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    Vergiss mein nicht
    Durchschnitts-Wertung
    4,2
    592 Wertungen - 22 Kritiken
    Verteilung von 22 Kritiken per note
    10 Kritiken
    5 Kritiken
    3 Kritiken
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    22 User-Kritiken

    Dmitrij Panov
    Dmitrij Panov

    User folgen 5 Follower Lies die 99 Kritiken

    4,5
    Veröffentlicht am 25. Februar 2010
    Der Mensch definiert sich unter anderem durch seine Erinnerungen. Durch das Wissen und die Empfindungen seiner Vergangenheit, durch Erlebnisse, die seine Persönlichkeit geprägt haben. Durch die Gedanken an gute Zeiten und nicht so gute Zeiten. Was vergessen ist, ist wertlos und deshalb fürchtet man sich davor, vergessen zu werden. Einen Menschen, den man einst geliebt hat, komplett aus dem Gedächtnis zu streichen, ist somit wohl die schlimmste Tat, die man einem solchen Menschen antun kann. Und genau das passiert hier, einfach so, wahrscheinlich sogar, wenn man den Charakterer von Clementine (Kate Winslet) bedenkt, aus einer Laune heraus. Schwere Zeiten für Joel (Jim Carrey), ein ganz übler Schicksalsschlag. Aber gut, wenn sie mir so etwas antut, denkt sich der gute alte Joel, dann werde ich auch mit derselben tat darauf antworten. Alles knallhart durchziehen und nie mehr wieder daran denken. Pech nur, wenn man es sich mitten im Löschprozess anders überlegt und eigentlich keine Möglichkeit dazu hat, diesen abzubrechen... Auch wenn der etwas blöde deutsche Titel es anders vermuten lässt: Hier hat man es nicht mit einer typischen schmalzigen Liebeskomödie zu tun. Vielmehr mit einem durchgedrehten Arthouse-Hirn- und Seelentrip, verwirrend berauschend, skurill, aber auch herzerwärmend und wirklich sehr schön. Die leicht versetzte Erzählweise sorgt für einen wirklich grandiosen Aha-Effekt und beschert einem genau die Hoffung, die man benötigt, um nicht an Liebesgewirren und -kummer zu verzweifeln. Joels Kampf in seinen eigenen Erinnerungen gegen die Vernichtung eben dieser ist nicht nur eine visuelle Achterbahnfahrt, die mit teils theatralischer Beleuchtung eine unglaubliche, traumartige Atmosphäre erschafft, es ist ein Trip durch die Gedanken, de Wünsche, die Vorstellungen eines Menschen, eine unmögliche Flucht vor etwas Unvermeidbaren, etwas unglaublich Surreals inmitten von etwas sehr Irrealem. Der Film vermischt stilistisch gekonnt wackelige Arthouse-Dramen-Einstellungen mit vor Fantasie übersprudelndem surrealem Stil, mixt storytechnisch eine simple Liebesgeschichte mit Sci-Fi-Elementen und wirkt dabei stets wie aus einem Guss. Die Charaktere wachsen einem sehr schnell ans Herz und werden auch toll gespielt, einige Wendungen sind sowohl verstörend als auch faszinierend und das Ende passt auch perfekt. Der Film ist eine echte Ode an die Liebe, eine zuweilen etwas melancholische Studie darüber, ob man irgendwann zerbrochene Beziehungen wirklich vergessen möchte, auch wenn man das gerne mal in seinen Gedanken behauptet. Eigentlich wird hier den Figuren genau die Möglichkeit gegeben, die sich so viele Menschen wünschen, sich aber über deren tatsächlichen Folgen nicht im Klaren sind. Menschen wollen oft vergessen, vergessen dabei aber, dass selbst die vermeintlich chlimmsten Erinnerungen immer ein Stückchen von etwas Schönem tragen, von etwas, was man eigentlich niemals vergessen möchte. So auch Joel, der bei all seiner Verachutng für Clementine dennoch merkt, wie viel an Positiven er doch mit ihr verbindet, wie viele schöne Momente es in ihrer Beziehung gegeben hat. Eine wunderbare Aussage, so voll von Versöhnung und Hoffnung, wie man sie so nicht oft in einem Film findet. Ein Gefühl des Glückes, wenn der Film zu Ende ist, ein Gefühl der Sehnsucht, der Freude, der Hoffnung. So haben echte Liebesfilme auszusehen.
    Spike Spiegel
    Spike Spiegel

