Kritik:
Bei dem Film habe ich an moderne Kunst gedacht. Man steht vor einem Bild der einem stockhässlich vorkommt, und von dem man denkt, es könnte ein Kind gemalt haben, aber es gibt tatsächlich Leute, die das Bid für viel Geld kaufen.
Und genauso habe ich diesen Film wohl nicht verstanden, und fällt wohl unter modernen Filmkunst, für normale Menschen wie mich, ist so ein Film nicht zu geniessen, und teilweise war mir das eine Qual zu sehen, wäre ich nicht im Kino gewesen, hätte ich es einfach ausgemacht.
Der Film beginnt ganz normal, die Hauptperson nennt alle Leute "Arschloch", hat nicht alle Tassen im Schrank und ist pleite. Um einen Brief auf englisch zu lesen, hilft ihm die Schülerin Leyla. Es handelt sich um den berühmten Betrug, wo man einem afrikanischen Reichen helfen soll, Geld nach Europa zu transferieren.
So, und dann geht der Film so weiter, natürlich fällt er auf den Betrug rein, geht dann nach Afrika um sich das Geld zu holen! Und um es noch unglaubwürdiger zu machen kommt die Schülerin auch noch mit :). In Afrika will er den Bösen das Geld wegnehmen, was ihm auch noch gelingt, hehe, dann läuft er in die Wüste und endlich ist das ganze zu Ende.
Der Film wurde dann auch noch mit schönen dramatischen Szenen geschmück. An der Szene wo er Klavier spielt, und dann ein komischer Kerl (ich dachte der wäre James Bond, und würde ihm helfen, aber nö, der Typ hat tatsächlich nichts gemacht war wohl nur zur Dekoration da) anfängt zu weinen, wollte ich auch anfangen zu weinen, dass ich mir grade sowas angucke!
Also wer nicht sich ganz sicher ist, die "sehr tiefe" Filmkunst zu verstehen, sollte sich den Film auf keinen Fall angucken, der wird sonst maßlos entäuscht sein.