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Sehr einprägsame und erschreckende Doku über ein riesiges Missverständnis in Zeiten des Terrorismus.
Hinzugefügt am 19.03.2010 um 16:30 Uhr Verstoß melden0 follower | Seine 1 Kritik ansehen |
Bei diesem "Dokudrama" bleibt mir ein zwiespältiger Eindruck: -Einerseits ist es positiv anzumerken, sich mit einem solch brisanten Thema auseinanderzusetzten, mehr über die Hintergründe der Gefangenen zu erfahren und das alles einem breiten Publikum durch das Kino zu vermitteln. -Andererseits scheitert hier die Umsetzung vielfach: Als Spielfilm/Drama oder dramatisierende, visualisierte Form der Erzählungen fehlt ihm wirklich ein Spannungsbogen ab dem Moment, wo sie in Guantanamo landen. Man weiß schließlich dass sie gefoltert wurden und am Ende unschuldig freikommen werden. - Er ist kein "Dokumentarfilm", dafür fehlt es ihm an Objektivität. Er stützt sich größtenteils auf die Erzählungen der Tripton Three, die andere Seite kommt nicht zu Wort(bis auf paar Szenen mit Bush und Ausschnitten aus britischen Reportagen). Dadurch erscheinen die Amerikaner durchweg als die Böse und klischeehaft. Man muss sich bewusst sein, das jede bildhafte Umsetzung der Erzählungen schon wirklichkeitsverzerrend ist. Politisch ist er zu einfach gestaltet, viele Fragen bleiben offen. Er ist für mich überflüssig, weil jeder der sich einigermaßen mit den Berichten der Medien über die Camps in Guantanamo Bay informiert hat in diesem Film nichts Neues finden wird. Kommt als nächstes, oder ist es nötig, ein Spielfilm über das Folter-Gefängnis Abu Ghuraib zu drehen? Wir haben Bildern schon immer mehr glauben geschenkt, und die Medien und das Internet bedienen es...
Hinzugefügt am 26.03.2007 um 16:18 Uhr Verstoß melden0 follower | Seine 1 Kritik ansehen |
ganz im gegensatz zu raimund war ich gepackt von dem dokudrama. der film gehört zu den wenigen filmen wo ich mal nicht gedacht habe "wie lange der wohl noch dauert?" ich saß im kino und war sogar ehr überrascht als er zu ende war. fest steht es ist ein DOKUdrama. das heißt: special effekts stehen keinesfalls im vordergrund. außerdem glaube ich dass raimund nicht erkannt hat, dass die TIPTON THREE diese geschichte tatsächlich erlebt haben ("wenig überzeugende Story..") die drei erzählen die geschichte, und sie wird auch von ihnen nachgespielt. dialoge sind deshalb nicht großartig vorhanden weil es ja ein DOKUdrama ist. die geschichte wird erzählt! wie greyhawk schon sagte, ist der film besonders für schulen sehenswert. er ist authentisch und nicht künstlich verpackt oder verstellt. absolut sehenswert, wenn man nicht gerade hollywood-verwöhnt ist!
Hinzugefügt am 25.01.2007 um 20:58 Uhr Verstoß melden0 follower | Seine 1 Kritik ansehen |
Der Film ist nicht wirklich schlecht. Das Thema ist interessant und unverbraucht. Doch aus der Materie wird nicht viel gemacht, und auch rein filmisch ist "Road to Guantanamo" nicht ganz ausgereift. Unlogische Schnitte und lahme Dialoge ziehen den Film in die Länge, und inszeniert wirkende, teils übertriebene und vor allem tendenziöse Darstellung nach Schwarz-Weiß-Schema sowie eine unschlüssige und wenig überzeugende Story rauben dem Werk den größten Teil seiner Glaubwürdigkeit. Dies ist umso frappierender, als dass der Film eigentlich durchaus grafische Authentizität besitzt. Dies ist der einzige Grund warum stellenweise auch Spannung aufkommt Doch der Film schafft es insgesamt weder filmtechnisch, noch gesellschaftskritisch sich aus dem Mainstream zu heben, und suhlt sich stellenweise sogar darin. Braucht man wirklich nicht gesehen zu haben.
Hinzugefügt am 05.01.2007 um 19:17 Uhr Verstoß melden0 follower | Seine 1 Kritik ansehen |
Alleine die Aufgreifung und Aufarbeitung dieses wichtigen wie traurigen Themas betreffend momentaner weltpolitischer Missstände und amerikanischer Konzentrationslagern wie auch praktizierten Foltermethoden ist ein großes Lob wert - besonders in Zeiten, in welchen seichtes, belangloses Entertainment in den Kinos ansonsten alleinig Konjunktur feiert. Trotz des dokumentativen Stils bleibt für mich dennoch die Spannung bis zuletzt konstant erhalten - aufgrund der starken, intensiven und aufsaugenden Wirkung der Echtheit des Geschehens, der Bilder, der Schauspieler und der Drehorte, wie auch der Authentizität der sich immer wieder zurück erinnernden echten Protagonisten dieser Geschichte. Dieser Film ist unbedingt sehenswert. Er sollte meines erachtens sogar in den Schulen gezeigt werden - als Warnung und Bewusstseinsvermehrung gegenüber einer künftig immer bedrohlicheren (Selbst-)"Justiz" der momentan vorherrschenden Weltmächte.
Hinzugefügt am 07.05.2006 um 01:55 Uhr Verstoß melden
Von Joss Whedon
Mit Robert Downey Jr., Chris Evans
Action
Von James Cameron
Mit Leonardo DiCaprio, Kate Winslet
Drama
Von Jon Hurwitz, Hayden Schlossberg
Mit Jason Biggs, Alyson Hannigan
Komödie