    User folgen 2 Follower Lies die 76 Kritiken

    4,5
    Veröffentlicht am 26. März 2014
    Ich mag Liebesfilme nicht, weil 98% von ihnen belanglos sind. Was kümmert es mich, ob zwei Meschen zusammen kommen oder nicht? Sie sind vorhersehbar und beschäftigen sich meistens mit den Problemen von Leuten, denen es ansonsten viel zu gut geht. Eternal Sunshine Of The Spotless Mind (esotsm) ist anders, und deswegen der perfekte Film für Leute, die ,wie ich, nichts mit romantischen Komödien anfangen können.____________________ Hier geht es nicht darum, ob zwei Charaktere zusammenkommen oder sich trennen. Hier wird beobachtet, welchen Einfluss die Liebesbeziehung auf zwei Charaktere hat; und noch wichtiger: welchen Einfluss die beiden aufeinander haben. Die Regie und die schauspielerische Leistung in "esotsm" sind meisterhaft. Obwohl Schlüsselszenen aus der Beziehung in keiner chronologischen Reihenfolge gezeigt werden, weiß man als Zuschauer, dank der Stimmung in der jeweiligen Szene, sofort, in welchem Stadium sich die Beziehung zu diesem Zeitpunkt befindet. Der Science-Fiction- Einschlag der Story wird nicht jedem zusagen, aber er verleiht dem Film Originalität und Kurzweil. die Tatsache, dass die Charaktere in ihren eigenen Erinnerungen herumrennen (nichts Ungewöhnliches in einer Charlie Kaufman- Geschichte) beschert dem Film einige optisch sehr beeindruckende Szenen, die alptraumhaft herausstechen. Darüber hinaus liefert die Story um Gedächtnisauslöschung interessante Denkanstöße. Wenn man sich gegenseitig vergessen würde, wäre es da möglich, sich noch einmal ineinander zu verlieben? Die Nebencharaktere Tom Wilkinson und Kirsten Dunst sind nicht nur Plot- Devices, sondern haben ihre eigenen relevanten Geschichten im Film. _____________________"esotsm" ist definitiv der beste Film, um dem Thema "Liebe" auf den Grund zu gehen, und das, ohne allzu philosophisch zu werden. Viele Leute werden den Film wegen Jim Carrey anschauen, aber so (gut) wie hier hat man ihn noch nie gesehen. Wer nichts mit Arthouse oder Charlie Kaufman (-->Being John Malkovich, Adaption...) anfangen kann, sollte lieber zum ähnlich guten "Truman Show" greifen.
    Koyaanisqatsi
    Koyaanisqatsi

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    5,0
    Veröffentlicht am 25. Februar 2010
    ein film, der so schön wie das leben ist. die kreativen settings voller eigenleben erinnern an "science of sleep" (vom selben regisseur michel gondry), die verwirrung aus erinnerung, erlebnis und täuschung an "the jacket" und "the butterfly effect". und die geschichte, dass man eine gezielte erinnerung durch die wunder der medizin löscht, ist auch jahrzehnte alt. trotzdem ist "vergiss mein nicht" ein einzigartiger film, der auf dramatische weise zeigt, wie sich joel (jim carrey) während eines geplanten eingriffs in seine scheinbar schmerzlichen erinnerungen an seine freundin (kate winslet) bewusst wird, wie wertvoll diese doch sind und diese bewahren möchte. eine auswegloser kampf des unterbewusstseins beginnt ... das ende wartet mit zwei überraschenden wendungen auf. einerseits sind sie verstörend, andererseits zeigen sie aber auch, dass es immer die möglichkeit eines neuanfangs gibt. und hier fängt der richtig interessante punkt an; man kann sich nämlich fragen, wie diese wendungen zustande kamen und was das für das menschliche verhalten bedeutet. die schauspielerischen leistungen von jim carrey (der nicht nur den schrägen ace ventura, sondern alles spielen kann) und kate winslet sind klasse; sie machen den film authentisch. die nebendarsteller wissen auch zu überzeugen. einziger kritikpunkt sind einige wiederholungen im mittelteil, die man hätte straffen können. außerdem war nicht wirklich die zeitspanne der beziehung deutlich geworden, es kam also etwas schnell und unmotiviert zu joels eingriff. andererseits wird das im laufe des filmes ja nachgeholt. mehr als nur eine romanze, wie der deutsche im gegensatz zum originaltitel andeutet, sondern ein tiefbewegender und tiefgehender film!
    kayjay
    kayjay

