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Home > Kino > Film-Archiv > Abenteuer > Wu Ji - Die Reiter der Winde > Userkritiken
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Mitglied seit 1.019 Tagen | 14 Userkritiken
Kritik: Filminhalt: “Wu Ji – Die Reiter der Winde” erzählt die fabelhafte Liebesgeschichte der königlichen Konkubine Qingcheng (Cecilia Cheung), welche als verwaistes Kind einen Pakt mit der „Göttin der Unendlichkeit“ einging. Sie entschied sich für ein Leben voller Glanz und Wohlstand, jedoch erfährt sie im Gegenzug niemals was die wahre Liebe ist und all ihre Liebschaften enden in einer Tragödie. Dieses Abkommen kann nur gebrochen werden wenn das Unmögliche geschieht: “Schnee fällt im Frühling und Tote erwachen zum Leben.” 20 Jahre später rettet ihr der Sklave Kunlun (Jang Dong-gun), aus dem legendären „Land des Schnees“ das Leben und das Schicksal nimmt seinen Lauf. Es kommt zu einer Verwechslung als Prinzessin Qingcheng den mächtigen General Guangming (Hiroyuki Sanada) für ihren Retter hält und sich beide Männer unsterblich in sie verlieben. Um ihre wahre Liebe zu finden muss Qingcheng den Zauberbann brechen. Kritik: Regisseur Chen Kaige (Gelbe Erde), welcher eine große Rolle dabei spielte dem chinesischen Film wieder internationales Ansehen zu verschaffen,gelang mit einem Budget von etwa 340 Millionen Yuen ( 35 Millionen Euro) der teuerste chinesischen Film aller Zeiten, welcher bei den Golden Globe Awards 2006 als “Bester fremdsprachiger Film” nominiert wurde. Damit entstand ein knallbuntes Fantasy Spektakel und ein 92-minütiges Feuerwerk an Farben und Formen. Der Zuschaer wird in eine märchenhafte Welt entführt und mit atemberaubenden Computereffekten überschüttet. Dabei bleibt jedoch die Entwicklung der Charaktere auf der Strecke zurück und es entsteht ein seelenlosen Liebesdreieck ohne Tiefe und auch die Handlung wirft immer mehr neue Fragen auf. Dies kommt vermutlich zustande, da die europäische Version des Films um 25 Minuten verkürzt wurde. Obwohl “Wu Ji – Die Reiter der Winde” viele Parallelen zu Filmen wie “Hero” und “Tiger und Dragon” aufweist schafft er es nicht neue Maßstäbe zu setzen. Dadurch bleibt “Wu Ji – Die Reiter der Winde” insgesamt ein interessanter Ausflug in eine andere Welt für Leute die einen hohen Kitschfaktor ertragen können.
Kritik: Dieser Film verdient 10 Sterne! Selten war ich so fasziniert von Bildgewalten, den Tränen nahe und so mitgerissen, gerade auch wegen der wunderbaren Musik! Ein Film für Menschen mir Gefühl und Fantasie!
Kritik: Die Produzenten von anderen Filmen angegeben, bedeutet dennoch nicht, daß sie auf der gleiche Schiene fahren müssen. Und bei anderen Filme sind die vom Kampfsport aus gesehen ja auch nicht gerade korrekt, wo außer in Filmen fliegt man schon mit Schwertern durch die Luft. Zum Thema: Filme geschnitten: Filme werden nicht geschnitten, weil jemand sie so mag, sondern damit man die Altersgrenze herabsetzen kann, alles andere ist Quatsch. Und klar gefällt dem einem der Film, während sie anderen wieder nicht gefallen, ist halt Geschmacksache und die sollte jedem zustehen. Was mich betrifft, fand ich die Geschichte gut und die Landschaften und Bauten waren wunderbar.
