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Kinostart
6. April 2006 (2h 20min)
- Regie
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Mit
Yaël Abecassis, Roschdy Zem, Moshe Agazai mehr
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Genre
Tragikomödie
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Nationalität
Frankreich
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1984, Sudan: Tausende äthiopische Juden, Christen und Muslime werden aufgrund der Hungersnot in Äthiopien in Flüchtlingslagern untergebracht. Eine christliche Mutter rettet ihrem neunjährigen Sohn (Moshe Agazai) das Leben, indem sie ihn als Juden ausgibt und nach Israel schickt. Um seine nicht-jüdischen Abstammung zu verbergen, muss er seine wahre Herkunft verleugnen und von nun an den Namen Salomon (genannt Schlomo) annehmen. Auch der linken, kaum religiösen israelischen Familie, von der er bald adoptiert wird, verheimlicht er seine Wurzeln. Während Schlomo aufwächst, wird er immer wieder mit dem Rassismus seiner Umgebung konfrontiert und glaubt deshalb, sich ganz besonders musterhaft „jüdisch“ verhalten zu müssen, um akzeptiert zu werden. Der äthiopische Rabbi Le Qès Amhra (Yitzhak Edgar) wird sein väterlicher Freund und Lehrer in Sachen Judentum. Er hilft ihm auch mit den Briefen, die er seiner Mutter heimlich schreibt. Dennoch entwickelt Schlomo zu seiner Adoptivmutter (Yaël Abecassis) und auch zu seinem Adoptivopa (Rami Danon) ein herzliches Verhältnis. Mit dem Adoptivvater läuft es dagegen nicht so gut. Als Teenager (Mosche Abebe) verliebt sich seine Klassenkameradin Sarah (Roni Hadar) in ihn und lässt sich auch von ihrer rassistischen Familie nicht davon abbringen. Als junge Erwachsene (Schlomo: Sirak M. Sabahat) heiraten die beiden schließlich. Nur von seinem Geheimnis weiß Sarah auch nach zehn Jahren Freundschaft genauso wenig, wie irgendjemand anderes auf der Welt.
| Originaltitel | Va, vis et deviens | Details zum Film | - | |
|---|---|---|---|---|
| Verleiher | Delphi | Besucher | - | |
| Produktionsjahr | 2004 | Budget | 5 330 000 € |
Von Martin Thoma
Ein Film, der auf diversen internationalen Filmfestivals bisher insgesamt 15 Preise einheimsen konnte (darunter auch 2005 auf der Berlinale den Panorama-Publikumspreis und den Preis der Ökumenischen Jury), wird natürlich zwangsläufig etwas genauer in Augenschein genommen. Hat ein solcher Film die zahlreichen Auszeichnungen tatsächlich verdient? Und wenn ja: Warum? Im Falle von Radu Mihaileanus „Geh und Lebe“ bleibt am Ende vor allem eines übrig: absolutes Unverständnis…
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Rolle: Yaël
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Rolle: Yoram
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Rolle: Schlomo enfant
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Rolle: Schlomo adolescent
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Ich habe mir diesen Film gestern Abend angeschaut und muss sagen, für mich einer der besten Filme die seit langem im Deutschen Fernsehen gelaufen ist.... Weiterlesen
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