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Home > Kino > Film-Archiv > Drama > Alpha Dog - Tödliche Freundschaft > Userkritiken
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1 - 10 von 34 Treffern
Mitglied seit 1.452 Tagen | 232 Userkritiken
Kritik: Im Kino hatte ich mal einen Trailer zu "Alpha Dog" gesehen. Der sah nicht schlecht aus und dann habe ich den Film letztens in der Videothek stehen sehen. Da ich nichts anderes fand, was mich interessierte, lieh ich mir den Film mal aus. Ohne große Kenntnis über die Story und ohne große Erwartungen sah ich mir den Film also an und muss sagen, dass "Alpha Dog" kein übler Film ist. Dass der Film auf wahren Begebenheiten basiert, bekommt man ja gleich am Anfang mitgeteilt. Dass dies allerdings Tatsachen sind, die erst jüngst geschahen, bzw. so ähnlich geschahen, habe ich danach erst im Internet gelesen und das hat mich doch ein wenig überrascht. Bei diesem Punkt bekommt "Alpha Dog" auch gleich sein erstes Lob. Der Film wirkt nämlich wirklich recht realistisch und baut sich sehr langsam auf. Lange Phasen des Films kommen komplett ohne Spannung und Action aus. Es existiert eher so eine Art unterschwellige Spannung, weil man genau weiß, dass das ganze Geschehen nicht gut ausgehen wird. "Alpha Dog" nimmt sich viel Zeit und das ist auch gut so. So kann man am Ende das Verhalten einiger Charaktere nämlich nachvollziehen und auf der anderen Seite ist das Ende so noch viel schockierender. Von den schauspielerischen Leistungen in "Alpha Dog" kann man überaus zufrieden sein. Anton Yelchin als Entführungsopfer, dem es nichts ausmacht entführt worden zu sein, mimt seinen Charakter durchaus sympathisch. Ben Foster, der wieder einen ziemlichen Psychopathen verkörpern darf, hat mich auch komplett überzeugt. Sogar Justin Timberlake hat seine Rolle gut rübergebracht, was mich ein wenig überrascht hat. Dann wären da eine ganze Menge Nebenrollen, welche ihre Zwecke allesamt souverän vollbringen. Bruce Willis ist so gut wie nicht zu sehen, aber seine kurzen Auftritte vermögen zu überzeugen. Nur Emile Hirsch bleibt ein bisschen blass wie ich finde. "Alpha Dog" ist für mich eigentlich recht untypisches Kino der Marke Hollywood. Untypisch, weil der Film sich wirklich viel Zeit nimmt für seine Charaktere und nicht mit wahnsinnig viel Bombast daher kommt. Es gibt wirklich kaum Action, kaum Effekte oder sonst was, was in momentanen Verhältnissen wirklich erstaunlich ist. Klar, so was braucht ein Film dieser Art auch nicht, doch trotzdem finde ich es beachtlich. Die Jugend wird "Alpha Dog" aber trotzdem erreichen, weil er komplett auf modern getrimmt ist. Soll heißen: Schnelle Schnitte, Splitscreens, Perspektivwechsel, viel Hip-Hop-Musik usw. Fazit: Viel Lob, aber kein perfekter Film. Im Endeffekt fehlt es "Alpha Dog" doch noch an einigem um einen wirklich sehr guten Film darzustellen. In manchen Szenen übertreibt man es ab und zu mal, denn dass der Film so auf pseudoreal macht, hätte meines Erachtens gar nicht sein müssen. Dennoch fühlte ich mich ganz gut unterhalten. Die Inszenierung ist gut geworden, die Schauspieler spielen überzeugend und der Score passt zum Film. Sehenswert!
Mitglied seit 1.237 Tagen | 37 Userkritiken
Kritik: Der ist sehr cool. Irgendwie mal so ein Film, wo man das nicht erwartet und ich schauâs mir ja nicht an, weil ich nen durchtrainierten, tätowierten Justin Timberlake sehen möchte. Seine Rolle find ich aber lustig und der Film hat definitiv was. Irgendwie die ganze Zeit nur Party und am Ende bleibt der Kloß im Hals.