Kritik: Irgendwie, so scheint mir, hat sich das Hongkong Kino verlaufen oder was bitte soll das jetzt sein? Tiger&Dragon, Hero,House of the Flying Daggers haben neue Maßstäbe in Sachen chinesischer Filmkunst gesetzt, dem chinesischen Martial Arts Kino eine Seele eingehaucht und eine fernöstlich-poetische Identität fern jeder Albernheit zurückgefordert. KungFu Hustle hat das (alte)Hongkong Kino wiederum gekonnt und selbstironisch auf die Schippe genommen und liess keinen Zeifel offen ob die Macher das nun ernst meinen oder nicht. WuJi fällt(ähnlich wie 7 Schwerter von Tsui Hark)hingegen wieder ins Animereich der albernen Seltsamkeit und quarkiger "Fernost-Märchen" zurück. WuJi mit Tiger&Dragon oder Hero auch nur annähernd zu vergleichen ist völlig an den Haaren herbeigezogen. Sicher, die stilbildenden Elemente, wie das Spiel mit Licht und Farbe und die poetische fast meditative Grundstimmung der genannten Vorreiter werden auch hier eingesetzt (wie wohl in jedem Hongkongschinken neuerer Prägung)können aber ob dieses blödsinnig-überzogenen Märchens überhaupt keinen Eindruck hinterlassen und wirken nur aufgesetzt. Vielleicht hätte man gleich einen Animationsfilm nach japanischen Vorbild draus machen sollen. Cinesisches Märchen-Geplänke a la StarWars 1-3 für Kinder unter 12 würde ich mal sagen (sry). Jedem begeisterte T&D/Hero Fan sei dringend vom Kauf oder Verleih abgeraten : Zeit- und Geldverschwendung !
Kritik: Selten war ich so begeistert von einem Film. Dieser Film ist großartig und wenn man ihn nicht sieht hat man wirklich viel verpasst. Absoluter Wahnsinn !
Kritik: Also ich kann gut verstehen warum er so schlecht bewertet wird! Ich hab die originalversion gesehen und der unterschied zur deutschen version ist verheerend!!! Soviele wichtige Szenen sind herausgeschnitten worden! Da kann man den Film ja nicht mehr mögen! Ich finde es eine frechheit, dass soetwas überhaupt gemacht wird! Ein Film wurde so geschnitten, weil er genauso aussehen soll - NICHT ANDERS! Deswegen finde ich es eine Frechheit Filme zu schneiden!
Kritik: Die schlechte Luft um diesen Film verstehe ich nicht ganz. Liegt es vielleicht dartan, dass Chen Kaige einen neuen, unüblichen Weg gegangen ist und neues Terrain betreten hat? Bevor man sich den Film anschaut, sollte man sich über folgendes im Klaren sein: 1. Es ist ein chinesisches Märchen 2. Die Handlung spielt in einer Fantasywelt ab 3. Der Film ist Fiktion und nimmt keinerlei Bezug auf eine bestimmte Ära ab. So gesehen ist es wohl klar, dass dieser Film sich eine ganz eigene, verklärte Welt erschaffen hat, mit wunderschönen, ästhetischen Bildern und farbenprächtigen Gewändern. Ich habe bereits den Original auf DVD gesehen, aber auch den Kinoversion und dieser wurde erheblich gekürzt. Deshalb kommen wohl viele Szenen etwas holprig rüber. Und noch etwas zu den Schauspielern: Alle Akteure haben ihr Leidenschaft fürs Filmmachen zum Ausdruck gebacht. Sie haben brilliant gespielt. Zudem kommt noch der sprachliche Barriere, da ein Japaner wie auch ein Koreaner mitgewirkt haben und sich äusserst bemüht haben, Chinesisch so authenthisch wie möglich wiedergeben möchten. Wie wir wissen, ist Chinesisch nicht eine sehr einfache Sprache, beonders auf die Betonung wird grossen Wert gelegt. Und als eine, die diese Sprache im Ohr hat, muss ich den Japanern und Koreanern grossen Lob ausprechen. Dies beansprucht auch Zeit und Zeit haben sich die Produzenten genommen. Oft wurde nur eine Szene pro Tag gedreht mit einer Kameraeinstellung! In Hollywood oder anderswo unvorstellbar, wo Filme wie ab Fliessbänder produziert werden, zum Verkaufschlager abgefertigt. Zu den Special Effects: Ich persönlich mag nicht zuviel Special Effects in einem Film, aber passend und doesiert eingesetzt können sie einen Film dekorieren. Vielleicht hätte man weniger davon verwenden und vielleicht die einzelne Charaktere mehr vertiefen sollen. Die Effekte fand ich nicht schlecht, aber hier spricht ein Laie, der keine Ahnung von schlechten Computertricks hat. Aber wenn ich z.Bsp. Matrix ansehe, kann ich keinen Unterschied finden, aber wie gesagt, ich bin KEIN Experte auf diesem Gebiet und kann nicht deshalb nicht darüber einen Urteil fällen. Alles in einem: Ein wunderschön inszenierter Märchenepos mit hervorragenden Schauspielern, das mit weniger Special Effects und mehr Tiefe sicher mehr erreichen konnte. Ps: Besonders den General (gespielt von Hiroyuki Sanada) finde ich TOP gespielt. Die Verwandlung vom arroganten Kriegsherr, der nie eine Schlacht verloren hat in einen Mann, der schlussendlich sein Leben für einen geliebten Menschen opfert, um den letzten (wichtigsten) Sieg davonzutragen..
