Der Tintenfisch und der Wal
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    Lamya
    Lamya

    11 Follower | Seine 753 Kritiken ansehen |

      3 - Nicht schlecht

    Soweit ein ganz guter Film, den man sich auf jedenfall mal ansehen kann. Hat auf jedenfall das gehalten, was er versprochen hat. Es wird die 90 Minuten nicht langweilig und es interessant dem Film zu folgen. Aber seht selbst... 6/10

    Hinzugefügt am 26.09.2010 um 01:22 Uhr
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      4 - Sehr gut

    Wohlfühlkino? Nix da. Hier herrscht die Sorte Schweigen, die nur dazu führt, daß alle Beteiligten irgendwann mit ihren Sorgen allein da stehen. Dieses kleine (sowohl im inhaltlichen wie auch von der Laufzeit) intime Drama ist ein echter Schatz. Da versuchen alle Beteiligten - Mutter, Vater und die beiden pubertierenden Söhne - mit der Situation (Trennung der Eltern) möglichst "erwachsen" umzugehen, halt ohne Geschrei, Schuldzuweisungen und Türengeknall - und für eine gaaaaanz kurze Zeit scheint dies auch gut zu gehen. Doch dann macht sich das gute alte Ego eines jeden Einzelnen bemerkbar... ...und das so sorgfältige Trennungs-Beziehungskonstrukt bekommt immer hässlichere Risse. Jeff Daniels darf sich beglückwünschen: ihm gelingt das Kunststück gleichzeitig egomanisch, hilflos und zu tiefst verletzt zu sein - und gleichzeitig sich selbst als den Nabel der Welt zu sehen. Eine sehr reiche Performance. Laura Linney kann dagegen nicht ganz mithalten - zumal der Film seinen Fokus in erster Linie auf die beiden Söhne richtet, für die der Vater immer das Idol war (Eine ähnliche Entzauberung schafft "Familiensache" mit Meryl Streep und William Hurt - dies nur so nebenbei). Doch die beiden Jungs sind in ihrer Verwirrtheit mit der Situation umzugehen, schlichtweg großartig. Selten genug, daß sich Jungdarsteller so vor der Kamera öffnen können.... und man bleibt auch ein wenig verstört zurück. Ein einfacher Unterhaltungsfilm mit Anspruch ist dies nicht wirklich... eher eine Zustandsbeschreibung der Seelenlandschaft von vier Menschen - was sich vielleicht schlimmer liest als es in Wirklichkeit ist. Aber passendere Worte wollen sich gerade nicht finden. Einfach ein kleiner feiner Film!

    Hinzugefügt am 01.09.2008 um 19:30 Uhr
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      4 - Sehr gut

    hab mir diesen film ausgelihn, weil ich mal wieder was fürs herz gebraucht habe. damit ist die art von film gemeint, die einem auf auf eine "schöne" art und weise ein doch mehr oder weniger tragisches thema näherbingt. wie die genrebezeichnung "tragigkomödie" schon sagt, spiegelt dieser film weder die absolute "realität" noch eine farce derer wider. er steht nämlich irgendwo dazwischen. das doch ernste thema der ehescheidung wird hier von der perspektive aller beteiligten (d.h. der beiden söhne sowie des vaters und der mutter)durchleuchtet, soweit es in diesem, doch begrenzten, zeitramen eines ca. 90 minuten langen films möglich ist. klar, diese verschiedenen perspektiven wirken teilweise überzogen (der kleine bruder fängt an schnaps zu trinken und schmiert sein sperma überall ins schulhaus; der übermäßig egozentrische vater spricht andauernd von den nichtintelektuellen als "menschen 2. klasse"; der ältere sohn ist ein äußerst komischer, überaus vom vater geprägter kauz usw...) aber ich denke, hier wird, wie schon gesagt, kein 100iger authentizitätsanspruch gestellt, sondern alles ein wenig ins überspitzte und komische gezogen. wer nur familienkömodie will, soll zu "einer schrecklich netten familie" greifen und wer eine (u.a. familein)tragödie will, der soll sich "21 gramm" ansehen... also ist der film für mich eine doch gut gelungene, tragische komödie... an den film "sideways" kommt dieser aber leider nicht ganz heran.

    Hinzugefügt am 04.12.2006 um 16:14 Uhr
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      0.5 - Null

    so eine unrealistische und vorrer klische darstellung , eine nicht vorstellbare und malerische mittelstädige Familie. armes Kino

    Hinzugefügt am 06.09.2006 um 20:59 Uhr
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      5 - Spitzenklasse

    In beeindruckender Weise wird gezeigt, wie die Egozentrik des Vaters erst die Familie und dann noch beinah die Kinder zerstört. Großartige Leistung der beiden Jungschauspieler, aber brilliant auch Daniels und Linney. In schonugsloser Weise wird der Umgang der Kinder mit der Situation und die selbstzerstörerische Egozentrik des Vaters und seine Unfähigkeit zur Selbstkritik dargestellt. Wie man diesen Film mit diesen vulgären Talkshows vergleichen kann, ist mir schleierhaft.

    Hinzugefügt am 31.07.2006 um 12:45 Uhr
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      3 - Nicht schlecht

    Ich empfand diesen Film als äußerst Schmerzhaft. Oder besser gesagt, als äußerst real, da er die Thematik "Scheidung", sehr gut aufnimmt und verarbeitet. Da ich selbst ein "Scheidungskind" bin, konnte ich manch Szene nur alszugut nachfühlen und deßhalb bekommt der Film auch ein "gut" von mir. Wobei ich sagen muss das ich Ihn nicht in das Genre der "Tragigkomödien" einordnen würde. Da ich ihn nicht gerade komisch fand. Trotz allen ist er durchaus sehenswert!

    Hinzugefügt am 20.05.2006 um 20:37 Uhr
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      5 - Spitzenklasse

    Ich bin bekennender noah baumbach Fan und finde, dass er sich hier wider selbst übertroffen hat. Das Thema "Scheidung" habe ich wirklich nopch nie so gut behandelt gesehen. Die Bilder sind klasse. Jeff Daniels ist brilliant! Ein bewegender Film, der nichts als die Wahrheit zeigt und dabei trotzdem noch wirklich komisch ist. Ein absolutes Meisterwek!

    Hinzugefügt am 13.05.2006 um 00:15 Uhr
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      2 - Nicht gut

    "In letzter Zeit muss ich mich leider viel zu oft fragen, warum soviel Geld für sinnlose Filme ausgegeben wird. Wer will denn für so einen Film auch noch Geld ausgeben? Gefrustete Familien, gescheiterte Ehen und verunsicherte Kids kann man tagein tagaus in stupiden Talkshows beobachten. Und selbst da hat man noch mehr zu lachen, als in diesem als Tragikomödie deklarierten Film."

    Hinzugefügt am 24.01.2006 um 00:36 Uhr
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