Mitglied seit 1.138 Tagen | 3 Userkritiken
Kritik: guter film
Mitglied seit 965 Tagen | 15 Userkritiken
Kritik: Alpha Dog ist ein fast perfektes Drogen-Drama nach einer wahren Begebenheit. Der Film überzeugt vor allem durch die großartigen Darsteller,die in den Hauptrollen von recht unbekannten gespielt werden. Nur in den Nebenrollen sind bekannte Schauspieler wie Bruce Willis und Sharon Stone, die wahrscheinlich nur engagiert wurden damit der Film aufmerksamkeit bekommt. Doch das hat der Film überhaupt nicht nötig da die Nobodys die großen Stars locker an die Wand spielen. Allen voran Emile Hirsch und Ben Foster. Überraschend gut war auch Justin Timberlake sowie Anton Yelchin. Das Drehbuch ist sehr gut und hat kaum Schwächen. Die Regie von Nick Cassavetes ist auch gut. Schwach war der Auftritt von Sharon Stone im Fatsuit. Auch zu bemängeln ist das die Figur von Ben Foster nachher einfach ignoriert wird. Trotz diesen beiden Schwächen überzeugt der Film. Auf jeden Fall ansehen.
Mitglied seit 1.059 Tagen | 146 Userkritiken
Kritik: Habe mir den Film angeguckt, ohne zu wissen, um was es wirklich geht und dass der Film auf einer wahren Begebenheit beruht. Um so erschreckender wirkt dann das Ende... Die ersten 15 Minuten sind etwas sperrig. Man muss erst reinfinden in den Film, mit den Charakteren und der Ausdrucksweise klarkommen. Dann aber ist man immer mehr Teil des Films. Etwa 30 Minuten vor Ende des Films merkt man, dass sich da eine fatale Katastrophe anbahnt, die Spannung steigt ins Unermessliche, und man hofft, dass noch alles gut geht (wie es ja sonst in vielen Filmen der Fall ist). Doch selbst das anfangs "gute Gewissen" des Films, Frankie (übringens erstaunlich gut von Justin Timberlake gespielt), mag das Unheil nicht verhindern, nein er trägt sogar letztendlich, dem Gruppendruck und der Angst vor Knast erlegen, dazu bei. Ich dachte in den Schlussminuten immer, dass es noch ne Wendung gibt, Johnnys Vater rechtzeitig eingreift, weil ich es für zu doof ansah, dass man bei so vielen Zeugen dann doch noch diese Straftat begeht. Doch wie ich feststellen musste, beruht der Film auf einer wahren Begegenheit. Das macht alles umso krasser...
Mitglied seit 1.243 Tagen | 112 Userkritiken
Kritik: nicht nur ben foster spielt wirklich wirklich ausgezeichnet, auch der rest des casts (vor allem auch anton yelchin) haben den sinn ihrer rolle überaus verstanden. der film ist es total wert, ihn gesehen zu haben und ein letztes wort noch zu justin: auch er hat mit dieser rolle überzeugt, dass er nicht nur ein toller sänger ist, als schauspieler tut er sich auch sehr gut..
Kritik: ist es niemandem aufgefallen oder hab ich was versäumt?? während des films rasstet dieser Nazi-Psycho aus und droht den Jungs und ihrer Gang den tot. Doch dazu kommt es nicht, weil der regissuer das weitere Schicksal dieses Psychopathen einfach ignoriert und man sich über den schluss hinaus fragt, was zum teufel mit dem nun passiert ist. schwerer fehler, diletantische regie, schlechtes spiel.. mfg ein kino-fan
Kritik: In meinem Freundeskreis hat man mir immer diesen Film ans Herz gelegt und deshalb hat ich mir den Film ohne bedenken mal ausgeliehen und angeschaut. Meine Erwartungen wurden aber nicht so erfüllt wie ich es mir vorgestellt hatte. Okay ich war ziemlich von Timberlake überrascht weil er in seiner Rolle eine gute Figur macht was ich jetzt nicht von ihm erwartet hätte und generell kann man sagen das eigentlich alle Schauspieler ihren Job gut machen. Und weil die Story auf einer wahren Begebenheit beruht bekommt der Film eine gewisse Spannung. Also ich weiß es jetzt nicht-weil ich nicht in so einer Umgebung aufgewachsen bin- aber ich fand es ein bisschen übertrieben wie manche Charaktere dargestellt worden sind. Jeder 2. oder 3. Darsteller ist tättowiert um wahrscheinlich gangstermäßiger rüber zukommen. Also das fand ich z.B. ein bisschen zu dick aufgetragen und ich kann mir nicht vorstellen das es so ist. Aber viellciht irre ich mich auch. Ich fand den Film nicht so recht authentisch was ich eigentlich erhofft hatte, weil es halt auf einer wahren Begenheit beruht. Aber naja da hat wahrscheinlich Hollywood ein bisschen die Finger im Spiel gehabt. Der Film, der meiner Meinung zu Überschätzt wird, 6 Punkte.