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    5,0
    Veröffentlicht am 25. Februar 2010
    Dieser Film fesselt den Zuschauer von der 1. bis letzten sekunde. Die Geschichte wird von Jim Carrey absolut phänomenal rübergebracht und ist einfach unglaublich gut durchdacht. Wahre Liebe zeigt das die Erinnerungen nie vergessen werden können und vllt. auch nicht vergessen werden sollen weil man seine Gefühle zu einer Person nur verdrängen kann.. Ich kann den Film nur jeder Person ans Herz legen da er einem die Augen öffnet.
    RearWindow
    RearWindow

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    5,0
    Veröffentlicht am 25. Februar 2010
    Ein fantastischer Film und eine Ode an das Erinnern als etwas, das unser Leben erst reich macht. Leider wurde der Film in Deutschland aus Marketinggründen als einfache romantische Komödie verkauft, schon allein durch die Wahl des Titels. Davon sollte man sich aber nicht abschrecken lassen.
    Pato18
    Pato18

    User folgen 16 Follower Lies die 937 Kritiken

    1,5
    Veröffentlicht am 17. Dezember 2012
    "Vergiss mein nicht" ist ein film mit einer anspruchsvollen story,die dann leider sehr langweilig erzählt wird! ich finde die story wirklich gut,aber die dramaturgie,die in diesen film gezeigt wird wirkt auf mich stellenweise nicht ernst leider....schuld daran ist auch wenn das hart klingt Jim Carrey,weil ich bei ihm immer an komödien denken muss! er ist ein guter schauspieler,aber die falsche besetzung in diesem film!
    niman7
    niman7

    User folgen 55 Follower Lies die 607 Kritiken

    5,0
    Veröffentlicht am 1. Dezember 2011
    Vergiss mein nicht, ist ein verdammt schöner Film! Er ist ein Film von der Sorte, welcher einen extrem zum Nachdenken bringt und für die Ewigkeit im Gedächnis bleibt. Auch wenn ich das Ende dieses Films kenne, habe ich ihn mir schon zig mal gesehen und bei keinen mal, war er auch nur ein bisschen langweilig. Nach The Truman Show, ist dieser Film wohl die beste vorstellung von Carrey. Hier beweißt er, das er auch Filme, von solchen Kaliber spielen kann. Vergiss mein Nicht, ist allles andere als Komisch. Ein Film, über einen Mann, der versucht seine große Liebe zu vergessen, weil sie ihn sein Herz gebrochen hat. Dabei hilft ihn ein Arzt. Dieser Arzt, hat eine Methode entwickelt wie man bestimmte Menschen aus seinen Gedächnis löschen kann. Er entscheidet sich dafür. Doch früh merkt er das er die Person aus seinen Kopf kriegt aber niemals aus seinen Herzen. Wie genau diese Maschine funktioniert, wird nie richtig erklärt. Das macht den Film aber kein Stück kaputt. Auch wenn sich diese Geschichte sehr unrealitisch anhört, denkt man einfach nie da dran. Man leidet während den ganzen Film mit Carrey. Er verkörpert seine Rolle wirklich extrem gut. Genauso Winslet.
    BrodiesFilmkritiken
    BrodiesFilmkritiken

