Kinostart:
26. Januar 2006
Regie: Michael Haneke
Mit Daniel Auteuil, Juliette Binoche, Maurice Bénichou,
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Produktionsland:
Frankreich
.
Genre:
Thriller
,
Drama
Laufzeit: 117 Minuten.
Produktionsjahr:
2003
Verleiher: PROGRESS Film-Verleih
Inhalt: „Bester Film“, „Bester Regisseur“, „Bester Hauptdarsteller“, „Bester Schnitt“, „Preis der Filmkritik“ - Michael Hanekes Psycho-Drama „Caché“ sahnt bei der diesjährigen Vergabe des Europäischen Filmpreises kräftig ab. Ob der Film beim deutschen Publikum genauso gut ankommt, wird sich zeigen, wenn er Ende Januar 2006 in die Kinos kommt.
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Kritik der FILMSTARTS.de-Redaktion
Von Björn Helbig
(3,5)
„Bester Film“, „Bester Regisseur“, „Bester Hauptdarsteller“, „Bester Schnitt“, „Preis der Filmkritik“ - Michael Hanekes Psycho-Drama „Caché“ sahnt bei der diesjährigen Vergabe des Europäischen Filmpreises kräftig ab. Ob der Film beim deutschen Publikum genauso gut ankommt, wird sich zeigen, wenn er Ende Januar 2006 in die Kinos kommt.
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insgesamt 22 Kritiken
Dmitrij Panov
Mitglied seit 839 Tagen
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99 Userkritiken
Bewertung:
(4)
Kritik:
Der Film ist auf eine sehr subtile Art und Weise sehr verstörend und manchmal gar schockierend. Das schlechte Gewissen einer spießigen bürgerlichen Existenz kommt hier nicht mit einem anklagenden Schrei, sondern ganz still und leise, es klagt nicht an, sondern sagt nur: "Hey, ich bin noch da." Die Anklagen und die Schreie, sie kommen von dem Menschen, der seine Vergangenheit schon längst verdrängt hat, sie als eine Störung seiner heilen Welt auffasst, der sich zu seinen alten Sünden nicht bekennen will. Auf dieses Werk muss man sich tatsächlich erstmal einlassen: Schon die erste Einstellung ist nahezu quälend lange, der Film ist langsam und manchmal auch langatmig, aber seine Nachwirkung kann dieses Manko im Nachhinein doch ausgleichen. Ein subtiler, böser und tiefgründiger Film, der ganz nebenbei eine der schockierendsten Szenen, die ich je erleben durfte, enthält.
Verfasst am 28.02. um 21:52 Uhr -
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Maximilian Schoenauer
Mitglied seit 1.645 Tagen
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14 Userkritiken
Bewertung:
(4)
Kritik:
Kein Zweifel, "Caché" ist, wie eigentlich jeder Film Hanekes, kein Film des Mainstream-Kinos. Man erlebt keine Schockmomente, keinen wirklich geradlinigen Spannungsaufbau, keine spannenden, pointenreichen Dialoge, sondern eher welche, die aus dem Alltag stammen könnten: Sie laufen manchmal irgendwie ins Leere. Überhaupt hat man über weite Strecken das Gefühl, einer Durchschnittsfamilie beim Alltag zuzuschauen. Doch genau dieser geregelte Alltag wird sukzessive ins Wanken gebracht, als die Familie Videos erhält, die zuerst lediglich das Haus der Familie zeigen, ihr aber damit das Gefühl des Beobachtetwerdens gibt. Durch die langen Einstellungen des Films macht sich beim Zuschauer von Anfan an ein Unbehagen, ein Gefühl der Bedrohung breit. Und mehr noch: erneut, ähnlich wie bei Hanekes meisterlichen Medienkritik-Schocker "Funny Games", fühlt man sich als Voyeur. man schaut einer Familie, insbesondere der Person des Vaters (hervorragend von Daniel Auteuil verkörpert) zu. Allmählich kommen Dinge der Vregangenheit, die längst vergessen waren, wieder zur Geltung und ihre Auswirkungen auf die Gegenwart werden deutlich.
"Caché" ist ein Film über soziale Verantwortung eines Jeden und über die sprichwörtliche "Leiche im Keller". Eine Inszenierung so unterkühlt und distanziert, dass das Gegenteil beim Zuschauer erreicht wird und man sich noch lange nach Ende des Films mit den im Film aufgeworfenen Fragen beschäftigt. Denn: Eine Antowrt auf diese Fragen, geschweige denn eine Auflösung, gibt es nicht.
Ein interessantes Filmexperiment, das man gesehen haben sollte.
Verfasst am 09.08. um 18:51 Uhr -
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Pressespiegel
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Gast - Donnerstag, 09. Februar um 21:16