Kritik: Ich bin 25 Jahre alt und schau mir leidenschaftlich gern Filme an. Vorweg muss ich sagen das einer meiner absoluten Lieblingsfilme Larry Clarks Kids ist. Ich möchte behaupten das ich Ahnung von Filmen habe und während ich mir Alpha Dog reinzog blitzte immer wieder KIDS in meine Birne.Wenn man ein halbwegs Intelligenter Mensch ist wird man im Stande sein die Parallelen zu erkennen, es sind die kleinen Dinge wie der Umgang mit dem weiblichen Geschlecht, brummt das Handy wird die "Alte" wie eine Ware zur Seite gestoßen oder diese unglaubliche Gewaltbereitschaft seinen Vorteil durchzusetzten dies geschieht aber auf eine sehr hinterlistige Art und Weiße um nicht zu sagen Feige, dieses Wort ist eigentlich in diesem Kontext total unpassend trifft es aber trotzdem, zb die Attacke von Hinten...die Parallele hierzu die Parkszene bei Kids in der Gruppe ist man stark scheut aber dann nicht minder vor Gewalt..."das vulgäre Gequatsche" bei Kids wie es von einem hier im Forum banalisiert und moralisiert wird findet man bei Alpha Dog wieder in einer etwas "reiferen" Form aber nicht weniger starken. In Sachen Glaubwürdigkeit stehen sich diese beiden Meisterwerke auch um nichts nach: so mag Kids in den midneunzigern geschockt haben ist es doch eine Geschichte welche sich leider exakt so zuträgt und zutragen kann(ja aids gibt es auch in new york, münchen und wien!), kommt Alpha Dog mit einer wahren Begebenheit daher und inzinert diese auch Perfekt...ich könnt jetz noch Seiten weiterreden aber für was? beide Filme anschauen und fedisch wie man in deutschland sagt!
Mitglied seit 1.773 Tagen | 403 Userkritiken
Kritik: "Alpha Dog" ist ein klasse Film, der besonders von seiner tollen Atmosphäre und Spannung lebt. Außer auf die Namen und Orte (diese musste der Regisseur aufgrund des noch laufenden Verfahrens ändern) ist der Film zudem einer wahren Geschichte nachempfunden, die bis heute noch nicht endgültig abgeschlossen ist. Aufgrund dieser Tatsache baut der Film gleich einen engen Bezug zum Zuschauer auf und zieht in mitten ins Geschehen hinein. Alpha Dog kann besonders mit einer stimmigen und eindrucksvollen Atmosphäre punkten, die den Film von Anfang bis zum Ende trägt. Die Story selbst ist packend erzählt und je weiter der Film fortschreitet desto enger zieht sich die Handlung um die Entführer zusammen und desto spannender wird der Film. Umso überraschender ist auch das Ende, mit dem man eigentlich aufgrund der Entwicklung zwischen Tätern und Opfer nicht mehr gerechnet hätte. Auch die Schauspielerleistungen sind allesamt überzeugend, vor allem von Justin Timberlake. Man hätte es dem Popstar gar nicht zugetraut, aber er verhilft seiner Rolle zur Identifikationsfigur zu werden und verleiht seinem Charakter die nötige Tiefe und Glaubwürdigkeit. Jedoch sind die zwei größten Namen des Films, Bruce Willis und Sharon Stone, nur in Nebenrollen zu sehen und hätten auch von unbekannteren Darstellern ersetzt werden können, ihre Figuren spielen keine große Rolle. Alles in allem ist "Alpha Dog" ein überzeugendes Drama geworden, das aufgrund der wahren Begebenheit noch etwas mehr an Brisanz gewinnt. Er kann die vollen 2 Stunden durchgehend unterhalten und ist für einen spannenden Filmabend echt zu empfehlen.
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