    User folgen 33 Follower Lies die 4 169 Kritiken

    2,0
    Veröffentlicht am 26. Dezember 2017
    Na ok, Jim Carrey hat das Kalauern ein wenig hinter sich gelassen und versucht sich hier einmal mehr als „richtiger“ Schauspieler – und macht das wieder einmal alles andere als schlecht. Neben ihm in der Rolle des verklemmten Joels gibt es noch eine ganze Handvoll Prominenter Gesichter: „Titanic“ Star Kate Winslet als impulsive Freundin, „Frodo“ Elijah Wood als zwiespältiger Techniker, „Hulk“ Darsteller Mark Ruffalo als liebenswürdiger Gehirnbastler, „Ganz oder gar nicht“ Stripper Tom Wilkinson und natürlich „Spiderman“ Star Kirsten Dunst als zwar total kaputte, aber durchweg erotische Sprechstundenhilfe. Keine Frage, das sind echt gute Leute und in Schauspielerischer Hinsicht ist der Film echt gigantisch – nur leider erschließt sich mir der Rest nicht wirklich. Die wirre Erzählweise die aus verrückten und vielen Zeitsprüngen besteht und erst am Ende Sinn ergibt strapaziert enorm und ab dort wo der „Löschprozess“ eingesetzt hat wird der Film zu einem verrückten, durchgedrehten Bildersturm in dem die Szenerien schneller wechseln als Carrey das früher mit seinen Grimassen tat. Ok, fairer weise muß man sagen daß in all diesem Chaos so einige emotionale Momente enthalten sind die durchaus berühren, trotzdem aber alles weitere wird zu einem übermäßig strapaziösen Wechselbad der Szenen und der Gefühle, zwar toll gemacht, aber völlig verrückt und durch die tieftraurige Stimmung zermürbend und deprimierend.Fazit: Anstrengendes und wirres Drama das eine wirkliche Körperliche Anstrengung darstellt und mehr verwirrt als alles andere – dafür an einigen Stellen bewegt und mit phantastischen Darstellern punktet!
    Lamya
    Lamya

    User folgen 24 Follower Lies die 801 Kritiken

    3,0
    Veröffentlicht am 30. März 2010
    Der Film hat ziemlich gut angefangen. Nach der Einleitung hat mir der Film irgendwie nicht mehr so ganz zugesagt. Das Ende war dann ganz solide. Den Film kann man sich auf jedenfall mal ansehen. Der Knüller war er in meinen Augen nicht, aber der Mehrheit scheint er ja gefallen zu haben. Ich habe da etwas mehr erwartet. Schauspielerisch war das aber erste Sahne. Aber seht ihn euch an und urteilt selbst... 6/10
    HarveyWhite
    HarveyWhite

    User folgen 5 Follower Lies die 98 Kritiken

    3,0
    Veröffentlicht am 6. Januar 2013
    Ich weiß nicht wieso aber ich wurde mit 'Vergiss mein nicht' nicht so richtig warm. Zunächst: Jim Carrey beweist nach der Truman Show mal wieder, dass er ein Schauspieler mit Klasse ist und nicht nur diese albernen Rollen übernehmen kann. Der Film hat wirkliche eine gute Geschichte, die mit einer Romanze eigentlich sehr gut funktioniert und auch zum Nachdenken anregt. Jedoch konnte ich dem nichts abverlangen. Ich weiß nicht wieso, aber die Idee ist zwar sehr gut, aber mir hat das einfach nicht gefallen und ich fande es nahezu 'sinnlos'. Eigentlich stehe ich auf solche Geschichten, aber in Kombination mit einer Romanze konnte mich das nicht beeindrucken. Zudem war das Ende eine oft gesehene Wendung/Szene. Dennoch gibt es Pluspunkte für eine sehr clevere Geschichte, die diese Romanze außergewöhnlich erscheinen lässt. Am meisten Spaß hatte ich jedoch an einem hervorragenden Jim Carrey - so komme ich auf gute 6,5/10 Punkten.
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