Kritik: Man macht es nie allen recht und so scheint es als wuerden sich auch an diesem Film die Geister scheiden. Wer schaut sich solch einen Film an? Wer gibt etwa 6 Euro aus um sich solch einen Film anzuschauen, frage ich? Doch eigentlich nur der der eben solch einen Film sehen moechte. Ich habe diesen Film gesehen, woraus sich schliessen laesst, dass ich ihn sehen wollte. Die jenige welche diesen Film befuertworten schauten ihn freiwillig und aus innerem Drang - andere sahen ihn aus Zweckmaessigkeit (wofuer auch immer). So ist auch die Kritik unserer Filmstudentin entsprechend harsch ausgefallen, besitzen menschen mit passender Vorgeschichte doch eine bereits modifizierte Sicht der Dinge.. Dieser Film ist ein Film fuer Traeumer und solche die es werden wollen. Er ist fuer jene die loslassen koennen und wollen - loslassen und sich entfuehren in ein farbenfrohes, lebendiges Drama in einer granicht so weit oestlich gelegenen Welt. Wer leichten Gemuets oder mit Fantasie gesegnet ist wird mit diesem kleinen cinematischen Kunststueckhen seine Freude haben. Alle anderen sollten nicht meckern sondern den Film einfach meiden.
Kritik: Ich kann nicht verstehen wie manche Leute hier diesen genialen Film als grottenschlecht abwerten. "The Promise" ist ein Meisterwerk der Bilder! Die Story ist maerchenhaft schoen und mitreissend. Ich konnte den Blick nie von der Leinwand abwenden. Auch wenn man die Handlungen manchmal nicht versteht, alles klaehrt sich auf, was den Film noch besser und spannender macht.
Kritik: Eins vorweg: Bin ein großer Liebhaber des fernöstlichen Kinos ! Und wahrscheinlich ist auch gerade das der Grund dafür, daß "Wu Ji" in meinen und jedermanns Augen, der nur im Entferntesten etwas von Film versteht, zu den grausamst mißlungensten Produktionen weltweit der letzten Jahre gehört und gehören muß !! All die schlechten Kritiken, die bislang zu lesen waren, sind im Grunde sogar noch untertrieben. Die Spezialeffekte zB, die hier präsentiert werden, sind unterstes Niveau. Tatsächlich bietet jedes Nintendospiel diesbezüglich mehr technische Raffinesse. Aber nicht nur das, denn das wirklich Tragische ist, daß keine der digitalisierten Szenen in die Kompositionen des gesamten Streifens hineinpassen will. Und ferner wurde ebenso zu vieles digitalisiert, was im Grunde auch ohne Computereffekte hätte bestens funktionieren können. Zu der Geschichte sei gesagt, daß sie fernab jeglicher schlüssiger Dramaturgie gesponnen und unvorteilhaft montiert wurde. Ganz zu schweigen von den Anleihen beim "Herrn der Ringe", denn auch "Wu Ji" versucht (viel zu krampfhaft) ein fantastisches Universum voller unterschiedlicher Bewohner zu erschaffen. Die Bezüge zur aktuellen politischen Situation des Landes wirken um Anspruch bemüht aufgesetzt und entfalten keinerlei Konsequenz. Auch die Dialoge, die philosophisch daherkommen sollen, haben im Grunde mit der fernöstlichen Kultur und Philosophie kaum etwas gemeinsam - und klingen unfreiwillig komisch. Was aber auch durchaus an den schlechten Darstellern liegen mag, die jedoch wiederum aufgrund dilettantisch gezeichneter Figuren auch nicht den notwendigen Raum erhalten, um etwas zu leisten. Alles in allem ist "Wu Ji" ein mit naiver Farbsymbolik zugeschüttetes Dilemma, das man am Liebsten sofort wieder vergessen möchte. Aber wer weiß, vielleicht sind wir erst in 100 Jahren soweit, um dieses penetrante "Kunstwerk" vollends begreifen zu können :-)
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