roberto handelt. Dafür ist ihm jedes Mittel recht. Er muß in jeder Szene zu sehen sein, lächerlich, hilflos, weise, blöde usw. usf. Wir wissen das aber schon längst, wenn wir uns seine Filme anschauen. Wenn er uns nervt, sollten wir warten, bis der Film ins Fernsehen kommt, da kostets nichts und wir können abdrehen, wann wir wollen. Er verpflanzt eine schlichte - ja! - Liebesgeschichte eines alten getrennten Paares einfach irgendwohin, wo es spannend und interessant ist, wo man leicht Dramatik aufbauen kann. Der Held hat einmal einen Fehler gemacht, er findet Gelegenheit, Wiedergutmachung zu leisten, nachdem es mit Hinterherrennen nicht gelaufen ist. Das hat mir doch ganz gut gefallen. In seiner ausufernden Art kommt Benigni die Idee, seinen Helden das Unmögliche aufzubürden, ihn zum Westentaschenherkules aufsteigen zu lassen. Manch einer mag sich da genötigt fühlen, eine gewisse Irritation zu verspüren, das nötige Fingerspitzengefühl zu vermissen. Es wäre auch an anderen Schauplätzen gegangen; die Bagdad-Story hätte sich auch an einem anderen, weniger belastenden Ort abrollen lassen. Aber gerade das hat mir auch imponiert. Ein wenig political incorrectness schadet uns nicht soviel, wie wir vielleicht fürchten. Es gibt zudem - ein für mich nicht außer Acht zu lassender Aspekt - kaum Filmemacher, die herzerwärmende Filme zeigen möchten. Ein Film wie dieser ist Fiktion, ich kann ihm nur bei offensichtlichen Fehlern, die nicht sein müßten ( Leuchtspurflakfeuer im bereits eingenommenen Bagdad, funktionierendes italienisches Nokia 3110, Tretmine ausgelöst durch geworfenen Schuh, eine tagelang krank liegende Frau ohne Ausscheidungen) vorwerfen, sich nicht genügend um die Realität gekümmert zu haben. Aber all das ist müßig aufzuzählen, wir sind in den Film gegangen, um ein wenig Freude abseits allen Ernstes entgegenzunehmen. Dies wurde geleistet. Benigni ist ein Komödiant und eine Marke. Er steht derzeit in Europa sowohl hiermit wie damit praktisch alleine da. Ich gönne es ihm, und für den Film kriegt er vier Sterne.
Kritik: Als Attilio(R.Begnini)mit einer Fliegenklatsche herumhampelt,sie als Massenvernichtungsmittel anpreist,eine intellektuell unterirdische Anspielung auf die vergebliche Suche der Amerikaner nach Atomwaffen,wurde der Höhepunkt hilflos zusammengeramschter "Gegenwartskritik" erklommen. Der Einsatz von Komik in unerträglichen Situationen,bei Abläufen,die humoristische Nuancen und Satire nach menschlichem Ermessen ausschließen sollten,hat in Begninis "Das Leben ist schön" grandios funktioniert. Die Verflechtung von radikalem Realismus und grotesk überhöhter Komik führte zu massiven Erfahrungsschüben und zu einer emotionalen Dauergänsehaut, die bei Begninis neuem Streifen durch Frustrationspickel ersetzt wird. "Der Tiger und der Schnee" hätte auch auf dem Mount Everest, zwischen australischen Emus oder in Wanne Eickel spielen können. Denn ungehemmt und ohne tiefere politische, historische oder religiöse Bezüge zieht Begnini seine Clownerien durch, die jeder Provinzzirkus ablehnen würde. Die Nebenfiguren verröcheln in profilloser Blässe. Die Kinder agieren wie Dummbolde auf das infantil-pseudophilosophische Geschwätz ihres Vaters, N.Braschis Sehnsuchtsgesicht nervt auch zunehmend und warum hat sich Fuad eigentlich umgebracht? Rüpelhafte Iraker terrorisieren das öffentliche Leben oder gehen apathisch in eine Moschee. Als Hintergrundinformation für die Schilderung spezieller Mentalitäten, von Traditionen und Riten ist das beleidigend dürftig. Man erfährt regelrecht nichts. Begnini hat sich eine egozentrische Performance inszeniert, er spielt den dummen August beziehungslos in einer komplizierten und Gefahr erzeugenden Region dieser Erde. Einen Punkt für die Anwesenheit von Tom Waits und für die Geduld der Kamele oder Trampeltiere oder Dromedare, was weiß ich. Doch das ist bei der penetranten Oberflächlichkeit dieses Filmes auch schon egal.
Kritik: hätte ich mir die kritik mal vorher durchgelesen. von "la vita e bella", lang ists her, wusste ich nur noch grob, dass er mir im großen und ganzen gefallen hat. nach "tiger und schnee" gestern abend kann ich das kaum glauben. hätte ich einen kasten voller adjektive, würde ich dem film mindestens ein "klebrig" - grell blinkend in 1000-punkt-times-new-roman - draufpappen drunter noch "penetrant" und "peinlich". an nicht so prominenter stelle vielleicht noch ein kleines "romantisch" oder "träumerisch". die liebesgeschichte funktioniert nicht wirklich, da muss ich dem rezensenten zustimmen. auch nach dem "twist" kurz vor schluss (den man im übrigen erahnen konnte, begninis "verdunklungsmanöver" am anfang sind ziemlich durchsichtig) bleibt ein ekelgefühl für die penetranz des protagonisten - man möchte der frau zurufen, trotz lebensrettung und allem, bleib um gottes willen nicht bei diesem deppen. die bilder von bagdad sind gut, das muss man ihm lassen. auf den bombenhimmel bin ich reingefallen, der hat mich durchaus poetisch berührt - man kennt ja nur die grün-monochromen nachtsichaufnahmen. den plündernden iraker fand ich nicht schlimm, ich halte das für einigermaßen realistisch - in etwa wie die amis, auf deren kosten ja auch die ein oder andere zote geht. aber lustig - nein, lustig waren die guck-was-für-ein-depp-ich-bin mätzchen von begnini wirklich nicht. liegts an der synchronisation? vielleicht kann man den hyperventilierenden gestus von begnini auf italienisch ertragen. auf deutsch - nicht.
Kritik: Mit Abstand einer der besten Filme den ich seit langer Zeit gesehen habe. Dieser Film zeigt Tiefe, Emotionen und Sinn. Ausserdem endlich mal was anderes als der 0815 Hollywood Kram, bei dem man am Anfang schon weiss, wie der Film am Ende ausgehen wird. Sehr bewegende Geschichte. Sehr schoene Bilder und dazu noch ein wunderebarer Titelsong von Tom Waits. Sicherlich wird der Film nicht viele Menschen Bewegen, denn man muss an einigen Stellen nachdenken was vorher geschah, aber wer sein Hirn nicht an den Hollywood-Schwachsinn verloren hat, wird sicherlich einen schoenen Film sehen und den hoffnungslosen Optimismus, den Benigni verbreiten kann mit nach Hause nehmen. Ich fand den Film einfach nur geil
Kritik: Wer auf billige Actionfilme oder auch auf Liebeskomödien a la "Und dann kam Polly" bzw ähnliche Hollywoodschnulzen steht, für den ist Benigni definitiv nicht der richtige Regisseur und Schauspieler. Weiterhin kann ich nicht verstehen, wie "Das Leben ist schön" als ein Fehlschlag interpretiert wird, hallo? Der Film schaffte eine fabulöse Gratwanderung eine Komödie mit dem Hintergrund der Judenvernichtung und bekam drei Oscars 1998, so einen als besten ausländischen Film und in Cannes räumte er auch ab. Dieser neue Film kommt zwar nicht an "Das Leben ist schön" heran, aber dennoch ist er mehr als sein Geld wert.
Kritik: Auch wenn die Darstellung des Krieges und der irakischen Bevölkerung nicht gerade passend erscheint und die ganze Bagdad-Aktion natürlich sehr absurd ist, hat Roberto Benigni meiner Ansicht nach einen fantastischen, wenn auch etwas kitschigen, Film geschaffen. Ich verstehe das gestenreiche und hektische Spiel Benignis nicht als selbstverliebt, sondern als zum Charakter Attilios passend; Gegengewicht bieten die ruhigeren Charaktere Vittorias und des Freundes Fuad, dessen Schicksal das Glück der Happy-End-Liebesgeschichte relativiert. Wem "Das Leben ist schön" gefallen hat, der wird auch diesen Film mögen, wobei der Irakkrieg hier nicht annähernd so genau betrachtet wird wie der 2. Weltkrieg in ersterem.
Kritik: Diesen Film anzuschauen war aus meiner Sicht die reinste Zeitverschwendung, er hat mich in keiner Weise berührt. Ich fand ihn so was von flach,nervig, ignorant und realitätsfern. Ab und an gibts auch was zum lachen :-) Aber wahrscheinlich darf man von Beligni auch nicht mehr erwarten, obwohl mir "Das Leben ist schön" doch irgendwie gefallen hatte. Mein Tipp: Das Geld für die Kinokarte lieber für eine Flasche Chianti ausgeben... Anna
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